Hallo Tamelli,


    witzig, was ich meinem Mann sagen soll. Werde ich auch mal machen, damit er eine Vorstellung von meinen Problemen bekommt.


    Ich bin 52 Jahre und ich denke, dass du so um die 30 bist. Letztendlich sitzen wir alle im gleichen Boot.


    Um dich zu beruhigen: Der Arzt in Düsseldorf ist wirklich total super. Ich glaube, ich war über eine Stunde da drin. Er hätte mich operiert, das gebe ich zu, aber er dachte, dass meine Beschwerden irgendetwas mit der Rektozele zu tun hätte. Zum damaligen Zeitpunkt (Mitte letzten Jahres) wusste er bzw. ich ja auch nicht das es eine Entzündung war/ist.


    Biofeedback habe ich noch nicht gemacht. Muss gleich mal googeln wenn ich Zeit habe. Wenn du das Gerät meinst, spiele ich auch mal mit dem Gedanken beim Frauenarzt anzufragen.


    Freundinnen = Nein, danke, ich werde es nicht erzählen. Irgendwie waren sie alle super neugierig geworden, als es mir letztes Jahr nicht gut ging. Neee, die hätten mir gar nicht helfen können, die hätten mich eher bemitleidet, brauche ich nicht. Das schlimme an der ganzen Geschichte, dass um einen herum die Welt so normal ist und in dir drin alles "kaputt" ist.


    Im Moment zwinge ich mich jeden Tag ein bisschen Beckenbodengymnastik zu machen, so viele Jahre habe ich nicht mehr, die ich auf dem Fußboden verbringen muss :=o


    Symptome = Sehr sehr wenig, ab und zu merke ich eine Senkung oder eher ein Fremdkörpergefühl, die ich aber noch gut mit Beckenbodenübungen hinbekomme, damit das Gefühl weg geht. Die Entzündung merke ich auch nur dann, wenn ich daran denke, ansonsten müsste sie rein theoretisch fast weg sein. Ich bin am Donnerstag wieder beim Arzt, dann weiß ich mehr.


    Ich spendiere dir mal einen leckeren Kaffee, während du meine Zeilen liest :)D

    Hallo ihr Lieben!


    Was ihr so schreibt, kenne ich auch nur zu gut. Mein Mann versteht auch oft nicht, was es bedeutet, mit so etwas zu leben. Er denkt oft nicht daran, da würde ich mir öfter etwas mehr Rücksicht wünschen. Im Großen und Ganzen habe ich aber sehr viel Glück mit ihm! Er versucht, mich so gut es geht zu unterstützen und nimmt mir auch sehr viel ab! Ich meine, woher sollen sie auch wissen, wie sich so etwas anfühlt...


    Freundinnen von mir verstehen es auch nicht richtig. Ich hatte es ihnen erzählt, da ich nach der Geburt sicher 3 Monate fast nur liegen konnte. Das Gefühl, mir würde gleich alles rausfallen, war zu stark, meinen Beckenboden konnte ich null anspannen. Meine Freundinnen wunderten sich, was mit mir los sei, daher erzählte ich es Ihnen und ich gehe auch jetzt noch sehr offen damit um, einfach des Verständnisses wegen, warum ich zB nicht aufs Trampolin auf dem Spielplatz kann oder meinen 20kg schweren Sohn nicht auf die Seilbahn setzen kann etc.. Am schlimmsten finde ich, dass es schnell wieder vergessen wird und wenn ich dann mal sage, dass es mir heute nicht so gut geht deswegen und ich eine Verabredung absagen muss, kommt: "wie, geht es dir denn immer noch nicht besser? Siehst aber gut aus! Wieso dauert das denn so lang, bis es besser wird?"


    Seitdem ich diesen Analprolaps beobachte, geht es mir auch wieder psychisch schlechter. Vielleicht auch, weil ich mich gerade wieder so sehr mit dem Thema beschäftige. Manchmal tut es mir zB gut, nichts mehr darüber zu lesen. So in der Adventszeit geschehen. Da war ich viel besser drauf! Aber die Beschwerden im Darm sind nun mal da.


    Ich habe noch mal über Dr. Petros in Australien gelesen. Viele Frauen scheinen mittlerweile massive Probleme zu haben wegen der Netze. Welche Netze werden denn hier in Deutschland bei dem Verfahren verwendet? Von welcher Firma? Kann mir das evtl bitte eine sagen? Vielleicht steht es auf dem OP-Bericht?


    Es soll bald ja noch ein neues Verfahren aus Israel geben. Ich schau mal, ob ich es noch finde...

