Dieses Verhalten ist total unmöglich, ich würde an deiner Stelle sofort jemand anderes suchen. Und dann rate ich dir auch, lieber zu einem weiblichen Arzt zu gehen. Vor allem sind weibliche Gynäkologen wesentlich rücksichtsvoller und dann musst du dich auch nicht nervös machen, wenn es um 's Freimachen geht. Ich gehe auch nur zu weiblichen Ärzten und hatte nie Probleme wegen Grobheit.


    Tut mir echt leid, dass du das durchmachen musstest :)*

    @ Bunte-Augen:

    Ich kenne zahlreiche Frauen die lieber zu Ärzten gehen. WEIL die vorsichtiger sind als die Gynäkologinnen, bei denen die Damen vorher waren.


    Das kann man nicht so generalisieren.

    Zitat

    Dieses Verhalten ist total unmöglich, ich würde an deiner Stelle sofort jemand anderes suchen. Und dann rate ich dir auch, lieber zu einem weiblichen Arzt zu gehen. Vor allem sind weibliche Gynäkologen wesentlich rücksichtsvoller und dann musst du dich auch nicht nervös machen, wenn es um 's Freimachen geht. Ich gehe auch nur zu weiblichen Ärzten und hatte nie Probleme wegen Grobheit.

    Deine subjektive Meinung.


    Bei mir ist es genau anders herum. Ich gehe gerne zu Männern, da ich dort noch nie grob behandelt worden bin. Mein derzeitiger sagt mir auch immer was er tut und das es kurz unangenehm sein "könnte".


    Wohingegen ich auch schon eine ruppige Frau hatte bei der ich mich sau unwohl gefühlt hatte. Auch eine super nette Frau die bei mir auch eine rektale Untersuchung gemacht und so schnell konnte ich gar nicht schaun war ihr Finger drinnen. :-o Da sie sonst "sehr nett und lieb war" ging das ja noch, aber mittlerweile würde ich darauf bestehen das mir VORHER (nicht während dessen) gesagt wird was passiert.

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    Ich bin zwar keine Frau, aber was du da schreibst, klingt nach einem sehr rabiaten Arzt bei dem man sich nicht wohlfühlen kann. Ich finde, wenn man zu einem Doktor geht, egal welcher Fachrichtung, spielt es eine wichtige Rolle, ob man sich wohlfühlt oder nicht. Daher empfehle ich dir einen Arztwechsel.

    Den Arzt würde ich auch nicht mehr besuchen, keine Frage, das ist ziemlich unfreundlich und eigenartig.


    Ich bin allerdings auch jemand, der lieber zu Männern geht. Ich war einmal bei einer Frau. Einmal und nie wieder. Danke sehr. Davon abgesehen dass die überaus strange war was das Verhalten anging, die hat so viel Zeugs nebenbei verrechnet, das war mir mehr als suspekt, verpflichtende Urinprobe, Blutdruckmessung, Gewichtskontrolle und co? Und nein, nicht nur bei 1. Besuch (ich hab nachgefragt).

    Zitat

    Eigentlich gehört eine rektale Untersuchung zur Vorsorge mit dazu

    ab dem 50.Geburtstag


    und es ist ja nicht nur die rektale Untersuchung, das ganze Verhalten des Arztes geht ja gar nicht !

    Also das geht echt mal gar nich.Ich möchte wenn ich beim Arzt bin,informiert werden was er macht.Und vor allem nich einfach nen Finger hinten rein gesteckt bekommen.Wobei bei mir das noch nie gemacht wurde.Auch nich beim ersten Besuch.Also ich war schon bei Frau und Mann,und meine vorletzte FÄrztin war eine grobe Sau.Sry für den Ausdruck,aber die hatte Null Gefühl.


    Meine derzeitige FÄrztin is super.


    Ich würde auch mal die Ärztekammer informieren.


    Der Typ is für mich echt komisch.Und gesehn hätte der mich auch das letzte mal.

    Zitat

    Die Ärzte wissen aber, dass dann viele Patienten die Untersuchung nicht wollen. Deswegen sagen sie meist nichts. Ob das in Ordnung ist, darüber lässt sich streiten.

    Darüber lässt sich nicht streiten. Ich muss mich nicht von einem Ärzt übertöpeln lassen. Wenn ich so eine Untersuchung nicht will, selbst wenn sie sinnvoll wäre, ist das meine Sache. Die Entscheidung muss mir kein Gyn, der es meint besser zu wissen, abnehmen, indem er es einfach mit der Hauruck-Methode tut. Auf Freundlichkeit und Heititei kann ich auch gut verzichten, ich will primär einen fachlich guten Arzt. Aber wenn der Herr sich verselbstständigt und sowas abzieht ist ne Grenze überschritten.

    Zitat

    Aber mal ehrlich, es gibt schlimmeres.

    Es gibt immer Schlimmeres. Und?

