Schön zu sehn das hier doch noch nicht alle weg sind.


    Frage an juligunde sag was hat dir das so erbracht was du so unternommen hast wie z.B Tens , hinsichtlich deiner Schmerzen?


    Und eine Frage an anderer im Forum die vielleicht auch schon Gabapentin genommen haben und dieses dann wieder abgesetzt haben , wurde alles dann wieder schlimmer?


    Ich möchte von all diesen Tabletten weg kommen habe innerhalb von einem Jahr 6 Kilo zugenommen


    Ich pass in keine Hosen mehr . Lyrica wurde bei mir schon aus geschlichen und ich hab Angst das alles wieder so krass wird wenn jetzt gaba noch weg kommt .Hatte in letzter Zeit schon wieder zweimal BE nach Geschlechtsverkehr .

    Hier wurde schon eine Weile nicht geschrieben aber ich hoffe trotzdem , dass sich die ein oder andere Dame vielleicht nochmal zu Wort meldet :-)


    Ich hab eine ewige Prozedur hinter mir. Schon fast immer Schmerzen beim GV. Dann vor 3 Jahren eine bakterielle Vaginose mit jeder Menge Antibiotika Behandlungen, Pilz, Bakterien, Pilz und so weiter. Irgendwann waren die Abstriche sauber. Selbst das Pille absetzen brachte eher eine Verschlimmerung. Irgendwann hat eine Ärztin einen Hormonmangel in der Scheidenhaut diagnostiziert und das war quasi meine "Rettung". Es brannte, es juckte und alle Mittel halfen nur kurzfristig. Bis ich dann eben Linadiol H N bekommen haben und diese Salbe 4 Wochen auftragen musste. Danach wars erstmal richtig gut, die Scheide hat sich gut erholt. Ich hab dann noch sehr lange Zeit mit Ovula Zäpfchen die Scheidenhaut aufgebaut und mit Rephresh Sanol vorgebäugt sowie mit Kokosöl gepflegt. Ich war damals sogar beim Heilpraktiker und dieser hat mir wärmstens davon abgeraten zu viel Zucker zu mir zu nehmen, weil dies auch das Scheidenmileu negativ beeinflussen kann. Ich war zu dem damaligen Zeitpunkt auch schwer übersäuert und laut seiner Aussage versucht der Körpr die überschüssige Säure durch die Haut los zu werden. Wenn man dann eine Baustelle hat wie ich da unten würde es dort besonders bemerkbar sein bzw. in meinem Fall weh tun.


    Soweit so gut, empfindlich bin ich trotzdem geblieben, mal stärker , mal schwächer. Teilweise war es auch psychisch, war ich in einer unglücklichen Beziehung war Sex unmöglich, hab ich mich getrennt, liefs wie geschmiert aber auch nicht immer. Nun ist es aber so, dass ich nach Verzehr von Alkohol in Kombination mit Fruchtsäften Probleme bekomme, wenn ich an demselben Abend GV habe. Ich bekomme direkt wieder einen roten Wundkranz und es juckt wie Sau. Pilzmittel helfen gar nichts, dass einzige was dann hilft ist Linadiol H N. Das kann die Lösung aber auch nicht sein da ja Cortison enthalten ist. Ich schmiere es zwar nicht regelmäßig aber mehrmals im Jahr derzeit. Ein HAutarzt meinte zu mir, dass ich offensichtlich sehr empfindlich sei und eine Art Kontakt Ekzem sich bilden würde. %-| Aber es kann doch beim besten Willen nicht normal sein, dass man derart empfindlich reagiert. Den Gang zum Gyn spare ich mir bei den üblichen Beschwerden komplett mittlerweile, außer Kadefunging und Antibiotika kommt da eh nichts und geholfen hats auch praktisch rein gar nicht.


    Nach dem was ich alles gelesen habe schätze ich langsam, dass ich auch eine Vestibulitis habe, da bei mir der Bereich um den Scheideneingang und den inneren Schamlippen gerötet ist und das quasi immer. Es sei denn ich benutze regelmäßig die Ovula Zäpfchen. Selbst mein Gyn meinte,dass die Haut in dem Bereich bei mir unwahrscheinlich dünn ist. Vor einer Biopsie habe ich tierische Angst, einige von euch haben dies ja schon durch, war es sehr schmerzhaft? Wurde die Stelle betäubt?