    Ich weiß nicht, ob ich hier links setzen darf?? Daher einfach mal hiernach googlen: First-ever incision-free fix for pelvic organ prolapse.


    Im Video sieht es zwar so aus, als sei diese Methode nur für Frauen, denen die Gebärmutter entfernt worden ist, aber ich habe bei den Entwicklern nachgefragt und die Antwort erhalten, dass das Verfahren für Frauen geeignet sei, die noch eine Gebärmutter haben und für die, die keine mehr haben. Ich frage mich nur, was mit dem Stabilisieren der Wände ist?

    Wie untersucht der Arzt in Düsseldorf? Viele hier schreiben, sie hätten zB Enterozelen gehabt und Dr. Goeschen habe sie operiert. Bzw tauchten es so im OP-Bericht auf. Hatte Dr. Goeschen vorherige gewusst, dass enterozelen vorhanden sind oder erst während der OP bemerkt? Oder in der Voruntersuchung bemerkt? Wie? SInd ja schwer feststellbar...?

    Hi Claudia,


    danke für den Kaffee :-D


    Bin jetzt 38 Jahre… hör ich mich noch so jung an… Meine Güte |-o


    Danke für die Blumen @:)


    Das freut mich super für Dich, dass die Symptome weniger geworden sind und nur noch selten auftauchen.


    Wenn ich keine Symptome habe, dann fühl ich mich zeitweise fast wie früher.


    Das mit der Entzündung ist auch super, quasi nur noch, wenn Du dran denkst. Das wird mit der Zeit sicherlich auch nochmal besser… Stück für Stück…so war es damals mit meinem Reizdarm auch…


    Bin gespannt, was der Arzt am Donnerstag sagt…schreib bitte.


    Das mit dem Termin in Düdo…danke nochmal für Deine Worte.. ich hoffe wirklich, dass der Termin nicht wieder für taube Nüsse ist. Ich kann psychisch einfach nicht mehr… :°(


    Im Moment hab ich so das Gefühl, als ginge mein Körper in "Generalstreik"…Kopfschmerzen, Magenschmerzen (wahrscheinlich Magenschleimhautentzündung den Symptomen nach…kenn ich ja), Durchfall, Choliken, Rücken und Kreuzschmerzen, Schmerzen in den Knien…Und ne Erkältung. Ich bin echt bedient!


    Im Moment weiss ich auch noch nicht, ob ich den Termin lieber nach hinten nach unserem Urlaub legen soll. Ich hab nen Horror davor, das der Termin nichts wird oder ich wieder Stoff zum Grübeln bekomme und mir (und den anderen) den Urlaub versaue… Andernseits hätte ich aber auch gerne mal meine Fragen geklärt und ein Konzept dafür wie es weiter gehen soll… ich hab das Gefühl, ich vergeude mein Leben.Bin so unentschlossen. ":/


    Also das (Gerät) Biofeedback mit Elektrostimulation fand ich bringt echt was… hat bei mir das FK Gefühl weggemacht. Und das Elektrostim erreicht auch die Muskeln, die Du bewußt nicht ansteuern kannst. Drück bei Deinem FA mal auf die Tränendrüse… von wegen Stressinko oder so…


    Ne, hast Recht.. Mitleid braucht man nicht… Ich habs auch nicht jedem auf die Nase gebunden, aber ich hatte auch den Hintergedanken, vielleicht ist ja eine dabei, die hat das auch oder kennt jemanden.


    Meine beste Freundin z.B. meinte dann, dass Sie beim Niesen so ein paar Tropfen verliert.


    Sie ist so alt wie ich und bekommt im Juli Ihr erstes Kind. So wie es aussieht per KS. Nachdem was Sie alles von mir weiss… Hab ihr das aber schon erzählt, bevor ich wußte dass Sie schwanger ist.


    Mir war es wichtig, dass Sie es weiss und sich mit der FA beraten kann, was bei Ihr gut wäre.


    Hätte er bei Dir denn auch eine Defäkographie gemacht?


    LG und schönen Abend….

    Tamelli, ich glaube, ich würde den Termin auf nach den Urlaub legen und versuchen, im Urlaub einfach abzuschalten. Kein Internet, kein nix. Es sind ja nur 3 Wochen Unterschied oder 4? Falls doch etwas anderes rauskommen sollte, als erwartet, meine ich. Du hast schließlich auch einen sorgenfreien Urlaub verdient. Ich denke, nach so einem Termin kommt man automatisch ins Grübeln. So würde ich es zumindest machen. Ich kann es aber auch Verstehen, wenn du vorher einfach deine Fragen beantwortest haben möchtest. Wann ist der Termin noch mal?

