Auf jeden Fall, das glaub ich auch.


    Wenn ich allein schon seh was die Geräte jetzt können und meins ist ja erst 4 Jahre alt.


    Der Herr heute meinte auch meine gehören zu den derzeit schwersten Geräten (Phonak Certena) und vor 4 Jahren dacht ich mir, oh die sind ja eigentlich recht klein. Die neuen Geräte zb von Siemens brauchen auch nurnoch Batterien die 1/3 von meinen derzeitigen sind.

    ;-D


    Okay, die Überlegung von meinem Freund und mir (Von meinem Freund ging das jetzt auch übrigens aus, dass ich mir endlich neue Geräte organisiere. Wir sind jetzt knappe 2,5 Jahre zusammen und er sagt, er hätte schon den Eindruck, dass ich speziell in den letzten 12 Monaten schon etwas schlechter höre, nach dem Hörtest müsste es dann tatsächlich an den Geräten liegen, wenn mein Gehör an sich sich nicht verschlechtert hätte)


    ..ja, unsere Überlegung..... die war gerade auf Handy bezogen. Wenn man sich z.B. das berühmt dicke knubbelige Nokia 5110 von vor 10 Jahren anschaut und dann die Smartphones heutzutage damit vergleicht.... Da ist ja inzwischen nur noch mini/micro-Hardware drin....... Und wenn sich das auf die HG übertragen lässt, dann müsste man ja für das selbe Geld wie vor 10 Jahren auch sehr viel hochwertigere Geräte bekommen?


    Deshalb auch die Hoffnung, dass ich als nicht-hochgradig-Schwerhörige, mit den Kassengeräte super auskomme...... *Daumen drück*

    Hier noch falls es noch Leute gibt die neue Hgs benötigen und es noch nicht wissen.


    Versorgung für Schwerhörige verbessert – Kassen verdoppeln Festbeträge für Hörhilfen


    GKV-Spitzenverband


    In einer grundlegenden Entscheidung hat der GKV-Spitzenverband Anfang Juli 2013 nahezu eine Verdoppelung des Festbetrages für die Versorgung von schwerhörigen Versicherten sowie eine deutliche Erhöhung der Leistungsanforderungen an die Hörgeräte beschlossen. Der neue Festbetrag gilt ab dem 1. November 2013. Dazu erklärt Gernot Kiefer, Vorstand des GKV-Spitzenverbandes: "Eine umfangreiche Marktanalyse und intensive Gespräche mit den Herstellern und Betroffenenvertretern haben gezeigt, dass dieser Schritt für die angemessene Versorgung Schwerhöriger notwendig ist. Mit dem neuen Festbetrag wird die Versorgung der Betroffenen wesentlich verbessert."


    Künftig gilt für die Versorgung von schwerhörigen Versicherten, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, ein Festbetrag von 784,94 Euro inkl. MwSt. Der Aufwand für die Nachsorge ist anders als bisher nicht mehr im Festbetrag enthalten, sondern wird gesondert vergütet. Der derzeit noch geltende Festbetrag liegt bei 421,28 Euro inkl. MwSt.


    Für erwachsene Versicherte mit an Taubheit grenzender Schwerhörigkeit hatte der GKV-Spitzenverband bereits zum 1. März 2012 einen neuen Festbetrag in Höhe von 786,86 Euro ohne MwSt. festgesetzt. Dieser beinhaltet die Nachsorge ebenfalls nicht.


    Damit eine nach dem Stand der Technik sachgerechte Versorgung erfolgen kann, müssen die Hörgeräte grundsätzlich folgende technischen Merkmale aufweisen:


    Digitaltechnik


    Mehrkanaligkeit (mindestens vier Kanäle)


    Rückkoppelungs- und Störschallunterdrückung


    Mindestens drei Hörprogramme


    Verstärkungsleistung < 75 dB


    Pro Jahr werden grob geschätzt mehr als 500.000 Versicherte mit Hörhilfen versorgt. Durch die Erhöhung des Festbetrages und der zusätzlichen Finanzierung der Nachsorge können sich die jährlichen Gesamtausgaben der gesetzlichen Krankenkassen für Hörhilfen auf knapp eine Milliarde Euro erhöhen. Da es sein kann, dass einzelne Krankenkassen in direkten Verhandlungen mit den Herstellern günstigere Preise vereinbaren, lassen sich die Ausgaben nicht ganz exakt beziffern.


