Nika.Sophie, wie meinst du das dein hole mit der Nase zusammen hängt? Bei mir ist es auch so. Dadurch, dass ich nie richtig entlüften konnte, hat sich das TF eingezogen und so entstand beim 2. Mal das Chole. Das erste Mal war es durch ein großes Loch im TF.


    Seit neuestem kann ich entlüften, glaube ich zumindest, also wenn ich mit zugehaltener Nase puste, dann klickt es...am Anfang tat es danach weh...aber meine Nase ist immer etwas zu, so das ich durch den Mund atmen muss. Tagsüber, wenn ich zB Laufe oder so und mehr Luft brauche...und nachts auch sehr oft.Seit neuestem bilden sich auch starke Kruste in der Nase, was ich so nicht kenne...bin mal gespannt auf meine Untersuchung im Dezember. Im Moment muss ich noch alle 3 Monate hin...

    @ Angel,

    bei mir ist es auch immer nur am Morgen nass.ich sehe aber ein Zusammenhang zur verstopften Nase. Wenn die zu ist, dann ist das Ohr trocken und wenn sie frei ist, ist das Ohr nass...


    Zumindest war das einige Male jetzt so...

    Ja genau so war es bei mir auch. Das erste Chole entstand bei mir auch durch ein Loch im TF und da ich immer Nasenspray benutzt habe und meine Nase dem entsprechend sonst immer zu war ist dann das 2. Chole entstanden.


    Ich hatte desshalb im Juni diesen Jahres eine Nasenscheidewand OP und erst war auch alles gut.. Nur mittlerweile benutze ich auch wieder Nasenspray.


    Entlüften konnte ich eigl immer ganz gut.


    LG Annika

    Na das hört sich ziemlich ähnlich an...:) Bei mir haben sie bei der letzen Chole OP dieses Jahr noch die Tuben erweitert. Da war es erst gar nicht gut, dann war es gut und nun wieder nicht mehr..mhmmm.


    Der Doc meinte letztens, dass es oben an der berüchtigten Stelle im TF aussieht, als würde es rein gehen oder aber es hat sich dort eine Narbe gebildet??? Also ich vertraue da ja nur der Professorin in der Klinik, die sieht alles, wo die anderen noch sagten: "Das sieht ja mal ganz gut aus..." Dann kam sie und nichts sah gut aus...


    Beide Male, wobei der Assistenzarzt beim letzten Mal war gar nicht schlecht, der hat zumindest den permanenten Unterdruck erkannt :D

    Haha, das mit den Ärzten kenne ich auch. Meine ganzen Ops hat der leitende Oberarzt, mittlerweile kommisarischer Leiter der HNO operiert. Dem vertraue ich auch und er hat mich bisher nie enttäuscht. Der will sogar jeden Verbandawechsel selber machen. ;-D


    Die Assistenzärzte im KH haben bei den Hörtests nach der OP auch gesagt 'Sieht gut aus.'.. Na mal sehen..

    Hallo,


    ich war Dienstag zur Sicherheit beim HNO, nur zur Kontrolle, weil Ohr nur nass. Aber es ist nur klar und ist nicht entzündet. Wenn es anfängt zu riechen soll ich mit so speziellen Tropfen die zischen im Ohr behandeln.


    Da ist Wasserstoff drin in den Tropfen. Mittlerweile lege ich nicht mehr so viel Gewicht auf das Ohr wenn es


    nass ist, da es entlüftet und ich damit höre. Solange ich höre es nicht stinkt wenn es läuft ist alles ok.


    Mein Kontrolltermin in der Uniklinik ist am 16 Dezember. Mal schauen was dabei heraus kommt und überraschen lassen.

