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    Und ALLES kann Nebenwirkungen haben.

    Genau. Und da leider viele Gyns überzeugt sind das die Pille gar keine hat weisen wir hier halt gerne mal drauf hin um einen gewissen Ausgleich zu schaffen.


    :)_

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    Ja, natürlich kostet die Pille Geld. Die EUR 175 pro Jahr hat der Arzt bekommen? Kann man denn eine Privatversicherung mit der Gesetzlichen vergleichen? Ich glaube kaum. Die meisten Menschen sind aber doch gesetzlich versichert?


    Auch bringt das IUP indirekt Geld. Sitz kontrollieren, Ursachen von Schmierblutungen abklären etc.

    achso, du glaubst bei den Kassenpatienten versuchen die Ärzte nicht so viel Geld wie möglich rauszuschlagen :)


    doch, das kann man vergleichen, da gibt es auch Zuschlagssätze, man muss sich da nur die Unterlagen schicken lassen oder auch direkt einsehen. Soweit ich weiß ist das einlgen von Spiralen/Gyni eine Privatleistung.


    Normalerweise bekommen Ärzte 5-8 % (von Rezeptwert) oder Prämien pro Rezept , das kommt ganz darauf an wie viel sich das Unternehmen kosten lässt. An sich ist das nicht schlecht gemacht, da sieht man da war ein Controller am Werk ;-D


    Du kannst ja mal direkt deinen Arzt fragen ;-) oder ein paar Medizinstudenten.

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    Auch bringt das IUP indirekt Geld. Sitz kontrollieren, Ursachen von Schmierblutungen abklären etc.

    Ja und die Pille nicht? Da ist es genau das Selbe, nur dass man nicht alle 3 Monate (FA wollte damals keine 6 Monatspackungen verschreiben) ein Rezept holen muss


    außerdem kostet NFP so gut wie nichts und man "muss" nur einmal im Jahr zum Arzt


    Ich finde es einfach nur schade, dass man sich von den Ärzten oft alleine gelassen fühlt. Ohne echte Aufklärung kann nämlich keine objektive Entscheidung getroffen werden. Denn oft ist bei der Gyni eben diese Angstmacherei dabei (oder auch dass sie nicht für junge Frauen geeignet währen) während man die Pille in den Himmel lobt. Genauso werden Kondome schlecht geredet , sie seien unsicher. Das ist für mich keine Objektive Aufklärung.

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    Prämien pro Rezept? Wer zahlt die Prämien? Wie kontrolliert denn der Prämienzahler, wieviele Rezepte tatsächlich ausgestellt wurden?

    Praktischerweise geht sowas über die Praxissoftware ... die kann man nämlich netterweise auch zur Verfügung gestellt bekommen...

    so in etwa meinte ich das. ich sehe generell ja schon einen sinn in der "diskussion", allerdings denke ich, sollte die an anderer stelle geführt werden und nicht hier, wo jemand hilfe sucht. @:)


    eröffnet doch einen eigenen faden dazu.

    Ja ich würde sagen wir beenden das hier und warten mal ab was die TE antwortet :)

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    Prämien pro Rezept? Wer zahlt die Prämien? Wie kontrolliert denn der Prämienzahler, wieviele Rezepte tatsächlich ausgestellt wurden?

    Wer? Das jeweile Pharmaunternehmen


    Wie? Die Firmensoftware (laut einem befreundeten Nephrologen stürzt das Programm ab wenn er zu viel "falsche" Rezepte verschreibt)


    Aber wie gesagt...das lassen wir jetzt lieber :)

    Man müsste sich wirklich mal bei Profis erkundigen, wie es mit dem Abrechnungssystem bei GKV-Patienten tatsächlich läuft. ":/


    Hier im Forum wurde auch schon geschrieben, dass die Ärzte pro GKV-Patient und pro Quartal eine gewisse Summe ausgezahlt bekommen, unabhängig davon, was und wieviel mit dem Patienten gemacht wurde. ":/


    Dann wäre es ja bei GKV-Patienten egal, was gemacht wird. ":/


    Irgendwie spielen bei der Abrechnung auch die kassenärztlichen Vereinigungen eine Rolle, die zwischen Arzt und GKV geschaltet sind. Ärzte treten nie direkt mit den GKVs in Kontakt, sondern es wird alles über die kassenärztlichen Vereinigungen abgerechnet, die am Umsatz mitverdienen. So habe ich es jedenfalls mal verstanden. ???


