akute Sinusitis seit sechs Wochen und total down

    Hallöchen,


    ich und meine Nebenhöhlen sind total genervt voneinander. Ich hatte vier Wochen versucht, die Nebenhöhlenentzündung mit Sinupret und Soledum forte, Inhalation und Nasendusche in den Griff zu bekommen. Hat leider nicht funktioniert und nun nehme ich für zehn Tage Amoxi-Clavulan 1000. Der HNO hatte einen Abstrich gemacht und Pneumokokken diagnostiziert und danach das AB ausgewählt. Nur habe ich immer noch leichten Druck und morgens leicht verstopfte Nase rechts (wo auch die Entzündung war/ist ...keine Ahnung). Tagsüber geht es, aber ich bin mittlerweile echt verzweifelt und leicht panisch. Ich habe seit ca sechs Wochen keinen Sport mehr gemacht, keine größeren Unternehmungen, weil ich immer so kaputt war. Ich möchte einfach wieder ein "normales" Leben.


    ich habe mich schon während der Einnahme um Darmaufbau gekümmert mit Omni Biotic 10 (2x tgl.). Zum Wiederaufbau der Nasenschleimhäute nehme ich Sinusitis Hevert.

    Meine Hausärztin meinte, ich könnte eine Eigenbluttherapie machen, um das Immunsystem aufzubauen, aber erst, wenn dieser Infekt weg ist.

    Ich denke auch über eine Impfung gegen Pneumokokken nach.


    was meint ihr?

  • 7 Antworten

    wusste gar nicht dass man sich gegen sowas impfen lassen kann. Wenns wiederholt ein Problem ist, sollte man darüber schon nachdenken. Aber was den Beginn deiner Problematik angeht stehst du nicht alleine da, bei mir hats auch einfach so begonnen und seit knapp 1,5 Jahren habe ich kein "normales" Leben mehr. Faktisch kann ich vieles machen aber habe ständig angst vor der nächsten Sinusitis und OP. Und das Schlimmste ist - finde ich - dass die Ärzte einem keine Lösung anbieten können die in 99% der Fälle dauerhaft Abhilfe schafft. Du darfst dich jetzt einfach damit beschäftigen - vielleicht auch für länger. Mein HNO meinte: die meisten stolpern dann von einer OP zur nächsten bis sie so 5 bis 6 haben und dann haben sie keine Lust mehr.

    Hallo,


    ich kann verstehen, wie es euch geht. Mir ging es lange wie euch, ich habe eine chronische Sinustis und viele Jahre mit aktiven Schüben zu tun gehabt und habe auch eine OP hinter mir.

    Mittlerweile habe ich es ganz gut im Griff, auch dank dieses Forums. Ich habe hier viele Tipps bekommen.

    Ich nehme regelmäßig Angocin. Wenn es akut wird, nehme ich Nasentropfen (Rhinoguttae pro Infantibus mit Silbereiweiß) und inhaliere mit Thymian. Außerdem scheint mir basische Ernährung zu helfen und die Nase mit Nasenpflegeöl feucht zu halten. Auch muss ich mit meiner Histaminintoleranz aufpassen, denn Ernährungsfehler führen auch zum Anschwellen der Nasenschleimhaut und das begünstigt Entündungen. Ich denke, dass euer Ansatz der Ernährungsumstellung und Darmsanierung richtig ist. Wichtig scheint mir auch ein guter Vitamin-D-Spiegel zu sein.


    Ich kann nur sagen: Nicht aufgeben, ich hätte nie gedacht, dass ich einmal so (fast) symptomfrei leben könnte.

    Danke euch allen! Seldom , ich werde mal wieder ein Blutbild machen lassen. Hatte auch schon dran gedacht. Würdet ihr da auch Magnesium etc mitbestimmen lassen (wenn das überhaupt vom Arzt aus möglich ist)?

    josef80576 hast du schon OPs hinter dir? ich hatte eine vor langer Zeit,ca '99, damals hat der Arzt nur Muschelkappung dazu gesagt. Es hat mir lange geholfen, aber nun seit einigen Jahren nicht mehr. Mein HNO meint, es läge auch an meinem Sohn, der durch die Kita zu einer "Virenschleuder" wird ...

    Pinocchia das macht mir Hoffnung! hast du die Histaminintoleranz vom Arzt feststellen lassen? Warst du da bei einem Allergologen oder eher Internist?Werde die Nasentropfen & Öl ausprobieren. Angocin nehme ich sonst bei Blasenenttzündung, aber ist hier bestimmt auch nicht verkehrt. Danke!

    Magnesium nur aus Vollblut (nicht aus Serum). Allerdings holt der Körper nach und nach Magnesium aus den Lagern, um die Elektrolyte im Blut stabil zu halten.


    Mit Mg 300-400mg täglich macht man nichts falsch.


    Wichtig wären:


    Vitamin D3

    Holo-TC

    Ferritin


    Auch aus einem einfachen Blutbild lässt sich teilweise schon einiges herauslesen (HKT, HB, MC-Werte)

    MrDarcy schrieb:

    Pinocchia das macht mir Hoffnung! hast du die Histaminintoleranz vom Arzt feststellen lassen? Warst du da bei einem Allergologen oder eher Internist?Werde die Nasentropfen & Öl ausprobieren. Angocin nehme ich sonst bei Blasenenttzündung, aber ist hier bestimmt auch nicht verkehrt. Danke!

    Ja, ich war bei einer Internistin, allerdings hatte ich bereits den Verdacht und habe das so angesprochen. Die Ärztin meinte, dass alle Symptome dafür sprechen, im Blut und Sammelurin konnte es aber nicht eindeutig bewiesen werden. Heute bin ich der Meinung, dass es daran lag, dass man nur auf ein Enzym untersucht hat, es gibt nach neueren Erkenntnissen (?) aber zwei Enzyme, die bei HI eine Rolle spielen. Die Symptome, die ich habe, sprechen eher für einen Mangel des bei mir nicht untersuchten Enzyms. Das ist jetzt für mich nicht so wichtig, denn seitdem ich bei meiner Ernährung darauf achte, geht es mir wesentlich besser. Falls ich doch mal was Falsches gegessen habe, hilft mir Cetiricin.


    Angocin ist meine Wunderwaffe :-). Und die Nasentropfen auch.

    MrDarcy , ich habe meine erste OP noch vor mir und bin mir immer noch nicht sicher ob ich sie machen lassen soll weil jeder was anderes sagt. eine Tocher mti 2 Jahren habe ich auch, die kommt bald in die Kita, da kommt dann die nächste Baustelle auf mich zu.


    Pinocchia gibt es denn für diesen Untersuchungsablauf die deine Ärzte da machen iwelche Vorgaben? Mein HNO macht das alles nicht. Ich habe das jetzt schon öfter hier im Forum gelesen, dass manche diverse Untersuchungen machen lassen von Blut und sonst was. Mein HNO meint mein Septum ist schief, das geht nur mit OP weg und das infundibulum muss rausgeschnitten werden.