    Hallo!


    ich habe bis vor drei Wochen nichts über Cholesteatome gewusst, bis mir nach einer Ohren-OP der Begriff zum ersten Mal um die Ohren flog 😜. Aufgrund einer chronischen Druckausgleichsstörung sollte lediglich mein Trommelfell rekonstruiert werden. Dabei wurde dann das Ch. entdeckt. Es wurde allerdings nicht komplett entfernt, weil es meine Gehörklöchelchen laut Oberarzt ummantelt und momentan sozusagen zusammenhält. Ich werde aber damit rechnen müssen, über kurz oder lang auch eine künstliche Innenohrplastik bekommen zu müssen 😟. Ich freue mich... Gestern wurde nun die Tamponade entfernt. Ich hatte mich gefreut wie eine Schneekönigin, weil ich dachte, dass sich das Ohr danach sicher wieder einigermaßen gut anfühlt. Leider war ich danach etwas desillusioniert. Die Nerven sind scheinbar noch so gestört, dass ich immernoch das Gefühl habe, es steckt was im Ohr. Wasser ist auch noch hinter dem Trommelfell. Kennt jemand von euch dieses taube Gefühl auch? Und wenn ja, wie lange hat es bei euch angedauert? Außerdem juckt mein Ohr zum Verrücktwerden. Ich weiß, dass das alles sicher normal ist und ich wahrscheinlich zu ungeduldig bin. Aber es tut einfach gut, meine Wehwehchen mal loszuwerden. Meine Familie und Freunde können mein Gejammer wahrscheinlich nicht mehr hören 😁. Außerdem könnt ihr sicher mitfühlen, weil ihr den Scheiss auch schon erlebt habt. Ich freue mich über diese Möglichkeit und hoffe, mit euch in Kontakt zu kommen!


    Liebe Grüße , Alex

    Hey Leute:)


    Meine Mutter hat mir soeben dieses Forum gezeigt und ich hab mir ein paar eurer Erfahrungen durchgelesen, deswegen dachte ich es sei eine gute Möglichkeit mich mit Menschen auszutauschen, denen es ähnlich ergeht wie mir.


    Das erste Mal, als ich mit Cholestatom (rechtes Ohr, mein Problemohr) diagnostiziert wurde, war ich 6 (bin momentan noch 16#9 Jahre alt. Es wurde sofort operativ entfernt. Hatte es auch einmal an dem linken Ohr, was aber nicht sehr tragisch war, denn es hatte noch keinen Schaden angerichtet. Meine 2. große OP hatte ich 2011, alles verlief sehr gut, nur mein Gehör hat bis heute darunter gelitten, was für mich nicht tragisch ist, denn 'lautes Hören' schmerzt meinem Ohr, idk wie es bei anderen so ist.


    Dieses Jahr allerdings hatte ich leider einen, nett ausgedrückt, doofen Arzt erwischt, der mir nicht sagen wollte, dass ich bereits zum 3. Mal Cholesteatom habe, stattdessen hatte er mir Tabletten und Ohrentropfen verschrieben. Das war im Mai dieses Jahres. Ich bin eigentlich selbst schuld, denn spätestens beim stinkenden Ausfluss hätten bei mir alle Alarmglocken läuten sollen, naja. Im September bin ich dann zur anderen Ärztin gegangen und wurde sofort in die Uniklink Würzburg geschickt. Dort wurde meine rechtes Ohr noch einmal gründlich untersucht und es hieß 'OP in 4-5 Wochen'. Heute vor 3 Wochen wurde das Ohr nun wieder operiert, ca 2 1/2 Stunden hat das gedauert. Leider hatte sich das Chol. so ausgebreitet, dass sich bereits ein Loch in meiner Schädelwandknochen gebildet hatte und den Rest der Knochen ums Trommelfell herum etc eingeweicht hatte. Gestern wurde die Tamponade entfernt, das Ohr sieht mittlerweile wieder normal aus, es ist dennoch etwas taub und leider jetzt auch ziemlich flach, da sie mein Trommelfell erneut rekonstruieren mussten und dazu Knorpel aus dem Ohr entnehmen mussten. Aber lieber so, als weiterhin mit dem Ding im Ohr zu leben haha. Zum Glück gab es keine Komplikationen und auch so ist alles in Ordnung, keine Lähmungen oder Probleme mit dem Schmecken. Nächstes Jahr folgt dann meine Second-Look Operation. Zum Kotzen, dass das mit sicherheit nicht die letzte Chol. OP sein wird :(v