    Hallo Jenjoba und Tamelli,


    Termin = Ich hatte in Bergisch-Gladbach einen Gyn.-Termin (Anfang letzten Jahres) gehabt und danach war ich fix und fertig mit meiner Welt. Ich war wirklich nur den Weg nach Hause am heulen. Der Arzt hat mir eine Liste meiner Defekte (angeblich oder gefunden) aufgeschrieben und das erste Mal hörte ich von Rektozele, wovon ich wirklich noch niiiiieee etwas gehört habe. Soviel von "vor dem Urlaub". Kann gut gehen, kann schlecht gehen. Wenn man aber schon weiß, was man hat, dann kann man aber auch erleichtert (wenn eine Lösung in Sicht ist) in den Urlaub fahren. Im übrigen hat der Arzt in Düsseldorf einen Monat Vorlaufzeit zur OP gehabt. Man bekommt nicht sofort einen OP-Termin bei ihm. (Damals zumindest und wenn jetzt viele Frauen auf diesen Arzt aufmerksam werden, dann kann es vielleicht länger dauern.) Da der Arzt in Hannover nicht mehr operiert und die Arztpraxis (zumindest haben die es bei mir gemacht) auf den Düsseldorfer Arzt aufmerksam machen, werden wohl die Frauen alle jetzt dahin fahren. Positiv = Er sammelt bei jeder Frau Erfahrungen :-).


    Die Defäkographie habe ich nicht in Düsseldorf gemacht. Die habe ich bei dem zweiten Proktologen gemacht, der meinte, ich hätte ein kognitives Problem. Ich habe ja nur drei Proktologen in meinem Leben gesehen. :-D In meinem nächsten Leben heirate ich einen Frauenarzt, der gleichzeitig Proktologe sein muss und eine Zusatzausbildung im zahnärztlichen Bereich hat, dann bin ich abgedeckt. :=o

    Haha Claudia! :)^ so einen bräuchte ich auch! Urogyn/Proktologe/Zahnarzt! :)=


    Hatte der Arzt in Düsseldorf dir eigentlich direkt gesagt, welche defekte du hast? Welche Untersuchungen hat er genau durchgeführt? Und hat er dir danach verschiedene Operationsverfahren aufgezeigt? Alle mit Netz oder bietet er auch OPs ohne Netz an, wenn die Patienten das wünscht?


    Ich kann mir vorstellen, wie es dir nach dem Termin bei der FÄin in Berg. Gl. ging... :�_


    Tamelli, wenn du so früh pp bist, kann es auch gut sein, dass er noch gar nicht operieren würde, oder? Mein urogyn sagte, dass man 1-2 Jahre danach abwarten sollte, da es sehr lang dauert, bis die Schwangerschaftshormone komplett aus dem Körper raus sind und das Gewebe wieder fester wird. Unabhängig vom Stillen.


    claudia

    Hallo Jenjoba,


    ja, ich habe eine handgeschriebene Liste bekommen, die ich kaum entziffern kann. Manchmal hat es sogar Vorteile, wenn man deren Handschrift nicht entziffern kann, besonders bei so vielen lateinischen Begriffe, die ich gar nicht verstanden habe. Scherz beiseite, mittlerweile kann ich es entziffern, aber ich schaue nicht mehr hin. Das Problem ist, dass der Arzt in Bergisch-Gladbach mich nicht operieren wollte (er hätte bedenken, dass ich evtl. ein Problem mit meiner Blase bekommen könnte), hätte ich auch bei ihm nicht gemacht. Danach bin ich nach Hagen-Haspe gefahren. Der Arzt war sehr genau und zum Schluss gratulierte er mir, dass ich nicht operiert werden müsse. Wunderbar. Der Arzt in Düsseldorf hat mich ganz normal untersucht, ich weiß schon langsam nicht mehr, was die alles gemacht haben. Es ist schließlich fast 1 Jahr her und ich habe so viele verschiedene Krankenhäuser gesehen. Mein Mann meinte, dass er mich auch nicht unbedingt operieren wollte. Eine sehr sehr nette Frauenärztin meinte sogar, dass ich ein Vorzeigeobjekt wäre für die Uni, da ich trotz der vielen Geburten einen guten Beckenboden hätte. Sie sagte sogar, wenn ich ihre Freundin wäre, dann würde sie mir sogar abraten mich operieren zu lassen. Ich solle Atemtherapie etc. machen. Allerdings wusste sie zu dem Zeitpunkt auch nichts von meiner Entzündung und meinte zu mir, ob ich evtl. eine Endometritis hätte. Neues Wort und direkt Panik bekommen. Nein, habe ich aber auch nicht gehabt.

