Schwangerschaft - Gardnerella - Fluomizin oder Metronidazol Erfahrungen

    Hiho,

    ich war gestern beim 2. Screening (SSW 21). Alles soweit ok, aber die Flora scheint etwas aus dem Gleichgewicht zu sein. Mein FA hat dann irgendwas von Vaginalzäpfchen gebrummelt. Ich habe nachgefragt, ob es sich um Milchsäurebakterien handelt, weil ich davon noch welche daheim hätte. Er verneinte und hat aber auch nicht so richtig erklärt, was denn nun Sache ist.

    Mein Tag war es auch nicht, sonst hätte ich da noch detailierter nachgefragt.

    Daheim stellte ich dann fest, dass die Zäpfchen names Arilin ein Antibiotikum sind und dass er in den Mutterpass einen ph-Wert von 4,0 eingetragen hat. Ich wusste aber, dass das nicht richtig ist, weil er noch meinte, dass der Teststreifen nicht gelb ist und mir zeigte. Ich hab die selben daheim.. es war irgendwas um die 5+. Er schmierte was von dem Teststreifen auf eine kleine Platte und schaut sie sich dann im Mikroskop an.


    Ich hab ihn dann heute morgen angerufen, weil ich mir kein AB einwerfe oder reinstecke, wenn ich nicht mal weiß, was die Diagnose ist. Er meinte es wäre ein leichtes Ungleichgewicht und man sieht vermehrt Gardnerella. Im Mutterpass trägt er das ein, was naheliegend ist und nach der Behandlung wird er wieder bei 4 sein.. ja ne.. is klar..

    Er meinte es gibt keine Alternativbehandlung und wäre ich nicht schwanger, würde er nicht behanden. Ich sprach ihn auf Fluomizin an. Er meinte das wäre auch ein Antibiotikum und hätte die selben Nachteile. Ja, so richtig richtig ist das ja nicht.


    Ich stehe nun vor der Entscheidung, was zu tun ist. AB steh ich sehr skeptisch gegenüber, weil ich in meinem Leben bestimmt schon min. 30x welches nehmen musste und es führte zwar meist (manchmal war es das falsche) zur Heilung der ursprünglichen Krankheit, aber nie ohne Konsequenzen. Erst als ich aufhörte AB zu nehmen, wurde ich ganz gesund und wesentlich weniger krank.

    Andererseits will ich natürlich das Baby nicht gefährden.

    Ich weiß, dass es FA gibt, die AB auch eher skeptisch gegenüber stehen. Vielleicht war ja jemand in der selben Situation und hat eine AB-freie Behandlung erfahren?


    FA werde ich im neuen Quartal dann vermutlich wieder wechseln. Ich kenn ihn auch erst seit Anfang des Jahres und er ist nett, aber er erklärt medizinisch nicht soviel, sondern ist der Meinung, dass es ausreicht zu sagen, dass man was nehmen soll. Das ist nicht so meine Vorstellung von Aufklärung etc.