Mandel-Op: gesammelte Erfahrungsberichte

    So für alle die es interessiert,werde ich mal kurz berichten wie es mir ergangen ist während meines Krankenhausaufenthalts und die Tage danach.


    Also ich muss am 15.06. gegen Mittag auf Station sein.Meine Mutter hatte mich gebracht.Ich war noch relativ locker.Fühlte mich auch gesund und wusste nicht genau warum nun der ganze Aufwand.Naja wurde untersucht,also Blutdruck,Puls,Fieber und musste einige Fragen beantworten.Dann kamen noch die Gespräche mit der Ärztin,die mich operiert hat und mit dem Narkosearzt.Beim Narkosearzt wurde es mir gleich mulmig zumute denn er erzählte mir von dem Beatmungsschlauch,der in meine Luftröhre kommt während der Op und zig Komplikationen.Naja ich unterschrieb,auch bei der Ärztin wo ich dann echt schon am heulen und zittern war da nun auch meine Mutter weg war und ich mich völlig hilflos fühlte.Lief dann den ganzen Abend noch heulend den Gang hin und her und wäre am liebsten gegangen.In der Nacht kaum geschlafen,meine Bettnachbarin hatte ihre Op grad hinter sich gehabt und sich schön heftig übergeben.Das war so eklig.Am Morgen wurde ich dann ganz zeitig geweckt,sollte meine Thrombosestrümpfe anziehen,Op-Hemd und die ganz tolle Netzschlüpfer.Dann nahm ich die Beruhigungstablette und wartete in meinem Bett.dass ich geholt werde.Irgendwie war mir dann alles egal.Ich wusste irgendwie garnicht mehr was nun passiert.Hab noch gemerkt wie ich an die Geräte angeschlossen wurde und mir das Narkosemittel verabreicht wurde.Davon wurde mir ganz warm im ganzen Körper und weg war ich.Im Aufwachraum ging es mir ganz gut.Ich hatte keine Schmerzen,schaute bissl umher und vielleicht schlief ich sogar noch ein wenig dort.Nach der Op war es mir dann den ganzen Tag schlecht.Irgendwann kam dann die Ladung,nur Blut.2 Nierenschalen voll.Ich war so panisch.Die Schwestern meinten das kommt aus dem Magen,sei reingeflossen während der Op.Ich sollte noch an dem Abend nach der Op auf Toilette gehn.Naja eine Schwester begleitete mich.Ich stand auf,schaffte es grad so ins Bett.Dann schwarz vor Augen und umgekippt.Lag dann auf dem Boden und die Schwestern waren irgendwie total erschrocken.Haben mich dann wieder ins Bett verfrachtet und so kam ich den ganzen Tag nur auf den Schieber.Welch eine Freude.Ab dem nächsten Tag konnte ich dann alleine gehn.Gegessen habe ich die Tage sehr wenig.Für eine Scheibe Weißbrot habe ich ca. 45 Min. gebraucht.Von den Suppen auch meist nur paar Löffel gegessen da es schmerzte un mir auch nicht nach Essen war.Mit dem Trinken quälte ich mich auch.Meist nur Eiswürfel gelutscht und versucht das Trinken zu umgehn.Da ich gleich nach der Op für 5 Tage noch Antibiotikum bekam damit die Wunde besser heilt,waren schon am Dienstag die Beläge so gut wie ab und ich wurde am Abend entlassen.Bei der Nachsorge in meiner HNO-Praxis war die Ärztin auch sehr zufrieden wie es bei mir ausschaut.Naja die ersten Tage zuhause waren recht schlimm.Schreckliche Ohrenschmerzen hatten sich eingestellt,von dem wenigen Essen und Trinken war mir ständig schwindlig und schlecht.Mir ging es richtig dreckig.Hab nix mehr gegessen irgendwann.Heute ist Tag 9 nach der Op.Ich nehme keine Schmerzmittel mehr,hab zwar noch Schmerzen aber nur noch als hätte ich Angina.Was ich immer gejammert hab wenn ich Angina hatte,nein aber die Schmerzen nach der Op sind wirklich extrem.Ich kann jetzt gut trinken,essen leider noch ausgewählte Sachen und habe in einer Woche 5 Kilo abgenommen.Hätte ich nie gedacht.Mal schaun wie sich jetzt alles weiter entwickelt,will morgen mal zum Doc um zu schaun wie es aussieht,wann ich Haare waschen kann,duschen,andere Speisen essen etc.Durch die ganze Sache konnte ich einen Einblick darin gewinnen wie man sich fühlt wenn es einem körperlich richtig schlecht geht.Es lässt sich nicht verleugnen,dass das nicht das tollste Erlebnis war aber hinterher ist man auch stolz auf sich.Für alle,die es noch vor sich haben oder am Überlegen sind es machen zu lassen,wünsche ích alles Gute und auch eine komplikationslose Op wie bei mir.

