Verstopfung durch Zyste?

    Wer kennt sich mit Zysten aus?

    Ich hatte im letzten halben Jahr dauernd welche. Auch mal eine zweikammerige die dann per BS entfernt wurde. Da hatte ich aber auch Beschwerden. Meine Regel kam oft viel zu spät und dann sehr heftig mit Ohnmachtsanfällen, Schmerzen beim GV und Verstopfung. Habe mir daraufhin die Mirena legen lassen (habe auch Endometriose in der Gebärmutter). Hat gegen die starken und äußerst schmerzhaften Blutungen bisher geholfen. Nun war ich zur 1. Kontrolle beim FA und es wurde ein 5 cm große Zyste gefunden. Am Tag zuvor hatte ich auch Rückenschmerzen und hab aber gar nicht mehr an eine Zyste gedacht. Denke aber, dass die Beschwerden davon gekommen sind. Zudem hatte und hab ich massive Verstopfung und Schmerzen beim Stuhlgang. Trinke genug, also wie immer halt. Esse Obst usw. Alles wie gewohnt.

    Kann das wirklich von der Zyste kommen? Habe das mal irgendwo gelesen.

    Außerdem hab ich seit gestern totale Kreislaufprobleme und Krämpfe. Habe auch eine leichte Erkältunge. Glaube aber nicht, dass es davon kommt.

    Bin so genervt von dem Ganzen. Mein FA meinte wir versuchen ohne OP auszukommen. Sehe ich ganz genauso. Aber so geht es nicht ewig weiter. Zumal der Schwindel und die Verstopfung machen mir sehr zu schaffen.

  • 16 Antworten

    wieso die verschiebung vom gyn forum zu magen- darm?

    es geht doch um die zyste?


    bist du denn gynäkologisch gesehn bei einem endometriose- spezialisten? evtl. ist die zyste mit irgendwas verwachsen?

    merkst du die verstopfung v.a. während der regel, oder auch sonst?

    Weiß auch nicht wieso es verschoben wurde.

    Also bin wegen der Endometriose in Behandlung. Habe aber das Gefühl, dass mein jetziger Gyn sich gerne auf die Diagnose versteift. Sobald ich Beschwerden habe, sagt er das kommt davon und ich solle durchhalten. Neulich erst. Hatte wieder so dolle Schmerzen und bin dann zu der Ärztin, die mit in der Praxis ist, weil er mich abgewimmelt hatte. Sie diagnostizierte dann eine Gebärmutterentzündung. Ich nahm Antibiotika und es wurde besser. Zyste schrumpfte auch. Denke die Darmbeschwerden treten immer auf wenn die Zysten so groß werden. Habe ja auch Verwachsungen bei der letzten OP gelöst bekommen. Habe so gut wie immer Zysten. Aber nicht immer so groß und eine doppelkammrige wurde schon bei mir entfernt, weil ich so große Beschwerden hatte.

    Nach dem ES kommt meistens die Verstopfung. Dann bilden sich ja auch meistens die Zysten oder??

    bitte doch elisada, es wieder zurückzuverschieben, in magen-darm macht es ja keinen sinn.


    nunu246 schrieb:

    Also bin wegen der Endometriose in Behandlung. Habe aber das Gefühl, dass mein jetziger Gyn sich gerne auf die Diagnose versteift. Sobald ich Beschwerden habe, sagt er das kommt davon und ich solle durchhalten.

    also ein arzt, der bei solchen beschwerden meint, ich sollte "durchhalten" der hätte mich wohl zum letzten mal gesehn.

    wie schon vorgeschlagen: hol dir eine zweite meinung ein. am besten von einem zertifizierten endo- spezialisten.

    wann war denn deine op, und wie lange hast du bereits die mirena?

    und seit wann hast du die verstopfungen?

    Ich würde auch dringend zu einem Endospezialisten gehen.

    Wurdest du schon mal eingehend in einem Endometriose-Zentrum untersucht?

    Die Ärzte dort haben einen ganz anderen Blick, gerade auch bei Darmbeschwerden.


    Ich hatte einen Endometrioseknoten im Sigma-Darm, dieser wurde bei einer Endosonografie und mittels Darmspiegelung gesehen und musste entfernt werden.