    _nana

    Hallo Nana. Das hört sich ja auch nicht wirklich prickelnd an. Was ich hier in diesem Forum heraushöre ist wohl, dass dieser Mist scheinbar immer wieder auftaucht. Ich bin noch ein Neuling auf diesem Gebiet, hab bis vor Kurzem wie gesagt noch nie was davon gehört. Musstest Du denn seitdem es bei Dir erstmals aufgetreten ist regelmäßig zur Kontrolle? Ist ja nicht wirklich mit zu spaßen. Vor allem, wenn wir bei Dir auch der Schädelknochen angegriffen ist.


    Du schreibst auch, dass Dein Ohr sich auch noch so taub anhört. Ich hab das aktuell auch noch und hoffe, dass sich das schnell legt. Es ist echt unangenehm.


    Ich wünsche Dir eine ganz baldige Besserung! Ist schon echt ein Mist, mit dem wir uns herumschlagen müssen...


    Liebe Grüße , Alex

    Hey Alex,


    Die Ärztin im Krankenhaus meinte zu mir das sei anscheinend unterschiedlich. Es gibt Leute, die nach ihrer 2. OP frei vom Chol sind, bei mir wiederum sei es chronisch (super).


    Ja, also ich bin ehrlich alle 2 Monate zum HNO gegangen um zu schauen, ob sich wieder was gebildet hat. Cholesteatom entwickelt sich sehr langsam, was man als Vorteil ansehen kann denn sobald es entdeckt wurde, kann sofort gehandelt werden.


    Das mit dem Taubgefühl wird schon immer besser, ich denk mal Ende Dezember wird das dann wieder alles "normal" sein. Hoffentlich. Idk.


    Blöder ist es dann wenn man nicht einmal weiß, woher das kommt. In meiner Familie hatte nie jemand Probleme mit den Ohren, geschweige denn Cholesteatom.


    Und vielen Dank! :)


    -nana

    Hallo ihr zwei Neuen,


    seid gegrüsst. Meine letzte OP war im Mai, aber dieses Mal ohne Cholesteatom. Mein Ohr hört auch nochmal,


    man hat nicht das Gefühl, als ob es taub wäre, was vorher der Fall war. Aber manchmal ist es doch wie zu.


    Ausserdem ist es nur noch nass, mittlerweile ignoriere ich den Zustand. Immer wegen jeden Furz zum HNO


    es reicht. Ich bin am umziehen, habe einen Vollzeitjob der mich fordert. Das Ohr hat immer mein Leben bestimmt, ich will das aber nicht mehr akzeptieren. Was ich jedoch mache ist am 16 Dezember meine nächste Vorsorge nach der OP durch die Uniklinik.


    Ich bin zu mürbe geworden. Man hatte früher geulkt ich könnte ja in der Praxis einziehen. Im übrigen war die OP meine fünfte. Wobei bei dreien ein Cholesteatom auch dabei war, vielleicht sogar vier.


    So euch wünsche ich noch eine gute Besserung. Ich bin gespannt, was am Mittwoch rauskommt.


    lg Pia

    Hallo zusammen,


    ich melde mich heute direkt aus dem Krankenhaus zurück, morgen ist meine OP Nr 4 Rechts!


    Drucktest ist heute fehlgeschlagen Trommelfell hat wohl schon ein Loch, hören war auch nicht wirklich gut rechts, dafür aber Links 100%.


    Gleich kommt noch der Anestesie Artzt sowie der Chef und wir besprechen noch die OP für morgen,... ca morgen um die Zeit sollte alles gelaufen sein und dieses mal habe ich richtig Angst ,. vielleicht weil ich seit 2009 keine OP mehr hatte?!


    naja wenn ich morgen schon den Laptop in die Hand bekomme werde ich mich melden


    Gruß Tim

    Hallöchen!


    Erstmal frohes Neues, hoffe ihr seid alle gut ins neue Jahr gestartet :3


    Nach einer kleinen Weile dachte ich, es sei doch eine gute Idee, ein kleines Update meinerseits zu posten.


