Und jeden Monat wieder..Harter Bauch, Blutungen, Schmerz

    Hallo Zusammen,


    habe mich hier angemeldet, da ich seit Jahren die gleichen Probleme habe und bis dato keine Lösung gefunden wurde. Eventuell hat jemand ähnliche Erfahrungen?


    Werde nun bald 23 Jahre und habe seit guten 6 Jahren gleichbleibende Beschwerden. Leider konnte mir bis jetzt kein Arzt, ob Allgemein/Gyn & Co wirklich weiterhelfen bzw. die eigentliche Ursache ausmachen.


    Habe so gut wie jeden Monat (Ausnahmen gibt es natürlich hin und wieder..):


    Unterleibsziehen (mal links, mal rechts - mittig sowieso)


    - Meist kontinuierliches, leichtes Ziehen + immer wieder einsetzende Krämpfe


    Harter Bauch ( sieht teilweise aus, als wäre ich im 7. Monat schwanger)


    - das dann 2-4 Tage durchgehend


    Zwischenblutungen (meistens um den Eisprung herum)


    - hellbräunlich bis tiefdunkel Braun


    Zysten werden mehrmals im Jahr an den Eileitern & Eierstöcken gefunden


    Innerhalb der Familienhistorie gab es (Mutter & Großmutter) zwei Fälle von Gebärmutterhalskrebs, welcher bei mir aber regelmäßig ausgeschlossen wird.


    Die Pille o. sonstige hormonellen Verhütungsmittel nehme ich nicht.


    Habe meist nur die Woche direkt nach meiner Periode und innerhalb der Periode selbst (keine Vorkommnisse außer die Regel an sich) wirklich Ruhe. - Leider muss ich sagen, dass mich das von Jahr zu Jahr immer weiter runterzieht und ich mir am liebsten Gebärmutter + Anhang herausschneiden ließe, gäbe es da keinen latenten Kinderwunsch.


    Ausgeschlossen wurden bis jetzt Uterus- & Darmbetreffende Krebsformen & Endometriose. Magenspiegelung auch ohne ''Erfolg''.


    Nehme das ganze Zusammenspiel wirklich als verminderte Lebensqualität wahr & würde so gerne irgendeine Initiative ergreifen können, dass sich die Beschwerden wenigstens reduzieren. Schmerztabletten wirken auch nur gering temporär. - möchte auch nicht allzu oft zu diesen greifen.


    Hinzu kommt die Angst, dass sich das Ganze auf meine Fruchtbarkeit auswirken könnte (?)


    Kann das denn auch einfach eine ausgeprägte Form von PMS sein? ( auf Nachfrage bei der Gyn gibt es hierzu auch keine wirkliche Gegenmaßnahmen)


    Ich kann nicht mehr - es raubt allmählich jegliche Nerven.


    Bitte um Rat, Erfahrungen etc..


    Vielen Dank vorab!


    Sabeth

  • 7 Antworten

    Ok also schonmal gut das während der Op danach geschaut wurde. Ist den deine Gyn auch darauf spezialisiert? Es ist leider so das bei Endometriose die gewöhnlichen FAs nicht immer gut darüber bescheid wissen. Oder eben halt was übersehen werden kann wenn kein Spezialist rein schaut.


    Für mich wenn ich dich wäre, würde ich an ein Endometriosezentrum gehen und 2. Meinung einholen.


    Für mich tönen die Schilderungen von dir danach, als ob es Endo sein könnte.

    Spezialisiert war, glaube ich, keiner der Gyn's. (Mehrfach gewechselt).


    Googlen & co hat mich auch immer wieder auf die Endometriosespur gelotst.


    Denke, dass ich das tatsächlich mal tun sollte. Entmutigt nur total, dass man immer wieder beim Arzt sitzt & immer wieder mit den Schultern gezuckt wird. Die größte Angst ist, dass sich das auf die spätere Familienplanung auswirken könnte...

    Morgen


    Das glaube ich dir das es frustrierend ist immer wieder auf Ratlosigkeit des Arztes zu stossen. Leider ist Endometriose noch immer sehr kompliziertes Thema und es wird immer noch geforscht.


    Trotz vieler Studien über gut wirkende Therapien, weiss man noch nicht wie man diese Erkrankung von Grund au eliminieren respektive heilen kann.


    Einzig Hormone je nachdem Operationen nützen kurzweilig gegen.


    Erst in der Menopause wird Ruhe einkehren oder in der Schwangerschaft bleibt eine Endometriose auch ruhig.


    Bezwecks Fruchtbarkeit denke ich musst nicht Bedenken haben. Erstmal würde ich versuchen schwanger zu werden....ohne Stress. Denn auch mit Endometriose kann man schwanger werden. Es ist nicht unmöglich, bei mir klappte es trotz Endometriose in der GM.