Auch wenn ich selbst auf Lehramt studiere, an der Intelligenz mancher meiner Mitstudenten zweifle ich ganz stark.


    Und auch zu Schulzeiten waren nicht alle meine Lehrer die hellsten Leuchten, ganz oft fasst man sich da selbst als informierter Schüler (oder von mir aus auch anstelle der Sekretärin-Mama) an den Kopf ;-D

    Natürlich gibt es schlechte Ärzte, das bestreitet niemand.


    Aber im Gegensatz zu Euch bin ich der Auffassung, dass wir als Laien via Netz eben nicht beurteilen können, ob ein Arzt gut ist oder schlecht. Wir haben keine Ausbildung und können die hier geschilderten Fälle nicht wirklich beurteilen.


    Wir können nur Denkanstöße vermitteln, das wurde ich ja hier im Faden ja auch getan. Nun muss die TE im RL entscheiden. Wie auch immer sie sich entscheidet, es ist ihre Sache.

    @ LaBelle89

    Studierst Du nicht Medizin? Na, dann mache es besser. Willst Du nicht Gyn. werden?

    Zitat

    Studierst Du nicht Medizin? Na, dann mache es besser. Willst Du nicht Gyn. werden?

    Ja das habe ich auch vor ;-)


    Ich selbst habe aber auch schon auch Erfahrungen mit Ärzten machen dürfen bei denen ich das Gefühl hatte, dass sie garkeine Ahnung haben. Aber nein...Gyn werde ich wohl nicht ;-D

    Zitat

    Aber im Gegensatz zu Euch bin ich der Auffassung, dass wir als Laien via Netz eben nicht beurteilen können, ob ein Arzt gut ist oder schlecht. Wir haben keine Ausbildung und können die hier geschilderten Fälle nicht wirklich beurteilen.

    Ja, wenn mir aber ein Arzt sagt " Der Nuva Ring wirkt nur lokal, der kann garkeine Nebenwirkungen versursachen" dann weiß man einfach, dass das falsch ist. Genauso wie mir erst mein alter Gyn erklären wollte, JEDER Zyklus wäre 28 Tage lang und nach 14 Tagen gibt es zwingend einen Eisprung. Da frage ich mich wirklich an welcher Uni die waren oder ob die das wirklich nie behandelt haben.


    Dafür braucht man keine großen Kenntnisse. Genauso wie bei der Wahl der geeigneten Verhütungsmethode. Außerdem muss man einfach bedenken, dass sich die Welt der Medizin täglich weiter dreht und viele Ärzte sind einfach auf dem Stand vor 10-20 Jahren als sie die Uni verließen.


    ??Genauso wie ich lange meinem Dermatologen vertraut habe. Er ist wirklich ein ganz lieber aber bei einem Ausschlag an meinem Auge hat er mich einfach fast ein ganzen Jahr falsch behandelt. Er dachte es wäre Herpes, dann dachte er es wäre Heuschnupfen. Ich habe unzählige aggresive Cremes benutzt-....es wurde nicht besser. Tja dann hab ich mich doch "überwunden" und bin zu einem anderen Arzt. Der hat mich nur kurz angeschaut und wusste sofort was ich habe – eine einfache Überpflegung, eine Woche keine Creme und alles war gut! Das ist jetzt nur ein Beispiel, dass man glauben kann es wäre ein guter Arzt, aber als Laie kann man das eben schlecht feststellen. Gerade deshalb ist es wichtig nicht nur einer subjetiven Meinung zu vertrauen. Ich habe die Efahrung gemacht, dass jeder Arzt so sein Fachgebiet hat. Der erste war Spezialist für Allergien -deshalb dachte er eben gleich es wäre eine Allergie anstatt erstmal andere Dinge abzuklären.??

    @ Bater

    So ein Blödsinn! ;-D


    Das erste, was die Solidargemeinschaft unheimlich viel Geld kostet, ist, dass die Pille bis 20 bezahlt wird. Das sollte man restlos streichen. Wer sich vergiften will, kann das gerne privat tun. Ich sehs auch nicht ein, dass Deutschland dafür aufkommen soll, wenn 14-jährige aus Gruppenzwang oder einem Pickel auf Kosten des Landes die Pille schlucken, um dann später durch Nebenwirkungen wie Pilzinfektionen, Depressionen, Bluthochdruck etc. weitere Medikamente ebenfalls die Kasse zu belasten. Nicht zu vergessen, dass sie natürlich brav alle 3-6 Monate beim Arzt aufkreuzen müssen, was natürlich ebenfalls von der Kasse getragen wird.


    In Österreich muss jeder privat für seine Verhütung aufkommen, trotzdem unterscheidet sich die Rate für SS-Abbrüche kaum von Deutschland. Das wäre also der erste Punkt, unsere arme arme Solidargemeinschaft zu entlasten.