    Und an Themen- Erstellerin, wie gehts dir mittlerweile? Bringt der neue Therapieansatz etwas? Ich selbst würde mich gerne an einen Spezialisten wenden, in dem Raum Köln/Bonn gibt es an der Uni-Klinik Köln eine Vulva Sprechstunde und das soll mein nächstes Ziel werden auch wenn ich mir wenig davon verspreche. :)D

    Hallo Mädels,


    lang ist's her, dass ich mich hier beteiligt habe... erst hing ich so fest in meinen Depressionen aufgrund dieser blöden Vulvodynie, dass ich gar nix mehr konnte und dann hab ich wirklich übersehen, dass es schon neue Beiträge gibt... hab über Handy nie auf die zweite Seite geklickt :-o

    @ Juligunde:

    Danke für Deinen Beitrag!! Ich habe Dir eine PN geschickt... ich hoffe Du ließt hier noch ":/


    Aber eine zeitlang ging es mir auch besser. Ich hatte immer noch Schmerzen, aber viele "erträgliche Tage".


    Woran es lag, weiß ich nicht. Ich denke eine Kombi aus: nicht mehr so viel gelesen über die Krankheit, Physiotherapie, Abgelenkt, versucht "da unten" locker zu lassen, Beckenbodenübungen Zuhause, positiv denken, wieder arbeiten gegangen, usw.... also kein wirkliches "Rezept" für Euch... da es mir besser ging hab ich diese ganzen Sachen aber wieder schleifen lassen und nun wird es schleichend wieder immer schlimmer.


    Ich fange jetzt wieder mit meinem "Programm" an, welche ich von meiner Physiotherapeutin bekommen habe wo ich vermute, dass es viel dazu beigetragen hatte, dass es mir besser ging. Ich versuche mich jetzt wieder richtig dran zu halten und durch zu ziehen und berichte Euch.


    Von einem Besuch bei Professor Mendling kann ich euch übrigens ebenso abraten! Einfach nur Abzocke und war danach nicht schlauer als vorher!


    Ganz liebe Grüße an Euch Mädels da draußen @:)

    Ist Barbara 82 gar nicht mehr da? Schade! Denn sie wollte ja diese Ärztin per PN angeben, die diese Einpinselungen macht. Ich habe Anfang des Jahres auch einen Thread in die Richtung eingegeben. Habe auch starke Beschwerden.


    Können wir vielleicht nochmal festhalten, was wirklich geholfen und euch Erleichterung gebracht hat? Diese Linoladiolsalbe, gibt es die rezeptfrei, oder nur über den Gyn?


    Noch andere Alternativen? Kortisonspritzen, Kokosöl, diese Einpinselungen, Amitriptylin (obwohl ich da vor der Gewichtszunahme große Angst habe), hatte schonmal 30KG davon zugelgt.


    Ich nehme Morphine wegen Rheuma und Osteoporose. Leider helfen die gar nicht bei der Vulvodynie. Zu Prof. Mendlinger werde ich nicht gehen, auch wenn ich aus NRW komme, weil ich schon 180€ fürs Erstgespräch zahlen sollte. Hab im letzten Moment abgesagt.


    ich habe in der Scheide so klleine Zipfelchen(Reste vom Hymen), und habe das Gefühl, dass wenn man diese berührt, da die meisten Schmerzen drin sind. Es brennt, als wenn mich einer mit einer Nadel pieksen würde. Und, der untere Rand zum Damm hin, da scheuert es immer sehr. GV ist gar nicht mehr möglich.


    Ich nehme seit einem Jahr keine Pille mehr.


    Wer von euch kennt denn die Ärztin in NRW von der Barbara 82 geschrieben hatte? Habt ihr selbst einen guten Arzt mit neuen Ansätzen?


    Freue mich auf Autausch

    Hallo Januarblume,


    ich nehme auch seit einem Jahr die Pille nicht mehr und seit dem Zeitpunkt sind meine Schmerzen sehr extrem. Meine Haut ist sehr sehr dünn geworden. Eine Zeit lang habe ich eine Östrogensalbe benutzt und die Haut und die Schmerzen sind etwas besser geworden.


