Hallo an Alle, hallo Tamelli:)!


    Ich melde mich wieder zurück *:)


    Mensch, hier hat sich ja eine Menge getan... ich komm' gar nicht hinterher;)


    Lieb, dass einige an mich gedacht haben und sorry, dass ich mich erst jetzt melde.


    Also,vorweg- alles ist gut gelaufen!!! Meine Tochter ist am 22.3. zur Welt gekommen, fast drei Wochen zu früh. Am Ende wurde es doch ganz schön knapp, Muttermund hatte sich geöffnet und Wehen gabs auch schon ein paar. Also, ganz schön viel Stress, aber alle Ärzte, mein FA und die Ärzte im KH hatten ein besonderes Augenmerk auf mich gelegt, und so lief dann alles glatt und entspannt!! Kaiserschnittstermin wurde kurzfristig dann nach vorne verschoben.


    Also, die Horrorgeschichten zu Kaiserschnitten im Internet kann ich definitiv NICHT bestätigen. Mein Mann ich ich haben dieses Erlebnis als sehr schön und innig empfunden. Und unsere Kleine hatte auch überhaupt keine Anpassungsschwierigkeiten!!! Hat gleich kräftig geschrien ;-D Ist aber ansonsten sehr entspannt und lässt uns abends auch relativ gut schlafen.


    Nun zu mir :-) : Ich hab während der Schwangerschaft und auch gleich nach der Geburt mal mit nem Spiegel untenrum geschaut und es ist Gott sei Dank alles noch so wie vor der Schwangerschaft. Keine erneute Senkung oder wieder ein Fremdkörpergefühl :-D Soweit ich das so erstmal beurteilen kann...


    Ich hatte dann gestern meine Nachsorgeuntersuchung beim FA und der meinte auch, da hätte sich nichts getan!!


    Ich fange jetzt wieder mit dem pelvic toner an und mache ein wenig Beckenbodenübungen. Ob ich jetzt ein wenig an Inkontinenz leide, kann ich noch nicht sagen, da ich noch keine Springübungen gemacht habe;) Aber ich glaube, dass alles gut gegangen ist :)^


    Hab ein wenig bammel bekommen, als ich einige Kommentare hier zu den künstlichen Netzen gelesen habe, aber ich hoffe, dass das nicht auf mich zutrifft (drück daumen)...


    So, die Kleine meldet sich...


    Ich wrd aber die nächsten Tage weiter hier reinschauen und mal in Ruhe alle Beiträge lesen *:)


    Ganz liebe Grüße

    Hallo Claudia,


    finde ich super, dass es Dir immer besser geht. Ich hab jetzt seit ein paar Wochen kein FK Gefühl mehr im Darm. Nur neulich, als ich es wieder übertrieben habe mit dem Training. Irgendwas scheint bei mir rechts mit der Muskulatur nicht zu stimmen glaube ich. Und das reizt dann… oder so...


    Ich werde in DD nochmal nachfragen… habe am 23.06.17 ein Termin zum dyn. MRT.


    Auch mir hat er das mit den 70% gesagt. Hat mir auch erklärt, dass es hierbei um die Erfolgsrate bezüglich Funktion geht und nicht um das OP Ergebnis.


    Hm.. ich hab zum Beispiel gelesen, dass eine Rektozelenkorrektur eine Erfolgsrate von 85% aufweist. Habe Ihn danach gefragt, er meinte, bei den 85% ginge es um Erfolg der OP im Sinne der Anatomie… Funktion wäre aber was anderes. Eine OP kann gelungen sein, aber die Funktion nicht wieder hergestellt.


    Die Aussage paßt irgendwie finde ich. Zumal es ja auch asymptomatische Grad 2 oder 3 gibt… oder nach einer OP ein anatomisches Rezidiv auftritt, aber kein symptomatisches….


    Ich frag mich, wer sich das mit dem BB ausgedacht hat.. Zuende gedacht, hat er das jedenfalls nicht.


    Wir sind in der Lage Schafe zu klonen und DNA zu manipulieren. Aber nen BB vernünftig instand setzen können wir noch nicht.


    Über den PLan B werde ich mich auch noch informieren.


    LG

    Hallo Supi,


    oooooh wie toll!!! x:)


    Schön dass Du Dich gemeldet hast. Ich musste die ganze Zeit an Dich denken. Es freut mich so sehr, dass alles glatt gelaufen ist.


    Wie fühlst Du Dich denn?


    Die Diskussion wegen dem Mesh… also ich sehe das so (auch Hr. Dr. MF hat es ähnlich beschrieben)… Als das Mesh rauskam, war das wie ein Hype. Jeder hat angefangen Netze einzubauen. Auch Leute, die darauf nicht spezialisiert oder trainiert waren. Auch wurde vielfach nicht geschaut, ob betreffende Frau für Mesh überhaupt infrage kommt. Und viele andere Sachen, die dann einfach mit in den Topf geschmissen wurden und wo es dann geheissen hat MESH IST GEFÄHRLICH!


    Johnson & Johnson hat seine Meshes vom Markt genommen, weil Sie Millionenklagen in den USA befürchtet haben.


    Sicher kann es sein, dass das Mesh nicht vertragen wird und dass es Komplikationen gibt. Auch ich hab Angst davor… Aber die Chance, dass … die ist wohl ziemlich reduziert, wenn ein geübter Arzt da dran geht.