    Hi zusammen,


    Jetzt schreib ich mal von meinem Mäuseklavier... vorab schonmal sorry für die Schreibfehler...

    @ jenjoba

    Ja, kenn ich auch. Wie? Dir geht es immernoch nicht besser?! Durfte mir auch schon anhören, ichveürde mir nen viel zu großen Kopf machen, das würde schon wieder. Und warum ich mich denn nicht einfach operieren ließe....dann wäre wieder gut. Das war z. B. Im Beisein meines Mannes, was ihn In seiner Meinung damals nur bestärkt hat. Aber wie gesagt, schweigen möchte ich nicht.


    Wenn Di schreibst, dass viele Frauen Probleme jetzt mit den Netzen haben, darf ich nach der Quelle fragen? In direktem Zusammenhang mit Dr. Petros oder auch Dr Göschen? Nicht falsch verstehen, ich denke mir nur manchmal, was ist die gesamte Story hinter der Story. Kleines Beispiel zum Verständnis... als vor gut 20 Jahren die Mode aufkam, sich über der Aufenbraue pierced zu lassen, wurden auf einmal Stimmen laut, das sei gefährlich, der Gesichtsnerv könne getroffene werden oder entzünden (gleiches mit ZUngenpiercing und Geschmacksnerv)...dazu gab es dann auch Erfahrungsberichte von Betroffene. Ich hab damals dann auch nachgeforscht und herausgefunden, dass beide Nerven weit weg von der Stelle liegen und gar nicht getroffen werden können. Entzünden können die sich wohl, aber nur wenn die Hygiene vernachlässigt wird.


    Was will ich sagen... steht dort dabei, ob der Arzt entsprechende Erfahrung mit Netz OP s gehabt hat? Haben die Frauen die Regeln befolgt. Was für eine Art Implantat wurde benutzt, monofil oder multifil... in welchem Bereich traten die Beschwerden auf?


    Ich will Netze auch gar nicht schönreden, ich hab davor auch einen Heiden Schiss...dennoch glaube ich, dass es ganz viele Frauen gibt, denen es damit gut geht.


    Sherrie Palm weißt ja auch immer darauf hin.


    Bei richtig schweren Vorfällen geht es auch gar nicht ohne Netz.


    Bezgl des Netzherstellers hat glaube ich jeder Arzt seinen Favoriten.


    Ich bin mal gespannt was er zu abwarten wegen der Hormone sagt. Beide BBZ in denen ich war, haben davon nichts gesagt. Der erste wollte am liebsten direkt loslegen hatte ich das Gefühl.


    Der Termin War eh sonderbar


    Ja, den Termin werde ich Ggf wirklich verlegen. Morgen schick ich aber erstmal ne Mail an Dr m-f und hoffe, dass ich ihn damit nicht erschlage!


    Mal schauen was dabei rauskommt.


    Erzähl mal bitte mehr von dieser israelischen Methode.


    Seit wann gibt es die?


    Gibt es schon Langzeitstudien darüber?

    @ Claudia

    Auch ich kann mir vorstellen wie es Dir ging. AM Angang hat es bei mir geheißen, ich hätte gar nix, nicht mal ne Rektozele... dann weiter selber nachgeforscht und mürb gedacht, das kann doch aber bloß sowas sein. Dann bei der Gyn die komplette Diagnose. Hab ich geheult! IRgendwie die Erkenntnis zu haben, dass es ohne OP nicht geht. Und die ganzen Folgen. Das hat mich so erschlagen und erschlägt mich teilweise immernoch. Das mit dem lateralen Defekt macht mich irgendwie am meisten fertig. Wahrscheinlich, weil sich das im Moment nicht wirklich gut behandeln lässt. Ich hab echt schiss davor, irgendwann inkontinent zu sein.


    Ich freue mich immer, wenn ich positive Berichte, auch zu Mesh-OPs lese, weil ich mich dann nicht mehr so hoffnungslos fühle.


    Lass dich drücken... :)_


    HAst du eigentlich schonmal überlegt, Dich auch in der englischen Gruppe auf FB anzumelden. Also mir hilft das ungemein.


    SO... jetzt googel ich mal Israel...


    Lg

    Ach... noch kurze Anmerkung zu machen Thema Netz.


    Ich habe vor einiger Zeit mit einem sehr sehr netten Gyn in BW telefoniert.


    (Ist ein Bekannter von der Freundin eines Bekannten von mir... kompliziert, is aber so :-) ) Ich dachte, wenn ich ehrliche Antworten bekomme, dann da. Er ist ja auch in der Nachbehandlung.