  • 217 Antworten

    Oh mein Gott...:-o

    ... ich werde am 3.7. operiert und nachdem ich deinen bericht gelesen habe hab ich jetzt echt schiss. Das klingt ja schrecklich..ich hab zwar schon von vielen gehört das die schmerzen krass sind und so aber deine geschichte hat jetzt echt alles getoppt.


    Ich hab angst....:°(

    Mandel-op...morgen gehts los

    Hi leute.


    Morgen ist es soweit. Mir werden meine Mandeln und Polypen geraubt :°(. Um 7.00 Uhr morgens muss ich im Krankenhaus sein.


    Ich hab unglaublich schiss. Es ist nämlich das erste mal das ich operiert werde und seitdem ich dieses Forum hier entdeckt hab...also hier stehen ja zum teil geschichten drin :-o


    Ich melde mich sobald ich wieder draußen bin.


    Lg entchen *:)

    Hey

    Ich wünsch dir alles Gute für morgen...bei mir ist es jetzt genau 2 jahre her...die Zeit verging so schnell....du wirst es schaffen und bei dir muss es ja nicht soschief gehen wie bei den anderen(zu denen ich auch gehöre...leider)


    Also....kopf hoch, du schaffst das :)^


    Michi

    Hey ihr Zwei!!!


    Viel Glück euch für morgen.Meine Op liegt nun schon über 2 Wochen zurück.Die Zeit vergeht im Nu.Ich hatte keine Nachblutungen und nur Paracetamol als Schmerzmittel.Jetzt im Nachhinein war alles halb so wild!Ich kann schon wieder normal essen und das wird heute gleich mit nem Besuch im Restaurant belohnt.

    Wieder zurück

    Hi leute.


    Bin heut aus dem Krankenhaus gekommen. Wurde Dienstag operiert und heut morgen durfte ich dann gehen.


    Mein Hals tut total weh :°(. Hatte aber zum Glück keine Nachblutung.


    Das war ja meine erste Op und auch das erste mal das ich im Krankenhaus war...und ich glaube ich habe nichts verpasst. Die paar tage haben mir echt schon gereicht. Es war so langweilig zzz


    Und @Bond-Gril Kammerflimmern und ich waren tatsächlich in einem Zimmer :-D


    Die Schwestern und Ärzte waren auch alle total nett vor allem der nette nacht Pfleger... stimmts Nina ;-D


    Die Op an sich hat bei mir ziemlich lang gedauert...mir wurde zwar nicht gesagt wieso es so lang war aber meine Mutter hat sich ganz schön verrückt gemacht. Ich war ingesamt 1 1/2 stunden im Op :-o


    Auf jedenfall bin ich froh wieder zuhause zu sein.


    lg entchen

    Hallöchen :-)*:)


    Ich bin auch zuhause angekommen ;-) Insgesamt war/bin ich zufrieden vom Verlauf,Aber die Schmerzen lassen sich ja leider nicht vermeiden :-( Aber was will man machen,Schmerzmittel habe ich schon im Übermaß :-o Eine Nachblutung hatte ich am 1.Postoperativen Tag,die aber schnell wieder weg war mit Kühlpack+Eiswasser und so.


    Ach Alex?? Ich hab übrigens auch die Polypen mit rausbekommen,das hab ich gerade erst im Entlassungsbericht gelesen,ham die mir gar nich gesagt :-o :-o


    Und : Ja,..der Nachtpfleger war schon nett ;-D


    Bis dann {:(