    Ich habe mir jetzt von Kadefun Befeuchtungsgel mit Hyaluronsäure bestellt. Vielleicht wäre das auch was für Dich? Die Haut kann nach dem Pille absetzen dünner werden. Und Mikrorisse verursachen Schmerzen.


    Google das mal... Schaden kann es nicht. Ich habe schon so viel ausprobiert... von diversen natürlichen Ölen bis Wund und Heilsalbe und eben Östrogensalben.


    LG Martie


    LG Martie

    Bei mir scheuert es bei Berührung. GV ist gar nicht mehr möglich. Bei meiner Biopsie wurde eine chronische Entzündung entdeckt. Würde mich auch lasern lassen. Bloß wo? Welche Gyn meinte Barbara 82 in NRW?

    Hallo Januarblume,


    ich bin aus Bonn und habe auch schon seit über vier Jahren Beschwerden, die wohl als Vulvodynie zu bezeichnen sind (besonders schlimm sind die Schmerzen beim GV). Eure Unterhaltung im Forum habe ich daher sehr interessiert gelesen. Juligunde hatte über gute Erfahrungen mit der Neuraltherapie geschrieben und da habe ich mich bei mir in der Ecke auf die Suche gemacht. In Bonn ist leider kein Doc darauf spezialisiert, aber in Köln habe ich einen Heilpraktiker gefunden, der Neuraltherapie anbietet und auch schon Erfahrungen mit der Behandlung von Vulvodynie hat. Ich habe jetzt einige Behandlungen hinter mir (ergänzt auch durch Laser; es ist ein Softlaser, der das Gewebe nicht verletzt). Und ich kann sagen: ich bin zwar nicht beschwerdefrei, aber es ist so viel besser geworden. Ich habe jetzt richtig lange beschwerdefreie Phasen, das war über Jahre nicht denkbar! Und da er mich erst seit 4,5 Wochen behandelt, bin ich total optimistisch. Osteopathie bietet er übrigens auch an, aber noch hat er sie nicht empfohlen oder angewendet. Von Cremes hatte er mir aber wegen der Gewebereizung abgeraten.


    Es ist zwar für mich eine anstrengende Fahrt nach Köln mit den Öffentlichen, da ich kein Auto habe, aber ich bin sehr zufrieden. Ich hatte vor dem ersten Termin (nach 3 Wochen) zunachst ein angenehmes Telefonat geführt und auch die Preise sind gefühlt 'normal'. Im Netz könnt ihr seine Praxis unter www.Naturheilpraxis-Huneke.de finden.


    Liebe Grüße aus Bonn

    Hallo zusammen,


    leider war hier ja schon lange niemand mehr aktiv. Aber auch wenn die ein oder andere Betroffene hier verschwindet (was hoffentlich an der Besserung der Symptome liegt), existiert die Vulvodynie leider nach wie vor. Seit ca. einem halben Jahr bin ich leider selbst betroffen und wohl noch ziemlich am Anfang der Behandlung. Zusätzlich möchte ich sagen, dass ich selbst gerade am Ende eines Psychologiestudiums stehe und es deshalb sicher nicht in die "Psycho-Ecke" schieben möchte. Generell stehe ich viele psychosomatischen Erkrankungen eher skeptisch gegenüber. Sicher hat die Psyche enorme Auswirkungen auf den Körper, das ist unbestreitbar. Dennoch gibt es nach wie vor viele gesundheitliche Phänomene, die schlichtweg physiologisch nicht genug erforscht sind, um vorschnell eine psychische Ursache zu attestieren. Was Psychotherapie in vielen Fällen erfolgreich leistet, ist das Erlernen eines besseren und gesünderen Umgangs mit so mancher körperlicher Krankheit, Angstbewältigung und Entspannung bezüglich krankheitsbezogener Themen. Dazu gehört für mich auch die Vulvodynie... aber das nur am Rande. Eigentlich möchte ich an dieser Stelle einfach nur meine bisherige Geschichte erzählen:


