• Vulvodynie / Vulvare Vestibulitis (Schmerzen am Scheideneingang)

    Hallo zusammen, ich war hier erstmals vor 12 Jahren mehr aktiv und habe unter anderem durch dieses Forum gelernt, dass es auch andere Frauen gibt, die Schmerzen am Scheideneingang haben. Das hat mich damals ermutigt von Ärzten zu fordern, mich ernst zu nehmen. Ich hatte seit Beginn der Pubertät Probleme mit Pilzinfektionen, phasenweise "chronisch", es…
  • 175 Antworten

    Hallo an alle,


    auch ich habe eine Odyssee von Ärzten hinter mir. Über Jahre hinweg Blasenentzündungen,Antibiotika,


    dadurch hervorgerufene Pilzinfektionen. Seit drei Jahren Burning Vulva, kein GV möglich.


    Etliche Blasenspiegelungen,Blasenbiopsie,alles ohne Befund. Aber immer wieder Leukos in der Blase und Schmerzen im Bauchraum. All das hängt zusammen mit Burning Vulva,ein Teufelskreis .


    Bis ich einen neuen Gyndoc geriet,der mich auf ein Verfahren namens EMDA aufmerksam machte.


    Dort werden durch ein Katheder Medikamente in die Blase eingeführt, ist völlig schmerzlos und wird 3 mal durchgeführt. 3 Urologen,1 Gyndoc 1 Allgemeinarzt und 1 Internist sind nicht draufgekommen!


    Pelvic Pain Syndrom heisst der Oberbegriff für diese Behandlung. Ich habe erst 2 EMDA hinter mir und bin schmerzfrei!!!!! Auch Duschgel brennt nicht mehr und mein Mann ist happy.


    Aber immer darauf achten,dass EMDA nicht ambulant durchgeführt wird,sondern immer mit einer Übernachtung im Krankenhaus verbunden wird. Sonst bezahlt die Kasse nicht.

    Hallo,


    bereits seit etlichen Jahren hatte ich Schmerzen beim Geschlechtsverkehr, insbesondere beim Eindringen. Der Schmerz war sehr stechend und kaum erträglich. Anschließend war der Bereich am Scheideneingang in Richtung Damm stets klaffend aufgerissen und es dauerte Tage, bis alles mehr oder weniger verheilt war (ein Tannolact-Sitzbad hat recht gut geholfen).


    Die Ärzte wussten sich keinen Rat. Einige sagten, ich solle viel cremen und östrogenhaltige Zäpfchen nehmen, andere wollten das sichtbar vernarbte Gewebe herausschneiden und wieder andere sagten, es gäbe keine geeignete Therapie, ich solle lernen damit zu leben.


    Alle erdenklichen Tipps, die man im Internet findet, habe ich in meiner Verzweiflung ausprobiert - ohne Erfolg.


    Vor wenigen Wochen war ich wegen meiner chronischen Verstopfung nun das erste Mal beim Proktologen. Ich hatte auch beim Stuhlgang seit Jahren ständig Schmerzen, teilweise hatte ich Blut am Toilettenpapier. Diagnostiziert wurden eine Analfissur und eine entzündete "Tasche" im Enddarm, die durch das langjährige starke Pressen beim Stuhlgang entstanden. Der Proktologe hat eine schmerzstillende Salbe, einen regelmäßig anzuwendenden Analdehner und Movicol zur Auflockerung des Stuhls verschrieben.


    Tja, rund 6 Wochen später sind neben der chronischen Verstopfung und der entzündeten "Tasche" im Enddarm nun auch die Schmerzen beim Sex fast weg! Zumindest reißt nichts mehr auf und auch der stechende Schmerz beim Eindringen ist verschwunden. Die Schwellung im Dammbereich, die ich bisher immer für normal hielt, ist nicht mehr ertastbar. Nach dem Sex fühlt sich der Scheideneingang zwar noch gereizt an, aber das ist auch alles. Ich hoffe, dass sich die Haut in den kommenden Wochen und Monaten noch weiter regeneriert.


