narkosebeschwerden

    un ist es wieder so weit. kaum wurde ich an der nase operiert, sagt mir der hno-arzt ich müsst ein drittes (!) mal am rechten ohr operiert werden. grund: cholesteatom. nun wäre das alles gar nicht so schlimm, da ich keine angst vor den schmerzen hab, eigentl. ein bisschen gern im krankenhaus liege und ich vertrauen hab, dass nichts passiert während der op oder wegen des cholesteatoms.


    nun, das große problem aber ist (ich wurde in meinem leben (erst fast 19 jahre lang) bereits sieben mal operiert, deshalb sprech ich aus erfahrung und) immer immer wieder hab ich folgende probleme mit der narkose:


    (die probleme die auftauchen nach dem ich aus der narkose erwache, sind die selben die auftauchen wenn ich fieber habe)


    ich halluziniere sehr extrem und komm in die wirklichkeit nicht rein. ich weiß in dem moment nicht das ich halluziniere. das sind oft so sequenzen (bild-sequenzen). ich liege z.b. im bett und schau mir das nachtkästchen an auf dem ne nierenschale und tee steht. während dessen fühle ich mich, als ob ich im krankenhaus liegen (ist ja auch so) und fühle mich nicht sonderlich schlecht. im nächsten moment aber, sehe ich rennende menschen und befinde mich in der wüste und bekomm panik, schrecke hoch und es kommt wieder eine andere solche sequenz, mit wieder anderen gefühlen. ich weiß dann nicht mehr was war ist. in welcher "welt" sozusagen ich bin. das einzige was ich weiß, ist, dass ständig verschiedene "realitäten" auf mich einprasseln. es wechselt ständig und ständig bin ich wieder wo anders... immerzu und immerzu. neuer "film", neue gefühle, und immer: ANGST.


    so ist das immer kurz nach der op.


    nach 4-5 stunden komm ich dann in eine phase in der ich versuche das alles zu genießen, weil ich dann weiß (und fühle) ich liege im bett, im krankenhaus, das sind die üblichen halluzinationen nach der op und die "filme" kommen jetzt eben und ich werde mich auf sie einlassen, sag ich mir dann.


    aber dies will nie recht klappen, da für kurze augenblicke ich wieder so intensiv in diese "filme" gerate dass die welt für mich sozusagen untergeht und ich mir dann gar nicht mehr bewusst bin, dass ich ja eigentl. im krankenhaus liege.


    dann irgendwann , meistens erst nach der ersten nacht, am nächsten tag eben, versuche ich mich abzulenken, weil ich es nicht mehr aushalte... ich versuche dann im geist strukturen zu schaffen...: ganz banale wie z.b. ich zähle 1, 2, 3, 4, 5, 6.... (aber dann kommt einfach so, völlig unkontrolliert) 432, 789, 964. irgendwelche zahlen eben.


    oder ich denke mir: "wenn ich früh zur schule will, steh ich auf, mach mich fertig, steig ins auto, fahre los und dann explodiert alles um mich herum und menschliche körperteile fliegen umher.


    ich will das letzte aber gar nicht denken, aber es geschieht einfach.


    dann kommt wieder eine phase in der ich versuche die strukturen weg zu lassen (da sie ja eh chaotisch enden und mir fürchterliche unbeschreibbare angst machen).


    also will ich schlafen, mich auf die "filme"einlassen oder sonst irgendwas. aber nichts geht. alles quält mich und macht mich fertig.


    ja, so war es bisher immer. bei ops nach vollnarkose. bei fieber in schwächerer form. ich weiß nicht was ich machen soll und hab angst vor meiner nächsten op. kennt sich jemand damit aus??

    hi entmumifizierte,

    wow, was haben sie denn Dir in die Narkose gegeben :-o


    Aber mal im Ernst, hast Du das schonmal mit den Narkoseärzten besprochen? Kann ja wirklich sein, dass Du auf ein Narkosemittelchen "allergisch" reagierst. Jedenfalls glaube ich Dir, dass Du nach Deinen Horrortrips Angst vor neuen OP's hast.


    LG


    Steffi und Jasmin

    Hi Choleo,

    Ja, ist normal, war bei meiner Tochter auch. Sie hatte dann sogar auf dem Kopfkissen kleine Flecken. Sie hatte beim erstenmal Panik, weil sie Angst hatte, dass das Blut wäre.

