lampeter und roseanneb

    Zitat

    woher weiß der Operateur, wo genau und wieviel er schneiden muss

    Bei mir wurde bei der Voruntersuchung im KH der betroffene Bereicht mit zwei verschiedenen Lösungen beträufelt (ich glaube eine Essiglösung und die andere Jod???, weiß ich wirklich nicht mehr genau). Auf jeden Fall verändert sich der Bereich, der Dysplasien "enthält" wohl farblich, so dass der Bereich vom Arzt vorgemerkt werden kann, wo dann auch geschnitten oder verätzt oder verödet wird. Wie auch immer! Somit ist wohl der oberflächliche Bereich abgesichert.


    Wie das mit den Zellen in der Tiefe gemacht wird..., vielleicht während des Eingriffs mittels so eines "Tests" geprüft und dann großzügiger geschnitten. Vielleicht weiß das jemand Anderes genauer


    roseanneb: mache mir Sorgen!!! Haben sie Dich etwa im KH behalten? Melde Dich doch bitte!!

    MaKa5

    Also bei mir wurde nix bepinselt.


    Es wurde ein von vornherein festgelegter Konus herausgeschnitten, der wurde hinterher untersucht. Wäre das befallene Gebiet nicht vollständig dadurch entfernt worden, müsste nachkonisiert werden (oder je nach Ergebnis anderweitig verfahren), das erfährt man ein paar Tage später nach der Untersuchung des Konus durch den Patologen.


    Mein Kenntnisstand war der, dass zur Feststellung, ob ein Gewebe mit dem HP-Virus infiziert ist, eine essigsaure Flüssigkeit zum Bepinseln benutzt wird, nicht aber für die Krebszellen.


    ???


    Es sind immer wieder neue Fragen offen.


    Liebe Grüße und danke für alle Infos


    Barbara

    Zitat

    zur Feststellung, ob ein Gewebe mit dem HP-Virus infiziert ist, eine essigsaure Flüssigkeit zum Bepinseln benutzt wird, nicht aber für die Krebszellen.

    mhm, vielleicht auch, ich weiß nicht. Nur wäre ja dann der eigentlich gemachte Abstrich zur Feststellung von HPV überflüssig, schon alleine, weil da bis zur Auswertung des Abstrichs mehr Zeit vergeht?!


    Bin gespannt, wer uns hier mal aufklärt und mehr weiß??? Vielleicht googel ich aber auch mal!*:)

    @leen6

    ich dachte, zur Bestimmung des HPV-Typs vergeht so viel Zeit, weil's so viele verschiedene HP-Virustypen gibt und nur ein kleiner Teil davon wirklich Mitverursacher eines Karzinoms ist.


    Allein, dass das Gewebe infiziert ist reícht ja nicht als Wissen aus.


    Bin auch mal gespannt, ob wir der Lage noch Herr werden und hier eine Fachfrau alle Fragen aus dem Weg räumt.


    *:)

    habe gegoogelt

    und folgendes gefunden: bei der Voruntersuchung sollte der Bereich einer sogenannten Essigprobe (mit Essigsäure) unterzogen werden, sowie mit der "Schiller'schen Jodprobe" eingepinselt werden. Diese dienen dazu, verändertes Gewebe sichtbar zu machen!!! (http://www.kup.at)


    Ich glaube nicht, dass das war mit HPV zu tun hat, denn die Untersuchungen zu HPV werden immer in Form von Abstrich beschrieben und nicht als rein "sichtbare" Veränderung.


    Kann dazu noch sagen, dass bei mir ja diese Voruntersuchung gemacht wurde, es sichtbare Veränderung nach diesen "Proben" gab und mein HPV aber negativ ist!!


    Somit wären wir ja schon mal einen Schritt weiter oder?

    Morgen

    Bin zwar keine Fachfrau, habe mich aber selber schlauer gemacht.....Mit der Jodlösung (Essig) wird der betreffende Bereich kenntlich gemacht. Da wo die Dysplasien sind, die Krebs auslösen können, sprich: veränderte Zellen. Die stehen im Zusammenhang mit dem HPV-Virus.