    Seit ich mir vor einem Jahr Pfeiffersches Drüsenfieber eingefangen habe, scheint mein Immunsystem ziemlich im Eimer zu sein. Das wäre eigentlich halb so schlimm, würde sich das "nur" in einigen Erkältungen o.ä. zeigen. Stattdessen hatte ich mit jetzt 28 Jahren eine Gürtelrose, diverse Mandelentzündungen, Herpes genitalis und eine Pilzinfektion. Letztere schleppte ich wohl schon ewig mit mir herum, da ich aber keinen Ausfluss und keinen Juckreiz hatte, dafür aber ein mäßiges Brennen, dachte ich eher an eine Hautreizung oder ähnliches... Deswegen cremte ich mich einfach mit Deumavan und Multigyn ein, worauf es zunächst auch besser wurde. Da das Brennen aber nicht komplett verschwand sondern schlimmer wurde, suchte ich vor 1.5 Monaten meine Frauenärztin auf. Diese verschrieb mir auf Verdacht Nystalocal-Salbe, die auch Kortison enthält, und machte einen Abstrich. Nach drei Tagen ging ich also wieder zu meiner Ärztin um mir die Ergebnisse des Abstrichs anzusehen. Und siehe da - Pilz weg, Beschwerden aber immer noch da. Meine Frauenärztin meinte dann, ich solle doch noch ein anderes Pilzmittel versuchen (warum auch immer, da ich ja offiziell keinen Pilz mehr hatte...). Da ich starke Beschwerden hatte, cremte ich trotzdem. Nach 2.5 Wochen trat immer noch keine Besserung ein, also wieder ab zur Frauenärztin... diese setzte diesmal eine Kultur an, empfahl mir aber trotzdem, ein drittes Pilzmittel (Kadefungin) zu versuchen. Ich war zu diesem Zeitpunkt schon extrem skeptisch, dachte mir aber, sie hätte wohl die größere Expertise und ich könne es ja mal probieren. Natürlich hat auch diese Behandlung nichts gebracht. Einige Tage später rief ich noch einmal in der Praxis an, um mir die Laborergebnisse bezüglich der Kultur durchgeben zu lassen. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich schon den starken Verdacht, dass es sich bei mir entweder um einen Lichen im Frühstadium, oder um eine Vulvodynie handeln könnte. Wie erwartet war die Kultur sauber. Ich weiß auch nicht, wie das bei euren Frauenärzten so läuft, aber meine hat mir nicht einmal einen neuen Termin angeboten, geschweige denn sich nach meinem derzeitigen Beschwerdestand erkundigt. Stattdessen wünschte mir die Sprechstundenhilfe frohe Ostern und das war's.... im nächsten Schritt rief ich also vor zwei Tagen in der Münchner Frauenklinik in der Maistraße an. Ich hatte Glück, da eine Patientin gerade abgesprungen war, und bekam heute einen Termin (der nächste wäre erst am 01. Juni gewesen...). Nun war ich vor einigen Stunden bei einem sehr netten Assistenzarzt, der mich gründlich untersuchte. Ein Lichen wurde ausgeschlossen, unter dem Mikroskop sieht auch alles ok aus... auch mein pH-Wert passt. Zunächst meinte er, er sähe recht viele Patientinnen wie mich, die nach einer Infektion stark brennende Schmerzen aufweisen. Liegen würde das wahrscheinlich an einer Fehlfunktion des Schmerzgedächtnisses, welches nach einer Vorerkrankung beständig Schmerzen rückmeldet, obwohl die ursprüngliche Ursache schon längst vorbei wäre. Das Ziel wäre nun, das Schmerzgedächtnis auszutricksen und wieder zu "lernen", schmerzfrei zu sein. Der erste Ansatz besteht jetzt leider in einer reinen Kortisontherapie - über drei Monate. Ich habe diesbezüglich meine erheblichen Bedenken geäußert, dass diese doch die dort eh schon sehr empfindliche Haut noch durchlässiger machen würde und ich mir nicht sicher sei, ob ich das gut finde. Er meinte dann, dass die niedrige Dosierung und die Dauer von drei Monaten es sehr unwahrscheinlich machen würden, dass dies eintritt. Ich könne mich bei anhaltenden und starken Beschwerden aber jederzeit bei ihm per Mail melden - wahrscheinlich gibt es für ihn dann wohl auch noch einen Plan B. Ehrlichgesagt finde ich es als (nun) Schmerzpatientin sehr erfrischend, dass sich überhaupt mal jemand offensichtlich um einen kümmert. Bei meiner Frauenärztin habe ich mich am Ende nur noch als "schwierige Patientin" gefühlt. Da ich anhaltendes, manchmal lästiges, oft aber wahnsinnig schmerzhaftes Brennen vor allem im klitoralen und Harnröhrenbereich habe, lasse ich mich erstmal auf diesen Ansatz ein. Es ergibt für mich viel Sinn, erstmal gegen das Schmerzgedächtnis zu arbeiten. Sollte ich aber merken, dass es nichts bringt, werde ich die Therapie vorzeitig abbrechen und mich bei ihm rückmelden. Nach meinen Recherchen wäre der nächste Schritt dann wohl ein niedrig dosiertes trizyklisches Antidepressivum. Berufsbedingt weiß ich natürlich um die schrecklichen Nebenwirkungen, aber momentan würde ich alles tun, um die Schmerzen zu lindern. Zur Not gibt es in München wohl auch noch die Schmerzklinik in Nymphenburg, die sich um Vulvodyniegeplagte kümmern.