    Die OP ist nun fast 2 Monate her und dem Ohr geht es besser. Das mit dem Taubheitsgefühl wird leider bis zu ca 6 Monaten anhalten, was für mich ziemlich scheiße ist, weil so manch kleine Berührung an den tauben Stellen etwas schmerzt. Das Ohr wird leider leider auch für immer flach bleiben, da sie mir das letzte Stück Knorpel (glaub ich) entfernt haben. Oh well, damit muss man leben. Es ist zu 90% auch wieder abgeheilt, bis auf eine kleine Wunde, aber das sollte langsam wieder werden. Muss Ende Januar sowieso wieder nach Würzburg fahren, um das Ohr nochmal durchchecken zu lassen. Zudem läuft es immer noch jede Nacht ein bisschen, könnte aber aus der Wunde kommen, mal schauen.


    Es wurde ja vermutet, dass sich durch das Cholesteatom ein Loch an der Schädelwand gebildet hat. Hat sich während der Op aber rausgestellt, dass es doch mehrere kleine Löcher waren, wie hieß es? ''ausgedehntes Cholesteatom-Rezidiv rechts mit Knocheninfiltration zur hinteren und mittleren Schädelgrube'' Genau das, was man als 16-Jährige hören will.


    Wie dem auch sei, ich bin sau gespannt was mir der Arzt dann beim nächsten Termin sagen wird, hoffentlich ist jetzt alles komplett abgeheilt. Will schließlich, mehr oder weniger, gesund zu rock im park.


    Grüße, nana

    Guten Morgen, kurz zu meiner Geschichte... Wurde bereits zwei mal am Ohr operiert und ein drittes Mal folgt mit Sicherheit. Bei der ersten OP wurden zwei Löcher im Felsenbein festgestellt, da die Krankheit sehr weit fortgeschritten war. Die letzte OP liegt ca. 11 Wochen zurück und nun zu meiner eigentlichen Frage. Ich habe hinter dem Ohr, also am Felsenbein ein komisches Gefühl, das man nicht beschreiben kann. Es sind keine Schmerzen, aber dieses Gefühl gehört auch nicht dorthin. Nach der ersten OP hatte ich das nicht, vielleicht auch deswegen weil das Taubheitsgefühl im Ohr viel länger angehalten hat?!? Hat irgend jemand dieselbe Erfahrung gemacht und kann darüber berichten? Mein HNO-Arzt ist der Meinung das sich die Nerven regenerieren, hat mir sicherheitshalber dennoch eine Überweisung zum MRT gegeben. Vielleicht kann mir jemand weiterhelfen. Danke im voraus und wünsche euch einen schönen Tag.

    Hallo zusammen!


    Auch ich habe vor zwei Wochen meine bereits 4."Cholesteatom Op hinter mich gebracht.


    Der Doc will nächstes Jahr einen Second Look vornehmen.Ich lasse das aber nicht machen.Zur Nachsorge war ich gestern bei meiner HNO-Ärztin und sie meinte wir kontrollieren halbjährlich das Ohr und sobald sie was sehen kann, muss ich halt wieder operiert werden.Ob das nun allerings in einem Jahr oder in 20 der Fall ist weiss niemand.Ich habe nach dieser op eine taube Ohrmuschel, was wahrscheinlich von der Naht hinter dem Ohr kommt.


    Ich hoffe das ich jett endlich mal ruhe habe und diese Cholesteatomerie vorbei ist.


    Die Hoffnung stirbt zuletzt.


    Viele Grüsse


    Frauke

    Hallo,


    Hatte am 22.02 meine Second Look Operation wo die Radikalhöhle von letzen Jahr mit Bauchfett verkleinert worden ist.


    Komisch war dieses Mal das ich direkt wieder Schmecken konnte, dafür erwischt es immer mein Gesicht, hoffe das ich in ner Woche wieder normal aussehe.


    Hätte Aber mal noch ein paar Fragen, wenn man eine Verstopfte Nase hat sollte ich direkt einfach Nasen Spray nehmen,Schneuzen darf ich ja nicht.


