Bitte Helft mir!! Mandel-OP Erfahrungen

    Hallo Leute,


    ich hoffe das ich bald Antwort bekomme ich (20) war nämlich heute beim HNO und der hat mir gesagt das meine Mandeln jetzt raus müssen. Ich habe aber 2 riesengroße Probleme! 1. Habe ich wirklich PANISCHE Angst vor Vollnarkosen ( ich hatte erst eine und da war ich neun bei meiner Blinddarm-OP) und 2. Habe ich angst vor den schmerzen und dem Nachbluten. Jeder schreibt immer wie schlimm die Op ist, das allein schon macht mir richtig angst. Ich bin echt fix und fertig wenn ich an diese op denke und möchte euch deshalb ein paar fragen fragen. Meine Mandeln sind sehr verklüftet und sehr groß und manschmal ist da so gelbes zeug drauf ich habe ungefähr 2 mal im Jahr eine schwere angina und permanent Nasennebenhölen entzündung.Ich hatte aber früher oft scharlach und einmal das Pfeiffer Drüsenfieber.(Deshalb sind sie so groß)Findet ihr das meine Mandeln echt raus müssen? ich habe gelesen das da schon einige Leute dran gestorben sind wegen Nachbluten oder das manche Leute nicht mehr richtig Sprechen können oder den Geschmacksinn verlieren. Was habt Ihr da für erfahrungen gemacht? Wie ist es eigentlich nach der Operation?Doch jetzt kommt meine Größte Angst, nämlich die Angst vor Narkosen. Wie lang dauert die OP? Ist die Narkose schlimm? Wie ist es mit den Schmerzen danach? Wie lange dauern die an und mit was sind sie zu vergleichen?( Mit einer sehr schweren angina?) Hat da jemand auch gute Erfahrungen gemacht?Gibt es auch andere Methoden sie Mandeln rausnehmen zu lassen vielleicht ohne VollNarkose? Bitte lasst mich nicht hängen und schreibt mir so schnell es geht eure erfahrungen. Ich hab echt so angst.Bitte antwortet schnell


    ciao Steffi

  • 19 Antworten

    nicht so schlimm

    Hi Steffi!


    Ich kann Dich da beruhigen. Ich habe meine Mandeln in der 5. Klasse rausbekommen und habe keine allzu schlimmen Erinnerungen. Klar, angenehm ist es nicht gerade, aber welche OP ist das schon?


    Die Narkose war nicht schlimm, obwohl ich da als Kind am meisten Angst vor hatte. Eine Spritze, ein Zäpchen, dann bin ich eingeschlafen und erst nach der OP aufgewacht. Eine Woche lag ich im Krankenhaus und konnte natürlich nicht gut schlucken. Aber ich denke, die Schmerzen, die man bei Angina hat, sind auch nicht gerade angenehm.


    Ausserdem, seit ich die Mandeln draussen habe, bin ich kaum noch krank, habe fast nie mehr Fieber gehabt.


    Für mich hat es sich auf jeden Fall gelohnt!


    Alles Gute!

    Nur die Ruhe!

    Hallo Steffi!


    Ich möchte Dich erst einmal beruhigen. Ich bin 26 und habe meine Mandeln vor knapp 3 Monaten raus bekommen. Ich hatte auch panische Angst. Aber dann lief es ungefähr so ab:


    1. OP


    2. nach dem Aufwachen keine Probleme


    3. zum Abendbrot gibts Milchreis


    4. essen fällt noch nicht so schwer


    5. der 2. und 3. Tag ist auch nicht schlimm


    6. man bekommt starke Schmerzmittel in Form von Zäpfchen


    7. 4. bis 6. Tag waren die schlimmsten Tage (hatte furchtbare Ohrenschmerzen und konnte kaum was essen)


    8. ab 7. Tag gings wieder aufwärts (essen geht besser, mit Schlucken hatte ich von Anfang an keine Probleme)


    9. geduscht habe ich schon am 3. Tag nach der OP


    10. auch zu Hause habe ich noch für ca. 2 Wochen Schmerzmittel genommen.


