Plötzlich PMS mit 38...

    Hallo liebe Frauen (Männer werden mir u. U. nicht helfen können :_D ;-D ),


    jetzt bin ich 38 und plötzlich... PMS! Hatte ich früher nie! Ok, ich habe jahrelang die Pille genommen, da hatte ich sowieso mit der Mens und allem Drumherum keine Schwierigkeiten. Die sonstigen Nebenwirkungen waren anders gelagert und daher möchte ich aber auch keine Hormone mehr nehmen!


    Seit gut 3 Jahren nehme ich keine Pille mehr und anfangs war alles gut, die Mens kam regelmässig und war am ersten Tag sehr schmerzhaft, am zweiten schon viel weniger, oder gar nicht mehr und dann war's auch gut. Davor und danach keine Probleme, auch nicht während des ES (ausser vielleicht erhöhte Libido, aber das ist ja ok ;-D ).


    Aber seit ein paar Monaten kam die Mens leicht unregelmässig (untypisch für mich) und die Schmerzen wurden immer schlimmer, teilweisen gleich stark über 3 - 4 Tage. Sehr ungewöhnlich. Seit den letzten 3 Zyklen sind die Schmeren so arg, dass ich mich krank fühle (Schwäche, starke Schmerzen, Übelkeit, Schwindel) und mich auch 1 - 2 Tage krank melden muss. Es geht einfach gar nichts mehr! In der ersten Nacht wache ich meist schweissgebadet und klitschnass auf, kenne ich so nicht.


    ca. 10 Tage vor der Mens wird meine Stimmung immer trüber bis depressiv, ich bin total gereizt und sofort auf der Palme, habe null geduld und kann mich teilweise schlecht konzentrieren >:(


    Vor 3 Monaten waren meine Hormonwerte nicht ok, der FSH lag bei 24,4 - was eigentlich für beginnende Wechseljahre spricht und dieses Phänomen der PMS jetzt erklärt hätte. Aber meine Werte haben sich jetzt normalisiert, der FSH liegt bei 13 komma irgendwas und auch Östrogen etc.. sind im Normbereich. Aber... die PMS geht schon wieder los. Wieder Depristimmung und neuerdings habe ich Schmerzen beim ES.


    Es nervt einfach, aber der Gyn konnte mir heute nur bescheinigen, dass alles in bester Ordnung ist und mir nichts fehlt. Naja.. aber woher dann das Chaos, die Schmerzen, die Veränderungen?


    Kennt ihr sowas auch? So plötzlich? Hat's vielleicht doch mit dem Älterwerden zu tun und vielleicht... schwanken meine Hormone einfach weiterhin lustig herum und werden auch wieder schlechter und.. es kommt daher? Oder doch ganz ganz früh beginnende Wechseljahre und ich bin einfach sehr feinfühlig? (bin ich eh...)


    Was nehmt ihr bei / für / gegen PMS? Ich würde am liebsten etwas Homöopathisches nehmen... Ich reagiere auf andere Medikamente oft sehr stark, auch manchmal auf Pflanzliche. Homöopathie vertrage ich allerdings in der Regel sehr gut.


    Hab schon überlegt mir für die Psyche hochdosiert Johanniskraut zu besorgen, da weiß ich, dass ich es vertrage...


    LG Prada

  • 13 Antworten

    Ob es am Alter liegt, weiß ich nicht, aber ich hatte schonmal 1-2 Jahre ärgeres PMS mit Depri, Brustschmerzen und Wassereinlagerung. Bei mir dürfte es einfach eine hormonelle Dysbalance gewesen sein. Denn mit Verbesserung der Schilddrüseneinstellung verschwand es wieder komplett. Deshakb würde ich mal einen Endokrinologen aufsuchen.