    Das beste wäre tatsächlich, man würde im RL mal einen niedergelassenen Arzt nach der Abrechnung fragen. Fragen nach dem Verdienst gelten jedoch in D als ungezogen, gehören sich nicht. Glaube kaum, wenn ich morgen meine HNO frage, wie sie sich finanziert, dass ich eine ehrliche Antwort bekomme.


    Was ich mit all dem sagen möchte, ist folgendes: Da wir das GKV-Abrechnungssystem hier wahrscheinlich nicht wirklich durchschauen, können wir gar nicht sagen, wer wieviel und was verdient. Man kann nur kritisieren, was man kennt.

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    Das beste wäre tatsächlich, man würde im RL mal einen niedergelassenen Arzt nach der Abrechnung fragen.

    Das kann man übrigends problemlos machen, man hat das Recht auf eine "Patientenabrechnung" was alles gemacht wurde. Werde ich nach dem Fall der Praxisgebühr auf jeden Fall wieder beim Arzt machen wenn ich für reine Kassenleistungen (Impfung, Vorsorge, etc) da bin.

    Man muss vermutlich zwischen Privatrezept und Kassenrezept unterscheiden. Das ist ja der große Unterschied in unserem Gesundheitssystem.


    Ja, aber lassen wir es jetzt. Ich störe mich eben einfach nur daran, dass hier Ärzten ein Handeln aus Habgier unterstellt wird. So etwas lasse ich einfach ungern unkommentiert stehen.

    @ andrea

    sehr wichtig ist es, dass du dich richtig pflegst. Das heißt am besten nur mit Wasser waschen, auf keinen Fall mit Duschgel oder Seife. Auch solltest du anstatt den Cremes lieber z.b. Olivenöl benutzen (weniger Inhaltstoffe)


    ??Die Pille muss jeder privat bezahlen außerdem ist es seit ein paar Jahren gestattet dass die Pharmaunternehmen direkt an die Ärzte Geld überweisen. Und ich mag es nicht wenn Ärzte auf ein ein Treppchen gestellt werden, denn so würdest du bestimmt nicht von einem Banker reden der nicht über alle Anlagemöglichkeiten aufklärt. Man muss einfach auch mal in Bezug auf Ärzte die rosarote Brille ablegen??

    Kann leider keine Sterne schreiben, deshalb so. Betrachte Ärzte ganz gewiss nicht durch eine rosarote Brille, habe aber einfach etwas dagegen, dass hier vor 7 Milliarden Mitlesern ein Berufsstand verunglimpft wird. Und dann noch von Laien, die die Einzelfälle nicht kennen und nicht beurteilen können. @:)

    @ hallo Andrea *:) @:)

    frohes neues Jahr.


    Mag dir nicht direkt die Pille ausreden oder dich in Sachen Verhütung beraten. Nur kurz zu meiner Erfahrung.


    Ich habe auch versucht hormonell zu verhüten. Zwei unterschiedliche Pillen, deren Namen ich vergessen hab. Die Stimmungsschwankungen und vor allem die sexuelle Unlust waren mir/uns dann aber so lästig, dass wir umgedacht haben. Wir haben an den fruchtbaren Tagen mit Kondom verhütet und waren uns einig, dass eine evtl doch eintretende Schwangerschaft nicht abgebrochen wird. Ging über 20 Jahre gut bis wir uns trennten.


    Und danach habe ich nur noch Sex mit Kondom praktiziert, obwohl ich schon lange in den Wechseljahren bin. Da bin ich eigen ;-D

    Ihr habt recht, die Pille ist anscheinend nicht geeignet für mich. Ich werde mich über nicht-hormonelle Verhütungsmittel informieren, vorallem Gynefix kommt für mich in Frage!

    @ Viva_Violetta:

    Danke auch für den Tipp mit der richtigen Pflege!


    Vielen Dank für die Antworten! Freue mich über alle Tipps und auch eigene Erfahrungen!