    @ alle,

    ich war heute nochmal beim HNO Arzt (also nicht KH) und habe nochmal einen Hörtest machen lassen, wollte einfach noch ne 2. Meinung. Aber leider ist die Hörkraft wirklich im Keller, also kommen wir um die 3. OP nicht herum.


    LG


    Steffi und Jasmin :°(

    Hallo

    Wollte mich ja nach dem Hörtest wieder melden,aber wie es dann manchmal so geht.Man kommt einfach nicht dazu.Hatte mit meinem Herzkranken Baby ein wenig rennerei.


    Also,Philipp's Hörtest iss nicht so doll ausgefallen,aber mal sehen wie es noch wird.Nun hat er leider einen Pilz im Ohr und müssen deshalb ständig zum Arzt.Habe das Gefühl,das es nicht wirklich besser wird.Erst hat er eine Salbe ins Ohr bekommen,damit wurdes es schon besser und nun muss er 2 mal täglich Tropfen rein haben.Diese sind eigentlich für Pilz im Mund und Darm.Gibt es keine Speziellen Tropfen für Pilze in Ohr???Fragend schaut.Hat da´einer von euch auch schon ärger gehabt und wie habt ihr das in den Griff bekommen.Für eine Antwort wäre ich sehr dankbar.


    Liebe Grüße Nicole*:)

    Hallo

    @ Steffi

    das mit deiner Kleinen tut mir echt leid und ich kann mir gut vorstellen,wie sehr du leidest!!!!Ich drück euch ganz fest die Daumen,das danach endlich alles gut wird.


    Phillip hat immer noch Ärger mit seinem Ohr.Es eitert wieder und nun werde ich auch noch eine 2. Meinung von einem sehr guten HNO einholen.Der andere HNO hat wieder einen Abstrich gemacht und mal sehen,was es für Bakterien sind,damit wir gezielt handeln können.Er tut mir so leid,aber wie es den Anschein hat,macht ihm das nicht viel aus.Einziger Nachteil zur Zeit.....bei uns laufen im Moment die Gespräche mit ihm sehr laut ab,was andere,die das nicht wissen,sehr nervt,bis ich die Situatuon von ihm aufgeklärt habe.Und es stinkt zum Himmel aus seinem Ohr...echt widerlich.Ich hoffe,das es endlich bald ein Ende hat.....


    Lassen wir alle mal nicht den Kopf hängen und immer schön positiv denken.....


    In diesem Sinne..liebe Grüße@:)

    was tun??

    ich hatte gehofft, hier einige Antworten zu lesen, aber leider lese ich immer wieder, das so einige von euch in der selben Situation sind und da nicht rauskommen. Da muss es doch eine Lösung geben? mit dem tinitus, den ich habe, kann ich mir gar nicht vorstellen, wieder gesellschaftstauglich zu werden.....

    Alles Gute für die neue OP

    hallo floseja,


    wenn ich mich richtig erinnere steht doch bei euch schon wieder die nächste OP jetzt im Juni an?! Ich möchte euch dafür alles, alles Gute wünschen und jetzt endlich Ruhe für jasmin, damit sie den Sommer noch genießen kann, bevor sie in die Schule kommt.


    Toi, toi, toi !!! :)^:)^:)^


    Lg

    ich hab am montag operation

    hallo, ich bin david aus berlin. (30 jahre alt)


    am montag werde ich operriert und da wird mein cholesteadom entfernt.


    jetzt ist meine große frage: werde ich schmerzen haben?


    und wenn ja wie stark werden die sein? wie verläuft im allgemein die wundheilung?


    wann ist mit schmerzen zu rechnen? ich mache mir schon echt sorgen deswegen. wie sind die erfahrungen von leuten die schon mal diese op hatten?


    grüße von david aus berlin

    So,

    wir sind wieder zu Hause. Danke erstmal für die guten Wünsche @:)


    Jasmin wurde am Montag (11.06.) ja wieder operiert. Mittlerweile schon das 3. mal. Diesmal war es nötig, da das Implantat nicht mehr richtig arbeitete.


    Sie hat nur ein neues Implantat bekommen. Das alte Implantat war verrutscht, die Ärzte meinten, es war wohl zu klein. Naja, jetzt hat sie ein neues/größeres drinnen, mal schauen, was der Hörtest in 2 Wochen sagt.