    @ Supi

    Wie oft trainierst Du denn normalerweise in der Woche… und ist der Pelvi Toner ein Biofeedback / Elektrostimulationsgerät?


    Hattest Du eigentlich auch ne Enterozele… ich habs nicht mehr auf dem Schirm...


    Gestern hat sich der Oberarzt aus Düdo noch gmeldet.


    Ich hab am 23.06.17 den Termin zum dyn. MRT.


    Mädels, bitte drückt mir die Daumen, dass hierbei nicht noch mehr rauskommt und dass die Enterozele nicht allzu ausgeprägt ist.


    LG

    Hallo!!


    bin sehr froh diesen Thread gefunden zu haben.


    Mein Name ist Anna, und ich habe vor 8 Wochen meine Tochter geboren. FA hat mir nicht erzählt wie schwer sie wird (4.4 kg) ich hatte 2.5 STunden PResswehen und bin heute ein Wrack :(


    Gebärmuttersenkung, Blasensenkung, Darmsenkung Rektozele, kein GEfühl mehr im Hintern (ich kann nicht pressen), und beginnende Verdauungsprobleme (Verstopfung ist bei mir Alarmstufe rot, da ich ja nicht pressen kann und immer auf die "Schwerkraft" hoffen muss...) :(


    Ich habe von dem Goeschen Verfahren gelesen, und dann in der mitte des Threads dass er in REnte ist. Toll


    :(


    Da ich noch ganz frisch bin mit der Diagnose ist natürlich meine Psyche genau so am durchängen wie mein Beckenboden :( schlaflose Nächte :( muss ich aber wohl nicht erzählen.


    Es wäre so schön wenn ein paar Leute schreiben würden wie es Ihnen nach der OP geht, oder auch was die hier ganz frischen Leidensgenossinen so planen.


    Ich weiss nur dass ich so nicht leben will, mir tut da meine Tochter zu sehr leid mit so einer "behinderten" Mutter, aber ich habe auch Angst mich unters Messer zu legen.


    Starte am Do mit Physiotherapie, lege aber dazu keine große Hoffnung drauf, denn es scheint wohl eine Menge kaputt gegangen zu sein. Mitte Juli hab ich einen Termin bei einem Urogyn, aber ist auf dem Dorf, also keine große Klinik.


    bin einfach nur fertig mit den Nerven und wünsche mir so sehr ich hätte einen KAiserschnitt gewählt :(


    Kann es immer noch nicht fassen dass es sowas gibt und keiner darüber redet.


    lg


    Anna

    Guten Abend Annabanani,


    der Arzt ist zwar in Rente, aber es gibt einen Arzt in Düsseldorf Dr. Müller-Funogea, der nach dem gleichen Verfahren arbeitet. Schau mal nach dem Arzt. Er wird dir mit Sicherheit helfen können, wenn du diese Methode nehmen möchtest.


    Stimmt, kein Frauenarzt redet darüber. Wenn es passiert ist, wissen die meistens auch nicht weiter und verweisen auf irgendwelche Kollegen. Wenn man dann vom Arzt zum anderen Arzt fährt, gibt es dann noch unterschiedliche Diagnosen und man weiß immer noch nicht, was man dann machen soll. Ich hatte von OP bis nicht OP alles gehabt.


    Wenn du in der Nähe von Düsseldorf wohnst, kann ich den Arzt wirklich sehr gut empfehlen. Er ist wirklich sehr nett und nimmt sich Zeit. Ich war auch bei ihm.


    LG Claudia


    Hallo Tamelli, hall J..... (komme nicht auf deinen Namen, mag nicht umblättern und hinterher ist mein Schreiben weg :-)) wie geht es euch zur Zeit? Einer von euch hat doch demnächst einen Termin am 23.06.. Ich drücke auf alle Fälle die Daumen.


    LG Claudia

    Hallo Tamelli,


    Ich benutze ein Elektrostimulationsgerät und das jeden Tag eine halbe Stunde. Nach der Op sollte ich es für drei Monate jeden Tag anwenden und danach 1-2x die Woche. Jetzt nach der Schwangerschaft fange ich quasi wieder von vorne an:)


    Ich drück dir die Daumen für Düsseldorf. Ich hoffe wirklich, dass Dr. Mü-Fu dir da weiterhelfen kann und dir ganz viel Mut macht, dass am Ende alles gut wird!!! Berichte mal!


    Sorry übrigens, dass ich mich immer so spät melde bzw. so spät auf Fragen antworte:(


    Liebe Grüße an Alle

    Hallo Annabanani,


    Du hast mein totales Mitgefühl… auch mir ging es nach der Geburt wie Dir…


    Totale Orientierungslosigkeit, keiner der irgendwie weiterhelfen konnte (oder wollte), keiner der darüber spricht.. ich kam mir vor wie ein Alien und wusste überhaupt nicht, was mit mir passiert war.


    Ich kam mir so im Stich gelassen vor von meinem Körper, habe mich als totaler Versager gefühlt, habe hin und her überlegt, bei welchem Geburtsschritt etwas schief gelaufen ist, dass mir dann meinen Beckenboden ruiniert hat und was ich am allerschlimmsten fand: Ich habe mein Kind nicht mitbekommen… wenn ich ihn angesehen habe, lief in Endlosschleife alles im Hinterstübchen ab… Ich hab mich soooo alleine gefühlt.


    Es ist inzwischen etwas besser, jedoch graust es mir auch vor dem Gedanken ggf. lebenslang damit leben zu müssen. Wie man damit umgehen soll, darauf hab ich auch noch keine Antwort.


