• Scheidensenkung: Petros-/ Goeschen-Verfahren

    Hallo, nach meiner GB Entfernung 1990 habe ich seit einiger Zeit fest gestellt, dass sich meine Scheide gesenkt hat. Dadurch kann ich schlecht sitzen, habe starke Schmerzen beim GV und muss beim Niesen aufpassen, dass ich keinen ungewollten Harnverlust habe. Nun habe ich mich im Internet nach einer entsprechenden OP umgesehen und das Petros/Goeschen…
  • 819 Antworten

    Anna : du meintest , dass bei Dir Nerven beschädigt seien, die wichtig sind zb zum Stuhl ausscheiden. Was wäre in diesem konkreten Fall mit einem Darmschrittmacher? Hat dir da mal jemand was zu erzählt? LG

    möchte hier ganz kurz berichten - wie schon berichtet - FA rät vom Netz ab, empfliehlt Scheidenplastik - mangels Langzeiterfahrung mit Netzen in Sachen Risiken und Haltbarkeit, mit Anfang 50 wäre ich dafür noch zu jung.

    Dann Zweitmeinung Beckenbodensprechstunde, ganz kurze Untersuchung - Scheidenplastik wird bei mir nicht halten, kann sein, dass nach ca 3 Jahren alles wieder abrutscht, wenn ich Pech habe. Mit viel Glück kann es ca 8 Jahre halten.

    Nun soll ich mir einen Pessarwürfel verschreiben lassen, alles regelmäßig kontrollierne lassen und so vielleicht ein bis drei Jahre überbrücken.


    Dieser Termin hat mir kein bisschen weitergeholfen.


    Mir tut es total leid, dass es so viele Frauen gibt, die viel jünger sind als ich und die noch mehr Probleme haben. Wirklich schlimm.

    Schade dass dieses Forum so tot ist. Würde mich über jeden Beitrag freuen von Frauen die schon von Dr MF oder dem Prof operiert worden sind. Vor allem wenn es schon Jahre zurück liegt. Wie geht es euch heute? Eva, Supi, Ellie etc.. seid ihr noch da?

    Guten Morgen liebes Forum.

    Ich habe jetzt einiges gelesen und bin überrascht, dass so viele so euphorisch über das Petros-Göschen-verfahren schreiben. Sehr interessant und schade, dass ich erst jetzt auf die Idee kam in einem Forum zu stöbern. Hätte mir vielleicht viel Hilfe gebracht.

    Ich wurde von Dr. Müller-Funogea in Eschweiler operiert, angelehnt an das Petros-Göschen Verfahren. Hatte eine einen Prolaps mit Zysto und Enterozele.


    Die Zystozele wurde mit einem Band spannungsfrei zusammen mit der Gebärmutter korrigiert.

    Die Enterozele wurde auch mit einem Band links und rechts am Kreuzbein korrigiert. Dazu eine hintere Plastik ohne Netz. Habe jetzt also ein Haufen Fremdmaterial in mir....

    Ich hatte nach der op mit ordentlich Schmerzen zu kämpfen, obwohl es sich laut dem Chefarzt um eine scherzarme Op handele.


    Ich muss sagen, dass es mir bis heute nicht wirklich gut geht. Häufig habe ich schon morgens ein Senkungsgefühl, das sich natürlich den ganzen Tag hält. Ich habe regelämßig Stuhlgang und achte auch sehr auf gute, ballaststoffreiche Ernährung. Habe nie Verstopfung, darauf sollen wir Frauen ja eh achten.

    Ein knappes halbes Jahr ist nun die Op her und ich hatte mir wirklich mehr erhofft. Seit der zwölften Woche nach OP mache BB-Gymnastik und bin auch sonst eine agile Frau.

    Ach ja, ich bin 51 Jahre alt und komme aus der Gegend von LImburg.


    Leider ist weiterhin auch mein Darn von der Senkung betroffen und ich kann nicht behaupten, dass das Beckenbodenzentrum dort über die Bereiche/Abeitlungen hinaus arbeitet. Also es wurde kein Proktologe zur Diagnose hinzugezogen, obwohl das der Internetauftritt "verspricht".

    Dazu kommt, dass der Arzt mitlerweile in mehreren KH operiert und wirklich wenig Zeit hat, immer in Eile scheint.

    Nach der op wurde mir zu wenig an die Hand gegeben, eine Infobroschüre oder einfach eine Liste mit dos and don'ts wäre super hilfreich, beruhigend und würde ihm wahrscheinlich einen Haufen Mails ersparen.... die er dann auch nicht beantwortet.


    Da Dr. Müller-Funogea im Vorgespräch eine unglaublich gewinnende und empathische Art hat habe ich mich leider nicht weiter informiert und vorschnell entschlossen. Es gibt etliche Beckenbodenzentren, die alle nach anderen Methoden arbeiten. Sich einen Überblich zu verschaffen lohnt sich aber ist sehr schwierig.