    Im Großen und Ganzen kann ich eigentlich behaupten, daß es lange nicht so schlimm war, wie immer alle sagen. Vor der OP brauchst Du auch keine angst zu haben. Sei froh, wenn Du eine Vollnarkose bekommst! So, sei tapfer und bring es hinter Dich. Wenn Du noch Fragen hast, kannst Du mir ruhig mailen (dm.binie@web.de).


    Viel Glück,


    Tini!

    Vielen Dank

    Vielen dank für die aufbauenden worte von euch. Es tut gut zu wissen das es auch leute gibt, die es nicht schlimm fanden. Mittlerweile habe ich einen Termin für den 06.03.03.Aber Angst habe ich immernoch. Gibt es eigentlich auch jemad, der sich die mandeln mit Örtlicher Betäubung rausnehmen hat lassen? Weil die vollnarkose ist schon etwas was mit am meisten sorgen macht.

    Liebe Miki,

    ...


    es wird fast immer eine kurze, hochmoderne Vollnarkose verabreicht. Aber auch eine örtliche Betäubung ist möglich. Die Entlassung erfolgt bei normaler Heilungsgeschwindigkeit nach einer Woche.


    Bei jederer dieser Operationen fürchtet jeder HNO-Arzt die berüchtigten Nachblutungen, welche selbst nach mehr als einer Woche nach Operation auftreten können, unabhängig vom Operateur, OP-Technik oder Vorerkrankungen. Meist sind sie harmlos, aber sehr selten auch absolut lebensgefährlich. Daher nach dieser Operation bitte nicht Drängeln beim Entlassen-werden-wollen, im eigenen Interesse!


    Heute überlegen viele Betroffene, ob sie nicht doch lieber ihre Mandeln behalten sollten - Mandeln sollen ja den Körper schützen, oder? - und bringen sich damit unwissentlich in Gefahr. Denn bei kranken (chronischer Mandelentzündung) Mandeln ist die schützende Funktion der Mandeln erloschen. Im Gegenteil beginnt die Mandel nun sich aktiv gegen Ihren eigenen Körper zu richten, sie wird "krankmachend" und stört ein funktionierendes Immunsystem.


    Das ist nicht nur so dahingesagt, sondern es werden durch die chronisch kranken Mandeln nachweisbare Antikörper produziert, die darauf spezialisiert sind körpereigenes Gewebe zu zerstören. Und ist erstmal so etwas Wichtiges wie eine Herzklappe zerstört, müssen schwere Operationen folgen und man wünscht sich, die Zeitbombe Mandeln wäre schon vor Jahren entschärft worden.


    Meine Eltern haben es damals, ich war 8 Jahre alt, veranlasst, dass ich Mandeln und Polypen entfernt bekommen habe. In welche jede Nacht lief ich Gefahr, an meinen eigenen Mandeln zu ersticken, >:(


    da grosse Rachenmandeln, welche schon den gesamten Rachen hinter der Nase ausfüllten und somit die Belüftung der Mittelohren sowie eine ausreichende Atmung durch die Nase verhinderten. Auch die Mundatmung war durch die riesigen Mandeln stark eingeschränkt.


    Ohje, jetzt ist mein Bericht doch länger geworden als ich wollte. ;-)


    Hoffe, dass ich Dir einbisschen die Augen "öffnen" konnte.


    Ich wünsche Dir alles Gute und toi, toi, toi....es wird schon.


    Liebe Grüsse,


    Tinchen

    ..mir ist noch tatsälich was eingefallen....

    ...


    sorry, habe ich vergessen zu erwähnen. ???


