Hörschaden durch Feuerwehr-Sirene möglich?

    Hallo Gemeinde,


    bin ich als Fußgänger unterwegs, so halte ich mir beim Vorbeifahren von Rettungswagen oder Feuerwehrautos in unmittelbarer Nähe aufgrund der enormen Lautstärke stets die Ohren zu, bis die "Gefahr" vorüber ist.


    Heute jedoch ertönte die Feuerwehr-Sirene erst, als das Feuerwehrauto direkt neben mir war, sodass es keine Vorwarnzeit gab. Ich schrak wegen des plötzlichen starken Lärms zusammen und hielt mir reflexartig sofort die Ohren zu. Aber kann in der ca. einen Sekunde, die ich dem hohen Schallpegel (ich war circa zehn Meter vom Feuerwehrauto entfernt) ungeschützt ausgesetzt war, mein Gehör geschädigt worden sein?


    Kann auch ein Hörschaden vorliegen, wenn ich scheinbar nichts Ungewöhnliches bemerke, wie z. B. Tinnitus oder ein dumpfes Gefühl im Ohr? Bin da schon etwas beunruhigt ... :-/


    Beste Grüße und ein schönes Wochenende


    Philipp

  • 11 Antworten
    Zitat

    Aber: Bitte kümmere Dich mal um Dein GRUNDPROBLEM. Du kannst auf Dauer nicht jeden etwas intensiveren Alltagsreiz (Scannerlicht, Kreissäge,...) als totale Gefhar einstufen. Das isr irrational, v.a. aber auch auf Dauer eine echte Belastung!

    wohl nichts kapiert.....................

    Passiert nichts. So empfindlich sind die Sinnesorgane nicht. Sonst wären 75% der Leute auf der Welt invalide.


    Hab schon öfters versehentlich in einen Lichtbogen beim Schweißen geschaut, etliche Male extrem lautes Pfeifen von Maschinen gehört (Zerspanung), was wesentlich unangenehmer als ein Martinshorn ist.. sowas schleicht sich manchmal einfach ein. Egal wie vorsichtig man ist.


    Bisschen locker durch die Hose atmen *:)

    Wenn du nicht vorgeschädigt bist macht das i.d.R. nichts aus, da es nur von kurzer Dauer ist und die Lautstärke i.d.R. nicht laut genug ist um ein Lärmtrauma zu bekommen. Passiert mir sowas, dann ist schluss mit lustig. Daher bin ich auch stets auf der Hut. Aber keine Sorge, haste ein Lärmtrauma, dann merkst du DAS und zwar sehr sehr deutlich ;-) .

    Ich verstehe nicht (und muß man auch nicht), wie immer wieder aufs hysterischste gehörschädigender Lärm verteidigt wird.


    Natürlich kann man bei diesen Dezibel einen Hörschaden bekommen, den ein Martinshorn verursacht, dass neben einem gestartet wird.


    Mir passiert es fast täglich, dass ich es nicht mitbekomme, dass sich (mal wieder!) ein Feuerwehrwagen hinter mir heranpirscht, der genau neben mir das Horn anschmeißt, weil er einfach nur über eine rote Ampel will. Willkür inklusive.


    Ich bekomme jedesmal höllische Ohrenschmerzen, habe sie noch den ganzen Tag. Und auf Dauer schädigt es das Gehör. Wer einigermaßen denken kann, sollte das wissen.


    Wer keine Ohrenschmerzen durch ein Martinshorn bekommt, was neben ihm losgeht, der ist eh schon taub und hat alle Sinne verloren.


    [...]