• Scheidensenkung: Petros-/ Goeschen-Verfahren

    Hallo, nach meiner GB Entfernung 1990 habe ich seit einiger Zeit fest gestellt, dass sich meine Scheide gesenkt hat. Dadurch kann ich schlecht sitzen, habe starke Schmerzen beim GV und muss beim Niesen aufpassen, dass ich keinen ungewollten Harnverlust habe. Nun habe ich mich im Internet nach einer entsprechenden OP umgesehen und das Petros/Goeschen…
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    Hallo,


    ich (biri) war jetzt bei der Osteopathin. Diese meinte, durch die OP gäbe es kleine Narben, auch da, wo nicht geschnitten wurde, sondern am Gewebe gezogen usw. Sie hat genau die Stellen am Bauch gefunden, an denen ich von Anfang an nach der OP Schmerzen habe und kein Arzt etwas gesehen hatte. Ansonsten sind auch Verspannungen am Steiß und Kreuzbein, da dort das Band befestigt wurde. Nur habe ich dort sowieso schon seit Jahren, und am ISG, immer wieder Verspannungen.

    Die Nerven würden während der OP gezerrt oder gequetscht, meinte die Osteopathin, das Nervengeflecht des Beckenbodens zieht sich bis in den Bauchraum, getriggerte Nerven dort verursachen Harndrang und einen dumpfen Schmerz in der Dammregion.

    Nachdem ich ein wenig Beckenbodengymnastik gemacht habe, spannen die Muskeln neben dem Damm etwas, es brennt auch diffus.

    Das alles ist zwar auszuhalten, aber es nervt trotzdem.


    Das Gefühl, als hätte sich wieder etwas gesenkt, habe ich immer noch. Nach längerem Stehen z. Bsp.
    Vielleicht braucht das Ganze doch länger als reichlich 3 Monate? Wie samina schon schrieb ...

    Viel hat sich den Darm betreffend auch nicht geändert. Verstopfung habe ich meist nach wie vor und es klemmt dann, mal salopp ausgedrückt. Da am Darm nichts gemacht wurde, ist ja diese Ausdehnung zumindest dort geblieben ... Ich habe momentan trotzdem nicht vor, auch da noch was machen zu lassen.

    Hallo Biri und Illaben ich glaube ich verwechsle euch. Zumindest hattet ihr beide eine Gebärmutterentfernung in früheren Jahren und nun hintere u vordere Plastik? Und seid beide Ende 50? Biri dir habe ich längst eine PN geschrieben.. Illa, du bist sehr sehr aktiv, ich staune.. seit den Senkungen und bb Schmerzen ist bei mir auch alles viel schwieriger geworden . Die Op s haben daran wenig geändert. Die große Begeisterung die in diesem Forum für Petros Gösschen ertönt verstehe ich auch nicht, denke aber dass es DIE EINE Lösung für alle Probleme da unten nicht gibt. Es gibt überdehnte Muskeln, schmerzende Nerven etc. Ein simples hochlegen eines Organes oder mehrerer ist da sicher nicht die Lösung und jede Op muss gründlich abgewogen werden.

    Mein Stand ist der dass nach einer traumatischen saugglockengeburt Anfang 2017 nach und nach alle Organe Probleme gemacht haben. Die Blase wurde mit einer Burch Op versorgt, Gebärmutter entfernt, Scheidenende mit Band fixiert. Hintere Plastik. Alles in drei Op s. Zurück behalten habe ich Nervenschmerzen und Entleerungsprobleme im Darm trotz Flohsamen. Und das verrückte ist dass optisch alles prima ist. Bis auf kleine Zystocele sei keine Senkung zu sehen. So ist es nunmal manche Frauen haben starke Senkungen aber null Probleme mit Stuhlgang und Senkungsgefühl , andere haben minimale Senkungen und große Probleme. Dann liegt die Ursache aber nicht mehr an der Senkung sondern an Narbenbildung, Nervenschmerzen, laschen Muskeln etc 🤷‍♀️LG Co