    Was heißt schonen kann ich Spanende Filme schauen bzw PC spielen nach 1 1/2 Wochen ?


    Ab wann darf man wieder entspannten Sex haben ? Wäre jetzt auch schon möglich ?

    Hallo zusammen, erst einmal ein großes Lob ..und Danke die ganzen Eintrgäge seit Jahren , helfen mir momentan sehr.Ich selbst wurde vor 2 Wochen operiert Tympnoplastik typ3, habe noch die Tamponade im Ohr , die Fäden sind schon entfernt. momentan geht es mir wieder reht gut, bin froh das ich dieses Cholesteatom erst mal los bin..hoffe es bleibt so!Nun habe ich eine Frage die ich leider vergessen habe die Ärztin zu fragen .Ich weiß nicht ob ich schon einen Ausflug in die " Berge machen kann". also nicht in die Alpen sondern nur ca 400 m hoch? das wird doch nichts ausmachen, oder?


    Bin nun noch ca 14 Tage krank geschrieben, und erhole mich langsam.Würde eben gerne mal im Odenwald spazieren gehen.. dazu müsste ich allerdings etwas hinauf fahren. Vielen Dank schonmal fürs lesen , Gruß Framel

    Hallo Framel,


    ich denke das du ohne Probleme in 400Metern Höhe spazieren kannst.Ich wohne bei 450Meter und es ist bisher nichts passiert.


    Meine Op ist nun fast 6 Wochen her und ich hoffe das dieses lästige Druckgefühl irgendwann mal nachlässt.Ich höre sehr viel schlechter als vor der Op.Ich warte ständig auf ein "knack" und alles ist wieder gut :°(

    Hallo an Alle!


    Ichbin eben aus Zufall auf dieses Forum gestossen und froh darüber.


    Ich hatte imJanuar meine 5. Op innerhalb von 2,5 Jahren am linken Ohr.


    In der ersten Op haben Sie eine Tympanoplastik Typ III gemacht. Der Amboss eurde gegen ein Titanimplantat ersetzt. Dann kam jedes halbe Jahr eine weitere Op. Immerwieder hat sich ein neues Chole gebildet. Irgendwann hat man echt die Faxen dicke. Im Dezember '15 fing es dann schon wieder mit den Problemen an. Mein HNO meinte dann nur, er geht nicht mehr dran, und drückt mir ne Überweisung in die Hand.Nun gut. Diesmal bin ich dann anstatt in die Uniklinik Bonn in die nach Köln. Irgendwann verliert man einfach das Vertrauen und will mal jemand anderes drauf schauen lassen. Ok, also Termin gemacht und hin. Der Arzt schaut rein und ist sich nicht sicher. Müsste man vielleicht mal reinschauen. Ausserdem ist da eine Kruste am Trommelfell, die könnte aber noch von der letzten Op sein. Na klar. Ab bekommen hat er sie auch nicht. Also, die Oberärztin kommen lassen. Ja, sollte man mal nachschauen. Vielleicht in Verbindung mit einem Ohrtrompetenkatheter, damit die Belüftung besser wird. Hört sich bis auf das Wort Operation ja auch erstmal ganz gut an. ;-)


    Also Termin zur Op bekommen. An einem Montag. Freitags solte ich natürlich nochmal kommen wegen den Voruntersuchungen und der Vorstellung beim Prof. Der Typ ist die Härte. ":/


    Machte mich total unsicher. Bis auf die Kruste ist ja nix zu sehen und trocken ist es auch. Bei nem Chole sollte es angeblich feucht sein. Wollen Sie die Op denn wirklich lassen machen?


    ÄHMMM.... Ja. Ich wusste einfach, das da irgendetwas nicht stimmt. Ich weiss doch mittlerweile wie es sich anfühlt, wenn es nicht in Ordnung ist. Ok, also Termin bestätigt. Montag hin, alles fertig gemacht. Kurzes Gespräch mit dem Doc, der noch gesagt hat in spätestens zwei Stunden ist alles wieder vorbei. Meine Frau war schon erleichtert. Zwei Stunden sind zu ertragen. 3-3,5 bis man wieder auf dem Zimmer ist.


