Hörverlust nach Mitelohrentzündung

    Ich habe seit dem 29, Januar mit einer Mittelohrentzündung zu kämpfen. Ab dem 31, Januar habe ich Antibiotika bekommen, körperlich ging es mir besser, hören wurde leider schlechter. Am 8. Februar wurde ich als Notfall ins Krankenhaus eingewiesen, mir wurde das Trommelfell mit Örtlicher Betäubung geöfnet und ein Paukenröhrchen gelegt, Schmodder abgesaugt und danach bekamm ich Antibiotika und Cordtison übern Tropf. Leider ist mein Hören auf der linken Seite nicht wiedergekommen. Jetzt meint der HNO, das würde auch nicht wiederkommen, dafür dauert das alles schon zulange, Hat jemand von Euch damit Erfahrung?

  • 10 Antworten

    Ich.

    Damals auch (allerdings ambulant) Öffnung des Trommelfells, mehrere Wochen Antibiotika, Kortison und unterstützend hochdosiertes Ginkgo. Das Gleichgewichtsorgan war leider auch in Mitleidenschaft gezogen.

    Bei mir kehrte ein Teil des Gehörs wieder zurück. Das dauerte lange, definitiv mehrere Wochen. Vielleicht sechs? Genau weiß ich das nach über 10 Jahren allerdings nicht mehr.


    Was wolltest du denn wissen? Ob du dem HNO mit seiner Prognose vertrauen kannst? Vermutlich schon, aber die Arbeit eines Arztes, den ich nicht kenne, in einem Fachgebiet, das ich nur als Patient kenne, vermag ich nicht zu beurteilen.

    Vielen Dank für die Antwort, ja darum geht es. Im Krankenhaus meiten Sie das Gehör braucht Zeit und ruhe. Der HNO ist halt der Meinung das es schon mehr sein müsste. Das Rauschen und nicht richtig hören macht mich ungeduldig.

    Ich würde dieser Aussage nicht unbedingt glauben. Ich würde warten...aber das tut man ja automatisch. Besser gesagt: ich würde hoffen!

    Die Sache ist noch ziemlich neu. Warte mal, wie es in Monaten aussieht.

    ich habe seit einer mittelohrentzündung ein tinnitus, aber keine hörminderung.


    damals gab es kortison, hat aber keine merkliche linderung gebracht.


    es ist schwierig, die behandlungsoptionen limitiert. hol dir doch eine zweitmeinung

    So, zweite Meinung geholt! Die HNO Ärztin ist auch der Meinung, Hörverlust nach einer Mittelohrentzündung ist total Blöd. Jetzt gehe ich nochmal drei Tage ins Krankenhaus und lasse mir Cortisonspritzen direkt hinters Trommelfell geben. Es wäre ein Versuch meint die HNO-Ärztin, mehr könne man wirklich nicht machen. Mal sehen und abwarten.

    wow, was es nicht alles gibt, ich hatte tabletten.


    wie stark bist du eingeschränkt? hörst du gar nichts mehr? hast du auch ohrgeräusche?


    tebonin habe ich für eine zeitlang genommen ohne merkliche änderung

    Wenn nur 1 Ohr betroffen ist, kann man es über Zeit kompensieren. Ich bin auf einem Ohr seit ein paar Jahren 100% taub und habe auf dem anderen Ohr das Horvermögen eine 6 Jährige. Ich nehme Geräuschfrequenzen wahr, die sonst nur Kinder hören können.


    Sorry wegen der schlechten Beitrag oben. Wenn ich Migräne habe, merke ich die Aphasie nicht.

    Ja ich habe das Gefühl ein Regenwald im Ohr zuhaben und bin Kopftechnisch in Watte, also irgendwie dumpf in der Birne. Hören ist nicht ganz taup, aber wenn ein Auto von hinten kommt höre ich es nicht kommen. Wenn ich mehrer Lärmquellen im Raum habe ist es richtig blöd. Mal sehen was es im Krankenhaus abgibt.

    Ja, mehrere Geräuschquellen sind blöd. Am Ende versteht man gar nichts mehr.

    Ich bin rechts taub - Nachteil weil man über dem rechtes Ohr Sprache wahrnimmt und die in der linken Hirnhälfte verarbeitet.