    Ich habe eine symptomatische Rektozele, Enterozele die da kräftig mithilft, eine Zystozele (weitgehendst symptomfrei) eine Urethrozele und eine beidseitigen lateralen Defekt… ach und erschlaffte Sakrouterine Bänder… Kurz und gut, eigentlich alles nur die Gebärmutter scheint noch da zu sein, wo sie ist.


    Was positiv ist, Du weisst nach 8 Wochen was Dir fehlt. Das ist zumindest ein Anfang.


    Der Urogyn wird dich nochmal untersuchen. Bei Deiner Symptomatik denke ich auch, dass Du entweder eine Defäkographie machen musst oder ein dyn. MRT. Da sieht man dann beim Pressen, was im Bauchraum vor sich geht.. .also das ganze Ausmaß.


    Das hab ich morgen…. Und ich hab echt Bammel!


    Falls der Urogyn gleich mit OP um die Ecke kommt, lass Dir erstmal erzählen, wie oft er das schon gemacht hat und wie oft im Jahr. Wie hoch seine Erfolgsquote ist und wie hoch die Erfolgsquote generell bei dem Eingriff ist.


    Dann würde ich gleich nochmal einen zweiten Termin bei einem anderen machen…. in der Regel versucht man es erstmal mit einem Pessar….


    Mein erster Urogyn wollte mich auch gleich operieren. Mein Kleiner war damals 4 Monate alt.


    Hinweis von Ihm: 3 Monate nicht über 1kg heben, danach nie wieder mehr als 5kg.


    Dass das nicht umsetzbar ist, versteht sich glaube ich von selbst.


    Danach war ich nochmal bei einer… Summa summarum auch ein Griff ins Klo.


    Danach war ich dann bei Dr. Müller-Funogea.


    Kein Witz: Der erste Arzt, der zugehört hat, erklärt hat etc…. Kannst ja in den vorigen Kommentaren nachlesen. Ich hab mich zum ersten Mal verstanden gefühlt!


    Was mir auch super geholfen hat in den letzen Wochen und Monaten war die Facebook Seite PELVIC ORGAN PROLAPSE SUPPORT…. ich weiss nicht, wie gut Dein Englisch ist, aber da sind über 6000 Frauen angemeldet. Teileweise haben das Mädels die sind grade mal Anfang 20. :-o


    Und keiner redet darüber… und (das hat mir ein Gyn erzählt) wissen die wenigsten Gyn über Senkungen Bescheid!!! Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen!! Wir können Schafe klonen sind aber nicht imstande Frauen davor zu schützen! :(v


    Und das in unserer ach so aufgeklärten Zeit… Außerdem habe ich das Gefühl, dass in den USA, England und Australien damit etwas offener umgegangen wird.


    Hier im deutschen Netz findet man eigentlich nichts… Na, das eigentlich kann man streichen.


    Das hier ist der einzige Faden, neben Gebärmutterentfernung vaginal.


    Auf der FB Seite ist deutlich mehr los.


    Melde Dich dort einfach mal an.


    Außerdem kannst auch auf der AGUB Seite mal sehen, wer in Deiner Nähe noch als Urogyn infrage käme.


    Sagt aber nix über die Qualität aus.


    Die beiden ersten, die ich aufgesucht habe, sind auch in dem Verein…


    Dr. Fischer in Rüdesheim und Dr. Tunn in Berlin sollen sehr gut sein.


    Wo kommst Du denn her?


    Falls Du noch Fragen hast, frage ruhig….


    Ist eine schwierige Zeit und ein schwieriges Thema… und langwierig…


    Physio hat mir ein bisschen geholfen. Ich habe noch ein Biofeedback und Elektrostimulationsgerät.


    Das hat mir mit dem Fremdkörpergefühl sehr geholfen.


    Ich drück dir ganz fest die Daumen, dass es Dir bald besser geht und Du Deine Tochter geniessen kannst.


    LG Tamelli


    PS: Ich hab es mir übrigens abgewöhnt, bei jedem Heben und Bücken und was weiss ich, meinen BB anzuspannen. Ich war irgenwann hinten am Steiss so verspannt, dass ich Missempfindungen im Darm und auf der rechten PObacke bis zum Knie hatte!

    Hallo Claudia,


    ja… das war ich …. und mir geht vor morgen ordentlich die Düse.


    Ich hab so eine Muffe, dass mehr rauskommt, als ohnehin schon bekannt oder dass es später heisst, dass es schwierig ist und nur eine kleine Chance auf Heilung oder Besserung besteht.


    Drück mir bitte die Daumen… ich hoff so sehr, dass ich irgendwann wieder normal weiterleben kann.


    LG

    Hallo Supi,


    wie geht es Dir und Deinem kleinen Sonnenschein!? :-)


    Mein Zwerg wächst und gedeiht… hat jetzt schon 8 Zähnchen und weiss sie auch einzusetzen… :-)


    Ich kann mich endlich an Ihm erfreuen…. Ich hoffe, das bleibt so.


    Wie ich oben ja geschrieben habe, hab ich unendlich Angst davor, dass morgen noch mehr zutage tritt oder dass die Baustelle so groß ist, dass es keine oder wenig Möglichkeiten gibt mir zu helfen.


    Ich möchte einfach wieder normal weitermachen können.