    Liebe Biri, deine Osteopatin scheint kompetent. Genau so ist es, Nerven werden gezerrt und gequetscht und machen uns Probleme . Die Ärzte sind damit total überfordert und lassen verlauten dass doch alles prima aussieht . Hoffentlich legt sich das bei uns alles noch. Meine letzte Op ist gute 5 Monate her und vom Gefühl her habe ich einen riesigen Golfball im Po. Objektiv habe ich aber noch nicht mal eine Rektozele. Dann habe ich mak chronische Beckenbodenschmerzen gegoogelt und viele meiner Probleme/ Schmerzen wiedergefunden wie zum Beispiel Druck auf Damm, Druck im After, dauergereizte Blase..

    ich versuche mein Glück gerade mit Zeit und Elektrostimmulation.. liebe Grüße

    Hallo ihr Lieben, wir Frauen haben echt schon was auszuhalten! Ich habe 3 große Kinder, Haus mit großem Garten und immer gearbeitet wie ein Mann! Hausbau - Steine gschleppt - Ich DOOF!


    Geht nicht - gibt es nicht …… ja und jetzt sitz ich hier und guck dumm aus der Wäsche!! .


    Heute ist so ein ganz schlimmer Tag. Wenn ich gewusst hätte, was da auf mich zukommt, ich hätte die Op nicht machen lassen. Aber gut ging es mir mit der Senkung in beiden Richtungen auch nicht.


    Wenn man bedenkt, dass meine FÄ 6 Wochen nach der OP meinte " Sie sind wieder gesund!"

    - ich könnte sie umhauen. Ich arbeite auf 400 Euro im Hauswirtschaftsbereich. Stehe 2 Tage 5 Std in der Küche (doofe kurze Bewegungen) und mir tut danach alles weh.


    Heute bin ich an einem Punkt, dass ich diesen Job einfach hinwerfen möchte.


    Ich war 6 Wochen nach der OP runter von der Gehaltsliste meines Arbeitsgebers und wenn ich jetzt krank feiere, bekomme ich nicht einen Cent, weil es immer noch der selbe Krankheit ist. Durch Betriebsferien und so, bin ich erst Mitte August wieder zur Arbeit und seitdem ist alles schlimmer.


    Ich kann einfach nicht mehr.


    Mein Gefühl direkt nach der OP war schon, dass sich bei Belastung (und sei es nur Treppensteigen) immer noch etwas aus der Scheide stülpt. Nicht so groß, wie damals, aber es schmerzt und zieht in den Beinen und Rücken und seit ich wieder arbeite, ist es 100x schlimmer - ich habe im ganzen Körper Schmerzen. Nach einiger Zeit, wenn ich mich hingelegt habe - geht es weg, außer heute.


    Beckenbodengymnastik hilft mir ….. generell bin ich ein Mensch, der Sport machen muss, weil er sonst nur an Verspannungen und Gliederschmerzen leidet. Des 12 Wochen "Nichts tun können" waren ein GRAUS für meine Gelenke - 3 Hexenschüsse. Der letzte geht gar nicht mehr weg!


    Ich muss meine gesamte Muskulatur wieder aufbauen, besonders um und im Unterleib/Gesäß stärken, weiß aber nicht was ich darf. Jetzt habe ich auch von diesem elekt. Stimulator gehört. Bringt das was?


    Ich weiß auch nicht, man fühlt sich nicht mehr vollwertig!


    Ihr macht mir aber Hoffnung - wirklich.


    Danke, dass ihr hier schreibt. Biri - Osteopathin - bekommt man da einen Zuschuss von der Krankenkasse, oder musst du alles selbst bezahlen?



    Zu meiner Person:

    ich heiße Silvia, verheiratet,

    bin 59 Jahre

    3 Kinder (Riesenbabys)

    Gebärmutterentfernung mit 38

    bin aktiv als Übungsleiterin im Seniorensport

    musiziere mit meiner gesamten

    Familie in einem Musikverein - im Bühnenkarneval - (falls ich das noch kann jetzt)


    Bin/war eigentlich immer die STARKE, die Freundin, die Mama, die immer für alle da ist und zuhört …. und macht und tut.

    Joar … und jetzt sitz ich hier und keiner merkt so wirklich, wie mies es in mir ausschaut (Ok, ich sags auch nicht so offen wie hier)

    Alle helfen mir, sobald ich was sage ……. das darf ich nicht anders sagen, aber …. habe keine Lust mehr …. stehe in meinem riesigen Garten und heul das Unkraut an, weil ich es nicht zupfen kann ...