    Hintergrund: Festbetrag


    Wenn gesetzlich Versicherte aus medizinischen Gründen eine Hörhilfe benötigen, wird diese von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt. Die Krankenkassen übernehmen dafür einen sogenannten Festbetrag. Dieser Festbetrag bestimmt die maximale Höhe, bis zu der die Krankenkassen in der Regel eine Hörhilfe finanzieren. Dabei müssen die Vertragspartner sicherstellen, dass die Versorgung des Versicherten ohne Aufzahlungen, also ohne einen Eigenbeitrag, der über die gesetzliche Zuzahlung hinausgeht, möglich ist. Daher empfiehlt der GKV-Spitzenverband, Versicherte sollten beim Hörgeräteakustiker auf jeden Fall nach einem aufzahlungsfreien Produkt fragen.

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    Zitat

    Ich finde ja dass eine Grundversorgung sowieso immer voll übernommen werden sollte. Das sind dann vielleicht ältere Modelle oder größere, aber dass sich manche wirklich garkein Hörgerät leisten können, find ich sehr traurig.


    Nala85

    Da wäre ich auch total für!


    Wie Leute, die sich keine vernünftigen HGs leisten können, dann wohl eine besser Lebensqualität hätten. Vielleicht sollten die KrankenKassen etc. sich unseren Faden zu Herzen nehmen ;-)


    Was meine Ohren angeht, geht es mir gut :)^


    Lediglich mein Rücken streikt :=o

    Zitat

    Allein was ich mir denk wie ich im Straßenverkehr ja viel gefährdeter wäre wenn ich nichtmehr höre.


    Bzw. dass man ja auch seinen Job aufgrund dessen verlieren kann (Telefonate, Kundentermine)


    Nala85

    :)z


    da sitzen irgendwelche Leute die sich überhaupt nix unter einer Schwerhörigkeit und deren Auswirkungen vorstellen können....wie sollen sie auch?!?!?

    Zitat

    Ich finde ja dass eine Grundversorgung sowieso immer voll übernommen werden sollte. Das sind dann vielleicht ältere Modelle oder größere, aber dass sich manche wirklich garkein Hörgerät leisten können, find ich sehr traurig.

    aus welchem grund sollte die grundversorgung bei Hörgeräten übernommen werden- wenn bei sehbehinderung gar nichts bezahlt wird.

    Glaub mir, Schwerhörig zu sein kostet deutlich mehr als sehbehindert zu sein, ich zum Beispiel trage sowohl Brille als auch HGs.


    Brillen, auch wenn es nur die "Null-Tarif"-Brillen von F. sind kann man sich durchaus eher leisten als Hörgeräte.


    Meine beiden HGs haben knapp 2000 Euro gekostet.


    Da ich da unter 18war, haus die Kasse übernommen.


    Bei meiner Brille kam ich mit Entspiegelung etc. mit ungefähr 30 Euro hin.

    Das was ich oben schrieb mit der KK das gilt nur in Deutschland.


    Ihr schreibt eine grunderversorgung sollte die KK übernehmen, ist ja ganz gut nur wo fängt die an und wo endet sie. Ich kenne einige Schwerhörige die laufen mit highend Geräten herum wo eins ca. 2000euro kostet, sie sagen sie würden damit besser klar kommen, schaut man aber genau hin sind viele funktionen die das Hg besitz nicht aktivert und theoretische hätte es auch ein Hg für ca, 1000euro getan mit weniger zusatzfunktionen.


    Wie viel die KK in Deutchland dazu bezahlt wird nicht nur von den KKs festgelegt sondern da gibt es verhandlungen mit der biha ( Bundesinnung der Akustiker), dann sind noch vertretter des Deutschens Schwerhörigenvereins dabei.


    Es ist halt schwer das ganze gerecht zumachen, wenn man mal andere Behinderungen anschaut was da manche auch zuzahlen müssen. Klar meistens es dort laufenende kosten die sich wiederholen und geringer ausfallen, bei uns ist das eine große Summe die alle 6jahre sich wiederholt.