@ HyperX

    Naja kannst froh sein, die Nachblutungsgefahr ist bei dir vorbei, ich hab noch eine Woche vor mir. :(


    Mal ne Frage an dich, musstest du auch manchmal stark Husten? Ich hab manchmal son kitzeln im Hals und muss dann husten, versuch es jedesmal zu unterdrücken.


    Wie sieht es eigentlich aus mit Speisen mit Salz darf man des essen? Speisen mit Salz brennt bei mir jedesmal. Und das Schockoladenpudding brennt auch obwohl darin kaum Salz enthalten ist.

    hallo ihr lieben,


    ich wollte euch noch mal sagen, dass ihr bei einer nachblutung immer schnellst möglichst einen arzt zur rate ziehen solltet auch wenn die blutung noch so gering ist oder ihr glaubt, dass es aufgehört hat. es kann sein, dass es weiter blutet und ihr das nicht merkt oder es kann eine sickerblutung geben die lebensgefährlich sein kann, ohne dass man es bemerkt. hinzu kommt, dass stellen die geblutet haben, sich schnell entzünden können und man dann profilaktisch dann antibiotikum nehmen muss, so wie es bei mir der fall war. also scheut nicht den weg, lieber einmal mehr gucken lassen, als einmal zu wenig.


    und noch etwas zum essen, verboten soll vor allem folgendes sein: tomate, säfte, scharfe und heiße speisen und auch heiße getränke und schokolade. schoko schmerzte bei mir auch nicht sonderlich, jedoch hängt einem der ganze schleim dann im rachen.


    aber ihr solltet immer selber gucken was euch gut tut, bei mir war es zb so, dass ich 2 std nach der op schon schwarzbrot gegessen habe und eis nie runter bekommen habe. denke brühe ist jetzt nicht weiter wild, aber wenns zu doll schmerzt,lass es sein. ich habe schon nach 12 std braten und am nächsten tag chili con carne und so gegessen, das war mit sicherheit noch sehr viel mehr gewürzt als ne brühe.


    also weiterhin gute besserung


    glg *:)

    Huhu,


    So ich habe heute meinen 7.Postop.-Tag , bis jetzt geht es mir noch nicht so prall...


    Am 1.-3.Post.op.tag ging es mir recht gut, war sehr überrascht das es mir so gut ging...naja das hat sich dann auch ab dem 3.Tag geändert...


    habe sehr starke Ohrenschmerzen + zu den Halsschmerzen dazu...


    Essen geht galt auch nur zwingend...


    Wundbeläge sind noch vorhanden...


    Bin gestern aus dem KH entlassen wurden...


    bis jetzt toi toi toi keine Nachblutung....:)^ hoffe es bleibt auch so....:-/


    Nehme noch Novalgin Tr. 20 3mal täglich...


    spüle noch mit Salbeitee und schohne mich halt noch sehr viel ...


    Achso, am Op-tag habe ich gegen Abend auch Cortison gespritzt bekommen , weil mein Zäpfchen sehr angeschwollen war..... einmalige Cortisongabe i.v. ...


    Antibiotika wurde am 3.postop.tag wieder abgesetzt, auf Grund einer unvertrglichkeit --> Ausschlag + Frieseln am Bauch + Nacken +Kopf..


    naja ist schon fast nicht mehr zusehen...


    Merkt man das sehr wenn sich die Beläge lößen??? :°(

    Nun mal meine geschichte:


    ich habe mit absicht vor der op nicht im netz geguckt, da ich dazu neige, mich von diversen berichten verrückt machen zu lassen. Im nachhinein denke ich, das war auch gut so.


    zu meiner op:


    nach 3 mandelentzündungen von februar bis anfang april diesen jahres und diverser entzündungen im letzten jahr wechselte ich vom hausarzt zum hno. Mein ha ist absoluter gegner von mandeln rausnehmen, aber ich hatte absolut keinen nerv mehr auf dauerkrank sein und mich immer schlapp und übermüdet zu fühlen.


    Die hno-ärztin sagte auch, dass es keinen zweck mehr hätte, die mandeln haben sich verselbstständigt.


    nach der op sagte sie mir sogar (sie operierte mich selbst), dass der eingriff doch intensiver war als ursprünglich gedacht. die mandeln waren auch innerlich so vernarbt, dass sie schwer rauszubekommen waren. sie hat auch den gaumenbogen nähen müssen und die polypen hat sie auch direkt mit entfernt. Die erste nacht habe ich geschnarcht und geröchelt und hatte immer das gefühl, ich hätte irgendwas flüssiges im rachen. War aber kein blut, sondern lt. Ärztin wundflüssigkeit. In den folgenden tagen und nächten habe ich die nierenschale sehr beansprucht.