    Aufgrund meiner Erfahrungen kann ich nur den Tipp geben, auch diese (gut behandelbare) Ursache einmal in Betracht zu ziehen. Gute Erfahrungen habe ich zudem mit auf Beckenboden spezialisierter Physiotherapie gemacht. Die schauen sich das Problem ganzheitlich an - im Gegensatz zu vielen Gynäkologen.

    Liebe Alle


    Oo ich kenne das! Vielleicht mag die eine oder andere in meinen Thread "Immer Probleme vor den Tagen" reinschauen, da schildere ich meine Probleme. Meine erste FA hat auch Vestibulitis diagnostiziert, ich weiss aber nicht, ob das stimmt..?


    Was meint ihr?


    http://www.med1.de/Forum/Gynaekologie/750882/

    Hallo.

    Ich hoffe ihr seid hier noch aktiv und könnt mir helfen.

    Ich habe die gleiche Leidensgeschichte hinter mir wie ihr (Antibiotika - Pilz, Ärztemarathon usw.). Beschwerden habe ich seit März 2019. Mehrere Frauenärzte, Uniklinik, Endokrinologie und Prof. Dr. Mendling. Laut ihm habe ich eine Vulvodynie. Behandlung mit Amitriptylin/Bacloven Salbe und Amitriptylin oral von derzeit 10 mg (Anfangsdosis) sowie Ovestin Ovula 0,5 mg und 1 x am Tag Ovestin Salbe. Hauptbeschwerden: anfangs jucken äußerlich, mittlerweile teils brennen sowie vor und nach der Periode erhebliche Missempfindungen (brennen, Gefühl von trocken oder Entzündung) an der Vulva und in der Scheide bzw. Harnröhre. Die Beschwerden sind von der Intensität zyklusabhängig. Ab der 2. Zyklushälfte nehmen die Beschwerden zu. Die Pille habe ich vor 6 Monaten abgesetzt. Laut der Endokrinologie habe ich einen Östrogenmangel. Meine derzeitige psychische Verfassung ist im Keller. ABER ausschließlich bedingt durch die Beschwerden. VOR Erkrankung war alles top! Außer dem Stress den ich bedingt durch Arbeit und Privatleben hatte. Ich war absolut glücklich....bis zum Zeitpunkt der Erkrankung. Noch kann ich mich nicht mit dieser "Erkrankung" anfreunden. Vielleicht auch deshalb, weil ich bei meiner Form der Vulvodynie beim Sex keine Schmerzen o. ä. habe. Einen ortsnahen guten Arzt habe ich bisher auch nicht finden können. Leider wohne ich sehr ländlich.


    Bitte teilt mir eure Erfahrungen, gute Ärzte und Behandlungen mit , die geholfen haben.


    Ich würde auch gerne wissen, wie es CW2608 mittlerweile geht? Bist du mittlerweile geheilt?


    Gibt es gute Ärzte im Raum Kassel, Marburg, Gießen?

    Hallo


    Habe seit Juni 2019 die selben Probleme.


    Schmerzen Harnröhre, Klitoris, Scheide, Harndrang.

    24 Stunden..immer.


    War schon überall...ausser Hautarzt.


    Hormontest macht mir keiner, bin 42 Jahre.


    Wie geht es dir jetzt ?

    Hast du schon eine Lösung?


    Gruß Babs

    Babs610 schrieb:

    Hormontest macht mir keiner, bin 42 Jahre.

    Was ist denn das für eine Begründung?! Warst du wirklich auch beim Endokrinologen?

    Hallo Babs,

    Ich bin mittlerweile auf Amitriptylin (37,5 mg täglich) oral eingestellt. Ich nehme es als Schmerzmedikament für chronische "Schmerzen". Weiterhin nehme ich eine Salbe von Prof. Dr. Mendling die aus Baclofen 5% und Amitriptylin 3 % die ich täglich verwende. Nach längerer Einstellung klappt es jetzt ganz gut. Beschwerden habe ich immer noch mal mehr mal weniger, aber die schmerzfreien Tage werden mehr. Es hilft viel sich der "Krankheit" anzunehmen. Die Medikamente sorgen dafür, das es erträglicher wird. Zusätzlich habe ich Akupunktur gemacht. Dies hat - obwohl ich nicht daran glaube - viel geholfen. Weiterhin nehme ich 2 x die Woche Ovestin Ovula, um den Östrogenwert stabil zu halten.


