Hallo erstmal,


    ich bin neu hier und habe natürlich schon ein bisschen rumgeschmökert, es tut gut, sich mal über die gleichen Probleme auszutauschen. Ich könnte mal einen Rat gebrauchen.


    Die OP war bei mir auf Grund langanhaltender, schlachthofähnlicher Blutungen notwendig. Regelschmerzen hatte ich dabei überhaupt nicht. Allerdings hat sich auf Grund der Blutungen mein Blutbild sehr verschlechtert. Die Eisenanämie war nur mit Eisentropf 2x im Jahr und Eisenpräparaten einigermaßen in den Griff zu kriegen. Ich mache sehr gern Sport, war allerdings immer sehr kurzatmig, weil ja das Blut fehlt. So, das zur Vorgeschichte.


    Am 15.12.10 war die OP. Ich muss sagen, das war nicht schlimm. Der Arzt meinte, es war ziemlich kompliziert für ihn, da die Schleimhaut sehr hoch aufgebaut war, so dass er mit mehreren Instrumenten ran musste. Ich habe ja davon nichts gemerkt.


    Eine Nacht war ich im Krankenhaus, danach gings nach Hause. Ich hatte nach der OP leichte bis mäßige Schmerzen und natürlich Blutungen normaler Stärke, würde ich sagen, bis zum 27.12.


    So, seit 28.12. habe ich stärkere Blutungen mit fast wehenartigen Schmerzen. Meine FÄ meinte, dass das jetzt wohl meine Regel ist, die praktisch nahtlos an die Blutung nach der OP übergegangen ist. Ja, die Blutung ist zwar schwächer als bei meiner normalen Regel, aber glücklich bin ich damit nicht.


    Verrückt machen mich außerdem diese Schmerzen, die nur mit starken Schmerzmitteln auszuhalten sind, sowas kenne ich ja gar nicht.


    Muss ich mich noch ein bisschen in Geduld üben, ist eine Besserung der Regel noch zu erwarten oder war es das jetzt? Hat jemand ähnliche Erfahrungen? Ich durfte schon seit einem halben Jahr keinen Sport mehr machen und bin jetzt natürlich ungeduldig. Allerdings habe ich auch diese Blutungen mit ihren Folgen satt. Ich werde demnächst 47 Jahre, der Kinderwunsch ist abgeschlossen. Eigentlich will ich, dass hier endlich Ruhe einkehrt. Sollte man mal über eine Gebärmutterentfernung nachdenken oder ist das zu früh und sollte man noch warten?

    Hallo


    Ich habe im Juli 2009 eine Gebärmutterschleimverödung machen lassen aufgrund heftiger Blutungen und in immer kürzeren Zyklen. Die OP verlief ganz gut. Da ich zeitgleich noch eine alte Narbe im Unterbauch revidieren lassen musste, war ich dann etwas länger im KH (3 Nächte) als es normalerweise der Fall ist bei der Verödung.


    Danach hatte ich ca. 15 Tage Schmierblutungen die etwas übel gerochen haben. Der Geruch kommt von den "Verbrennungen". Bis heute hatte ich nie wieder Blutungen, allerdings, ab und an für einen/zwei Tage Schmerzen die sich wie Periodenschmerzen anfühlen.


    Rapunzel, ich denke du brauchst noch etwas Geduld; die Schmerzen kommen bestimmt noch von der Operation. Wie und ob sich deine Blutungen verändern lässt sich wohl so kurz nach der OP nicht sagen. Ich drücke dir jedoch die Daumen, dass sie für immer vorbei sind und du bald wieder fit bist @:) :)* :)z !!

    Schön noch ein Paar Erfahrungen zu hören.


    Bei mir wird es wohl bald darauf hinauslaufen, das mit der Dreimonatsspritze läuft nicht so ganz wie es sollte, meine Haare fallen wieder aus (war bei der Cerazette auch der Fall, wobei da noch viel mehr Probleme auftraten).


    Noch ein paar Fragen:


    Wie schnell hattet ihr denn eure OP-Termine?


    Wart ihr danach noch krank geschrieben?


    Die unvermeidliche Frage: Zahlt das die Kasse?

    @ Rapunzel:

    Das wird bestimmt bald besser, ich drück dir die Daumen, dass du dein Leben bald wieder genießen kannst. :)* @:)

    OP Termin ist von Krankenhaus zu Krankenhaus unterschiedlich; je nach Auslastung etc.


    Ich war danach 2 Wochen krank geschrieben; hätte aber nach 1 Woche schon wieder zur Arbeit gehen können. Wirklich krank habe ich mich nur kurz nach der OP gefühlt, danach musste ich mich wegen der Narbenkorrektur noch etwas schonen. Bei meiner ersten Ausschabung (was ja nicht viel anders ist wie die Verödung) war ich tags darauf wieder am Arbeiten.


