Im Prinzip...

    ist das ja auch nix anderes als ein "Zyklusmonitoring".


    Zugegebenerweise misst Du hier nicht wie der Gyn direkt die Hormone im Blut, sondern indirekt deren Auswirkungen auf den Körper - auf den Zervixschleim, auf den Muttermund, auf die Temperatur. Dafür tut's a) nicht weh, Du hast b) keine Termin- & Wartezeiten beim Gyn & Du überblickst c) den gesamten Zyklus, anstatt nur einzelne Werte rauszusuchen.


    Daraus folgt, Du kriegst einen guten Gesamtüberblick.

    Ähm,..

    Zitat

    Meinen Zyklus zu kennen hilft mir ja nun nicht wirklich weiter !

    ja. Bzw.: nein.


    Wieviel Ahnung hast Du vom normalen Menstruationszyklus? Wieviel Ahnung hast Du von Konzeptionsoptima, Embryologie, Implantation? Wieviel Ahnung hast Du eigentlich vom Funktionsprinzip von Persona, dessen Zuverlässigkeit & Einschränkungen? Und was stellst Du Dir vor, soll die Gyn Deiner Meinung nach machen? Gleich 'ne in-vitro-Fertilisation mit anschließendem Embryonentransfer? Lust auf 'ne Bauchspiegelung?


    Dir ist schon klar, dass man solche Temperaturkurven in vereinfachter Form auch durchaus zur Diagnostik in der Kinderwunschbehandlung einsetzt?


    Und dass man je nach Zyklusstörung unterschiedlich therapieren müsste? Wenn's denn überhaupt an 'ner Zyklusstörung liegt. Was Du über die Zykluskurven auch schonmal als eher wahrscheinlich/unwahrscheinlich einschätzen könntest.


    Grundgütiger, uns trichtern sie immer ein, mit Anamnese & einfacher körperlich-klinischer Untersuchung mit simpelsten Tricks so viel wie möglich rauszuholen & erst dann mit konkreter Fragestellung & Anfangsverdacht die apparative Diagnostik anzufordern - und Dich interessiert das alles gar nicht%-|.

    noch laengerer zyklus

    also bei mir ist das alles noch komplizierter. ich habe einen unregelmaessigen zyklus, aber wenn er einigermassen regelmaessig ist, ist mein ES um den 30. ZT und die Mens dann entsprechend um den 42 ZT. Allerdings kommt es eben auch vor, dass die Mens mal ein paar Monate aussetzt.


    Die Schleimhaut baut sich ganz normal in der fruehen Phase auf, wird dann aber nicht puenktlich abgestossen.


    Meine maennlichen Hormone sind zu hoch, meine Oestrogene zu niedrig, LH/FSH quotient entsprechen dem bei PCO. Allerdings wurde PCO ausgeschlossen (keine der typischen Anzeichen, keine Insulinresistenz, nur die Hormonwerte entsprechen PCO).


    Der Endokrinologe meint er wisse auch nicht wieso die Hormone bei mri so aus dem Gleichgewicht waeren, aber ich solle die Pille nehmen, weil ich sonst unfruchtbar wuerde, Osteoporose bekaeme und eventuell Gebaermutterkrebs. Die Pille habe ich frueher schon genommen und bin damit gar nicht zurecht gekommen. Ausserdem hat sie auch nichts eingependelt, sondern nur in der Zeit in der ich sie auch genommen habe geholfen. Das hiesse also im Klartext, den Rest meines Lebens die Pille schlucken. Ich moechte aber auch bald ein Kind. Moeglichst ohne Hormonbehandlung. Verhueten tue ich schon seit ca. 1 1/2 Jahren nicht mehr, allerdings hatte ich in letzter Zeit sehr unregelmaessig GV.


    Aus irgendeinem Grund macht mein Koerper das aber so wie er es macht. Ich kenne mittlerweile so viele die nicht normal schwanger werden und dann ne KiWu-behandlung machen. Das kann doch nicht sein, dass die halbe Menschheit nicht mehr normal schwanger wird. Ich meine, muss ich denn gleich mit der Hormonkeule kommen?