    Eine Frage habe ich noch… Du hattest doch auch eine Rektozele… war es bei Dir auch so, dass wenn Du auf Toilette bist, arg drücken musstest…? Ich hab bei mir manchmal das Gefühl, als sei die "Aufhängung" des Schliessmuskels ausgeleiert. Ich muss manchmal hochdrücken mit zwei Fingern.


    Vielleicht liegt das aber auch an der Enterozele, dass kein Druck unten ankommt… :-/


    Bisher hat sich dazu auch keiner gescheit geäußert.


    ich berichte wieder, wenn ich morgen hinter mir habe…


    Angenehm stell ich mir das nicht vor :-/


    LG Tamelli

    Hallo an alle!


    Nachdem ich am Dienstag in Düsseldorf von Dr. Müller-Funogea operiert worden bin, hab ich die Zeit genutzt und noch mal ein bisschen recherchiert. Und bin hier gelandet. Möchte mich und meine Geschichte kurz vorstellen:


    34 Jahre alt, 2 Kinder. Unser Sohn kam 03/2014 per Kaiserschnitt zur Welt (Beckenendlage). Unsere Tochter 08/2016 per Zangengeburt. Die Geburt war traumatisch. Zum Glück kam unsere Tochter lebend und ohne bleibende Schäden zur Welt. Die Geburtsverletzungen wurden in einer einstündigen OP versorgt. Es war alles gerissen, inklusive Schließmuskel.


    Nach ein paar Wochen, als eigentlich alles verheilt war, wunderte ich mich über ein immer noch andauerndes Fremdkörpergefühl in der Scheide. Getastet und es fühlte sich alles schrecklich an.


    Termin in der Entbindungsklinik und bei meiner Frauenärztin brachten keine positiven Erkenntnisse. Mir wurde gesagt, dass ich eine Blasen-, Darm- und Gebärmuttersenkung 2-3. Grades habe und sich das alles zurückbildet. Habe Vaginalkonen zum Stärken des BB bekommen. Was jetzt gesehen völliger Quatsch war. Ich fühlte mich richtig mies untenrum und wurde echt etwas depressiv. Immer wieder die Aussage, dass die Rückbildung dauert. Man braucht Zeit und Geduld... Dieses Fremdkörpergefühl machte mich aber wahnsinnig. Wollte mir alles unten rausreißen.


    Bin dann im März in ein Beckenbodenzentrum. Dort völlige verwirrende Aussagen und Vorschläge. Pessar, kleine OP, große OP, wie und was alles nur husch husch erzählt. Dann der Hinweis: wenn OP, dann keine Kinder mehr. Ich bin 34 und hab zwei kleine Kinder! Weiß ich denn heute, ob ich in 2-3 Jahren noch ein Kind möchte?! Wollte mich weder dafür noch dagegen aussprechen (mein Mann sieht das auch so). Nach vielen Tränen hab ich im Internet recherchiert und bin über einige Seiten zu Dr. Müller-Funogea in Düsseldorf gelangt. Hatte ihn per Mail angeschrieben und 1,5 Tage später kam eine sehr nette Antwort. Darauf hin hab ich einen Termin gemacht und am 20.04. war ich bei ihm.


    Kann mich hier allen nur anschließen. Ein sehr sympathischer und herzlicher Arzt, der sich Zeit nimmt und super erklärt.


    Mein Mann war auch begeistert.


    Diagnose:


    Durch die Zangengeburt wurden die Haltebänder der Gebärmutter überdehnt. Dadurch dann resultierend die Blasen- und Darmsenkung.


    Dienstag dann die OP. Halteband um den Muttermund um die Gebärmutter anzuheben. Dann wurde noch die hintere Scheidenwand gerafft, da die Aussackung hier sehr stark war.


    Eigentlich kam mein Fremdkörpergefühl von der Zystozele. Aber die vordere Scheidenwand wurde (noch) nicht gerafft, da Dr. Müller-Fonugea hofft, dass die Hebung der Gebärmutter ausreicht um mein Gefühl deutlich zu verbessern. Man kann schnell zu viel machen. Deshalb jetzt erst ohne. Wenn in 3 Monaten kein ausreichender Erfolg in diese Richtung zu verzeichnen ist, wird auch noch eine vordere Scheidenplastik gemacht. Ich bin froh, dass hier lieber Schritt für Schritt vorgegangen wird. Bevor man zu viel macht, was eigentlich nicht nötig war und man neue Probleme auf den Plan ruft.


    Die OP ist gut verlaufen und schmerztechnisch geht es mir relativ gut. Auch im KH war es echt gut auszuhalten. Alle haben sich sehr gut gekümmert. Dr. Müller-Funogea war täglich 2x da und hat mir zum Schluss auch angeboten, mich per Mail zu melden, falls etwas ist.


    Jetzt heißt es abwarten und denn Alltag mit Eltern und Schwiegereltern organisieren, da ich ja unsere Kleine nicht tragen darf.


    Ich hoffe ich konnte euch etwas Mut machen, euch auf den Weg nach Düsseldorf zu machen.


    Für mich war es die absolut richtige Entscheidung!


    VG Kathrin

    Hallo Kathrin34,


    super, dass Dr. Müller-Funogea dir helfen konnte. Ich hätte da noch eine Frage, und zwar wie viel darf man nach der OP überhaupt noch heben und wenn wie lange? Man hört ja dann auch, dass man nur noch 5 kg heben darf. Stimmt das? Was wurde dir denn geraten? Das würde mich besonders Interessieren, da ich hier leider keinen habe, der mir im Haushalt helfen könnte.