    Die Kasse zahlt.


    Alles Gute

    Zitat

    Wie schnell hattet ihr denn eure OP-Termine?


    Wart ihr danach noch krank geschrieben?


    Die unvermeidliche Frage: Zahlt das die Kasse?

    Ich hatte den Termin innerhalb einer woche. Ich war danach nicht krankgeschrieben und bin 2 Tage später wieder arbeiten. Ich musste einen extra Antrag bei der Kasse stellen.

    @ Rapunzel

    Hört sich schon blöd an bei dir. Bei mir war es genau anders herum, vorher immer extreme Schmerzen, jetzt keine Schmerzen mehr. Die Blutung geht gegen Null, war von Beginn an so, ich bin sehr zufrieden. Welche Methode wurde angewannt? Bei mir Goldnetz-Methode und es wurde vorher erstmal ausgeschabt und dann erst verödet (also in einem Wisch).

    Hallo Leute, nun habe ich mir das auch alles durchgelesen. Ich hab ja nun auch das Problem mit der sehr starken Regelblutung. Auch hatte ich immer Rückenschmerzen, wie Wehen im Kreuz hab ich dazu gesagt. Am Dienstag war ich nun zur OP-Sprechstunde, weil bei mir eine Ausschabung mit Verödung gemacht werden soll. Ja man sagte mir dann bei der Untersuchung erst mal das ich auch ein Myom in der Gebärmutter hab. Das hat meine Frauenärztin natürlich nie erwähnt. Am Montag 21.2. soll nun die OP sein. Ich bin ja mal gespannt ob es sich danach bessert. Und vorallem was die mit dem Myom machen. War gestern noch mal bei meiner Frauenärztin und hab ihr das gesagt mit dem Myom. Da bekam ich zu Antwort *naja wenn dann ist das nur ein ganz kleines*. Diese Aussage ist schon nicht befriedigend für mich gewesen. Wie die OP abläuft haben die mir alles im KH erklärt und naja ich werd Euch berichten wie ich mich fühle und ob die das komische Myom gleich mit weg machen. besser wärs :)z Meine OP soll ja ambulant gemacht werden. Bis später sagt Sylvia

    Hallo,


    habe ähnliche Beschwerden wie Rapunzel.nach jahrelangen üblen Schmerzen bei jeder Regel mit starken Blutungen und natürlich Eisenmangel habe ich mich zu einer Endometriumablation entschlossen. Am 1.2. war die OP, danach ging es mir sehr gut, bis auf ein bisschen Schwäche, wahrscheinlich von der Vollnarkose. Im KH wurde auch eine Vergrößerung der GM festgestellt.


    Seit gestern nun habe ich wieder die starken Schmerzen wie vorher bei jeder Regel, kann mir nicht vorstellen, dass das noch von der OP sein soll. War die ganze Aktion jetzt etwa umsonst und es läuft auf eine Gebärmutterentfernung hinaus? Das will ich auf keinen Fall, würde sich das Problem mit den Wechseljahren erledigen?

    Flocke, die Wechseljahre haben nichts mit der Schleimhaut deiner GM zu tun. Auch Frauen, denen die GM entfernt wurde, kommen irgendwann in die Wechseljahre. Für die Hormonproduktion sind die Eierstöcke zuständig. Und die bleiben drin, wenn es keinen pathologischen Befund gibt.


    D.h. auch mit deiner verödeten Schleimhaut kann, wohlgemerkt kann dich wie bei jeder anderen Frau das volle Progamm erwischen. Genausogut kannst du aber vom Wechsel auch gar nichts mitbekommen. Das ist von Frau zu Frau ganz unterschiedlich.

    Solange du deine GM noch hast, kann es immer wieder zu zyklischen Beschwerden kommen, weil deine Eierstöcke immer noch zyklisch arbeiten. Manche Frauen spüren sogar nach der Entfernung der GM immer noch ihren Eisprung. Nur die Blutungen und die damit verbunden Schmerzen hören vor dem Wechsel auf. Ansonsten kannst du nur hoffen, dass der Wechsel recht schnell geht.

