Liquor aus Nase

    Hallo ,meine Lieben,finde seit meiner Anmeldung kein ähnliches Thema...

    Ich bin verzweifelt... 6 Wochen hampelte ich mindestens alle 2 Tage beim Arzt herum,weil ich nach einer Erkältung eine Fliessnase habe. Nach zig falschen Diagnosen oder aber auch kein Interesse,mich ernst zu nehmen,stellte sich nun gestern raus ,das mir Liquorwasser aus der Nase läuft. Nun will man operieren,hat mich aber erst nach Hause geschickt:(v

    Im KH sagte man ,das meine Nasenscheidewand schief ist und da irgendwo eine poröse Stelle ist,die geschlossen werden muss.Angeblich würde das über die Nase gehen,zunächst jedoch geben die ins Rückenmark einen Farbstoff,der Aufschluss über die genaue Stelle gibt. Wer hat das auch erlebt? Ich habe große Angst

  • 15 Antworten

    Das sowas einfach so entstehen kann, habe ich noch nie gehört, nur halt nach einer Hirnoperation, wenn die Stellen nicht wieder richtig verschlossen wurden.

    Das ist ja beängstigend, wie klapprig man gebaut ist, dass wenn in der Nasenscheidewand was porös ist, direkt das Hirnwasser auslaufen kann. :-o

    Woher hat man eine Gastritis, eine Blinddarmentzündung, ein Leck in der Nase? Das wird dir eh niemand beantworten können.... Zeitverschwendung, sich da den Kopf zu zerbrechen.



    Ich hatte das genau vor 20 Jahren. Immer, wenn ich mich nach vorne beugte, platschte ein Schwall "Wasser" in den Teller, vor die Füße der Person vor mir. Und ich hatte ständig einen Tropfen an der Nase zu hängen.


    Ich wurde lange nicht ernst genommen.


    In der Ambulanz der HNO-Klinik meinte man, da wäre nichts. Und man sagte mir, das wäre eine Alterserscheinung. Der Oberarzt war deutlich älter als ich und ich sagte: Oh, sie habendes auch?:_D


    Ich stand auf und in dem Moment platschte ein Schwall Liquor direkt vor seine Füße.


    Bei mir wurde das auch mit dem Farbstoff gemacht, man wollte ja schließlich wissen, wo das Leck war. Wenn ich mich recht erinnere, wurde das Zeugs einfach in die Vene gespritzt.


    Ich wurde tags darauf operiert. Ich mußte 10 Tage in der Klinik bleiben, weil das Leck an der Keilbeinhöhle war. Es bestand wohl Blutungsgefahr aus irgendwelchen Gründen, die ich gar nicht mehr weiß.



    Bis heute ist das Gott sei Dank nie wieder aufgetreten.

    Es gibt sogenannte „Liquorwatte“, die wird in die Nase appliziert und enthält einen Farbstoff, der mit bestimmten Liquoreiweissen reagiert (Beta-Trace-Protein zum Beispiel).

    Damit kann man eine Liquorrhoe beweisen.

    Ursache: Oft nach OPs, manchmal spontan. Auf jeden Fall macht man ein Schädelbasis-CT und/oder MRT ...