    Des Weiteren kenne ich kein Gesetz, dass mich dazu verpflichtet, bei einem Arzt bleiben zu "müssen", da es eben doch eine Dienstleistung darstellt. Selbst wenn mir die Nase vom Arzt nicht passt, steht es mir frei, zu wechseln und das ist auch gut so. Denn nicht Ärzte-Hopping belastet die Kassen, sondern schlechte Ärzte. Viel mehr Menschen sollten den Mut haben, einfach zu gehen, wenn sie sich schlecht oder falsch behandelt fühlen, das würde nämlich den Pfusch eindämmen.


    Achso, dann bin ich natürlich auch nicht in der Lage, einzuschätzen, ob Saddam Hussein unpolitisch gehandelt hat, da ich ja keine politische Ausbildung genossen habe oder wie? ;-)


    Zumal hier doch Userinnen Medizin studieren und damit auch in deinen Augen "kompetent" die Lage beurteilen können?

    @ PowerPuffi

    Nein, nein, das ist kein Blödsinn. ;-)


    Ich wollte einfach die Äußerung "der Arzt muss machen, was ich sage, denn ich bezahle ihn" in beiden Teilen korrigieren. @:)


    Und bei chronischen Krankheiten ist es tatsächlich besser, wenn bei einem Arzt alle Fäden zusammenlaufen. Dieser hat dann auch den Überblick über den Verlauf und die Entwicklung der Erkrankung, kann neu ermittelte Werte auch einordnen.


    Ich kann wirklich nur dazu raten. Über die Jahre baut sich dann auch ein Vertrauensverhältnis auf.


    Das muss bei PCOS ja kein Gyn sein, kann ein Endokrinologe sein.


    Und was LaBelle betrifft, sie wird im Laufe ihres Berufslebens auch auf Patienten treffen, die ALLES besser wissen ]:D . Wird hinter ihrem Rücken kritisiert werden.


    Vielleicht taucht in ein paar Jahren hier ein User auf, der sich lautstark über eine vollkommen unmögliche junge Ärztin beschwert. ]:D

    Zitat

    Ich kann wirklich nur dazu raten. Über die Jahre baut sich dann auch ein Vertrauensverhältnis auf.

    Also sollte ich bei einem Arzt bleiben, der mir eine Therapie verschriebt, die ich nicht vertrage und auch noch privat bezahlen soll? Und nach ein paar Jahren ist wie durch ein Wunder alles gut? Nein, daran glaube ich nicht. Soll die Verträglichkeit vom Himmel fallen?

    Zitat

    Ich wollte einfach die Äußerung "der Arzt muss machen, was ich sage, denn ich bezahle ihn" in beiden Teilen korrigieren.

    Dann muss ich an dieser Stelle deinen Gedanken korrigieren – denn sowas habe ich nicht geschrieben! ;-) Du hast sogar noch die Stelle zitiert, an der ich betone, dass Arzt UND Patient gemeinsam eine Lösung finden müssen.


    Dass mir ein Arzt ohne jeden Grund den Arm amputiert, weil ich das will, weil ich ihn bezahle, denke ich auch nicht.


    Wenn ich jadoch unter 30 eine Steri will, ist es nicht verkehrt, verschiedenen Ärzte anzutesten. Einer sagt nein, der andere ja. Das betrifft auch mich. Ich wollte keine angemessene PCOS-Therapie und habe solange gesucht, bis ich sie bekommen habe.

    Zitat

    Und bei chronischen Krankheiten ist es tatsächlich besser, wenn bei einem Arzt alle Fäden zusammenlaufen. Dieser hat dann auch den Überblick über den Verlauf und die Entwicklung der Erkrankung, kann neu ermittelte Werte auch einordnen.

    Wo genau ließt du heraus, dass ich sowas nicht habe? ":/


    Ich bin sogar in einer sehr kompetenten Betreuung einer gynäkologischen Endokrinologin und einem Gynäkologen, beiden liegen alle Befunde vor, genauso wie mir. Und wir wägen alle GEMEINSAM ab, was das beste für mich ist. So wie es sein sollte. Ich werde nicht bevormundet oder ausgeschlossen, sondern begleitet. Letztendlich habe ich die Fäden in der Hand, was wie gemacht wird. Auch "darf" ich mir die Präperate und sogar den Hersteller frei aussuchen und man wird nicht auf die Pille festgenagelt, da regelmäßig Fortbildungen besucht werden. Nach etlichen Wechseln habe ich hier mein Vertrauensverhältnis gefunden.

    Zitat

    Dieser hat dann auch den Überblick über den Verlauf und die Entwicklung der Erkrankung, kann neu ermittelte Werte auch einordnen.

    Das kann ich auch – und ich werde sogar ernstgenommen, wenn ich das tue!


    Mal im Ernst, siehst du dich nicht dazu fähig, zwei Werte zu vergleichen? Du hast A=2 (1-2) und A²=1(1-2). Brauchst du für die Auswertung einen Arzt? :-o