    Welche Erfolgsaussichten wurden bei dir denn in Düsseldorf gestellt? Bei mir waren es ca. 75 Prozent. Allerdings hatte ich eine Proktitis, die zum Zeitpunkt der Untersuchung in Düsseldorf keiner wußte. Daher wäre bei mir der Leidensdruck jetzt nicht mehr so groß, dass ich eine OP benötigen würde. Meine Meinung, aber es kann morgen ja auch ganz anders wieder sein.


    Hallo Tamelli,


    hast du sofort dein Ergebnis bekommen? Mein Ergebnis nach der Untersuchung bekam ich erst eine Woche später. Ich hoffe, dass man dir weiterhelfen konnte.


    Viele liebe Grüße


    Claudia64

    Hallo an alle hier!


    Ich melde mich endlich mal wieder! Es ist ja so viel in den letzten Wochen hier geschrieben worden, dass ich nicht alles in Ruhe lesen konnte.


    Aber ich möchte ALLEN MUT MACHEN!!!


    Ich versuche, einen kurzen Abriß über meine Geschichte zu geben:


    - Geburt 1. Kind, 4,5 kg, Saugglocke, danach GM- und Blasensenkung


    - Depressionsartige Zustände, fühlte mich auch völlig "behindert" i.S.von völlig eingeschränkt, kein Rumtoben, Kind wird naturgemäß immer schwerer, also für mich alles schwieriger...


    - super Physio gefunden, bei ihr Cantienica-Training gelernt -> merkliche Besserung, ohne Bedenken von Physio oder Gyn zweite Schwangerschaft möglich; hat auch gleich geklappt, während der SS deutliche Senkung, viel Ruhe gegen Ende, weil sich auch der Muttermund schon zu öffnen begann... ging aber alles gut


    - Geburt 2. Kind, zarte 3,2 kg, ohne sonstige Hilfe zur Welt gekommen


    - dennoch wie zu befürchten war: GM-Senkung wieder voll da, Blase auch wieder schlapp


    - mit zwei kleinen Kindern zuhause (Altersabstand 2 Jahre) wenig Zeit für Physio , außérdem durch Umzug meine super-Physio außer Reichweite :-(, keine neue gefunden


    - immer wieder Cantienica gemacht, aber einfach zu wenig, habe mir immer wieder mit Contam-Tampons ausgeholfen (auch Würfel probiert (bei mir nicht so gut)), das ging gut, aber keine Dauerlösung


    - meine Gyn hat mir immer wieder die Hysterektomie vorgeschlagen, ich wollte nicht so recht,; dann war von zwei anderen Gyn die REde, doch wenigstens die Blase stabilisieren zu lassen


    - schlußendlich durch Recherche zu Dr. Müller-Funogea gekommen: toller Arzt, wahnsinnig viel Zeit investiert in Gespräche und Aufklärung, bei mir keine Angabe zu "Erfolg der OP" etc, was hier schon ein paar Mal thematisiert wurde, aber es ging mir auch nicht um Statistiken, sondern wie er mich einschätzt.


    - OP bei Dr. M-F, geplant war GM-Anhebung mittels Band um Muttermund, vordere Scheidenplastik zwecks Blasenanhebung


    -> letztendlich hat Dr. M-F nur das Band um die GM eingestzt und wie bei einer von Euch, die kürzlich hier geschrieben hat, lieber nicht zuviel operiert und die Blasen-Sache nicht gemacht! Fand ich sehr gut von ihm, DANKE dass er nicht einfach nur das Programm abarbeitet!


    - in den 3 Monaten nach der OP viel Ruhe, sehr viel Unterstützung von meinem Mann und meinen Eltern, meine Kinder sind mittlerweile fast 4 und fast 6, d.h. ich konnte ihnen auch gut erklären, dass ich jetzt erstmal gar nix mehr machen kann;


    - zwei kleinere "Rückschläge", wo ich dachte, die OP hat nix geholfen, fühlt sich alles ganz labberig an... Dr. M-F hat UMGEHEND auf meine Emails dazu reagiert, ich war auch zu einer Zwischenuntersuchung dann da, alles ok


    - nach 3 Monaten Nachuntersuchung: Dr. M-F sehr zufrieden, alles so wie es sein soll, ich bin auch sehr zufrieden.


    Das ist jetzt fast 2 Monate her, mein "Zustand" jetzt:


    wenn ich meine Periode habe und sich in der Zeit natürlich auch die GM verändert, d.h. größer und schwerer wird, dann gibt das eingesetzte Band - so wie es soll! - etwas nach, dann habe ich immer mal das Gefühl "Uff, hängt wieder schwerer nach unten"... aber sonst: alles gut! Die GM bleibt wieder an ihrem Platz (klar, nicht mehr wie bei einer 20jährigen ohne Geburten, aber gut!), ich kann mich NORMAL bewegen! Heute morgen auf dem Weg zur Kita ein Platzregen und ich bin mit den Kindern losgespurtet! OHNE NACHZUDENKEN OHNE EXTRA ANSPANNEN OHNE EIN "MIST, das war jetzt nix"-hinterher.... Ich mache wieder Gartenarbeit,...


    Was nach wie vor nicht geht bzw. man das nicht machen soll: schwer heben!


    --> Sprudelkästen: mein Mann


    --> schwere Wäschekörbe: mein Mann


    --> Einkaufskörbe: mein Mann - oder eben alles in kleineren Portionen transportieren und öfter laufen!