    Wenn man sich bei einem Arzt nicht wohl fühlt gibt es natürlich keine andere Möglichkeit, als einen anderen aufzusuchen ;-)


    Aber hier gleich mit Ärztekammer und Worten wie "übergriffig" zu kommen finde ich doch etwas befremdlich. Der gute Mann wird es wohl kaum nötig haben von einer Frau zu verlangen sich komplett zu entkleiden nur weil er das "toll" findet. In dem Beruf sieht man jeden Tag genug Brüste und Vaginas.


    Was die rektale Untersuchung angeht: Vielleicht gehört das bei ihm zum normalen Untersuchungsablauf und er ist einfach einer von der Sorte, der nicht mehr groß erklärt, da die meisten Frauen ja schon wissen was bei einer Untersuchung so auf sie zu kommt.


    Ob das nun die richtig oder falsch ist muss ja jeder selbst entscheiden. Im Zweifel kann man ja auch selbst mal den Mund aufmachen und dem Arzt sagen was man gern hätte ;-)


    Es ist halt nicht "dein Arzt"... daher einfach wechseln und gut. Vielleicht finden das andere Frauen ja angenehm, wenn das Ganze ohne viel Gelaber und Klamotten wechseln über die Bühne geht ;-)


    Gerade wenn es um so intime Untersuchungen geht muss man wohl einen Arzt finden dem man vertraut und bei dem man sich Wohl fühlt.

    Zitat

    Was die rektale Untersuchung angeht: Vielleicht gehört das bei ihm zum normalen Untersuchungsablauf und er ist einfach einer von der Sorte, der nicht mehr groß erklärt, da die meisten Frauen ja schon wissen was bei einer Untersuchung so auf sie zu kommt.


    Ob das nun die richtig oder falsch ist muss ja jeder selbst entscheiden. Im Zweifel kann man ja auch selbst mal den Mund aufmachen und dem Arzt sagen was man gern hätte

    Der Arzt begeht bei so einer Untersuchung in vielen Fällen eine Körperverletzung mit Einwilligung. Bei etwas, was hier die meisten Frauen als nicht üblich beschreiben, kann er nicht einfach erwarten, dass die Einwilligung dadurch vorliegt, dass sie sich auf den Stuhl legen. Da muss er sagen, was er machen will und die Möglichkeit zum Veto geben.


    Abgesehen davon, ist man zumindest als Privatpatient schlicht und einfach Kunde/Auftraggeber von seinem Arzt und der Kunde bestimmt, was er gemacht haben möchte und was nicht. Sonst wird auch nicht bezahlt.

    Zitat

    Was die rektale Untersuchung angeht: Vielleicht gehört das bei ihm zum normalen Untersuchungsablauf

    Wie du an den Reaktionen hier siehst ist es jedenfalls nichts, womit man rechnet. Ich hatte noch keinen Finger im Hintern und

    Zitat

    und er ist einfach einer von der Sorte, der nicht mehr groß erklärt, da die meisten Frauen ja schon wissen was bei einer Untersuchung so auf sie zu kommt.

    würde damit auch nicht rechnen.

    Zitat

    Im Zweifel kann man ja auch selbst mal den Mund aufmachen und dem Arzt sagen was man gern hätte ;-)

    Den Finger rektal einführen ist nun kein langer Prozess, wo man direkt sieht was gleich kommt und man groß "Nein danke" sagen könnte. Wenn der das einfach macht, ist er in einem Sekündchen drin, groß Mundaufmachen somit erst möglich, wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist.

    Zitat

    Darüber lässt sich nicht streiten. Ich muss mich nicht von einem Ärzt übertöpeln lassen. Wenn ich so eine Untersuchung nicht will, selbst wenn sie sinnvoll wäre, ist das meine Sache. Die Entscheidung muss mir kein Gyn, der es meint besser zu wissen, abnehmen, indem er es einfach mit der Hauruck-Methode tut. Auf Freundlichkeit und Heititei kann ich auch gut verzichten, ich will primär einen fachlich guten Arzt. Aber wenn der Herr sich verselbstständigt und sowas abzieht ist ne Grenze überschritten.


    mnef

    Sehe ich auch so.


    Nachträglich könnte man sich nur weigern, die rektale Untersuchung zu bezahlen, weil der Arzt die eigenmächtig ohne Absprache durchgeführt hat, obwohl der Patientenwille abklärbar gewesen wäre (hätte ja nur fragen brauchen) und die TE dies nicht wollte.


    Falls der Arzt sie bewusst "übertölpeln" wollte, weil er sturr sein Programm durchziehen wollte oder so, fände ich das sehr befremdlich und stark daneben.

    Zitat

    Wie du an den Reaktionen hier siehst ist es jedenfalls nichts, womit man rechnet. Ich hatte noch keinen Finger im Hintern und würde damit auch nicht rechnen.