    Hallo,


    wie versprochen werde ich Euch nun von meinen Erfahrungen mit der Verödung berichten. Also schon mal vorneweg.Ich bin enttäuscht. Also am 21.2.2011 wurde die Verödung gemacht. Man sagte mir nach der OP alles gut verlaufen, ihre Regel müßte jetzt fast nicht mehr kommen. Alles gelogen. Die haben während der OP mit dem Gedanken gespielt die Gebärmutter ganz zu entfernen, weil sie Wucherungen in der Gebärmutter festgestellt haben. Sie wußten also von Anfang an das die Op unnütz ist. Ich hatte bis zum 2.3. leichte Blutungen und ab 3.3. bis 21.3. so starke Blutungen das ich mehrmals in der Klinik angerufen hab. Die haben mir dann gesagt.Es wär wohl doch besser gewesen wenn sie die Gebärmutter entfernt hätten. Toll aber das hilft mir jetzt auch nix. Nachdem ich diesen monat meine Regel noch stärker als vor der Op hatte, ging ich zu meiner Frauenärztin. Sie hat mir nun die Pille gegeben obwohl ich ja sterilisiert bin :)z und denkt dadurch könnte es sich bessern. Also vershieben wir die Entfernung noch mal um 3 Monate. Ich glaub nicht an Besserung. Nun hoffe ich das Ihr mehr glück habt als ich. Schönes WE wünscht Euch Sylvia

    Hallo,


    da ich auf der Suche nach Erfahrungen anderer Frauen war, wurde ich hier fündig und habe die Beiträge mit Interesse verfolgt. Es gibt leider sehr viele Frauen, die unter enorm starken Blutungen und damit verbundenen Schmerzen leiden. Wie sich häufig heraus stellt, probieren Ärzte lange herum, ob nicht etwa eine Gelbkörperchenbehandlung oder Hormone wie z.B. die Drei-Monats-Spritze Abhilfe verschaffen könnte. All diese Versuche muss sich obendrein die Patientin selber bezahlen.


    Auch mir erging es gleich. Zuerst wurde zwei Jahre lang alles mögliche versucht, ohne Erfolg. Durch meinen hohen Blutverlust litt ich bereits unter Blutanemie und weiters dadurch dann auch schon an leichten Depressionen. Dies ist so ein Rattenschwanz, ausgelöst durch den monatl. Blutverlust. Weiters kam hinzu, dass sich mein Zyklus verkürzte und ich schon alle 22 Tage wieder meine Periode bekam.


    Im April 2009 wurde ich dann endlich operiert. Nach dieser Verödung hatte ich gut drei Stunden extreme Schmerzen, gerade wie Presswehen, doch ohne Pausen. Danach blieben die Schmerzen noch bis zum späteren Nachmittag, wurden jedoch erträglich. Am nächsten Tag ging ich nach Hause und fühlte mich bestens und war schmerzfrei.


    Ich wartete voller Ungeduld auf meine erste Periode! :=o


    Der Erfolg war einfach super! :)^ Ich hatte keine Regelbeschwerden, keine Schmerzen und kaum noch Blutungen. Das ist bis heute so geblieben und meine Lebensqualität kann sich endlich sehen lassen. Depressionen kenne ich nicht mehr und bin wieder eine fröhliche aktive Frau. Ich kann diesen (kleinen) Eingriff absolut jeder Frau empfehlen, die mit ihrem Kinderwunsch abgeschlossen hat. :)z

    hallo,


    mit großem interesse habe ich hier eure beiträge gelesen und finde die verschiedenen meinungen sehr interessant.


    ich habe mich vor 6 tagen dieser op unterzogen.


    erst ne ausschabung und im anschluß die verödung.


    bei mir wurde ne art ballon in die gebärmutter geschoben,der wurde dann mit flüssigkeit gefüllt bis er am rand der GM anlag.


    die flüssigkeit wurde dann auf 85 grad erhitz und blieb für 8 minuten in mir.


    freitag ins KH und operiert und am samstag wieder nachhause.


    mit der verordnung auf viel ruhe ...mind. 1 woche.


    ist leider nicht machbar mit 4 kindern im haus.


    manchmal hab ich ein leichtes ziehen im rechten leistenbereich aber das ist gut auszuhalten.


    was mir mehr zu schaffen macht, seit samstag leide ich unter schwindel.


    wie betrunken irgendwie. der schwindel ist nicht dauerhaft mal ist er da und mal nicht.


    kann das vielleicht daran liegen das ich seit der op die eisentabletten nicht mehr eingenommen habe?


    ich weiß es nicht aber so ein dauerschwindel macht einen echt fertig.


    gehe noch nicht wieder arbeiten und versuche mich oft auszuruhen...was nicht oft gelingt.


    bin auch mal darauf gespannt wie es jetzt weiter geht ob ich noch mal blute oder nicht???


    habe direkt nach der op 2 tage leichte schmierblutungen gehabt und seitdem ausfluss aber der arzt im KH sagte das ist normal und bleibt ca 2-3 wochen.


    bis dann