    Diesmal war sehr viel los im KH, uns haben sie heute morgen um 7,00 Uhr as dem "Bett geschüttelt" ;-D weil das Bett schon wieder benötigt wurde. Wir durften dann aber wenigstens noch im Zimmer frühstücken :)D und haben nach einem -positiven- Knochenleitungs-Hörtest das Krankenhaus fluchtartig ;-D verlassen.


    Übrigends, hatte ich Anfang Mai eine Mutter-Kind-Kur beantragt. Eine Woche später hatte ich die Zusage (unsere Krankengeschichte hat wohl Eindruck hinterlassen :°( ). jedenfalls gehts vom 11.07. bis 31.07. nach Amrum mit allen 3 Kindern :)^:)^


    LG


    Steffi und Jasmin

    Welches Krankenhaus ist wohl am besten für eine OP?

    Hallo alle zusammen,


    ich bin neu hier und wundere mich auch, wie viele Leute ein Cholesteatom haben. Ich beschreibe einmal kurz meine Krankengeschichte (ich versuche jedenfalls, mich kurz zu halten ;-)


    Mit 13 fing es an, dass ich oft Paukenergüsse hatte (bzw. so richtig dann erst mit 18, also 1998), aber immer nur auf dem linken Ohr, nie auf dem rechten. Mit 21, also 2000, wurde ich zum ersten Mal operiert, aber nur ganz harmlos: ein Röhrchen wurde in mein Trommelfell gelegt, damit mein Ohr besser belüftet wurde. Nach einem halben Jahr war das Röhrchen wieder draußen und 1 Monat später hatte ich wieder einen Paukenerguss durch den blöden Unterdruck, der immer in meinem linken Ohr herrschte/herrscht. 1 Jahr später (2001) meinte der Arzt, dass sich mein Trommelfell durch den ständigen Unterdruck immer mehr ins Innenohr ziehen würde und dass sich da schon langsam eine Tasche bilden würde. Wenn ich nicht aufpassen würde, könnte sich da später einmal ein Cholesteatom bilden. Tja und das später war dann Anfang Juni 2005. Da konnte ich plötzlich kaum noch hören und der Arzt stellte eine chronische Mittelohrentzündung fest mit Cholesteatom (Knochenfraß, nicht wahr?). Er meinte, ich müsse es baldmöglichst operieren lassen, was ich dann am 11.7.2005 auch sofort machte.


    Und der Knochenfraß hatte wohl doch schon einiges zerstört, so dass auch ich eine Tympanoplastik Tpy IIIa bekam (also mit anderen Worten eine Prothese, weil der Hammer entfernt wurde -> Titanstück, wofür ich auch einen Implantatausweis bekam) und ich bekam neue Gehörknöchelchen und ein neues Trommelfell aus körpereigenem Gewebe (ihr kennt das sicher alles, nur ich weiß nicht, wie genau ich das hier beschreiben sollte). Durch dieses Trommelfell kann man ja nicht mehr gucken, weil es ja nicht mehr durchsichtig ist. Die OP verlief komplikationslos und so ging ich bis jetzt immer zu meinem normalen HNO Arzt zur Kontrolle. Mein Hörvermögen war seit der OP auf dem linken Ohr um 20-30 Dezibil vermindert. Jetzt im Februar diesen Jahres war auch noch alles ok (bzw. sah mein Arzt nichts) und Ende Mai dann der Schock: er vermutete wieder ein Rezidiv-Cholesteatom, weil er was weißliches sah. Er überwies mich gleich ins Krankenhaus, um dort das Cholesteatom bestätigen zu lassen. Und das bekam ich leider nun in 3 Krankenhäusern und alle sagten, dass ich damit nicht so lange warten darf, da es wohl schon nahe am Gleichgewichtsorgan bzw. der Hirnhaut ist. Nun habe ich aber voll Panik, weil ich eh schon so eine Bangebuchse bin. Und ich habe keine Lust, mich nun alle 2 Jahre operieren zu lassen und auf eine 2nd Look-OP habe ich auch keine Lust, denn es tut so verdammt weh und man ist so fertig nach der OP (damals habe ich mich davon auch 6 MOnate erholen müssen, bis ich wieder richtig fit und nicht anfällig für Krankheiten war und auch mein GEschmack war erst hinüber aber es kam dann nach 2 Monaten Gott sei Dank ganz zurück). Ich war in Kassel und Münster (Uni-HNO-Klinik) bei den Professoren und bräuchte mal einen Rat: Wo kann man sich wohl besser operieren lassen? Ich weiß, beide Professoren werden wohl super sein, aber ich würde doch gerne einmal hören, ob eine der Kliniken vielleicht einen besseren Ruf hat?!! Oder Hannover?! Ich habe keine Ahnung was ich tun soll. In Münster meinte er, dass es echt schwierig sei und ich solle mich beeilen, bevor das Zeug an die HIrnhaut käme, denn dann hätte ich ganz andere Probleme, als nicht mehr hören zu können... Der hat mir voll Angst gemacht und sprach auch immer davon, dass evtl die Radikalhöhle gemacht werden müsste. Aber doch nicht jetzt schon, oder? Ich bin erst 27 und dachte, dass würde vielleicht mal gemacht werden müssen, wenn ich 40 oder 50 wäre... Ich hatte das Gefühl, dass der in MÜnster eher eine Radialhöhle machen würde als der in Kassel. Er würde dann auch die 2nd Look OP auf jeden Fall nächstes Jahr befürworten. Der in Kassel nicht. Der hat das nicht ganz so dramatisiert und hat mir eher die Angst genommen, als welche zu machen. Aber die Assistenzärzte und der Rest in Münster waren super. Ich will nur einfach nicht, dass das meine Hirnhaut erreicht und dass das Cholesteatom wiederkommt. Außerdem möchte ich danach noch schmecken und hören können (wer will das nicht?).


