Die Grösse einer Walnuss meinte ich.


    Solange ich keine Oder nur wenig Beschwerden habe, gehe ich nicht davon aus, dass ein Harnstau oder ein Darmverschluss passieren wird.


    Meine Gynäkologen hat auch nichts davon erwähnt und das hätte sie sicher getan, um mich von einer Entfernung zu überzeugen.

    Das erfordert schon eine entsprechende Größe UND Lage, damit es zu solchen Komplikationen kommt. Was natürlich passieren kann, wenn ein Myom weiter wächst – und das sind dann Zustände, die wirklich recht schnell und akut entstehen.


    Aber wie gesagt: Erfordert entsprechende Größe und Lage.

    Öhm, nein nicht unbedingt. Man darf nicht die nur die Lage des einzelnen Myoms betrachten, sondern die Gesamtkonstellation. Eine Gebärmutter mit vielen kleinen Myomen oder auch mehren mittelgroßen kann bei entsprechend schlechtem Bindegewebe dasselbe Risiko bergen.


    Im Prinzip kann man nur jeder Frau raten, genau nachzufragen, wo die Myome liegen, wie viele es sind und wie stark die Vergrößerung der GM insgesamt von der Norm abweicht. Die Dauerbelastung des umliegenden Gewebes spielt zusammen mit persönlichen Faktoren eine Rolle (angeborene Bindegewebsschwäche, schwere Geburten usw.).


    Myome schrumpfen nicht zwangsläufig nach der Menopause. Sie wachsen nur nicht mehr. Sehr große Myome drohen eher zu verkalken. Und wenn es sich dann um ein gestieltes subseröses Myom handelt, kann dieser Kalkhaufen abknicken und ohne Vorankündigung entsprechende Beschwerden verursachen.