Die Sitzfläche nach unten geklappt?!!


    Sowas habe ich zum Glück noch nicht probiert.


    Und das mit dem Beine festkletten war ja wohl eher ein Scherz, oder etwa nicht?


    Erinnert irgendwie an einen Zwangsstand für Pferde und Kühe. :(v

    @ The Dreamer,

    meinst Du Eingriffe in Narkose?


    Oder auch bei sonst irgendwelchen eher schmerzhaften Maßnahmen zum Schutz des Behandlers vor spontanen Reaktionen der Patientin?


    Weiß ja nicht. Meinen Zahnarzt habe ich auch ohne Mundkeil noch nicht gebissen, wenn das Bohren wehtat, und Menschenbisse sind bestimmt gefährlicher als ein Paar zusammengeklemmter Beine. ;-D


    Agesehen davon kann frau sich bei entsprechender Vorbereitung und Information sicher auch beherrschen.

    Hm,


    hier in England gibt es garkeinen Stuhl, da legt man sich auf die Liege und zieht die Beine an.... auch nicht besonders komfortabel und angewaermte Spatulae gibt es auch keine.... daran kann man mal wieder sehen, wie komfortabel ihr es in Deutschland habt....;-D


    Hab mich fast weggeschmissen bei der "Ohrensesselanalogie"... danke, das hat meinen Abend gerettet!


    Caithlinn :-)

    @ Paula1

    Ja, so in etwa, bei niedergelassenen Ärzten weniger, aber im Krankenhaus.


    Die Göpel-Beinhalter sind ja gewölbt und bieten deshalb schon einen gewissen Schutz bzw. Widerstand. Die Stützen des "neuartigen" Stuhls (den gibt es seit ca. 2001) bieten dem Reflex halt keinen Widerstand. Deswegen benötigt man die Klettverschlüsse bei der Untersuchung auch nicht. Ist ja auch nicht schön.

    Naja, letztlich sind Aufmerksamkeit und Achtung im Umgang mit den Patientinnen natürlich wichtiger als Luxus beim Stuhl. ;-)


    Aber ein bisschen zeigt in den praktischen Details der Praxisgestaltung auch die herrschende Einstellung zu den Patientinnen.


    [ot]@Dreamer:


    Da Du ja anscheinend vom Fach bist: Ist es eigentlich noch üblich von "Patienten" zu sprechen, in der männlichen Form?[/ot]

    War auch ein etwas komischer Vertreter.


    (Ich hab auch den Beruf gewechselt. ;-))


    back to topic:


    Im Krankenhaus sind ja auch relativ häufiger demente oder bewusstseinsgestörte Patientinnen zu behandeln, sicher braucht man auch deshalb öfter diese Klettteile.


    Pflegefälle aus Altenheimen erfahren außerhalb des Krankenhause ja eher selten den Luxus, in ambulante FA- , Zahnarzt- und sonstige Praxen gefahren zu werden. Viel zu kompliziert und die niedergelassenen Ärzte finden den Aufwand zum Regelsatz meist auch nicht so prickelnd ...:(v

    @ Caithlinn,

    ist ja mal spannend zu hören, wie das anderswo funktioniert.


    Ist das nicht schwieriger für den Arzt, wenn die Lendenwirbelsäule dann gestreckt statt gerundet ist?


    Gibt es sonst noch Unterschiede?