    Geht alles! Meine Kinder sind zum Glück groß und alt genug, dass ich sie nicht mehr tragen muß. Klar, tragen wollen ist was anderes, aber das geht nicht mehr. Sie sind beide überdurchschnittlich groß und damit eben auch nicht mehr so leicht. Aber das ist dann halt leider so. Wenn sie in den Einkaufswagen wollen, dann kriegen wir das mit Klettern hin, und statt ins Bett tragen ist dann eben selber-laufen angesagt und dafür dann im Bett mehr kuscheln.


    Mein Fazit: nicht mehr schwer heben dürfen läßt sich regeln. (Nur bei Themen wie Pflegeberufe o.ä. ist es eine ganz andere Sache)


    Noch was: Sport: mein Wunsch und Ziel ist es, wieder Joggen zu können. Dr. M-F hat mich nur (freundlich!) angelacht und meinte "klar, machen Sie, hält alles!" - aber da fehlt mir noch so ein bißchen das Vertrauen - allerdings bin ich auch überzeugt, dass das eine reine Kopfsache bei mir ist, weil ich nämlich seit 6 Jahren nicht mehr Joggen war aus Angst, es könnte was rausfallen... das muß mein Kopf jetzt erstmal klar kriegen! Aber dann nehme ich beim ersten Mal zur "mentalen Unterstützung" eben wieder einen Contam und werde es probieren. Im Moment gehe ich fast täglich auf einen kleinen Stepper, um einfach wieder etwas Kondition zu kriegen und mache Beckenboden-Training. Vielleicht noch nicht soo viel wie es im Idealfall sein soll, aber nach Möglichkeit jeden Tag ein bißchen. Und ich bin dabei, mit abzugewöhnen, andauernd immer anzuspannen.... auch so eine Folge von 6 Jahren Fremdkörper-Gefühl und Angst vor der Katastrophe (alles fällt raus). Übungssache...


    Noch was: meine Blase hätte auch operiert werden sollen. Ich war vorher nicht inkontinent und bin es jetzt zum Glück auch nicht. Wenn ich manchmal das Gefühl habe, es ist wieder etwas "weicher, labberiger", dann liegt es auch meist an der Blase, die dann so'n bißchen wieder kippt. Hm. Nicht schön, aber auch zum Glück nicht shclimm! Ich bin noch dabei rauszukriegen, wann, unter welchen Bedingungen sozusagen das passiert, aber es ist (noch) nicht shclimm oder störend oder so. Und Dr. M-F. sagte nach der OP bzw. der Nachuntersuchung, dass es sein kann, dass die GM-Anhebung gegen seine Erwartung vielleicht doch nicht ausreicht, um auch die Blase in Position zu halten. Dann kann man immernoch etwas dagegen unternehmen.


    Noch ist es nicht so weit, ich hoffe auch, dass es - zumindest nicht so schnell - nicht soweit kommt, v.a. wenn ich mit dem BB-Training dran bleibe. Aber wenn: dann zu Dr. M-F!!!


    Es gab doch früher mal diese TV-Serie mit dem schwachsinnigen Titel "Dr. Steffan Frank, der Arzt, dem die Frauen vertrauen" - aber ich glaube, bei Dr. M-F ist es so :-)


    Mein Vertrauen hat er jedenfalls und ich bin sehr glücklich und zufrieden, dass ich diese OP habe machen lassen.


    Es geht mir deutlich besser als vorher, nein, mir geht es gut! Wenn jetzt noch das Joggen funktioniert, dann PERFEKT!


    Ob und wie lange das alles hält von der OP, das hängt jetzt natürlich auch maßgeblich von mir selbst ab (und ist nicht immer einfach nur der Erfolg einer OP!!!), ICH muß mich um meinen BB kümmern und immer dran bleiben. Aufpassen, dass ich mich nicht überhebe oder falsch hebe, BB trainieren, auf mich selbst achten! Und im Grunde sind das Vorsätze, die man immer befolgen sollte!


    Allen Betroffenen hier kann ich Dr. Müller-Funogea unbedingt empfehlen. Sicher kann auch er keine Wunder vollbringen, schon gar nicht, wenn viel "kaputt" gegangen ist oder so. Aber er nimmt sich Zeit. Viel Zeit. Er hört zu und erklärt in Ruhe und verständlich. Er ist ruhig. Er macht nur, was tatsächlich nötig ist - im ungünstigeren Fall muß man dann irgendwann halt noch mal hin, aber er operiert nicht einfach mal komplett durch, damit das Thema erledigt ist. Er reagiert sehr zügig auf Emails und Nachfragen.


    Mir hat die OP sehr geholfen, laßt Euch zumindest bei Dr.M-F beraten!


    AH! Noch was wichtiges: vor der OP hatte ich ein ganz schlechtes Gefühl, es war mir manchmal echt unangenehm, mit meinem Mann Sex zu haben, ich fand das mit der Senkung und allem unangenehm und eklig, wollte mich gar nicht anfassen lassen. Auch das ist viel besser geworden. Auch hier gilt für mich: was sich über 6 Jahre im Kopf eingenistet hat, läßt sich leider nicht von jetzt auf gleich abschalten, aber mein Körpergefühl ist wieder viel viel besser, der Sex funktioniert! wenn mein Mann sehr tief in mich geht, dann ziept es manchmal etwas, da sind wir (noch) etwas vorsichtig, aber es klappt alles, ich habe keine Schmerzen, ich mag mich wieder von ihm anfassen lassen und der Rest (in unserem Fall die Spontaneität und die Häufigkeit) kommt gerade so langsam wieder von selbst....