    Hat jemand einen Rat, welches Krankenhaus einen sehr guten Ruf hat, Cholesteatome zu entfernen?! (Cholesteatome gibt es nur in Ohren oder können die auch woanders auftreten?) -> oder welches evtl besser ist: Kassel oder Münster?


    Vielen vielen Dank! Ich habe echt voll die Angst...

    Gute Besserung an abshalom!

    Ich noch einmal kurz:

    @ abshalom:

    Wie war Deine OP? Wo hast Du es machen lassen? Wie gehts Dir jetzt? Was haben sie nun ganz genau bei Dir gemacht? Ich wünsche Dir auf jeden Fall eine gute und v.a. schnelle Genesung und dass das nie wieder kommt und das Deine einzige OP sein musste!!!


    Schlimm finde ich auch, dass die das so spontan machen. Das man vorher nicht weiß, ob sie nur etwas operieren oder gleich eine Radikalhöhle legen. Und man muss ja zustimmen, dass man mit allem einverstanden ist...


    Ganz liebe Grüße und beste Gesundheit an alle!!!

    Ich mal wieder

    Hallo ihr lieben,


    kurze Erinnerung....


    1990 erste CHolesteatom-OP (links),


    1992 2. Op (links)


    1995 3. Op (rechts)


    09.2005 4. OP (rechts) Radikalhöhle --- taub


    02.2006 5. OP (rechts) entfernung wildes Fleisch... verbesserung der Heilung


    Seit Dezember 2006 ist das rechte Ohr komplett verheilt, im März 2007 haben ich mit der Medizinischen Hochschule Hannover in verbindung gesetzt, zwecks CI (Cochlea-Implantat), hatte Besprechungstermin, lief alles gut, 29.Mai war ich nochmals da, CT ist erfolgt und die Nachricht das ich im Juli (da ich im Urlaub war) stationär aufgenommen werden soll zwecks CI-Voruntersuchungen.


    Tja heute bekam ich einen Anruf (war bis Sa außer Landes), das CT wurde ausgewertet.


    Ich habe wieder ein Cholesteatom rechts.


    Jetzt hab ich schon eine Radikalhöhle, bin taub, hab kein Gleichgewichtsorgan mehr, aber immernoch diese Scheiße.


    Ich hab ehrlich gesagt kein Bock mehr... ich bin 23 Jahre alt und habe es seit meinem sechsten Lebensjahr... werd ich es denn niemals los?


    Ich seh es schon kommen, ich werde operiert, dann verheilt es wieder nicht, dann darf ich wieder ein halbes Jahr Antibiothika und Tramal schlucken... dann bin ich endlich wieder damit durch und entweder fängt es wieder an oder zur Abwechslung bekomme ich es wieder auf dem linken Ohr ist ja auch schon 15 jahre her, das links was war.....


    Ich könnte kotzen......


    Sorry die Ausdrucksweise.... aber wenn man seit 17 Jahren sich immer wieder damit rumplagt, nie ein ende findet, von einer Botschaft in die nächste rutscht... Langsam fehlt mir wirklich die Kraft.


    LG Daina