    Viele Patientinnen berichten ja auch, dass sich ihre Beschwerden nach einem bestimmten Zeitraum besserten - mit unterschiedlichem Behandlungshintergrund. Ich denke, dass eine erfolgreiche Behandlung ebenso unterschiedlich sein kann, wie es die genauen Symptome der Vulvodynie sind. Momentan habe ich natürlich starke Angst davor, mein Studium nicht abschließen zu können, meinen Partner zu verlieren, mein Leben stark einschränken zu müssen usw. Trotzdem glaube ich noch, dass irgendwie geholfen werden kann - auch wenn es dauert, das Richtige zu finden.


    Ich würde mich freuen, wenn hier doch wieder ein Austausch zustande kommen würde und wünsche allen Betroffenen und Neudiagnostizierten wie mir viel Kraft, Ausdauer und idealerweise Glück, was die Heilung der Beschwerden betrifft.

    Hallo,


    ich bin durch Zufall auf das Forum gekommen. Ich habe mich bei vielen Dingen wieder entdeckt.


    Ich bin jetzt 35 Jahre und vor ca. 18-20 Jahren hat es bei mir mit mehreren Pilzinfektionen angefangen. Danach war ich superemfpindlich an der Scheide, Sex kaum möglich und selbst die Berührung beim Frauenarzt mit dem Wattestäbchen für Abstriche war sehr schmerzhaft. Leider habe ich bis heute keine Lösung gefunden, obwohl ich einiges probiert habe.


    Das schlimmste daran ist, dass ich keine Hosen tragen kann. Ich habe vielleicht zwei oder drei ich ich tragen kann, alle anderen (bei weiten Hosen ist es fast noch schlimm) reiben oder drücken auf Scheide und verursachen Schmerzen. Vielleicht kennen das welche von Euch auch und haben eine Lösung gefunden?


    Was ich festgestellt habe, bzw. wo ich mir einbilde, dass es etwas Besserung gebracht hat war das Weglasern der Haare im Intimbereich. Ich hatte festgestellt, dass es mir auch schmerzt, wenn ich die Schamhaare in die eine oder andere Richtung streiche. Es hat an der Wurzel geschmerzt. In diesem Moment habe ich mir gedacht, dass die Dauerhafte Haarentfernung hier abhilfe schaffen kann. Und in der Tat es hat (gefühlt) zu etwas Besserung geführt!!


    Bin aber auch über andere Tips dankbar.


    Gruß Shela

    Hallo zusammen,


    ich habe mit sehr viel Aufmerksamkeit in diesem Forum die letzten Monate verbracht und habe mich entschlossen nach derselben Leidensgeschichte hier auch als betroffene Medizinerin zu schreiben und vielleicht manchen Mut machen zu können.