    Alles richtig ;-) ich wollte damit lediglich eine Vermutung äußern, abseits der Missbrauchsvorwürfe. Vielleicht praktiziert er schon seit 30 Jahren und steckt jeden Tag 100 Frauen den Finger in den Hintern. Dann ist das halt seine Art zu untersuchen ;-) Ob das nun normal für andere ist sei mal vollkommen dahin gestellt... für ihn ist es das dann aber ;-)

    Zitat

    Den Finger rektal einführen ist nun kein langer Prozess, wo man direkt sieht was gleich kommt und man groß "Nein danke" sagen könnte. Wenn der das einfach macht, ist er in einem Sekündchen drin, groß Mundaufmachen somit erst möglich, wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist.

    schon klar. Aber auch danach kann ich noch meinen Mund aufmachen. Zumindest halte ich es so, wenn mir Dinge widerfahren die ich nicht gut finde.


    Vielleicht hätte das ja geklärt warum er sich so verhält und hätte ihn für andere Frauen sensibilisieren können ;-) Ich möchte das auch gar nicht gut heißen was der Arzt getan hat ;-) Ich finde es nur immer schade, dass die meisten (nicht nur beim Arzt) alles über sich ergehen lassen und dann irgendwo anders meckern gehen.


    Der Typ wäre der erste Ansprechpartner gewesen.

    @ Thexen

    Zitat

    Vielleicht praktiziert er schon seit 30 Jahren und steckt jeden Tag 100 Frauen den Finger in den Hintern. Dann ist das halt seine Art zu untersuchen ;-) Ob das nun normal für andere ist sei mal vollkommen dahin gestellt... für ihn ist es das dann aber ;-)

    Würde mich sehr wundern, wenn das Verhalten des Arztes den Regeln der ärztl. Kunst im gynäkologischem Bereich entsprechen würde :|N . Missbrauch finde ich auf der anderen Seite auch abwegig und übertrieben. Es war inkompetent und unsensibel. Hat sich also sowohl im fachlichen als auch emotionalem Bereich Fehler geleistet.

    Moin!


    Ich habe den Faden verfolgt. Das Verhalten des Arztes finde ich auch unmöglich.


    Was ich nicht verstehe ist, dass hier nie die Namen dieser Ärzte genannt werden.


    Empfehlungen für gute Gyns gibt's hier, Warnungen vor schlechten nicht. Das sollte doch wohl möglich sein.


    LG


    Solangweilig

    Zitat

    Vielleicht praktiziert er schon seit 30 Jahren und steckt jeden Tag 100 Frauen den Finger in den Hintern. Dann ist das halt seine Art zu untersuchen ;-) Ob das nun normal für andere ist sei mal vollkommen dahin gestellt... für ihn ist es das dann aber ;-)

    Ja, das wäre schön für ihn. :=o Ich kann auch nicht jahrelang – Achtung es folgt ein Beispiel und keine 1:1 Analogie – Leute beleidigien oder verkloppen und dann sagen "Was denn? Mach ich schon immer so, für mich isses normal, also mecker nicht sondern versteh das doch!"-


    Wenn er das, was für ihn normal ist, als Maßstab nimmt, ist er für mich berufsungeeignet.

    Zitat

    Aber auch danach kann ich noch meinen Mund aufmachen.

    Ja, kann man. Wäre auch gut. Aber wenn man gerade so behandelt wurde und sich entmündigt fühlt ist man meist nicht in der Lage, das zu tun.

    Zitat

    Die Ärzte wissen aber, dass dann viele Patienten die Untersuchung nicht wollen. Deswegen sagen sie meist nichts. Ob das in Ordnung ist, darüber lässt sich streiten.

    Ich finde, wie einige vor mir schon geschrieben haben, dass sich darüber nicht streiten lässt. Eine Untersuchung durchzuführen, von der man vermutet, dass sie der Patient ablehnen würde, ist definitiv nicht in Ordnung. Wenn ein Arzt davon ausgeht, dass die Untersuchung prinzipiell gewünscht wird und ohne Vorwarnung handelt, damit der Patient entspannt bleibt, dann könnte man mit etwas Goodwill vielleicht sagen, ok... Aber eine Untersuchung nicht anzukündigen, weil man davon ausgeht, dass sie sonst abgelehnt wird, finde ich ungeheuerlich und völlig indiskutabel.

    Zitat

    Ich hatte noch keinen Finger im Hintern und

    In diesem Punkt will aber auch mal anmerken dass so eine Bemerkung auch eine nicht sehr respektvolle Verkürzung der ärztlichen Untersuchung ist. Unabhängig davon dass der Arzt sich zumindestens respektlos und nicht sehr kommunikativ gezeigt hat, kann man aber doch wohl sagen dass er die Untersuchungen ausgeführt hat. Also ist Finger im Hintern zwar wahr, aber dennoch ist es einfach eine Untersuchungsmethode. Ein ehrlicheres Statement wäre dann: ich wurde noch nie rektal untersucht. Dieser Arzt hat dazu seinen Finger in meinen Hintern gesteckt. Oder so ähnlich