    Ich kenn mich ja selbst nicht, so wie ich jetzt grade darauf bin! Aber ihr macht mir Mit - villeicht muss ich diesen Unterleibschaden einfach hinnehmen und ihn akzeptieren - mich mal öfters hinsetzen und Beine hoch!


    Ach ja --- kommt Zeit - kommt Rat! %:|


    Ihr Lieben, ich versuche jetzt mal zu schlafen.


    Euch eine gute Nacht.

    bis bald mal … mir geht es schon besser nach dem berichten hier. DANKE!

    Hi, ihr Lieben,


    ich war gestern zu meiner FÄ um die Überweisung zur Untersuchung (in meiner OP-Klinik) abzuholen. Sie wollte meine Probleme wissen, warum ich zum operierenden Arzt möchte. Ich habe ihr heulend mein Elend der letzten Monate vorgejammert.


    Sie wollte mich drauf hin untersuchen. Diagnose:


    Die Narbe in der Scheide müssen verödet werden muss, da haben sich Wucherungen oder falsche Zellen gebildet, die nässen.


    Schlimmer sei, dass mein Netz zu stramm im Bauch sitzt. Boar ….. was ist, wenn das stimmt? Habt ihr davon schon mal was gehört oder gelesen? Wie lockert man ein eingewachsenes Netz?



    X-\


    Heute Mittag fahre ich mit meinem Mann hin! ??????????????????

    Eingewachsenes Netz kann man nicht lockern. Man kann es durchtrennen oder unter viel Mühe und in professioneller Hand versuchen es zu entfernen.

    Jetzt ist natürlich auch die Frage ob es überhaupt stimmt dass es zu straff sitzt. Lass es am besten nicht dort beurteilen wo es eingesetzt wurde. Denn falls der Fehler beim Operateur lag, wird dieser Dir gegenüber das sicher nicht zugeben

    Oh je das ist in der Tat sch.....................:-(


    Da hat Co 82 Recht und ich würde mir definitiv eine Zweitmeinung in einer Spezialklinik einholfen .

    Für solche Fälle wäre Dr. Tunn Berlin oder Hagen Haspe meine erste Anlaufstelle.

    Der Operateur gibt den Fehler ganz sicher nicht zu .

    Das hört man auch im anderen Forum immer wieder .

    Zu viele operieren mit Netzen die es nicht oft genug im Jahr machen .

    Gerade bei Netzen kommt es auf die Erfahrung des Operateurs an denn da Frau in Narkose kann sie ja nicht sagen ob es gut sitzt oder nicht.

    Hier zählt wirklich Einzig und Alleine das der der es einsetzt genau weiss was er da tut und wohin das Netz muss .

    Hallo, der operierende Arzt hat mich ganz gründlich untersucht. Er hat festgestellt, dass die Bändchen oder Ärmchen, die das Netz beim Einsetzen fixiert haben, auf der linken Seite von mir aus betrachtet zu stramm sitzen. Diese Ärmchen sind jetzt nach 3 Monaten nicht mehr nötig und er möchte diese durchtrennen. Das wäre kleine Schnitte und dies hätte keinen Einfluss mehr auf das Netz.


    Laut der langen Untersuchung und meinen Problemen möchte er bei mir eine Blasenspieglung und ein CT von meiner Hüfte bzw LWB machen, um Spätfolgen oder andere Erkrankungen, die die Schmerzen in den Beinen verursachen ausschließen. Er meine es wäre sehr untypisch, dass ich diese extremen Verspannungen und Schmerzen im ganzen Körper bei Belastung habe.


    Weiter kommt dieser Ausfluss von falschen Fleisch/Zellen/Polypen, die sich an der großen Scheidenstraffungsnarbe gebildet haben, verätzen oder so.....


    Der Termin steht - 13. 11 …..


    Ich war heute so von der Rolle und haben dem erst einmal zugestimmt.


    Die Schmerzen kommen definitiv von dem strammen Bändchen. nach der Untersuchung, zerren und Drücke usw an meinem Beckenboden, kann ich kaum laufen.


    Früher hatte ich so extrem schlimm meine Blutungen - schon als 10 Jährige - und keiner gung mit mir zum Arzt. Die Blutungen waren so stark, dass ich damals schon diese Schmerzen/Ziehen/dumpfer Schmerz in den ersten Tagen der Blutung hatte.