    Falls du fragen hast, kannst du dich gerne bei mir melden.


    Liebe Grüße

    Mensch100

    Hallo


    Schön, dass du schreibst.


    Hast du eine Diagnose, Namen für deine Krankheit.


    War heute bei einer Hautärztin...Scheide total entzunden. Hab seit Monaten Urologen und Gyn da hinschauen lassen. Im November ist mir selbst aufgefallen, das alles gerötet ist.

    Aber kein Facharzt hat hingesehen.


    Hautärztin war heute echt toll. Hat mir auch Blut abgenommen wegen Allergien. Bzw.weil es mir nach jedem AB und anderen Medikamenten schlechter ging, bzw, brennen würde dann immer noch schlimmer.


    Bin gespannt wann ich endlich von diesem Wahnsinn befreit werde.


    Hats du Hormonstatus bekommen ?


    Hast du in der Scheide eine Entzündung ?


    Bin eigentlich bei einem guten Heilpraktiker....dem muss ich noch von der Entzündung erzählen.


    Gruß Babs

    Hallo Babs,

    begonnen hat es bei mir mit Antibiotika, Pilz, Bakterien, Pilz, Antibiotika....alles in Dauerschleife. Die Entzündung oder Hautreizung klang nie komplett ab. Ich litt danach weiterhin an Juckreiz, Brennen und Missempfindungen sowohl äußerlich als auch in der Scheide. Es hat sehr sehr lange und ganz viel Geduld gekostet, dass ich jetzt da bin, wo ich stehe. Ich werde mein Leben lang wahrscheinlich nun Probleme haben. Prof. Dr. Mendling gab die Diagnose "Vulvodynie". Allerdings habe ich keine Schmerzen in dem Sinn, sondern vermehrt sporadisch Juckreiz mit ab und zu einem brennenden Gefühl aber keine Schmerzen oder Beeinträchtigungen beim Verkehr, was ja eher untypisch für dieses Syndrom ist. 100 % sicher bin ich mir da auch nicht, behandele aber nach den Empfehlungen des Professors.


    Was hast du für Symthome bzw. für Schmerzen?


    Ich bin auch an einer Uniklinik in der Endokrinologie in Behandlung. Die haben mich hormontechnisch komplett durchgecheckt. Das kann ich nur empfehlen.


    Liebe Grüße Mensch100

    Hallo Mensch100


    Immer 24 Stunden

    Harndrang

    Brennen/Schmerzen Harnröhre und Scheide


    Seit 8 Monaten.


    Komischerweise kann ich durchschlafen.


    Weiß nicht mal ob ich am Anfang eine Blasenentzündung hatte.


    Arzthelferinnen haben bei 1ner Dtunde Wartezeit nicht geschafft den Urin zu kontrollieren. Arzt (auch noch fast mein Nachbar) sagte damals..Urin ist schon auffällig.


    Als ich vor dem verlassen der Arztpraxis nochmal auf Toilette war sah ich meinen Becher noch stehn. Ist schon sehr enttäuschend.


    Gruß Babs

    Liebe Babs,

    ich würde mir an deiner Stelle unbedingt eine Zweitmeinung bei einem Urologen einholen. Anfangs hatte ich auch Harnröhrrnschmerzen/-brennen aber das ist mittlerweile besser geworden.

    Vielleicht wäre auch Prof. Dr. Mendling interessant für dich?

    Wie geht es dir jetzt?

    LG Mensch100

    Hallo


    Bis jetzt keine Besserung.


    Nimm jetzt noch zusätzlich Vagi -C


    War deine Scheide und Vulva auch komplett entzunden ?


    Nächste Woche höre ich das Blut und Abstrichergebnis vom Hautarzt.


    Hab immer geringe Anzahl EColi...mal 10.000 mal 100.000


    War bei 3 Verschiedenen Gyn

    2 verschiedene Uro


    Von denen hat ja nicht mal einer meine Scheidenentzündung Diagnostiziert !


    Dazu muss ich nicht mal Arzt sein.


    Nicht mal PH -Wert wurde gemessen.


    Man fühlt sich allein..auf weiter Flur.


    Grüße Babs