    Mich traf die Vulvodynie vor 5 Monaten aus dem Nichts. Es kam spontan zu starkem Brennen im Bereich der kleinen Schamlippen mit offenen Läsionen bis in den Scheideneingang reichend. Ich begann mit den üblichen Lokalmaßnahmen wie Bepanthen, Sitzbäder, auch probatorisch Clotrimazol. Nach 2 Wochen stellte ich mich bei meiner gynäkologischen Kollegin vor. Nun begann die diagnostische und therapeutische Odyssee.


    Es gab nie einen Keimnachweis, der die Beschwerden erklären konnte außer regelhaft die Keime der Fäkalflora, die man eben im Intimbereich hat bis zu einer gewissen Menge. Der cut off liegt bei 10 hoch 5 Keimen, um eine antibiotische Therapie zu rechtfertigen.


    An Lokalmaßnahmen wurde von medizinischer Seite aus alles ausgereizt was zur Verfügung steht. Meine Schmerzen wurden aber von Tag zu Tag schlimmer. Eine deutliche Rötung war zu sehen. Ich konnte die Missempfindungen neben dem reinen Schmerz immer nur als Schwellung, Fremdkörpergefühl und Kribbeln beschreiben aber auf einer Skala von 1- 10 sicherlich bei 8 oder 9 über 3 Monate.


    Ich sprach mit anderen Kollegen, war beim Dermatologen und Urologen. Auch zur Zweitmeinung bei einem anderen Kollegen. Dies führte meinerseits zu noch mehr Verunsicherung, denn wenn man merkt dass die Fachärzte nicht wissen was es ist und was zu tun ist verzweifelt man noch schneller. Allergietestungen, Kortisonpräparate (auch in Tablettenform) änderten nichts.


    Ich hatte, trotz kritischer Betrachtung,nun das 7. Antibiotikum genommen in der Hoffnung, dass es dann saniert wird. Normale Hosen konnte ich nicht mehr tragen. Ich entschied mich zur Biopsie, die eine chronisch, vernarbte Entzündung ergab. Für mich dennoch erleichternd, als Nachweis, dass die Haut angegriffen ist und man sich das alles doch nicht nur einbildet. Ich war dennnoch, auch wenn ich als Ärztin jeden Tag in der Praxis meinen Patienten zuhöre und selbst nicht krank bin oder war, mit den Nerven am Ende.


    Ich denke es kommt allen bekannt vor und ich will es auch nicht weiter im Detail beschreiben. Letztendlich kam ich zur Ringelblumensalbe, die mir als erstes Linderung verschaffte und ich stellte mich in der Uniklinik Heidelberg vor.


    Die Oberärztin der Vulva-Sprechstunde hörte sich alles an, sagte mir was noch in Betracht käme (nämlich Trichomonaden) und untersuchte mich ausführlich. Danach sagte sie mir wirklich sehr nett, dass ich die gleiche Odyssee hinter mir habe wie alle ihre Patientinnen und die Untersuchung völlig unauffällig sei. Es sehe ganz normal aus. Das Fazit: Je länger lokale Anwendungen erfolgt sind, umso länger dauert es bis sich alles wieder regeneriert.


    Sie gab mir als Haupt-Verhaltensregel mit, dass ich alle Lokalmaßnahmen einstellen muss und wenn dann nur fetten darf ( Deumervan).Es war für mich eine Erleichterung, dass eine Ärztin, die eben den ganzen Tag nur das macht mir direkt mit ihrer Aussage helfen konnte und ich ihr vertraut habe.


    Die ersten Tage waren wirklich hart, nichts zu cremen, aber es wurde von Woche zu Woche besser.Bei Bedarf nehme ich noch die Amitryptillin/Baclofen- Creme, die eine Apotheke in Bayern anmischt und man das leicht per Email bestellen kann.


    Es gibt auch mal schlechte Tage und die Hitze trägt auch ihren Teil dazu bei, aber ich leide mit allen mit, die noch keine Erleichterung haben und hoffe, dass mein Beitrag etwas motiviert und auch beruhigt.