    Nach der Geburt meines Sohnes hatte ich diese Schmerzen wochenlang, weil es eine schlimme Geburt war.


    Nach der GM-Entfernung mit 38 waren diese dumpfen Schmerzen in den Beinen komplett weg. Keine krampfhaften Blutung - keine Schmerzen. Ich fühlte mich sau wohl und so gut wie nie zu vor.



    Naja - mit 55 gingen dann die Senkungsprobleme los. Dennoch hatte ich diese Schmerzen, die ich jetzt haben, seit der GM-Entfernung nicht mehr gehabt, auch bei der Senkung nicht.


    Ich zweifele gerade wieder an allem! Was meint Ihr, muss ich echt in eine Spezialklinik um eine Meinung einzuholen? Oder reicht da die Meinung von normalen Gynäkologen?


    Hier am unteren Niederrhein ist das so eine Sache mit Spezialkliniken? Krefeld? Bocholt? Meine FÄ wollte mich in eine Beckenbodenzentrum hier in der Nähe schicken. Ich rede mit ihr, wenn ich einen Termin bekomme?!


    Boar, ich bin es soooooooo satt. Eine Bekannte hat mir gestern erzählt, dass ihr Kollegin in Wesel die gleiche OP hatte - alles wie bei mir, sogar zur gleichen Zeit und sie war nach 6 Wochen beschwerdefrei! Zwar alles noch mit Muse … aber sie hat alles bestens überstanden und hat nix!!!


    So, ich habe nicht geschlafen, kipp hier gleich vom Hocker! Eine gute Nacht und ich wünsche euch, dass ihr alle, die operiert sind, schnellstmöglich wieder richtig gesund werden. Bis dann ….. ich überlege, wo ich mir eine andere Meinung einholen soll. Ich tendiere ja eher immer zum JA-Sagen und Klappe halten, aber von dieser Entscheidung hängt so viel ab! Aber der Dr ist so toll und ruhig. Er hat mir jetzt wirklich das Gefühl gegeben, dass ich und meine Gesundheit im Vordergrund steht. ":/":/":/":/":/":/":/":/":/

    Hallo!


    Hier ist es ja wieder recht aktiv geworden ... :-)


    Ja, die Osteopathin ist sehr kompetent. Gebracht hat diese eine Sitzung nach der OP leider (noch) nichts. Eine Sitzung habe ich noch im November. In den letzten Tagen tut es eben sehr im Kreuzbeinbereich und Steißbein weh, wenn ich länger sitze. Das kann ich zwar etwas vermeiden, aber nicht total, bin Freiberuflerin - "Schreiberling", salopp ausgedrückt. Die Schmerzen ziehen dann über den Pobacke zur Hüfte und bis ins Bein mitunter.


    Ob das mit den Nerven, was den Bauchbereich und die Scheide betrifft, wieder wird? Die Osteopathin machte mir Mut.


    Ein Band bekam wohl keine von euch eingesetzt, sondern ein Netz? Das Material ist ja das gleiche.
    Mein Arzt betonte extra, das die Netze relativ oft vielerlei Probleme machen, das Band aber nicht. Ich brauchte aber (noch) kein Netz.


    Mein Darm spinnt auch noch. Ich hatte mir eingebildet, nach der OP funktioniert der Toilettengang wieder ganz problemlos. Aber dem ist leider nicht so, vielleicht muss doch nochmal was direkt am Darm gemacht werden. Aber wenn es nur wenige Kliniken gibt, die die hier genannte schonende Methode anwenden ... Welche sind das denn?


    Ich fürchte auch, dass meine Narbe wuchert. Die FÄ meinte damals, da wäre nichts, der Arzt, der operiert hatte, sagte auch nichts, den hatte ich leider vergessen zu fragen. Im Februar muss ich nochmal hin, da spreche ich das an.

    Vielleicht ist es auch die Narbe durch die Raffung der Rückwand, die so ein komisches Gefühl macht, als wäre da etwas zu viel.


    @ Co82
    Elektrostimulation für den BB ....