    Ein halbes Jahr vorher bei einer Bauchspiegelung hat der angebliche Endoprofi den 3x3 cm Knoten übersehen...


    Zysten sind natürlich blöd und machen auch so ihre Beschwerden.


    Alles Gute für dich.


    LG

    lonalao schrieb:

    also ein arzt, der bei solchen beschwerden meint, ich sollte "durchhalten" der hätte mich wohl zum letzten mal gesehn.

    Ja mein Vertrauensverhältnis zu diesem Arzt ist jetzt auch zerstört. Seine Kollegin war 1000 mal besser. Operiert wurde ich in einem Endozentrum. Letzte OP war im Juni diesen Jahres und da wurde keine neue Endo gefunden, aber einige Verwachsungen. Mein rechter Eileiter war ja auf dem US auch nicht mehr zu finden. Nach der OP lag wieder alles an Ort und Stelle und meine Beschwerden waren bis vor kurzem weg. Mirena liegt seit August. Würde ihr noch ein wenig Zeit geben.

    Mit den Verstopfungen das schwankt ja. Manchmal hab ich auch Bleistiftstuhl und muss 5 mal täglich. Dann wieder tagelang Verstopfung. Es wurde mal ein großer Endoherd zwischen Darm und Gebärmutter entfernt, das war meine 1. OP.

    BieneMaja99 schrieb:

    Ich hatte einen Endometrioseknoten im Sigma-Darm, dieser wurde bei einer Endosonografie und mittels Darmspiegelung gesehen und musste entfernt werden.

    Ein halbes Jahr vorher bei einer Bauchspiegelung hat der angebliche Endoprofi den 3x3 cm Knoten übersehen...

    Das ist ja krass. Was für Beschwerden hattest du denn?

    Hatte auch schon zwei Darmspiegelungen. Da dachten die Idioten ich hätte Colitis ulcerosa. War total geschockt. Letztendlich hat sich der Verdacht dann doch nicht bestätigt und es war nur ein Keim. Aber da ging es mir auch echt dreckig. Und glaube, das hatte dennoch mit der Endo zu tun. MRT haben sie gemacht usw. Aber nichts gefunden. Ist klar, endo sieht man sehr selten auf dem MRT. Aber Hauptsache eine teure Untersuchung gemacht.

    Ich werde mich sicher irgendwann wieder operieren. Alleine wegen meiner sehr wulstigen und vernarbten KS Narbe. Aber da möchte ich zu einem Spezialisten. Neige an dieser Stelle echt zu Wulsten. Andere Narben sind nicht so wulstig, sondern schön glatt und kaum zu sehen. Aber das ist ein anderes Thema. ;-)

    Ich hatte das Thema verschoben, da du nach über einer Woche noch keine Antwort im Gynäkologie-Forum erhalten hattest, nunu246, meist bekommt man bei solchen thematischen Überschneidungen dann an anderer Stelle Hilfe. Aber wenn es dein Wunsch ist, schiebe ich gerne zurück.

    nunu246 schrieb:

    Ja mein Vertrauensverhältnis zu diesem Arzt ist jetzt auch zerstört. Seine Kollegin war 1000 mal besser. Operiert wurde ich in einem Endozentrum. Letzte OP war im Juni diesen Jahres und da wurde keine neue Endo gefunden, aber einige Verwachsungen. Mein rechter Eileiter war ja auf dem US auch nicht mehr zu finden. Nach der OP lag wieder alles an Ort und Stelle und meine Beschwerden waren bis vor kurzem weg. Mirena liegt seit August. Würde ihr noch ein wenig Zeit geben.


    Mit den Verstopfungen das schwankt ja. Manchmal hab ich auch Bleistiftstuhl und muss 5 mal täglich. Dann wieder tagelang Verstopfung. Es wurde mal ein großer Endoherd zwischen Darm und Gebärmutter entfernt, das war meine 1. OP.

    meine einschätzung dazu ist, daß verwachsungen im kombination mit zysten schon diese darmprobleme mit beeinflussen können. je nach lage können die zysten ja praktisch auf die darmschlingen drücken/ weniger durchlassen oder der darm eben auch durch die verwachsungen irgendwelche komischen lagen einnehmen.

    ich würde deshalb mal eine auf unterleib spezialisierte physiotherapeutin aufsuchen, oft können die problemherde ertasten und spannungen lösen (z.b. durch faszien- arbeit). evtl. kann das auch im bezug auf die wulstige ks- narbe etwas bewirken- hast du die nach der op mal entstören lassen?