    Hallo an alle,


    auch ich habe eine Odyssee von Ärzten hinter mir. Über Jahre hinweg Blasenentzündungen,Antibiotika,


    dadurch hervorgerufene Pilzinfektionen. Seit drei Jahren Burning Vulva, kein GV möglich.


    Etliche Blasenspiegelungen,Blasenbiopsie,alles ohne Befund. Aber immer wieder Leukos in der Blase und Schmerzen im Bauchraum. All das hängt zusammen mit Burning Vulva,ein Teufelskreis .


    Bis ich einen neuen Gyndoc geriet,der mich auf ein Verfahren namens EMDA aufmerksam machte.


    Dort werden durch ein Katheder Medikamente in die Blase eingeführt, ist völlig schmerzlos und wird 3 mal durchgeführt. 3 Urologen,1 Gyndoc 1 Allgemeinarzt und 1 Internist sind nicht draufgekommen!


    Pelvic Pain Syndrom heisst der Oberbegriff für diese Behandlung. Ich habe erst 2 EMDA hinter mir und bin schmerzfrei!!!!! Auch Duschgel brennt nicht mehr und mein Mann ist happy.


    Aber immer darauf achten,dass EMDA nicht ambulant durchgeführt wird,sondern immer mit einer Übernachtung im Krankenhaus verbunden wird. Sonst bezahlt die Kasse nicht.

    Hallo,


    bereits seit etlichen Jahren hatte ich Schmerzen beim Geschlechtsverkehr, insbesondere beim Eindringen. Der Schmerz war sehr stechend und kaum erträglich. Anschließend war der Bereich am Scheideneingang in Richtung Damm stets klaffend aufgerissen und es dauerte Tage, bis alles mehr oder weniger verheilt war (ein Tannolact-Sitzbad hat recht gut geholfen).


    Die Ärzte wussten sich keinen Rat. Einige sagten, ich solle viel cremen und östrogenhaltige Zäpfchen nehmen, andere wollten das sichtbar vernarbte Gewebe herausschneiden und wieder andere sagten, es gäbe keine geeignete Therapie, ich solle lernen damit zu leben.


    Alle erdenklichen Tipps, die man im Internet findet, habe ich in meiner Verzweiflung ausprobiert - ohne Erfolg.


    Vor wenigen Wochen war ich wegen meiner chronischen Verstopfung nun das erste Mal beim Proktologen. Ich hatte auch beim Stuhlgang seit Jahren ständig Schmerzen, teilweise hatte ich Blut am Toilettenpapier. Diagnostiziert wurden eine Analfissur und eine entzündete "Tasche" im Enddarm, die durch das langjährige starke Pressen beim Stuhlgang entstanden. Der Proktologe hat eine schmerzstillende Salbe, einen regelmäßig anzuwendenden Analdehner und Movicol zur Auflockerung des Stuhls verschrieben.


    Tja, rund 6 Wochen später sind neben der chronischen Verstopfung und der entzündeten "Tasche" im Enddarm nun auch die Schmerzen beim Sex fast weg! Zumindest reißt nichts mehr auf und auch der stechende Schmerz beim Eindringen ist verschwunden. Die Schwellung im Dammbereich, die ich bisher immer für normal hielt, ist nicht mehr ertastbar. Nach dem Sex fühlt sich der Scheideneingang zwar noch gereizt an, aber das ist auch alles. Ich hoffe, dass sich die Haut in den kommenden Wochen und Monaten noch weiter regeneriert.


    Aufgrund meiner Erfahrungen kann ich nur den Tipp geben, auch diese (gut behandelbare) Ursache einmal in Betracht zu ziehen. Gute Erfahrungen habe ich zudem mit auf Beckenboden spezialisierter Physiotherapie gemacht. Die schauen sich das Problem ganzheitlich an - im Gegensatz zu vielen Gynäkologen.

    Liebe Alle


    Oo ich kenne das! Vielleicht mag die eine oder andere in meinen Thread "Immer Probleme vor den Tagen" reinschauen, da schildere ich meine Probleme. Meine erste FA hat auch Vestibulitis diagnostiziert, ich weiss aber nicht, ob das stimmt..?


    Was meint ihr?


    http://www.med1.de/Forum/Gynaekologie/750882/