    Viele Operationen erfordern heute keinen Klinikaufenthalt mehr. Sie können in einem ambulanten Operationszentrum vorgenommen werden. Räumliche Ausstattung, Überwachungsmöglichkeiten und Instrumente entsprechen Klinikstandard.


    AMBULANTES OPERIEREN HAT SICH AUCH IN DEUTSCHLAND DURCHGESETZT.


    Die Praxisklinik bietet einen hohen medizinischen Standard. Dem Operateur steht ein erfahrener Anästhesist und qualifiziertes medizinisches Fachpersonal zur Seite. So kann man mit Gewissheit sagen, von einem erfahrenen Facharzt operiert zu werden, der jahrelang im Krankenhaus tätig war und in der Durchführung der jeweiligen Operation sehr routiniert ist. Die postoperative Nachsorge ist engmaschig - der Operateur und Narkosearzt sind nach der Operation selbstverständlich immer erreichbar.


    wäre natürlich auch eine Überlegung wert, ob im Krankenhausstil oder sich wohlfühlen "wie zu Hause". ;-)


    Bye

    Mandel OP.....

    .....Ihr habt was vergessen. Es gibt nach der OP Eiscreme, nicht direkt danach, aber es gibt sie und nur desshalb, weil das Kalte der Eiscreme die Abheilung verbessert und das schlucken erleichtert.

    ..und noch was

    Ich habe gehört dass wenn man nach der Mandel OP Belladonna D6 nimmt, das die Wunde dann schneller abheilt. Wer weiß genaueres dazu? Ich hatte nämlich auch eine Mandel OP am 19.2.03 und habe es mir jetzt gekauft, weiß aber nicht wie ichs dosieren soll. Weiß jemand Rat?

    Re: Belladonna

    Hallo Maurice,


    wenn Du heftige Schmerzen hast, Schluckbeschwerden, dass Du fast nichts runter bringst, dann passt Belladonna.


    Dosierung D6 bei starken Schmerzen:


    halbstündlich 5 Stk. unter der Zunge zergehen lassen.


    Das ganze 2 Stunden lang. Also insgesamt 4 mal einnehmen.


    Tritt nach diesen 2 Stunden keine Besserung ein, dann war es das falsche Mittel. Zumeist passt aber Belladonna.


    Du kannst bei Besserung die nächsten 3 Tage 3 x tgl. 5 Stk nehmen,


    Wichtig:


    eine halbe Stunde vorher und nachher nichts essen und trinken !


    Das Folgemittel von Belladonna ist übrigens Calcium Carbonicum, mindestens D30, besser D1000, das bringt dann den Abschluss zur Heilung.


    viele Grüße


    Kurt

    Danke für Tip

    Hallo Kurt,


    danke für die Dosierung. Jetzt habe ich Belladonna und kaum genommen und jetzt sind die schmerzen eh von allein fast weg. ;-) Aber ist ja auch gut so. Sollte am 10. tag nach der OP ja auch so sein oder? Ab wann kann man eigentlich wieder richtig essen? Ich schone mich nämlich noch und esse nur weichere Sachen.


    Gruß, Maurice

    Re: Schmerzen

    Lieber Maurice,


    sind die Schmerzen nach Einnahme von Belladonna viel besser geworden, oder schon vorher?


    Ich hatte einen Patienten, der nach ca. 3 Wochen wegen starken Schmerzen nach der Mandel OP zu mir kam. NAch Belladonna waren die Schmerzen innerhalb 2 Stunden weg. Er konnte es nicht glauben *g


    Der Patient hat dann wieder langsam angefangen normal zu essen.


    freut mich dass es Dir wieder gut geht :-)


    viele Grüße


    Kurt

    haalo kurt

    Also die schmerzen wurden vorher auch schon besser. Wie sieht das eigentlich noch mit dem Nachblutungsrisiko aus? Ist das noch sehr hoch?? Du scheinst dich ja etwas auszukennen, woher eigentlich?