    Wie machst du das - über den Bauch, also äußerlich, oder über die Scheide?
    Ich habe mir jetzt solche Konen gekauft, um den BB zu stärken. Schon das 2. Gewicht fällt relativ bald raus. :-( Und einfach nur so den BB anspannen, vergesse ich zu oft und verspanne dann schnell.


    @ Illaben

    Du bist aber auch geplagt ... Mist sowas.
    Also ich würde mich an deiner Stelle nur in einem Beckenbodenzentrum vorstellen, eine Zweitmeinung einholen. Obwohl ich ja auch in einem operiert wurde und ich sehr großes Vertrauen zu dem Arzt hatte, der das schon länger praktiziert, bin ich inzwischen etwas verunsichert. Möglich ist aber auch, dass ich zu viel darauf achte und erwarte, dass alles wie neu ist und keinerlei Beschwerden mehr sind.

    Möglich ist natürlich auch, dass du Abnutzungserscheinungen hast. Das zieht dann bis in die Beine. Bei mir sind, wie schon erwähnt, das ISG (Kreuz-Darmbein) oft total verspannt oder blockiert und der Piriformusmuskel (Pomuskel). Von da ziehen die Nerven auch überall hin, bis in die Beine, Füße.


    Ciao

    Hallo Illhaben

    wir haben alle die Spezialabteilungen und Kliniken nicht um die Ecke !

    Ich bin schon damals für die 1 OP pro Strecke über 250km gefahren !


    Ich kann Dir nur raten hol Dir in einer dafür spezialisierten Klinik eine zweite Meinung ein bevor Du dich jetzt nochmal operieren lässt.

    Was machst Du wenn die nächste OP schief geht oder es gar nicht so ist wie der Doc denkt ????


    Ich würde erst alle Optionen ausloten - Zweitmeinung einholen auch wenn Du dafür einige 100 Kilometer fahren musst ......und wenn dann kannst Du die OP bei Deinem Arzt immer noch machen .


    Schau mal man fährt für Hobby und Urlaub so weite Strecken ................warum dann nicht auch für die eigene Gesundheit.


    LG

    Hallo Illa,

    die Vorschläge des Arztes finde ich überraschenderweise gut. Ärmchen durchtrennen ist denke ich zumindest sinnvoll, wenn es an dieser Stelle zu stramm sitzt, das restliche Netz aber ausreichend hält und keine Probleme bereitet. Ein CT ist auch gut und ich vermute mal, dass eine andere Klinik dir diese anderen Untersuchungen nicht ohne weiteres anbietet.Es klingt wirklich nicht schlecht.

    Höre auf dein Bauchgefühl.

    Mein Gefühl sagt mir dass ein anderer Arzt auch nur anbieten könnte diese Ärmchen zu durchtrennen. Allerdings ohne CT etc da er sich dafür nicht zuständig fühlen wird.

    Liebe Grüße

    bisari

    bisari schrieb:

    Ein Band bekam wohl keine von euch eingesetzt, sondern ein Netz? Das Material ist ja das gleiche.
    Mein Arzt betonte extra, das die Netze relativ oft vielerlei Probleme machen, das Band aber nicht. Ich brauchte aber (noch) kein Netz.

    Doch, ich hab ein Netz-Band eingesetzt bekommen in Bonn in der Uniklinik. Die arbeiten auch nicht mit Netzen. Bei mir war das nötig nach Gebärmutter-/Eileiter- und Eierstockentfernung, nachdem ich zuvor schon Senkungsprobleme hatte. Zudem eine Inkontinenz und auch eine Rektozele.


    Wichtig war für die OP eine ausreichend aufgebaute Schleimhaut. Das hat mich wegen einer Atrophie ein Jahr an Zeit gekostet. Ich habe viele der östrogenhaltigen Vaginalcremes nicht vertragen (Juckreiz usw.).


    Die OP erfolgte im Januar 2019 und ich bin bis jetzt bis auf eine gebliebene Inkontinenz echt zufrieden mit dem Ergebnis. Rektozele ist so gut wie verschwunden, die Senkungsbeschwerden ebenfalls.


    Eventuell erfolgt noch eine OP bei der wegen der Inkontinenz ein Band eingesetzt wird oder aber nach Burch operiert wird. Wenn dann aber erst im nächsten Jahr, da vorher noch 2 andere Baustellen bei mir anstehen.