    Von den schmerzen her waren die ersten tage eigentlich dank voltaren dispers und abends zusätzlichem zäpfchen (name habe ich vergessen) gut zu ertragen. Konnte gut reden. habe noch antiobiotika über infusion bekommen, aber essen war grausam. es brannte und das schlucken tat nur weh. außer das wassereis, was ich jederzeit bekommen konnte, das war sehr angenehm. am 4. tag nach op stellte ich fest, dass die schmerzmittel immer kürzer wirkten und die ohrenschmerzen stärker wurden. am 5. tag fing mein hals an zu schwellen und die ohrenschmerzen wurden unerträglich, aber ich dachte, dass sei normal, da mir gesagt wurde, es gäbe gute und auch schlechte tage. am 6. tag sollte ich entlassen werden, hatte in der nacht aber kaum geschlafen und war völlig am ende. konnte meinen kopf kaum mehr nach links oder rechts drehen. Mein hals war auch total angeschwollen, ich hatte ein mächtiges doppelkinn und sah 20 kg schwerer aus. schlucken ging gar nicht, nur unter extremen schmerzen und mein mund war voller schleim (kommt durch das zurückhalten des schluckens der spucke lt. ärztin). voltaren half nur noch kurz und auch nur noch wenig. die ärztin hat mich dann noch im kh gelassen und mir cortison gegeben und schmerzmittel über infusion. eine stunde später, die schwellung ging schon etwas zurück) habe ich dann mal für eine stunde schlafen können. ab da ging es wieder aufwärts. am nächsten tag bin ich nun doch entlassen worden, da das cortison echt sehr gut geholfen hat. habe auch für den nächsten tag welches mit nach hause bekommen. im laufe des tages habe ich dann so bemerkt, dass ich einen komischen geschmack und geruch (und entsprechenden gelborangen auswurf) hatte. donnerstag wurde es noch schlimmer und es ist richtig ekelig. es erinnerte mich sehr an den eitrigen geschmack und geruch bei der kiefernhöhlenentzündung und ich dachte jetzt hätte sich noch was entzündet und war etwas aufgeregt. obwohl ich erst montag einen kontroll-termin gehabt hätte, habe ich es gewagt, an einem brückentag (Freitag) in der hno-praxis anzurufen. leider war meine ärztin nicht da, sondern ihre kollegin. ich hatte einfach nur angst und fühlte mich nicht besonders ernst genommen (hauchen sie mich mal an. nö, ich rieche nichts. Das ist normal nach dieser op). Das hätte man mir ja mal vorher sagen können. Nun habe ich gedacht, schau mal doch im netz nach. Tatsächlich. Es scheint normal zu sein und auch mein beeinträchtigter geschmack (es schmeckt alles irgendwie gleich) ist wohl normal. Gestern abend habe ich etwas panik bekommen, da ich merkte, dass die rechte seite wieder zuschwoll und ich heftigste ohrenschmerzen, schluckbeschwerden bekam. Vorm schlafengehen die voltaren genommen, aber trotzdem sehr sehr schlecht geschlafen. Wach- und schlafzustand haben sich andauernd vermischt. 5.30 uhr wieder voltaren genommen. Mein gaumen war so zugeschwollen (vor allem rechts), dass ich angst hatte zu ersticken, obwohl ich genug luft über die nase bekomme (jedenfalls im sitzen, im liegen nicht). Nun hält die voltaren nur 4 stunden ich habe mir jetzt eine ibuprofen 400 (hab ich jetzt erst aus der apotheke) eingeschmissen. Hoffentlich hilft die. Voltaren darf man ja nur 4 am tag. Solange ich nicht schlucken muss geht es auszuhalten, aber wie soll das gehen, wenn man auch noch viel trinken soll.


    Ich hoffe nur, dass das bald vorbei ist. An essen mag ich gar nicht denken. Schmeckt alles widerlich und tut nur weh. Tut meiner linie wenigstens mal gut.


    ICH HOFFE, dass sich das alles lohnt und ich nicht mehr dauernd krank bin. mal schauen...

    mir wurde damals auch geraten, so viel wie möglich zu trinken, gerade wenn man solche schmerzen hat...!


    hätte es auch nicht für möglich gehalten, aber ich hab mich einfach gezwungen, auch wenn die schluckbeschwerden unerträglich waren, es ist sehr schnell besser geworden!


    also zwing dich dazu, viel zu trinken, es hilft der wundheilung extrem!