    Um acht ging es runter in den Op um 8.30 sollte es losgehen. Super im Zeitplan. :-D


    Als ich dann im Aufwachraum die Augen auf gemacht habe und die Uhr gesucht habe der Schreck. Wir hatten 15.25 Uhr!!! Ich dachte erst die wollen mich verar.....! Dann kam ein Arzt zu mir und meinte nur, das die Op dochwesentlich grösser war als gedacht. Das Chole hatte sich wohl explosionsartig ausgebreitet. Die Op hat etwas mehr als 6 Stunden gedauert. Radikal Höhle. Sie mussten mir sogar einiges von der harten Hirnhaut wegfräsen. Sowas erzählt der mir im Aufwachraum !!! :-( Ich wusste gar nicht so richtig was der da von mir will. ":/


    Aufklärung über die Radikalhögle fast Null. Alles was ich darüber weiss, habe ich mir angelesen. Und ehrlich gesagt, weiss ich auch immer noch nicht so genau ob und was ich beachten muss. Aber na gut. Montag hab ich wieder einen Termin in der UK, weil mein Hörtest unter aller Sau war und ich mir etwas Sorgen mache. Es fühlt sich alles wieder total taub an und es müffelt. Na gut, es stinkt schon fast. Das taube Gefühl war aber zwischenzeitlich mal weg, sonst würde ich sagen, das es noch wegen der Op ist, aber es kann ja nicht sein, das es erst besser und dann wieder schlimmer wird, oder? Ich bin echt verunsichert und habe ehrlich gesagt echt schiss. Zumal man mir schon gesagt hat, das im laufe des Jahres die andere Seite auf jeden Fall auch gemacht werden muss. :(v :(v ICH MAG EINFACH NICHT MEHR!!!


    So, den ganzen Mist mal losgeworden. Toll. Hat echt gut getan.

    Ein fröhliches Moin in die Runde und allen einen schmerzlosen Tag.


    Ich bin ganz neu hier im Forum und immer wieder bestürzt über das viele Leid meiner Mitmenschen.


    Wenn ich die Beiträge lese, schein ich z.Zt. wohl der älteste zu sein mit Jahrgang 1941. Hatte 1948 meine erste Mittelohrentzündung. Hinter dem linken Ohr eine Faustdicke Eiterbeule, die wurde dann aufgemacht, das Innenohr gereinigt und wieder verschlossen. Das wiederholte sich bis 1955 jedes Jahr. Das Ohr lief auch ständig und es stank schlimmer wie Harzer Käse. Nach den OP's bin ich jeden 2. Tag nach der Schule ins Krankenhaus zur Nachsorge und Ohrreinigung. Das wurde zumeist mit Wasserstoff-Superoxyd gemacht. Das brodelte dann mächtig im Ohr und brachte den ganzen Dreck nach oben. Damals gab es immer die ach so schöne Äthernarkose, eine üble Sache und ums Übergeben kam man nicht herum. Die letzte OP 1955 war im Krankenhaus in Delmenhorst. Der Arzt, Dr. Meyer Bothling, hatte eine eigene Praxis und operierte auch selber. Wenn ich mich recht erinnere, assestierte bei der OP seine Frau. Die OP wurde unter örtlicher Betäubung gemacht, weil ich das mit dem Äther einfach nicht mehr wollte und ich habe alles gut überstanden trotz des Gedröhns im Kopf wegen des Ausmeißelns des Mittelohrknochens.