    Bis bald mal wieder und ich hoffe, ich kann Euch mit meiner Erfahrung Mut machen!!!


    Liebe Grüße an alle hier!


    Ellie

    Hallo Claudia64,


    also zu deinen Fragen:


    Eine Erfolgsaussicht habe ich nicht bekommen. Dr. M.-F. sagte nur, dass es nie wie vorher sein wird, aber es wird so, dass meine Einschränkungen nicht mehr da sein werden. Um auch ein gutes Operationsergebnis zu bekommen ist jetzt halt wirklich konsequentes NICHT-Heben angesagt. Mehr als 3kg für die nächsten 3 Monate soll ich nicht. Danach natürlich auch aufpassen und keine Kartoffelsäcke tragen. Aber nach den 3 Monaten darf ich sogar wieder reiten.


    Den Alltag organisiere ich mit Familie. Wobei mir das alles so schwer fällt. Immer dieses Bitten und nicht handeln dürfen. Mal eben die Kleine auf den Wickeltisch heben oder aus ihren Hochstuhl raus... naja, jetzt sind es nur noch 11 Wochen ;-)


    Ich werde sie danach nicht rumtragen, aber kurz in den Buggy oder so, dass sollte gehen.


    Bin gespannt, was die Blase noch macht. Aktuell fühlt sich alles noch semi-gut an. Aber Geduld!


    Hallo Elli!


    Was du schreibst, kann ich komplett unterschreiben. Depressionsartige Zustände, kein Intimleben, weil alles "matschig", keine Zeit sich um sich zu kümmern... und das mit Dr. Stefan Frank ;-) sehe ich genauso!


    Ich melde mich, wie es mir so ergeht.


    Euch allen weiterhin Mut, Zuversicht und gute Besserung!


    LG Kathrin

    Hallo zusammen,


    hier war ja schwer was los die letzten Tage.. freut mich, dass hier wieder mehr los ist… :-)

    @ Kathrin

    Als ich das von Dir gelesen habe, dachte ich bei jedem Satz: "Ach, bei Dir auch…"


    Mir wurde auch erzählt, ich muss Geduld haben und mit Rückbildung wird alles besser… hab auch einen Marathon hinter mir und bin über dieses Forum an Hr. Dr. M-F gekommen.


    Kann auch hier nur zustimmen… und vor allem der erste bei mir, der sich Zeit genommen hat.


    Darf ich fragen, was Du für Symptome hattest? Bzw. was beinhaltet bei Dir Darmsenkung? Rektozele und Intussuszeption??


    Ich hab eine Rektozele und Enterozele (nach US lt. Dr. M-F…nach MRT noch nicht bestätigt) und eine Intussuszeption (lt. MRT… aber noch nicht durch Dr. M-F bestätigt)…das macht mir die meisten Probleme. Stuhlgang ohne Schienen nicht möglich.


    Außerdem Zystozele und Uretrozele (kann Urinstrahl nicht mehr unterbrechen und ich bin auch leicht stressinkontinent)


    Das alles direkt nach der Geburt vor ca 10 Monaten.


    Ich hatte am 23.06 ein dyn. MRT und fand es furchtbar… also den Schluss zumindest, als es hieß: Bitte mal Stuhlgang simulieren und alles rauspressen. Da musste ich dann auch pinkeln… nun ja… ich kam mir vor wie eine 90 jährige die keinerlei Gewalt mehr über Ihre Körperfunktionen hat.


    Ich musste ziemlich weinen…


    Danach dann das kurze Gespräch mit der sehr jungen Radiologin… lt. Ihrer Aussage alles schon recht ausgeprägt und so wie sie meint, kommt ALLES ziemlich runter beim pressen… :-/


    Nach der Aussage war ich dann erst recht fertig!!!


    Zur Auswertung werden die Bilder allerdings zur Chefin (oder so?!) an die Uniklinik geschickt dann besprochen und der Oberarzt Dr. Stancanelli wollte sich dann bei mir melden. (Wobei ich darum bitten werde, dass ich alles weitere mit Hr. Dr. M-F bespreche)


    Wie geht es Dir nach der OP?


    Ich hatte in den vorigen Posts schon geschrieben, dass ich doch etwas Schiss vor dem Einsatz von Mesh habe.


    Und auch totalen Schiss, dass ich ein komplizierter Fall bin und man mir nur schwer oder überhaupt nicht helfen kann.Oder der ganze Mist irgendwann wieder zurück kommt.


    Was hat Dir Dr. M-F denn im Vorfeld alles gesagt?


    Ich meine, Grad 2-3 ist ja jetzt auch nicht grade wenig oder?


    Wurde mit Eigenmaterial an der hinteren Scheidenwand operiert?


    Hattest Du auch ein dyn. MRT?


    Beim ersten Gespräch hat er mir auch gesagt, dass er erstmal hinten operieren würde und die GM - Bänder straffen, da diese auch ausgeleiert wären.


    Und später ggf. die Zystozele, falls diese noch Probleme machen sollte.


    Fragen über Fragen aber ich hoffe, das Du mir diese beantworten kannst, da sich das alles ziemlich ähnlich bei mir anhört.


    Merci schonmal und gute Genesung… bist Du eigentlich schon wieder daheim….? Ja oder?