    Mir hilft ein Vitamin-B-Komplex Präparat. Und / oder mehrere Bananen täglich. Gegen die Wassereinlagerungen literweise Brennesseltee ;-D


    PMS habe ich, seit ich die Pille abgesetzt habe, vom Eisprung bis kurz vor dem Einsetzen der Menstruation. Sypmtome habe ich ganz verschiedene. Zum Glück nicht immer die gleichen und zum Glück nicht immer gleich stark ausgeprägt. Aber weil das so ist, gehe ich bei mir davon aus, dass ich das PMS durchaus ein wenig beeinflussen kann. Welche Schalter und Knöpfe ich da genau für ein optimales Ergebnis drücken muss, kann ich dir leider nicht sagen, weil ich es selbst nicht so ganz genau weiß. Oben genanntes hilft mir aber ganz gut :-)

    Danke ihr Lieben.. eine hormonelle Dysbalance ist bei mir anhand der Blutwerte ja sogar nachvollziehbar. Mein Gyn war ratlos und meinte, es wäre alles super, er könne mir nicht helfen... 8-( Aber vor 3 Monaten erzählte er mir noch, dass meine Werte nicht ok seien und ich wahrscheinlich in den Wechseljahren wäre. Das sich die Werte wieder gebessert haben ist ja wunderbar, aber das zeigt doch, dass da hormonell einiges durcheinander geraten war bei mir. Und da muss man sich ja eigentlich nicht wundern, dass man das auch zu spüren bekommt, oder?


    Vitamin B? Ok.. das habe ich sogar noch zu Hause, müsste ich nur mal nehmen! ;-D Mache ich dann jetzt!


    Ansonsten nehme ich seit einer Weile mein Magnesium und Calcium nicht mehr... sollte ich wohl mal wieder anfangen. Stichwort Bananen... das könnte ja zusammen hängen...

    Da kann ich Nala beipflichten, ich hatte extreme PMS, aber kaum noch meine Periode an sich als ich damals in der latenten Unterfunktion war. Ich möchte gar nicht wissen, was für ein Monster ich in einer "richtigen" UF gewesen wäre. :-o


    Bei mir geht es langsam wieder los.....aber ich geh auch langsam auf das Alter zu, wo die Wechseljahre anfangen könnten. NOCH bleibe ich aber entspannt und harre der Dinge, die da kommen mögen. ]:D

    Der Hausarzt hat mein Blut erst vor... oh jetzt muss ich überlegen.. ich glaube vor ca. 2 Monaten kontrolliert. Da war alles wunderbar, alle Werte top, auch die SD - Werte. Die Beschwerden (PMS) bestehen auch schon länger als 2 Monate... Daher denke ich, ist meine SD in Ordnung. Aber.. vielleicht wäre der Besuch bei einem Endokrinologen dennoch nicht verkehrt..

    Okayyyyy.... Maraed, bist du dann von allein drauf gekommen, dass du in einer Unterfunktion steckst (via Internet Infos) oder hat ein Arzt helfen können? Wenn ja, welches Fachgebiet? Ein Internist, oder Radiologe, oder Endokrinologe vielleicht?

    Wenn die Werte nicht super auffällig sind, würde ich mich nur auf Arztempfehlungen verlassen, wo du weißt der Arzt befasst sich mit dem Thema ausgiebig. Denn selbst bei Endokrinologen oder Nuklearmedizinern gibts halt einfach Ärzte die noch immer wie vor 20 Jahren behandeln.


    Empfehlungen findest du z.b. hier: www.ht-mb.de


    Oder aber du schreibst deine Werte einfahc mal hier und wir geben dir eine Einschätzung ob es sich lohnt tiefer nachzugraben.

    Ich hatte noch diverse andere Beschwerden, die mich sogar teilweise arbeitsunfähig machten, ich bin 8 Jahre lang von Arzt zu Arzt gerannt. Selbst ein Endokrinologe, der es sogar per Blutabnahme schwarz auf weiß hatt hat nichts gesagt.


    Ich war in der Psychiatrie, weil ich selbst schon dacht ich spinne. Und dann gab mir jemand eine Adresse eine Nuklearmediziners. Seitdem lebe ich normal. Kann arbeiten, wandern, Sport treiben, lachen und tanzen.


    Der Endokrinologe hatte einen TPO Antikörper von 1790 Units gemessen. Er sagte das habe nichts zu bedeuten.....ich fragte warum man es dann misst, wenn es nichts bedeute - er antwortete nicht, schickte mich raus, er habe jetzt keine Zeit mehr. Mein heutiger Nuk schlug die Hände über dem Kopf zusammen.


