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    hat ganz ehrlich etwas mit einer Vergiftungsgefahr zu tun, soviel ist sicher

    Wo hast du das denn her?


    Und das Wort "ZWangsgebärung" solltest du dir in diesem Zusammenhang echt verkneifen :|N Die Frauen sind geschockt, sprachlos und hilflos. Und ein KS wäre in diesem Fall das Ende mit Schrecken und gleichzeitig Schrecken ohne ENde. Man sollte diese Frauen in jedem Fall dazu ermuntern, denn die Verarbeitung ist derartig wichtig! Es ist schon für viele Frauen ein früher ABgang ein Problem, ein Kind nach 25 und mehr WOchen SS zu verlieren, ist ein Schock fürs Leben!

    Ich verkneife mir hier gar nichts, eine Bekannte musste ihr Baby bis zum Schluss austragen. Sie hatte 2 Monate lang eine Totgeburt im Bauch. Sie wollte es nicht, musste es aber wg. besagter Infektionsgefahr. Allerdings konnte sie mir auch keine ganz genaue fachliche Auskunft geben, warum und wieso. So etwas ist grausam! Wenn das keine Zwangsgebärung ist, was ist es denn dann?

    Meine Freundin mußte ihr Kind auch normal zu Welt bringen - sie hat den Schock bis heute nicht überwunden - will nie wieder schwanger werden. Sie hatte nach einem KS gefragt, aber es hieß, dass das nicht gemacht wird.


    Sie hat ein Trauma, redet heute noch von den schrecklichen Schmerzen und dem Kind, das nicht schreien wollte. Ich finds nur schlimm und man kann ihr dabei nicht helfen.

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    Sie hatte 2 Monate lang eine Totgeburt im Bauch.

    Bist du dir über die Fakten da sicher? Denn meines Wissens wird in so einem Fall zeitnah die Geburt eingeleitet und zweitens wprde, wenn man länger wartet, der Körper selber die SS mit einer Geburt beenden. Und das würde keine 2 Monate dauern, das längste, was ich mal von einer stillen Geburt bei SSW 16 gelesen habe, waren 3 Wochen.


    Micha: dass da eine ordentliche Begleitung dazu gehört, ist selbstverständlich und die ist manchmal nicht gegeben. Aber normalerweise wird entsprechend mit schmerzmitteln gearbeitet, und auf lange sicht ist eine stille geburt der psychischen gesundheit deutlich förderlicher als ein KS. Tut mir sehr leid für deine Freundin @:)

    Micha: das tut mir sehr leid. Aber auch hier bestätigen Ausnahmen wohl die Regel. Und ohne dir oder ihr zu nahe treten zu wollen: die Geburt wird vll mit ein Grund hierfür sein, aber da spielen sicher auch andere Dinge mit hinein. Hat sie sich dazu mal Hilfe gesucht, um das Ganze aufzuarbeiten? es gibt sehr gute traumatherapeuten @:)

    Sie hatte terapeutische Hilfe, aber hat irgendwie nichts genutzt. Wenigstens redet sie wieder mit mir, denn wir waren zur gleichen Zeit schwanger und sie hatte danach den Kontakt abgebrochen. Sie hat heute eine völlig andere Lebensplanung.

    2 monate ??? das kann gar nicht sein. wenn das kind im bauch stirbt, dann sendet der körper signale wie z.b. sehr hohes fieber u.ä... 2 wochen wären (wahrscheinlich) noch möglich aber 2 monate:=o -- NIEMALS:(v

    Kindergartenbeiträge wie .....GLAUBE ICH ABER NICHT....NEE, ICH AUCH NICHT..... könnt ihr euch echt sparen. >:( Anscheinend kann niemand hier eine qualifizierte Antwort geben. zzz Manche Leute müssen überall ihren Senf dazu geben :-(, obwohl sie keine Ahnung haben. :(v

    Ein KS geht mit einem viel höheren Risiko einher, nicht nur im Moment des Eingriffs, sondern auch für die Folgeschwangerschaften (Gefahr der Uterusruptur, vorzeitige Plazentalösung etc.).


    Ich bin mir ziemlich sicher, dass es im Einzelfall möglich ist, einen Kaiserschnitt zu bekommen, allerdings - wie bei allen anderen (normal verlaufenden) Schwangerschaften auch - nur wenn man bereit ist, ihn selbst zu bezahlen.

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    Kindergartenbeiträge wie .....GLAUBE ICH ABER NICHT....NEE, ICH AUCH NICHT..... könnt ihr euch echt sparen.

    :-o :|N

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    Anscheinend kann niemand hier eine qualifizierte Antwort geben.

    Du hast hier sehr viele sehr qualifizierte Antworten bekommen. Dass sie Dir nicht passen, nunja. :-/

    Wir haben hier eine Hebamme im Forum und die hab ich gefragt ;-)


    Zum einen ist ein KS ein operativer Eingriff, der allerhand Risiken birgt und deshlab vermieden wird.


    Zum anderen wollen Frauen, die eine Totgeburt haben meist lieber gleich wieder heim und das geht nur nach einer Spontangeburt. Außerdem würden die Frauen das Ganze so besser und schneller verarbeiten - durch einen KS und die entsprechende Abheilphase würden sie ja noch viel länger daran erinnert werden.


    Das war so in etwa der Inhalt.

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    Kindergartenbeiträge

    Naja, soweit ich weiss hat man hier immer noch das Recht auf freie Meinungsäußeruig, obs dir nun passt oder nicht. %-|


    Ich kann jedenfalls nicht glauben dass eine Frau 2 Monate lang ein totes Kind im Bauch hatte, aber hier gibt es ja auch Leute vom Fach die uns sicher sagen können ob es das geben kann oder nicht. Lasse mich da gerne eines besseren belehren, aber ich lasse es mir nicht nehmen meine Ansicht zum Thema zu schreiben.

    Einer Freundin von mir i9st das Kind in der 38. SS Woche im bauch gestorben. Und ihn der Klinik wollte sie einen Kaiserschnitt. Die Aerzte rieten ihr dazu, das Kind natuerlich zu gebaeren. Sie begruendeten das damit, dass man weiss, dass es fuer die Psyche der Mutter und des Vaters (der wird dabei naemlich gern mal vergessen) besser ist, wenn sie das Kind selbst zur Welt bringt. Jedoch hat man ihr eine PDA gesetzt, damit sie keine Schmerzen hat. Sie selbst sagte, dass sie der Sache damals nicht ueber den Weg traute. Heute ist sie und ihr Mann jedoch sicher, dass es wirklich das beste fuer die Trauerbewaltigung war.


    Sonst haette man ihr das Kind aus dem Leib geschnitten - wie einen ekligen Gegenstand - und bei jedem Blick in den Spiegel haette die Narbe sie beide daran erinnert.

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    Ich kann jedenfalls nicht glauben dass eine Frau 2 Monate lang ein totes Kind im Bauch hatte

    Es gibt sogar einen medizinisch dokumentierten Fall wo eine Frau das tote Baby ueber 30 Jahre im Bauch hatte.


    Man hat es ihr dann im Alter von ueber 50 Jahren entfernt. Der Foetus war durch Kalkablagerungen zu Stein geworden.