Pigmentierte, weiße, trockene, wunde Schamlippen!!

    Seit ca. nach meiner SS 2007 hab ich weiß pigmentierte Schamlippen, dass bis zum After geht. Hatte damit aber nie Probleme, nur das sie recht trocken immer waren aber ich hab das immer auf das Stillen geschoben. Nun hat sich eine Seite entzündet und dann auch schnell die nächste. Die pigmentierung hat sich regelrecht nach und nach abgelößt nur noch ganz oben hängen einzelne weiße Hautfetzen. Untendrunter ist alles Wund und offen. Die Schamlippen von außen sind auch sehr trocken und dadurch faltig.


    War deswegen schon bei meiner FÄ aber sie hat nur einen Abstrich gemacht und gesagt das es so trocken wie bei alten Frauen ist und die pigmentstörung wohl auch. Toll das konnte mir da natürlich nicht viel weiter helfen. Das Testergebnis bekomm ich erst am Montag. Aber vielleicht kennt jemand sowas? Es tut einfach nur höllisch weg. Pilz ist es jedenfalls nicht sagte sie. Hab aber trotzdem mal eine Pilzcreme bekommen und soll auch Östrogensalbe schmieren. Aber nix bringt Linderung oder Besserung.


    Was kann das sein? Hab echt Angst weil sie laub ich auch nicht so richtig weiß was das ist. WIll nächste Woche Montag dann irgendwie ein Teil ausstanzen und ins Laborschicken. :-(


    Ich hoffe hier kann mir jemand helfen.

  • 25 Antworten

    @ Felefix

    Zitat

    Pilz ist es jedenfalls nicht sagte sie. Hab aber trotzdem mal eine Pilzcreme bekommen

    Da hast du wohl ein nicht so gutes Exemplar an Frauenarzt erwischt? Wenn es keine Pilzinfektion ist, solltest du auch keine Pilzcreme schmieren. Besonders, wenn deine Haut ohnehin schon gereizt und super trocken ist, ist in dem Fall eine Pilzcreme mehr als kontraproduktiv. Die trocknet nämlich nochmal zusätzlich die Haut aus.


    Da würde ich an deiner Stelle erstmal nur die Östrogensalbe nehmen (ich weiß zu dem Thromboserisiko leider nichts, bin mal gespannt auf die Antwort) und darüber hinaus erstmal die Testergebnisse abwarten.


    Deine Symptombeschreibung hört sich für mich allerdings auch stark nach Lichen an.

    Zitat

    Östrogensalben sollten unter der Pille nur Kurzzeittherapie sein, da sie das Thromboserisiko zusätzlich steigern

    Das hat Moni mal geschrieben. Und da wir ja nicht wissen, ob die TE die Pille nimmt ...


    Allgmein hab ich bei der Recherche gesehen, dass zu viel Östrogen Thrombose steigern kann. Kommt auch häufig in den Schwangerschaften vor. Hab ich auch gelesen von mehreren Expertinnen hier.

    Zitat

    Da hast du wohl ein nicht so gutes Exemplar an Frauenarzt erwischt? Wenn es keine Pilzinfektion ist, solltest du auch keine Pilzcreme schmieren. Besonders, wenn deine Haut ohnehin schon gereizt und super trocken ist, ist in dem Fall eine Pilzcreme mehr als kontraproduktiv. Die trocknet nämlich nochmal zusätzlich die Haut aus.

    Auf der oben genannten Seite zu LS steht das dadurch oft auch ein Pilz auftreten kann und dies dann die Beschwerden noch verschlimmert. Vielleicht hat sie deswegen die Pilzsalbe bekommen??

    Zitat

    Auf der oben genannten Seite zu LS steht das dadurch oft auch ein Pilz auftreten kann und dies dann die Beschwerden noch verschlimmert. Vielleicht hat sie deswegen die Pilzsalbe bekommen??

    Wenn eine Infektion besteht, ist es ja auch durchaus sinnvoll eine Pilzcreme zu verwenden. Aber wenn die Gyni schon sagt, es sei keine Pilzinfektion ist präventives Schmieren einfach kontraproduktiv.

    Zitat

    Bekämpft aber nicht das Problem und wenn es Lichen sein sollte, muss die TE schnell handeln, sonst sind die Schamlippen bald futsch.

    da haste recht, aber es hilft erstmal gegen die trockenheit und da kann man echt nix falsch machen...man kann es sogar täglich anwenden.


    war ja auch nur ein Tipp:)* von mir@:)

    @ Kamikazi:

    Das Problem besteht va dann wenn Östrogensalbe + Pille verwendet wird.


    Allerdings sollten Östrogensalben nie Dauermedikation sein-weil sie, wie die Pille, potentiell die Thrombosegefahr. Die meisten Hersteller solcher Estriolcremes (ich nehme an, so eine hast du) schreiben deswegen auch bei Anwendungsdauer: "die niedrigste wirksame Dosis für die kürzest mögliche Therapiedauer" zu wählen und verweisen in der Fachinfo auch darauf, dass alle 3 Monate eine sorgfältige Nutzen-Risiko-Abwägung erfolgen sollte.