    Die sogenannten Normbereiche gelten nur für Schilddürsengesunde, nicht für Hashis....lass Dir die Werte auch aushändigen und Dir von Schilddrüsenpatienten helfen, die wissen oft wirklich mehr.

    Auf Hashimoto wurde ich bereits getestet, der Test war negativ. Dem entgegen würde ja auch stehen, dass ich zuletzt problemlos 12 kg abgenommen habe, ohne dafür hungern zu müssen, nur Ernährungsumstellung. Ich weiß nicht viel über Hashimoto, habe aber gehört, dass Abnehmen damit sehr, sehr schwer sein soll.


    Ich werd mir mal die Blutergebnisse besorgen, habe sie leider nicht da....


    Darf ich dich fragen, was für Symptome du noch hattest? Gern auch per PN... Ich leide z. B. unter Depressionen und Ängsten. Das hat auch def. eine Ursache, aber wer weiß.. vielleicht wird es durch die SD verstärkt.. Man kann ja auch Läuse UND Flöhe haben...

    Na dann fang ich mal an, ich hoffe Du hast Zeit. ;-D


    Panikattacken, depressive Verstimmungen, Schwindel, Herzrasen, Schlaflosigkeit, Muskelschwäche, Konzentrationsprobleme, Gewichtszunahme war in der latenten Unterfunktion nicht sehr gravierend (auf 73 kg bei 1,65 m - nahm ich nach guter EInstellung mit Thyroxin wieder ab auf 55 kg innerhalb von 4 Monaten - Abnehmen ist kein Problem, wenn der Stoffwechsel gut eingestellt ist, der Hashi ist da nicht hinderlich), teilweise ausbleibende Regelblutung, unregelmäßige Zyklen, Libido auf null, von Hitzewellen bis Frierattacken alles dabei, an manchen Tagen konnte ich meine Beine nicht bewegen, sie waren wie gelähmt, Übelkeit, Erbrechen, Darmkrämpfe, Sehstörungen, Mundschleimhautentzündungen, Haarausfall.....ich bin sicher ich hab noch einiges vergessen, was ich verdrängt habe.


    So manches davon zeigt sich auch hin und wieder mal, aber ich habe keine Ängste mehr deswegen, weil ich jetzt weiß woher es kommt. Es tut mir nichts, es fühlt sich nur blöde an ;-)


    Ich will Dir nix einreden, aber Hashimoto gibt es auch in seronegativ, sprich ohne Antikörper. Ein erfahrener Schilddrüsenarzt erkennt aber eine Hashidrüse im Ultraschall.


    Auf der anderen Seite denke ich aber auch, dass sich alleine auch durchs Altern an sich die Periode verändern kann, nicht alles ist die olle Drüse schuld. :)_


    Als ich 40 wurde änderte sich schlagartig meine Blutung von vorher 7 Tagen auf 3 Tage. Was mich natürlich sehr freut. ;-D Den Grund weiß ich bis heute nicht, meine Gyn sagt, sie erlebe das oft, dass um die vierzig herum sich die Periode verändere.

    Vielen lieben Dank Maraed, dass du mir das so ausführlich geschildert hat :)^ Finde ich super! Danke!


    Ich werde das mit der Schilddrüse nochmal in Angriff nehmen. Ich muss sowieso bald mal wieder zur Kontrolle. Sie war in der Vergangenheit immer leicht vergrößert, ohne dass laut Blutwerten eine UF oder ÜF vorlag. Ich war damit immer beim Radiologen. War jetzt aber schon ein Jahr nicht... anhand der Blutwerte sah mein Doc da keine Veranlassung.


    Ich könnt mir vorstellen, dass bei mir vielleicht auch doch der mini Anfang der Wechseljahre vor der Tür steht. Vor 3 Monaten waren die Hormone nicht ok und sagten eindeutig: Wechseljahre. Jetzt sind die Werte wieder besser. Nicht ganz ok, aber besser. Diese Schwankungen machen sicher auch arg zu schaffen...