    Ich habe ja nächste Woche endlich meinen Termin beim Osteopathen. Dort war ich schon mal und danach waren die Spannungen echt besser. Die KS Narbe habe ich noch nicht entstören lassen. Macht das auch ein Osteopath?

    frag einfach den osteopathen, ich weiß nicht, ob alle es machen. ich hab damals bei meiner physio- therapeutin das machen lassen, aber es ist glaub ich eine eigene spezialisierung, die auch osteopathen teilweise haben. ansonsten weiß er evtl. jemanden, der das macht. es ist auf jedenfall einen versuch wert, obs dann besser wird, bevor du dich nochmal unters messer legst.

    lonalao schrieb:

    es ist auf jedenfall einen versuch wert, obs dann besser wird, bevor du dich nochmal unters messer legst.

    Genau das ist meine Intention. Also die OP zu verschieben oder gar sein zu lassen.

    Vor allem ist dann diese Frist von einem halben Jahr, bezüglich der Mirena auch verstrichen und man kann sagen ob ich das Ding vertrage oder eben nicht. Solange wollte ich aber durchhalten.

    Letztes Mal hat mir die Osteopathie auch ein paar Monate Aufschub gegeben. Da musste ich mich dann aber unters Messer legen, weil Kinderwunsch bestand und die Eileiter befallen waren. Jetzt sieht die Sache aber anders aus und ich kann so lange warten wie ich möchte. Daher immer wieder Osteopathie, bis es nichts mehr bringt.

    Aber gut zu wissen, dass man so eine Narbe auch entstören lassen kann. Hab ich auch noch nie gehört.

    nunu246 schrieb:

    Aber gut zu wissen, dass man so eine Narbe auch entstören lassen kann. Hab ich auch noch nie gehört.

    ja, ich hab das damals auch nur deshalb erfahren, weil ich bereits in physio-behandlung war vor der op, und die physiotherapeutin eben dann gleich damit begonnen hat. es ist natürlich umso wirkungsvoller, je früher man damit startet. leider wird einem das von den operierenden ärzten nicht gesagt, es müsste echt viel mehr aufklärung darüber geben.

    lonalao schrieb:

    leider wird einem das von den operierenden ärzten nicht gesagt, es müsste echt viel mehr aufklärung darüber geben.

    Na ja, dann wären die Ärzte ja auch schön blöd, schließlich geht ihnen dann Geld durch die Lappen. :|N Das Geld verdienen ja dann die Physiotherapeuten. 8-( Ansonsten können die Ärzte ja was verdienen oder die Pharmaindustrie.

    nunu246 schrieb:

    Na ja, dann wären die Ärzte ja auch schön blöd, schließlich geht ihnen dann Geld durch die Lappen. :|N Das Geld verdienen ja dann die Physiotherapeuten. 8-( Ansonsten können die Ärzte ja was verdienen oder die Pharmaindustrie.

    da hast du natürlich recht.

    andererseits kostet es der versicherung ja wesentlich mehr, wenn sich die patientinnen dann nochmal unters messer legen lassen müssen, weil die narbe so wulstig ist und drückt, als wenn man die physio bezahlt kriegt. also eigentlich müssten die versicherungen das interesse dran haben, daß sowas standard-mäßig angeboten wird.


    interessanterweise hab ich so im bekanntenkreis beobachtet, daß narben- entstörungen verordnet werden, wenn es um ops geht, die irgendwie mit dem bewegungsapperat zu tun haben- gerissene archillessehne oder op an den händen- weil es da sehr deutlich ist, daß die narbe die beweglichkeit einschränkt, wenn die sich verwächst. bei unterleibs- ops wird es eher nicht verschrieben, wenn man nicht direkt danach fragt. dabei können verwachsungen in dem bereich auch sehr schmerzhaft sein. ich verstehs nicht so ganz, wieso das so gehandhabt wird.