    Also, wird nicht der Virus kenntlich gemacht, sondern die Dysplasien.


    Die Grösse des Kegels hängt von versch. Faktoren ab....Vom Alter der Patientin z.B. und wie stark die Dysplasie ist (versch. Untergrade). Ob Kinderwunsch noch besteht usw.


    Wünsche allen einen schönen Tag......


    LG Kirstin

    @all

    Komisch


    Ich wüsste nicht, dass man aus einem Abstrich feststellen kann, dass oder ob der HPV und in welcher Variante er vorhanden ist. Dazu ist doch in jedem Fall eine Gewebeprobe notwendig. Ich habe aber auch noch nirgends gelesen, dass das per Abstrich bestimmt würde.


    Aber wenn verändertes Gewebe per Säure sichtbar gemacht wird, dann weiß ich nicht, weshalb es bei mir nicht notwendig war. Eine Voruntersuchung vor der OP hatte ich auch nicht.

    Keine Fachfrau, aber Betroffene

    Ich hatte meine Konisation 1990, Pap IV a, HPV-Infektion. Habe in der Zwischenzeit 2 Kinder zur Welt gebracht, by the way. Mit Hilfe dieser Essiglösung wurde der Warzenbefall sichtbar gemacht, war dann mit dem Mikroskop erkennbar. Die Dysplasie und die HPV-Infektion wird meines Wissens mittels dem PAP-Abstrich festgestellt.


    LG, Stella

    Oh je!

    Jetzt habe ich Euch alle verrückt gemacht.Das wollte ich nicht,vor allen Dingen wollte ich niemanden verunsichern!


    Ich habe mir das nur so vorgestellt (ich erkläre es jetzt mal ganz naiv):der Mumund ist ein rundes Teil und bei einer Koni wird doch so ein Tortenstück rausgeschnitten.Der Abstrich wird ja nun aber vom ganzen Mumund und Hals genommen.Ich dachte nun,dass die veränderten Zellen sich rundherum befinden und nicht nur an diesem Stückchen??

    @lampeter

    ... das mit dem Tortenstückchen stimmt nicht ganz. Es wird ein ganzes 'Hütchen' rausgeschnitten. Ich würde sogar sagen, dass es der 'Muttermund' ist und schräg in den Gebährmutterhals auslaufend. Nicht umsonst ist irgendwann nichts mehr vom Hals da, wenn mehrmals eine Konisation gemacht werden musste.


    Oder liege ich da falsch???


    Dann hätte ich alles gar nicht verstanden und müsste ganz von vorne anfangen.

    @barwil

    Nein, Du liegst nicht falsch. So wurde es mir auch erklärt. Man kann zu dem "Hütchen" auch "Kegel" sagen (Konisation - Konus). Von einem Bepinseln mit einer Lösung ist mir auch nichts bekannt, eine nochmalige Voruntersuchung hatte ich auch nicht. Wie oben bereits erwähnt, hat meine FÄ die Koni selbst in ihrer Praxis gemacht.


    Warum warst Du denn nur eine Woche krankgeschrieben? Ich glaube, da hätte ich noch nicht arbeiten können. Meine FÄ sagte, dass man auf jeden Fall 2 Wochen krank ist. Wenn man beruflich schwer heben muß, noch länger. Da ich aber die meiste Zeit am Schreibtisch vor dem PC sitze, gehe ich am Montag (nach 2,5 Wochen) wieder arbeiten. Meine Blutungen sind jetzt seit Montag weg.


    Liebe Grüße


    Petra

    HPV Bestimmung

    wird auf jeden Fall (auch??) mit Abstrich gemacht. Das wurde nämlich bei mir nach Koni per Abstrich nochmals kontrolliert!


    Ist schon unmöglich, dass nicht alles einheitlich gemacht wird, dass würde es uns als Laien doch einfacher machen!


    LG*:)