Hallo Sillie ,


    Super !


    Jetzt mußt Du ein bißchen Geduld haben. Teilweise haben Frauen erst nach 6 Monaten richtig Erfolge bemerkt, das ist immer verschieden. Für die Frauenärzte gibt es im Moment eigentlich deshalb auch nichts zu sehen, nur Fieber darfst Du nicht haben, dann mußt Du sofort mit den Ärzten Rücksprache nehmen, dann bekommst Du ein Antibiotikum.


    Ich hatte jetzt übrigens nach 2 Jahren einen Kontrolltermin - keine Myom !


    Ich wünsche Dir allerdings nicht unbedingt, dass auch Dein Körper das ganze Myom abstößt. Das Ergebnis ist zwar Klasse, aber es ist ein schon anstrengend, wenn es passiert.


    L.G.

    Hallo Lisa und Kestra,


    Fieber habe ich nicht nur noch leichte Blutungen und ein leichts ziehen im Bein. Da bin ich


    etwas unsicher ob dies normal ist. Mein Kontroll-MRT habe ich Anfang August.


    Im Gespräch mit meinen Frauenarzt ist dieser an die Methode interessiert und ich


    ich soll ihn über den Verlauf informieren. Da habe ich mich doch gefreut.


    Du hast recht, man muss hier Geduld haben. Es ist halt etwas schwer.


    Wenn das Myom mit einmal abgeht - ist ja wie ne kleine "Geburt";-D - das wünsch ich mir auch nicht.(Ich stell es mir grad mal so vor) - also lieber nicht-

    Hallo Sillie,


    schön von Dir zu hören.


    Ziehen im Bein habe ich schon mal gelesen; vermutet wurde, dass der entsprechende Nerv gedrückt wird. Ich hab auch mal gelesen, dass die Gebärmutter durch die Umstellung der Durchblutung vorübergehend etwas anschwellen kann. Das wird wieder besser.


    Weiter viel Erfolg, l.G.

    Meine Embolisation ist nun gut 2 Wochen her. Ich kann nur positiv von der Behandlung berichten! Ich hatte ziemlich Bammel vor den geschilderten Schmerzen danach, aber es war überhaupt nicht so.


    Ich bekam einen PD-Katheder gelegt, einen Blasenkatheder (mit voller Blase und unter PD merkt man das überhaupt nicht), dann in die Radiologie. Gut 2.5 Stunden hat es gedauert, weil ich viele kleine Myome habe und 2 große, und auf der rechten Seite eine Gefäßanomalie, die Eierstockarterie hat Verbindung zur Gebärmutterarterie, das mußte ja umgangen werden, damit der Eierstock nicht embolisiert wird, und das hat etwas gedauert, weil die verschiedensten Kathedergrößen benötigt wurden. Ich habe in der ganzen Zeit nichts gespürt, keine Schmerzen, gar nichts. Ich wurde immer wieder gefragt, wie es mir ginge - alles prima. Danach gab es einen Druckverband, ich kam in mein Zimmer und lag dort an die Schmerzpumpe angeschlossen. Am Tag darauf kam der Druckverband und der Blasenkatheder weg. Abends gab es eine Verzögerung bei der Schmerzmittelgabe, ich hatte dann etwas wehenartige Schmerzen, aber aushaltbar. Mittwochs war der Eingriff, samstags durfte ich nach Hause. Ich habe einen riesigen Bluterguß am Oberschenkel, der langsam grün-gelb wird. Fürs Wochenende bekam ich noch Schmerztabletten mit, die ich genommen habe. Mein Hausarzt verschrieb mir dann auch noch etwas, das ich genommen habe, das hat mich aber so benommen und müde gemacht, daß ich die Tilidin Tropfen dienstag abends abgesetzt habe. Schmerzen hatte ich absolut keine mehr, ich bin nach einer Woche wieder auf meinem Crosstrainer gestanden und habe eine halbe Stunde leichtes Training gemacht, alles problemlos, es war alles genau wieder wie vor dem Eingriff!


    Gegen die Alternative, nämlich einen GM-Entfernung mittels großem, senkrechtem Bauchschnitt, war dieser Eingriff ein Spaziergang! Niemals wäre ich so schnell wieder so fit gewesen.


    Ich war übrigens im Katharinenhospital in Stuttgart bei Professor Richter. Die ganze Umgebung war sehr angenehm, sehr freundliche Leute, auf jede Frage gab es eine ausführliche Antwort.


    Liebe Grüße,

    Hallo littlefrog,


    Dein Post ist nun zwar fast 8 Jahre her... Aber auch ich war diese Woche in Stuttgart bei Prof. Dr. Richter zum "Vorstellen". Er hat mir sehr zur Embolisation geraten. Nachdem im Netz teilweise die Mega-Horrorstories verbreitet sind, bin ich froh Deinen Beitrag gelesen zu haben. Du bist die Einzige, die nicht von Übelkeit/Erbrechen berichtet... Haben die das wirklich so gut hingekriegt, dass Dir nicht schlecht wurde? Oder hattest Du damals ein Schmerzmittel, das keine Übelkeit verursacht hat. Prof. Richter hat mir gegenüber die Übelkeit nämlich als sichere Nebenwirkung erwähnt. Das Schmerzmittel gibt er zwischenzeitlich über eine Schmerzmittelpumpe zum selber dosieren.


    Wie ist es denn nun nach 8 Jahren? Wie sieht Dein Langzeit-Urteil aus? Haben sich Deine Beschwerden dauerhaft gemindert? Oder gab es Monate nach dem Eingriff einen "Dämpfer"?


    LG aus dem Ländle :-)