Hallo alle zusammen.


    Mir müssen auch die Mandeln rausgenommen werden, sie sind so zerklüftet, dass sich die Mandelsteinen nichtmal mehr lösen, also sehr dringend.


    Jetzt hab ich mal ne Frage:


    Der Arzt meinte, es gäbe 2 verschiedene OP Methoden. Die normale und mit Laser (die 150€ extra kostet). Kosten sind mir egal, da das eh meine Eltern tragen.


    Mir wurde jetzt vom Arzt gesagt, bei der normalen OP Methode müsste ich eine Woche im Krankenhaus verbringen, mit Laser jedoch nur 3 Tage da es weitaus weniger Nachblutungen bei dieser Methode gäbe und sie an sich auch gesünder und schoneneder wäre.


    Stimmt das was er gesagt hat, auch das mit dem verkürzten Aufenthalt? Hat jemand Erfahrungen mit der Lasermethode? Welche Methode ist die bessere?

    So, ich wr heute bei uns im Klinikum weil ich mich kurzfristig entschlossen habe mir jetzt noch die Mandeln rausnehmen zu lassen. Hab auch ganz kurzfristig meinen Termin bekommen: nächsten Donnertag muss ich hin, Freitag werde ich dann operiert. vor der OP, Narkose etc. habe ich überhaupt keine Angst, nur die zwei Wochen danach mit Schmerzen, Wundbelägen etc. bereiten mir ein etwas ungutes Gefühl! :-/

    Zum Laser:


    Die Adenoide (Rachenmandeln) wurden mir mal als kleines Kind per Laser entfernt, aber der Prof. an unerer Uniklinik ist auch so ein bekannter Laser-Operateur.


    Was bei mir am Do. läuft weiß ich nicht, da wurde noch nichts besprochen, mal abwarten. Ich rechne aber mit 5-7 Tagen Liegezeit, egal welche Methode.

    also soweit ich weiss, werden bei der Lasermethode die mandeln nicht vollständig entfernt, was das hautproblem nicht löst, da sich an den "Resten" der Mandeln immer noch genausogut Streptokokken festsetzen. Ich weiss es aber nicht 100%, am besten mal gugeln.


    Zur OP an sich kann ich jedem, bei dem der HNO es empfielt, es machen zu lassen (richtige, also OP mit Skalpel).


    Ich habe sie mir letzte Woche Montag rausnehmen lassen, ist alles halb so wild, kann wieder alles essen, sogut wie überhaupt keine Schmerzen mehr.

    @schmiddy

    ich wohn in bockenheim, deswegen wars für mich mehr als perfekt mich hier im elisabethen KH operieren zu lassen.


    Operiert hat mich Dr.Dr. Mootz, ist ein niedergelassener HNO Spezialist, Kiefern-, Zahn und Gesichtschirurg, Zahnarzt usw...ein sehr kompetenter Mensch. Er hat im ElisabethenKH Belegbetten, die Praxis ist um die Ecke vom KH. Kann ich nur empfehlen. Er ist anscheinend sehr bekannt dafür, dass er die OP Wunden sehr akriebisch verlasert/verödet, darum dauern bei Ihm die OPs auch bis zu 3/4 Stunden, aber dafür gibts danach kein Blut!!

    Hi ich bin wieder zurück

    *:)


    Naja. also ich erzähle mal meine geschichte zur adeno- tonsillektomie:


    Ich musste am donnerstag den 28.9. im Kh sein. dann mussten ich und mein Opa bis 9:45uhr warten bis es richtig los ging:


    Ich bekam diese beruhigungstablette, die mich nicht beruhigte, sondern eher nervös machte. In den aufwachraum geschoben (vor der Op) kam mir ein clown entgegen, der mir die Kanüle ( den Zugang) setzte. gegen 10:oouhr ging es dann in den op, wo alle meine aufregung spüren konnten. dort bekam ich eine infusion, das Narkosemittel und die Maske auf, die mir schöne Träume bescherren sollte.Als ich dann merkte, das ich nit mehr lange habe, bis ich einnicke, sagte ich so benommen:"Tschöö'" , das alle verstanden "das tut weh". Doch als ich das wiederholte, hat mein opa dann auch Tschö gesagt. ich konnte meine Augen nicht mehr aufhalten, und beschloss sie zu schließen und dachte dann würde ich auch weg sein. doch so war es nicht. Als ich dann hörte, wie der arzt sagte:"Sie ist eingeschlafen, sie können jetzt gehen" bekam ich natürlich panik, dass der mich jetzt operiert, wo ich alles mitbekomme und mich nicht bewegen kann, dadurch das ich angeschnallt war und wegen der Narkose, und machte die augen schnell wieder auf, doch dies hielt nicht lang.. bis ich einschlief.


    Im aufwachraum nach der Op um 11:ooUhr, war mein erster satz:"das tut gar nicht so weh wie ich dachte", doch dieser gedanke hielt nicht lang an: Nachher hatte ich höllen schmerzen. habe dann den ganzen tag geschlafen, und den besuchern wurde es immer langweiliger, so, dass sie sich immer reichlich abwechselten. an diesem Tag habe ich nix zu essen bekommen nur am abend ein kleines Eis von Nestle. bis zum nächsten tag lag ich mit einem 1 jährigen ruhigen Mädchen in einem zimmer. danach kam ich in einem zimmer mit einer 12 jährigen. ich bekam jeden tag vor jedem essen und zur nacht schmerzmittel die nur sehr schlecht halfen.


