Hallo Zusammen!


    War lange nicht mehr so richtig da und muss sagen, dass ich fast etwas gechockt bin. Da tragen manche lieber ein Hörgerät als dass sie mal zu einem richtig guten Arzt gehen.


    Wenn man ein Implantat aus Titan richtig implantiert, dann fällt das nicht so schnell um; vorausgesetzt der Arzt kann das, verwendet die richtigen Techniken und das richtige Implantat sind die Chance gut, dass man Ruhe kriegt und dazu noch hört - auch ohne Hörgerät.


    Gruss . . . . speziell an Nette Tina ;-)

    @ Messerjocke

    Habe zwar keine Soundbridge, aber schon viel davon gehört und gelesen. Wer und wo hat sie implantiert? Hattest Du vorher ein anderes passives Implantat und wenn ja, was für eins?

    @ Sün +++

    Gehe ruhig nach Lünen, da bist Du sicher gut aufgehoben.


    Es gibt viele Ärzte die operieren; jeder hat so seine Eigenheiten; manche operieren sogar in Second_Stage, d.h. sie versuchen erst das Ohr trocken zu legen und zu warten bis alles schön verheilt und abgeheilt ist; eine gute Belüftung stattfindet und gute Vorausssetzungen für ein Implantat herrschen; dann bei der zweiten OP kommt ein Implantat z.B. aus reinem Titan (hat sich in den letzten 10 Jahren durchgesetzt)ins Mittelohr; Titan, da sehr filigran, steif und äußerst biokompatibel. Die Second-Stage Methode hat den Vorteil, dass eine bessere Voraussetzung für die Rekonstruktion vorliegt.


    Der Nachteil liegt darin, dass man zwei Mal operiert wird und auch beim zweiten Mal noch ein Wunde vorliegt. plus 2 mal Kosten!!!


    In D wird eher alles auf einen Hub gemacht; dass man gar kein Implantat mehr einsetzt ist eher selten, aber durchaus möglich, weil z.B. das Chole schon die Fußplatte zum nnenohr angegriffen hat.


    Operiert man also alles auf einmal, dann ist das Risiko einer ungewollten Verlagerung des Implantates etwas größer. Aber auch dagegen gibt es Maßnahmen die ein guter Chirurg ergreifen kann. Funktioniert natürlich nicht immer, aber oft!


    Hilft gar nichts mehr, dann kommt die Soundbridge von Messerjocke zum Zug.


    ..... und natürlich sollte man immer versuchen eine gute Belüftung zu haben, das ist schließlich der Grund allen Übels.