    Ich werde mich jetzt in Ruhe umsehen und hoffe hier ein paar Tipps zu bekommen.

    Welches BB-Zentrum ist zu empfehlen und warum. Wie geht ihr mit dem Senkungsgefühl um, benutzt ihr noch einen Pessar zur Linderung?


    Viele Grüße

    Eure Flora

    Hallo Astrid,
    vielen Dank für Dein Angebot aber wäre es nicht sinnvoller hier öffentlich zu sprechen? Dann könnten alle etwas davon haben und das Forum würde weiter "leben" und ein echter Mehrwert für alle Suchenden sein.


    LG Flora

    Hallo,


    hier ist ja doch wieder ein wenig Aktivität zu verzeichnen ...

    Bei mir wurden vor fast 2 Wochen eine hintere Scheidenstraffung wg. einer Rektozele und eine laparoskopische Scheidenstupffixation mit Band vorgenommen. Mit welchem OP-Verfahren weiß ich allerdings nicht.
    Der Abschlussbefund war in Ordnung, allerdings bekam ich wenige Tage später wieder Blutungen. Im KH wurde festgestellt, dass die Scheide oben am Stumpf neben dem angebrachten Band verletzt ist. Ich spüre das auch als ziehende und meist leicht pieksenden Schmerz. Bis heute haben die Blutungen nicht aufgehört, sind mal ein wenig weniger, dann wieder mehr, hellrot inzwischen, regelstark.
    Der Arzt, der operiert hatte, wollte am Freitag abwarten, es würde nach Heilung aussehen, das Netzt müsse einwachsen. Morgen muss ich wieder hin.
    Mir graut, ich befürchte, dass noch mal operiert werden muss ...

    Irgendetwas lief auf jeden Fall schief.

    Wer hat ähnliche Erfahrungen gemacht?


    Viele Grüße

    Biri

    Hallo Biri,

    das klingt ungewöhnlich. Ich hatte auch eine Fixierung des Scheidenstumpfes nach vorausgegangener Gebärmutterentfernung aber geblutet hat es so gut wie kaum und nur direkt die Tage nach der Op.

    Anschließend gab es nur noch einen wässrigen Wundfluss. Hol dir ggf ne Zweitmeinung , es kann bestimmt korrigiert werden, auch bei einem anderen ( besseren?) Arzt.

    Viel Erfolg und meld Dich mal .

    Liebe Grüße

    Hallo Co82,


    bei mir wurde nicht nur die hintere Scheidenwand gestrafft, also Plastik m. Eigenmaterial, sondern das Scheidenendemit einem Band "gerichtet".

    Nach der GM-Entfernung 2007, vaginal, hatte ich auch kaum Blutungen und Schmerzen, war schnell wieder auf den Beinen.

    Ich war hier im Ort im Beckenbodenzentrum, hatte großes Vertrauen zu dem Arzt, er macht das auch schon mind. 10 Jahre.

    Gestern war ich noch einmal zur Untersuchung und es sei alles in Ordnung lt. Arzt. Er konnte weder eine Entzündung, noch etwas anderes entdecken.

    Er meinte, es "dürfe" noch bluten, das könne auch noch über eine Woche anhalten, sich immer wieder mal etwas farblich ändern. Auch die Schmerzen wären normal, es gäbe Frauen, die hätten noch nach 4 Wochen welche. Jeder Mensch wäre anders und die Scheide wäre ja bis nach oben aufgeschnitten worden, dazu die Aufhängung .

    Tja, dann warte ich mal ab. Seit heute lässt die Blutung nach, verändert sich farblich zusehens.

    Dass ich nach einer Straffung und laparoskopischen OP solche Beschwerden habe, und so lange, damit hatte ich nicht gerechnet, steht nirgends etwas.

    Es sticht und drückt im Unterleib, vor allem links. Mein Darm macht auch noch ziemliche und diverse Probleme, mehr als vorher.


    Am Mittwoch muss ich zu meiner FÄ, mal sehen, was sie sagt.

    Ziemlich zu schaffen macht mir auch ein gewisser Eisenmangel, den ich natürlich zu beheben versuche.

    Hallo Biri, ja, kenne ich gut, das eine ist was der Arzt sagt und sieht, das andere was man selbst fühlt. Da alles vernäht ist wundert mich die Blutung nach wie vor . Und im Gegensatz zur Gebärmutterentfernung hast du ja kein Organ verloren. Vll kann dich deine Frauenärztin zwecks Zweitmeinung an einen anderen Arzt überweisen/ ein anderes Beckenbodenzentrum.

    Die Schmerzen in der hinteren Scheidenwand sind schon noch normal wenn er was weg geschnitten hat. Hatte ich auch .

    Hör auf dein Gefühl. Wenn dir nach abwarten ist warte ab, wenn dir nach Ursachenforschung ist, hol dir ne 2. Meinung. Viele Grüße, Co