    Heute Morgen hat die Nachtschwester (wiedermal) mich geweckt um Puls und Fieber zu messen, und ich erzählte ihr wie toll ich das finde, dass ich heute nach hause darf und muste mal aufs klo, wo ich blut spuckte. nach ner stunde leichter nachblutung war ende, denn ich bekam ein Kühlkissen in den nacken und musste mit eiswasser gurgeln. Nachher mussten sich die Ärzte beraten ob sie mich heute noch raus lassen. Und wie ihr seht, habe ich gesiegt.


    Ich habe noch sehr viele Belege und noch ziemliche Scherzen beim essen. bei der op bekam ich keine warmen Tücher, sondern ich durfte mich mit meiner Decke zudecken. Ich esse gerasde ein jughurt...geht ganz gut. Ich bekam hjeden tag nur 1 kl. Eis von Nestle. Morgens, am späten Nachmittag und Abends sind die schmerzen am schlimmsten. Morgen muss ich zu meinem HNO Arzt, und mal gucken was der sagt.


    und achja, ich durfte alles essen und trinken ohne ausnahmen...immernoch (gott sei dank)


    ich wünsche allen die es noch vor sich haben, alles gute. und macht euch keinen Kopf...es ist schon auszuhalten


    :)*


    Und allen die es hinter sich haben, eine Gute Besserung:°


    Liebe Grüße, eure

    hallo lollibody!


    schön, dass es einigermaßen aushaltbar für Dich war!


    So schlimm, wie es hier immer geschildert wird ist es doch echt nicht, oder?


    ich bin nun bei Tag 16 angekommen, leider hab ich immer noch ein fremdkörpergefühl und beim schlucken merk ichs auch noch deutlich, irgendwie hat die geschwindigkeit, mit der es besser wurde, abgenommen. Es wird zwar von Tag zu Tag besser, aber eben in einem langsameren Tempo als vorher.


    richtig schmerzen hab ich aber keine.


    Naja, morgen gehts ENDLICH wieder zur Arbeit! Das schlimmste ander ganzen Mandel.op sache war das zuhause rumlungern, das war viel viel schlimmer als irgendwelche schmerzen oder so.


    also dann .viel spas noch... :)D

    @domiffm

    Naja im moment gehts mir echt dreckig. Kann schlecht schlucken und somit bekomm ich auch sehr schwer die tabletten runter. Ich glaube bei mir hat sich ne entzündung oder so gebildet, weil es schlimmer anstatt besser wird. ich kann schlechter reden und alles. ich glaube auch das ich etwas erhöhte Temperatur hab. Das ist alles scheiße ich habe hunger doch ich kann nix mehr essen *wirklichetränen*,sogar tief einatmen tut auf einmal weh. die beläge waren weiß und am weichengaumen und jetzt sind sie in den höhlen (da wo die mandeln waren) und etwas gelblich.


    Kann das sein, das sich da vllt. eine entzündung gebildet hat?


    Oh bitte nicht.


    *weinweinwein* ohh mann ich kann im moment echt nicht mehr, seit ich zuhause bin!!!


    bitte um Hilfe:

    @lollibody

    das ist normal, wird schon keine Entzündung sein. Bei mir wars so, dass ca. ab Tag 5 die Narbenbildung anfing, da tats echt ein bischen weh, die schmerzen hielten auch so bis Tag 10 an, wurde aber immer besser. Ich denke, in der Phase befindest Du Dich grad.


    Ach ja, ich hab auch noch Beläge! Aber nicht mehr soviele, die werden immer dünner und verschwinden.


    Ich geb Dir noch max. 3-4 Tage, dann tuts auch bei Dir nicht mehr weh, wetten? Was ganz gut hilft ist voltaren-Zäpfchen, die helfen bei Schmerzen, nimm die aber nur wenns nicht mehr geht, weil der Wirkstoff Blutungsfördernd ist. Und immer schön Eiwürfel lutschen, das ist das beste

    also so richtig weh tuts nicht mehr. nur wenn ich zb mit der zunge versuche einen von den hintersten backenzähnen zu berühren, dann tuts am "zungenschaft" etwas weh, oder wenn ich gähne, dann tuts auf den narben auch weh. aber nicht mehr der rede wert. das einzige was mich nervt, ist dass ich noch so ein klosiges, leichtes Fremdkörpergefühl im Rachenraum habe. Übertrieben gesagt, wie als wenn unter meiner "Schleimhautschicht", die grade neu gebildet wurde, eine Art Wachsschicht drunter liegt, wie son implantat, wobei auch das immmer weniger wird.

    Ja, die Mandeln sind schon recht groß und mittlerweile auch etwas zerlöchert (oder eher zerkratert, große und flache Löcher).


    Operiert werde ich im Uniklinikum in Göttingen (Südniedersachen), hab mich kurzfristig letzte Woche zu der Op entschlossen und mit etwas Glück auch gleich einen Termin bekommen, bevor jetzt im Herbst/Winter das Theater etv. wieder los geht mit den guten Dingern. Lymphknotenschwellungen am Hals hab ich schon seit Jahren konstant (kann mich gar nicht dran erinnern die mal nicht gehabt zu haben)...


    Danke fürs Glück wünsche, dann hoffe ich dass ich danch mal deine Ansicht teile (nicht so schlimm, nur Unangenehm)! ;-)