    Gruß

    Hallo, ihr alle! Ich hab bisher den Thread"Geschmacksnerventfernung" verfasst. Jetzt muß ich mich doch in den Thread über Cholesteatom-op einklingen. Hab auch einen langen Liedensweg seit meiner Kinheit hinter mir. Bin jetzt 50 Jahre. Meine Eltern glaubten damals, daß ich nur simuliere, um nicht in die Schule zu müssen. Mit 5 Jahren war ich schon sterbenskrank. Hatte einen Krupphusten der nicht wegging. Ich wurde deshalb auch eine Jahrspäter eingeschult. Mit 8 Jahren erkrankte ich an einer doppelseitigen schweren Lungenentzüdung. Paralell dazu fing das mit den Ohren an. Laufewnd Mittelohrentzündung, dazu kam, daß ich mit 9 Jahren sich bei mir Tinnitus einstellte, den ich bis heut noch hab. 2004 war ich beim Hausarzt, da ich Beschwerden mit dem Hören, und auch Ohrdruck, und ein Völlegefühl in den Ohren hatte. Er machte bei mir eine Ohrspühlung, die sowas von schmerzhaftvwar, das ich glaubte, ohnmächtig zu werden. Ich ging danach zu einem HNO-Arzt, der das Ganze bagatellisierte, indem er meint:Ist nicht so schlimm, muß aber beobachtet werden. bin aber wegen, daß muß ich mir vorhalten lassen, aus Gleichgültigkeit nicht merh zur Kontrolle gegangen. Irgendwann war es dann so schlimm, daß ich zu einem anderen HNO-Arzt ging. der stellte ein fortgescgrittenes Chole an beiden Ohren fest, daß schnellstens operiert werden mußte. Gesagt, getan. Die 2. Op. liegt hinter mir, das Chole war so fortgeschritten, daß der Geschmacksnerv entfernt wurde. Ich hab echt Angst, weil von meinem Hören so viel abhängt. Da mein größtese Hobby die Musik ist, die ich auch nebenbei betreibe, hab ich echt Angst, wenn es schlimmer wird, daß ich dann eingeschränkt werde. Was ich so lese in diesem Forum, macht mir Angst, daß die Kontrolltermine so weit auseinander liegen, wenn man "austherapiert" ist. Ich möchte aber gern öfters nach dem Rechten sehen lassen. Kann man das verlangen, oder macht da die Krankenkasse nicht mit. was imir noch auffällt, ist, daß mein rechtes Ohr, das im Nov. 07 operiert wurde noch ziemlich Beschwerden verursacht. Abgesehen davon, daß mir 15 db fehlen, tutdas Ohr weh, hab starken Druck darauf, als ob Wasser drin wäre. Der Doc hat damals festgestellt, daß sich Narben gebildet haben, die zu den Beschwerden führen. Er meinte auch daß es nicht so schlimm wär, etwas dagegen zu machen.


    Könnt ihr mir einen Rat geben, was ich tun soll????

    @ Stapes

    Bei meiner 2 OP wurde ein Keramikimplantat , und bei der 3 OP kam dann eins aus Titan zum Zuge aber auch ohne den gewünschten Erfolg.


    Die Soundbridge wurde in Würzburg an der Uni von Prof. Müller und Dr. Mlynski eingesetzt und während der OP wurde wohl noch der Klinikleiter Prof. Hagen dazu geholt.


    Gruß

    @ Maria Renatchen

    ...den Rat den Du brauchst, den muss Dir Dein HNO-Arzt geben und wenn der Dir keinen gibt oder Du damit nicht zufrieden bist, dann musst Du einen anderen Arzt nehmen mit dem Du besser klar kommst; ich weiß, es klingt etwas doof, ist aber ganz einfach ;-)


    Übrigens! Wenn Du öfters zum Arzt zur Untersuchung möchtest, (und Du hättest bei dem Verlauf wahrlich Grund genug) wird kein Arzt der Welt etwas dagegen haben-kann ich mir jedenfalls nicht vorstellen. Es ist eigentlich immer eher umgekehrt!


    Gruß

    Hallo,


    leider wurde bei unserem Sohn nach HNO Wechsel (der frühere HNO hatte immer die Entzündungen und das auslaufende Ohr bagatellisiert!) ein beidseitiges Cholesteatom festgestellt!


    Er soll voraussichtlich im Olgahospital (in Stuttgart) operiert werden.


    Ich wollte fragen, ob es hier Menschen gibt, die ebenfalls im Olgahospital operiert wurden.


    Wenn ja, wie war der Verlauf? wart ihr zufrieden?


    Gibt es auch andere Kliniken in Süddeutschland, die einen besonders guten (bzw. noch besseren) Ruf haben in Bezug auf Cholesteatom OPs.


    Vielen Dank im voraus,


    LG


    Sophia

    @ Stapes

    Zumindest ist Würzburg ja sehr bekannt für die Soundbridge und CI-Implantate und ich fühle mich auch bei den Ärzten in guten Händen.


    Es wurde bisher nur einmal "angeklingelt" sprich mir wurde ein Prozessor aufgesetzt der am PC angeschlossen wurde und ein Ton draufgespielt und man mag es nicht glauben ich habe ihn klar und deutlich gehört, war zwar ein komisches Gefühl aber auch ein sehr befriedigendes. Ja und Ende Juni wird es dann aktiviert...


    Gruss


    Messerjocke