    Gruß, Maurice

    aufpassen

    Lieber Maurice,


    eine Zeit lang körperliche Totalanstrengung wie Sport und dgl. vermeiden. Dann gibt es auch keine Extraprobleme :-)


    Die Zusammenarbeit mit meinen Patienten und dem Arzt gibt mir diese Erfahrung.


    viele Grüße


    Kurt

    Re: aufpassen

    Wie lange darf ich denn keinen Sport machen? Also am 19.2. war OP. Und noch ein andre Frage, ist es normal dass es jetzt noch so dick ist im Hals und das Zäpfchen auch? Der Arzt hat mir Amocillin verschrieben, aber habe das bisher noch nicht genommen, ist es wirklich nötig? Danke schon mal im voraus. Gruß, Maurice

    re

    Lieber Maurice,


    aus der Ferne Diagnosen abgeben, das sollte man nicht ;-)


    Wegen dem Sport redest Du am besten mit Deinem Arzt. Du kannst natürlich wegen der Schwellung nochmal Belladonna nehmen, wenn es nichts hilft, dann natürlich das Medikament vom Arzt.


    viele Grüße


    Kurt

    Hallo

    Hallo Leute,


    mir wurden am 27.02.03 die Mandeln entfernt. Ich habe gestern abend mit einer Taschenlampe in meinen Rachen geguckt und gemerkt, dass sich an einer Stelle kein Schleim mehr befindet. Es sieht aus wie ein kleiner mit Blut gefüllter Ball. Ist das normal? Ich habe sehr grosse Angst vor einer Nachblutung. Könnt ihr mir helfen?


    Gruss

    Re: Nur der Arzt

    Hallo Kurt,


    ich danke Dir, der Arzt meinte, es sei normal. Mir geht es auch schon besser, ich hatte sehr starke Schmerzen beim Schlucken. Was mich jetzt noch nervt, sind die Ohrenschmerzen, widerlich...


    Gruss

    An Kurt

    Hallo ich verfolge schon einige deiner Beiträge und finde das die Tipps die du gibst echt super sind, zudem ich total auf natürlichmedizin stehe. Ich habe jetzt mal 2 Fragen an dich eine davon gehört wohl nicht her aber es wäre trotzde lieb wenn du mir helfen könntest.


    1. Ich habe diese seite eröffnet (siehe erster Beitrag) und wollte dich Fragen ob es auch ein Medikament gibt, das die mandeln und die Lymphkonten pfelgt bzw. verkeinert? Zur übergangszeit bis zur OP. Oder etwas wo das Immunsystem im allgemeinen aufbaut? (Momentan nehme ich Lymphomyosot N)


    2. Ich habe meine Pille abgesetzt und neme jetzte eine ohne Östrogene, weil ich die nicht vertrage. Jetzt habe ich so unreine haut bekommen, kennst du da vielleicht ein Medikamet das mir helfen könnte? Wäre super wenn du mir helfen könntest.....

    re

    Liebe Steffi,


    mit Deinen beiden Fragen gibt es ein Problem.


    Zur Stärkung des Immunsystems wäre eine Konstitutionsbehandlung wichtig. Da ich Dich nicht persönlich kenne und keine Daten von Dir habe, ist es unmöglich eine Empfehlung abzugeben. Bei einer Konst.-Behandlung sind Gespräche zwischen einer und 3 Stunden nichts ungewöhnliches. Da wäre ein Besuch bei einem Homöopathen ganz gut.


    zu Punkt2:


    da gilt das gleiche wie oben, da es sehr viele Hautmittel gibt, die man nur dann verordnen kann, wenn man mehr Symptome zur Auswahl hat.


    Zur Stärkung des Immunsystems kann man auch viel selbst beitragen.


    Visualisieren der eigenen Gesundheit, Chakrenreinigung und Meditation.


    Ich höre schon wieder Ama und Konsorten aufschreien ;-D


    viele Grüße


    Kurt