Schmerzen an der linke Seite der Scheide

    Hallo, Ich war von 10 Tage für Jahreskontrolle beim Arzt. Bei der Untersuchhung an einer Stelle-ca. 3 cm linke Seite der Scheide hat es fürchterlich weh getan. Seitdem habe ich dort schmerzen, oder ganz unten neben den Scheideneingang links neben dem Damm. Er hat darauf hin Ultraschalluntersuchung gemacht, und sagte, alles in Ordnung, es kam nichts heraus. Ausfluss, Blut im Urin, habe ich keine. Ich bin 55, seit einem Jahr verwende ich Oestrogencreme (die die Eierstockhormone ersetzt) gegen Scheidetrockenheit. Vor anderthalb Jahren bin ich mit dem selben Problem- Schmerzen an dieser linken Stellen der Vagina- zum Arzt gegangen, und auf Oestrocreme und irgendeine Tabletten, die die Scheideflora wiederherstellen -sind die Schmerzen verschwunden, und dann habe ich mit der Oestrocreme für 5 Monaten aufgehört, da ich dachte, alles in Ordung, da ich keine Schmerzen mehr gehabt habe. Und jetzt bei der Frauenarztuntersuchung auf sein Tasten/Druck ist er wieder hervorgerufen. Was könnte das sein, soll ich eine 2. Meinung oder MRI machen lassen? ???

  • 11 Antworten
    Zitat

    sind die Schmerzen verschwunden, und dann habe ich mit der Oestrocreme für 5 Monaten aufgehört

    Das war sicher die Ursache. Die fehlenden Hormone verändern die Haut auf Dauer. Tut man nichts gegen die Hauttrockenheit, kommen die Beschwerden wieder. Winzige Risse in der Haut können die Schmerzen verursachen. Vielleicht solltest Du mit einem guten Olivenöl täglich pflegen. Eventuell ist noch einmal eine Behandlung mit der Hormoncreme nötig, dann nach Absetzen immer regelmäßig mit Öl pflegen, nicht aufhören, wenn es besser ist.

    Hallo Leu57, dein Beitrag könnte von mir sein, bei mir ist es genauso wie bei dir, Schmerzen an der linken Seite der Scheide. Hatte dort vor zwei Jahren eine kleine Verletzung, der Heilungsverlauf dauerte sehr lange. Die Überempfindlichkeit an der Stelle ist mir leider geblieben. Inzwischen habe ich zig Pflegeprodukte ausprobiert, sogar eine Biopsie wurde gemacht, weder der Gyn noch der Hautarzt konnten eine Ursache für die Überempfindlichkeit finden.


    Ich habe mittlerweile den Verdacht, es könnten auch Narbenschmerzen sein, ein Dammriss wurde bei meiner ersten Entbindung vor fast 20 Jahren laut Hebamme sehr schlampig vernäht, es heilte damals auch sehr schlecht.


    Seit ein paar Wochen massiere ich mir zweimal täglich BiOil ein, was zu einer großen Verbesserung geführt hat. Werde aber wohl auch mal eine Hormoncreme ausprobieren, denn was estrelle schreibt, scheint mir einleuchtend, bin selbst gerade am Beginn der Wechseljahre.

    @ finch

    Ich würde dir eher ein naturreines Öl empfehlen. Das hilft der Haut nämlich auch, sich selbst besser zu regenerieren. Ich find die Inhaltsstoffe von BiOil nicht grad schleimhautgeeignet ??(würd mir das ehrlich gesagt nirgendwo hinschmieren)??


    http://bi-oil.com/de/product/ingredients

    Hallo Estrelle,


    Deine Beiträge sind für mich sehr nützlich, danke! Meinst Du ein einfaches Olivenöl (aus der Küche) wäre auch gut, oder Babyöl aus der Apotheke z.B.? Seit drei Wochen verwende ich wieder das "Oestro-Gynaedron" Creme, und der Arzt sagt, ich soll diese immer verwenden, nicht nur bei Beschwerden, sondern lebenslang. Bis jetzt habe ich keine Verbesserung- deshalb habe ich einen Termin in zwei Tagen beim Arzt.

    @leu57

    Bei mir ist es direkt am Scheideneingang links. Manchmal habe ich tagelang keine Beschwerden, dann kann es sein, dass es wie ein Stechen ist, auf alle Fälle ist der Bereich sehr empfindlich. Eine Gebärmuttersenkung kann es bei mir nicht sein, da ich mich schon vor über 10 Jahren von dieser verabschiedet habe.

    @Stella 80

    Danke für deinen Tipp, ich habe allerdings schon einige naturreine Öle ausprobiert (Oliven-, Nachtkerzen-, Granatapfel-, Rosenöl ...), die zwar alle pflegend waren, jedoch nicht so gut halfen wie eben das Bi-Oil. Über dessen Inhaltsstoffe hatte ich mich im Vorfeld schon informiert, in meiner Verzweiflung aber dennoch dazu gegriffen und dies nicht bereut. Was ich kürzlich noch gelesen habe ist Olio Vea, dies soll wohl auch sehr gut sein. Mal sehen... Ich bin jedenfalls schon ein kleines Vermögen losgeworden.

    Ich komme mit einer Kombination aus Nachtkerzenöl und VEA Olio sehr gut klar (von VEA Olio braucht man wirklich sehr wenig, wenn man es mit einem anderen Öl kombiniert). Es dauert auch mindestens 4 Wochen, bis sich die Wirkung dieser natürlichen Öle zeigt (auch bei VEA Olio). Ich hab am Anfang mehrmals täglich Nachtkerzenöl benutzt, mittlerweile reicht ein mal täglich aus.


    Das Paraffinum Liquidum bildet eben einen schützenden Film...es hilft der Haut allerdings nicht dabei, sich zu regenerieren. Darüber, ob natürliches Öl oder eben Chemie besser ist, kann man sich streiten. Aber wenns dir hilft....

    Die natürlichen Öle habe ich auch jeweils über mehrere Wochen eingesetzt, ich bin kein Freund von schneller Aufgabe. Aber wie gesagt, nur mit mäßigem Erfolg. Zu Anfang hatte ich auch mal Deumavan, welches ja von manchen so sehr gepriesen wird – für mich war es nichts, ich dachte damals auch es könnte am Paraffinum Liquidum liegen (aus dem es ja hauptsächlich besteht) und wollte erst nur noch mit natürlichen Mitteln ran. Warum das Bi-Oil mir nun so gut tut, keine Ahnung. Mag sein, dass es sich bei mir eben doch um Narbenschmerzen handelt, dafür soll es wohl gemacht sein. Aber wie gesagt, beschwerdefrei bin ich noch längst nicht, drum werde ich mir doch mal das VEA Olio holen.


    Noch ein Gedanke: Vielleicht hilft mir auch das jeweils 3-minütige Einmassieren des Bi-Oil so gut (so stehts im Beipackzettel). Das habe ich mit den anderen Produkten nicht gemacht, diese nur kurz draufgeschmiert...