    Die Nachbehandlung war dann wegen Ortswechsel wieder beim ersten Arzt,. Das Ohr ist aber nie trocken geworden, und ich habe dann auch die Ärzte gewechselt im Jahresrittmuss. Schließlich hab ich es mit den Ärzten ganz eingestellt und mir mit Watte und Streichhölzern die Ohren selbst sauber gemacht. Unterdessen hatte ich auch eine Familie, also Frau und Kind. unser Sohn hatte immer mit den Mandeln zu tun und so sind wir auf Anraten einer Kollegin meiner Frau zu Dr. Hofacker in Berlin Tempelhof. Na, und weil ich schon mal da war, hab ich mich dann auch gleich vorgestellt. Nun wurde mir anhand von Bildern erstmalig erklärt, was bei mir so alles abgelaufen ist und auch ein Hörtest veranlasst. Mit dem nassen linken Ohr wird es eine langwierige Angelegenheit hat er mir erklärt, und Nässe muss mit Nässe behandelt werden. Ich musste dann über ein Jahr 2 Mal in der Woche zur Behandlung. Dr. Hofacker hat das Ohr tatsächlich trocken gelegt und ich könnte ihm die Füße küssen. Nun geh ich alle 6 bis 8 Wochen nur in diese Praxis zum Reinigen der Radikalhöhle. Leider aber haben viele Ärzte einen Makel, sie geben neue Erkenntnisse in der Medizin an die Patienten nicht weiter. Ich hätte gern schon vor zig Jahren gewußt, das man auch aus einem kaputten Ohr noch etwas machen kann. wenn auch nur Vielleicht. Aber versuchen muss man es doch. Im November letzten Jahres hat meine Frau in der Hochschule Wildau, (sie betreut dort Seniorenseminar)einen Vortrag über Hilfsmittel in der Gesundheit, wie Glas, Keramik und auch Titan. Wir haben dann im Internet die Radikalhöhle aufgerufen, und siehe da, auch mir ist eventuell zu helfen. Warum weiß ich nichts davon, hab ich meine Ärztin gefragt, ( die Praxis hat die Tochter übernommen und ich bin sehr zufrieden) ach, sagt sie, ich hab gedacht, in ihrem Alter. Aber Hallo, sag ich, ich war doch vor Jahren doch noch jünger. Würden sie sich denn noch mal operieren lassen ???. Aber klar, wenns der Sache dienlich ist.


    Und so hab ich mir in Berlin Buch, jetzt wird's medizinisch, ein TITAN-MITTELOHR-PARTIAL-IMPLANTAT, geschliffene GLOCKE mit rundem zentrischen IMPLANTATTELLER 1,75 x0,3mm einsetzen lassen. Das war am 29.04.2016. Eine Woche später wurden die Fäden gezogen und der vordere Tampon entfernt. am 19.05. hab ich den nächsten Termin bei Herrn Professor Dr. Bloching, der mich auch operiert hat. Ich habe nach der OP keine Schmerzen, vielleicht weil die Radikalhöhle schon so alt ist, kein Schwindel ein wenig Druck im Ohr und zu schnell Bücken ging eigentlich selten und jetzt im Alter tut der Kreislauf auch nicht mehr was ich will.


    Wie hier einige schreiben, dass sie mit der Narkose nicht klarkommen, so kann ich mir vorstellen, dass viel Angst verbreitet wird und die millionenfach guten Narkosen gar nicht erwähnt werden. Auch wird ja die Narkose nach Größe und Gewicht bemessen, hat bei mir immer gut funktioniert.


    Ich habe nach den Äthernarkosen mehr als 25 Narkosen überstanden und es wurde einmal abgebrochen, weil ich aufgehört habe zu Atmen. Aber das ist Schnee von gestern und ich sehe alles positiv.


    So, nun will ich mal sehen, dass ich das Frühstück aufbereite und meine Frau nicht wieder schneller ist wie Gestern.


    Ich wünsch Euch allen eine schmerzlose Zeit, gute Erfolge beim Gesund werden, sowie genügend Lust beim Pflegen der Zipperleins damit sie nicht größer werden.

    @ alle,

    ich habe hier jetzt nicht nachgelesen. Ich wollte nur alle Leidgeplagten hier grüssen und weiterhin gute Genesung wünschen.


    Ich wurde im Mai letzten Jahres zum fünften Male am Ohr operiert und es ist nun endlich Ruhe im Ohr. Ich bin bei der letzten Op in der Uniklinik bei uns operiert worden und das war die beste Entscheidung die ich treffen konnte.


    so wünsche einen schönen Restfeiertag denen die einen haben.