    Ich hab ihn zum Thema Netz befragt und langzeitergebnisse und Rezidiv im allgemeinen, auch ohne Netz.


    Er meinte, keine seiner Patientinnen hätte Probleme. Seien im Grossen und ganzen zufrieden. Er selbst sieht Netz als absoluten Fortschritt in der Descensus Chirurgie.


    Meine FA meinte, wan gäbe zwei LAger in deutschland. Einmal pro einmal Contra. Kommt wohl auch ein bisschen darauf an, wie der Arzt veranlagt ist und wasn't er sich selbst zutraut.

    Hallo zusammen…


    Claudia… dich wollte ich noch gefragt haben, was wurde denn bei Dir festgestellt in Düdo außer der Rektozele… ?


    Oder hast Du das schonmal irgendwo geschrieben?


    Ich und mein Kopf… %-|

    Hallo ihr Lieben!


    Wie geht es euch allen? Lesen eventuell noch User von damals mit, die sich bereits operieren haben lassen? Wie geht es euch? Wie geht es auch denen, die nach der OP so große Probleme mit dem Darm hatten? Konnte Dr. Goeschen damals noch mal erfolgreich nachoperieren? Es wäre so lieb, wenn sich die ein oder andere noch mal melden könnte.


    Mir nicht so gut. Ich überlege momentan, die Defäkographie abzusagen. Ich meine, was soll ich mit dem Ergebnis momentan anfangen? STARR-OP kommt nicht in Frage, Longo wäre ja ähnlich und Netze möchte ich mir (noch) nicht einsetzen lassen.


    Ich stille meinen Kleinen ja auch noch, vor allem zum Einschlafen. Da ich dann 24 Stunden nicht stillen dürfte, der Kleine dann also die halbe Nacht weinen würde, ich auch keine Milch abpumpen kann (bekomme einfach nix raus durchs Pumpen), das Ergebnis mir eh nicht weiter helfen würde (für mich kein OP-Verfahren bei dem ich ein gutes Gefühl hätte), überlege ich halt wirklich, den Termin abzusagen.


    Vielleicht fahre ich noch einmal dienstags in die proktologische Sprechstunde des Krankenhauses und frage mal nach, was denn eigentlich gemacht werden würde, wenn rauskäme, dass ich einen Analprolaps habe oder auch noch mehr. Dann wäge ich ab.


    Es nervt mich jedenfalls sehr.


    Tamelli, danke für deine Antworten und Infos. @:)


    Ich bin dennoch nicht ganz überzeugt. Aber gut, ist hier anscheinend keine. Ich habe Chemie studiert und vertraue den Materialien daher nicht über einen wirklich extrem langen Zeitraum. Wie du schon meintest, was ist, wenn die Weichmacher "verfliegen".


    In der Vergangenheit sind echt viele Unwahrscheinlichkeiten für meine Familie und mich eingetreten und ich möchte nicht wieder diejenige sein (dieser kleine Prozentsatz), bei der so eine OP schief geht. Versteht ihr, was ich meine?


    Ich werde weiter Recherchieren und hin und her überlegen. Kennt ihr alle sicher.


    Warum gibt es eigentlich im Internet so gar keine Erfahrungen mehr zu Operationen? Sei es mit oder ohne Netze? Aus den letzten Jahren finde ich nichts. Finde ich etwas seltsam. Halten die OPs mittlerweile besser und alle sind zufrieden?


    Tamelli, hast du schone eine Antwort bzw. Antworten von Dr. Müller-Funogea erhalten? Ich schicke dir gleich noch den Namen von der einen, die bei APOPS ist und sich hat operieren lassen. Ohne Netze, ohne Einschränkungen und ein paar Monate nach Entbindung.


    Gibt es eigentlich Studien darüber, warum genau OPs failen? Liegt es an zu früher körperlicher Belastung nach einer OP oder am Bindegewebe? ZB, wenn jemand sehr schwaches Bindegewebe hat? Davon wäre ich nicht betroffen. Ich hoffe daher immer, dass eine OP evtl. etwas halten würde bei, vor allem, wenn ich meine Muskelkraft überall vorher bis zum Optimum aufgebaut haben sollte.


    Ich habe übrigens eine Levator-Avulsion... Noch jemand? Da streiten sich die Geister auch, ob das ein Grund dafür sein könnte, dass Operationen nicht halten :-/


    Meine Physiotherapeutin meinte, ich habe links eine kleine Avulsion (links ist auch meine Problemseite), aber ich könne trotzdem die Muskeln alle ansteuern und diese kleine Lücke dadurch ausgleichen.


    So, ich muss mal Schluß machen. *:)