    LG

    Hallo Ellie,


    es freut mich total, dass es Dir inzwischen gut geht und ich drücke ganz arg die Daumen, dass das mit dem Joggen auch bald geht. :-) :)=


    Und wenn es mit dem Sex inzwischen wieder klappt, dann ist es ja fast wieder "NORMAL" :-)


    Mal eine Frage bzgl. dem Heben und Tragen… wie heftig sind die Einschränkungen denn?


    Ich überlege nämlich, wann für mich der günstigste Zeitpunkt für eine OP wäre. ":/


    Mein kleiner ist ja erst 10 Monate alt… und irgendwie möchte ich auch nicht drauf verzichten, ihn auf den Arm zu nehmen oder hochzuheben und rumzutollen...


    Seit dem Urlaub vor 6 Wochen, in denen ich mal auf Stand-by geschalten habe und Senkung habe Senkung sein lassen, geht es mir psychisch auch etwas besser. Weil ich endlich mal ohne schlechtes Gewissen und Selbstüberwachung meinem MAMA-SEIN nachgekommen bin.


    Das war soooooo schön! Und da sich aufgrund dieses Vorfalls das Kinderkriegen für mich erledigt hat, kommt diese Zeit auch nie wieder….


    Ich weiss, dass ich keine Sofas durch die Gegend schleppen soll… aber beziehen sich diese Restriktionen auf "MAL" was heben oder auf "DAUERND"….


    Wie ich diese Einschränkungshinweise deuten soll, die man so überall liest, weiss ich immernoch nicht…


    :-/

    Hallo Tamelli,


    ich fand das MRT auch ein bisschen peinlich, aber im Grunde genommen war ich anschließend froh es gemacht zu haben. Ich würde mal abwarten, was Dr. Müller-Funogea sagt, wann der richtige Zeitpunkt ist und anschließend mich dann auch operieren lassen. Wie sieht es denn mit einer Hilfe von der Krankenkasse aus? Hat man keinen Anspruch? Das mit dem Heben habe ich auch noch nicht so richtig verstanden? Das irritiert mich die ganze Zeit. Ich habe auch schon gehört, dass man am Anfang keine 1 kg heben darf, jetzt sind es 3 kg und später nicht mehr als 5 kg. Ich finde es richtig schlimm. Jetzt ist man noch mit seinem Mann zusammen und hoffentlich für immer. Aber was ist denn, wenn man mal später auf sich alleine gestellt ist

    Ich hebe jetzt schon nicht mehr als 5 kg. Brauche dringend Blumenerde :-( und muss jetzt warten, bis mein Mann endlich mal Zeit hat. Das fängt ja jetzt schon gut an. Was mich auch noch interessieren würde, wäre nämlich die Wechseljahre. Ich bin in den Wechseljahren und habe jetzt erst die Senkungen bekommen durch Östrogenmangel. Wie sieht es denn später nach euren OPs aus? Halten die auch einen späteren Östrogenmangel stand??? Das wäre vielleicht auch mal interessant. Übrigens ist meine Geburt 10 Jahre her. Nie hatte ich Probleme, bis ich 50 Jahre alt wurde und nie hat irgendein Frauenarzt mich davor gewarnt, dass so etwas mal passieren könnte. Ich nehme Östrogensalbe, dadurch kann ich mich durch die Woche retten. Ich habe mal gute Tage/Wochen und dann bekomme ich plötzlich Probleme, die mich dann auch fertig machen. Im Grunde genommen weiß ich morgen nicht wie es mir geht. Vor ein paar Tagen habe ich meinen Frauenarzt aufgesucht, der mir mitteilte, dass ich vorläufig jeden Tag Östrogensalbe nehmen soll, wenn das nicht hilft, halt einen speziellen Tampon und wenn das immer noch nicht helfen würde, sollte ich mich unter das Messer legen und ein TVT-Band einlegen lassen. Nach 5 Minuten war das Gespräch durch ein "Klingelton" vorbei. %-| Und meine vielen Fragen hatte ich leider vergessen, da ich total irritiert war.


    :|N

    Hallo Claudia,


    Ich wollte schon längst schreiben... war viel los. Ich hoffe, ich vergesse nichts.


    Also, das mit den Wechseljahren und voriger OP habe ich beim letzten Mal gefragt.


    Lt Dr MF steigt das Risiko eines Rezidivs in den WJ. Eben wegen der hormonellen Veränderung. Das heißt aber nicht, dass es so sein muss. Jeder Körper ist anders und wie er sich in den WJ verändert weiß man ja nicht.


    Betreffende TvT BAnd OP hat er auch gesagt, dass das inzwischen zu den standard OPs gehört und die ERfolgsrate bei 95% liegt. Außerdem habe ich vor einiger zeit bei dr. Armin Fischer in Rüdesheim (scheints auch eine Koryphäe) gelesen, dass es inzwischen auch nachjustierbare TVT Bänder gibt. Wenn es sich mit den Jahren lockern sollte, kann nachgezogen werden.


    ALso ich würde die OP machen an deiner Stelle, wenn es Dich arg beeinträchtigt.


    Bist du noch in den WJ?


    Habe inzwischen meinen MRT Bericht bekommen.


    HAbe so ziemlich alles... Cystocele, Rektozele, urethrozele, Uterus, Rektumdescensus insbesondere Intussuszeption... Mir geht der Arsch grade ein wenig Auf Grundeis!!