Morbus Menière

    Hallo!!!


    Seid meinen 10.Lebensjahr leide ich an Drehschwindelattacken.


    Jetzt nach einem langen Leidensweg seid vielen Jahren,denn jetzt bin ich 29,wurde bei mir zu 99% Morbus meniere diagnostiziert.


    So ganz kann ich ja noch nicht dran glauben,aber wartens wir ab.


    Ich muß momentan 1 vertigo-neogama forte 200 am Tag nehmen.Die ersten drei Wochen hatte ich Ruhe vor den Anfällen doch dann kam wieder einer.


    Der wirkt sich bei mir so aus.


    Manchmal spüre ich denn ganzen Tag so einen Druck,das einer kommt.


    Aus heiterem Himmel dreht sich bei mir alles nach rechts weg.


    Ich habe dann aber eine Hörverbesserung,mir wird öfter schlecht dabei und ich erbreche.Wenn ich so einen Anfall habe lege ich mich schnell hin,konzentriere mich auf einen Punkt an der Decke,nehme Efortil Tropfen und warte bis es aufhört sich zu drehen.


    Danach habe ich total den Druck im Kopf.


    Oft passiert es auch in meiner Regelzeit.


    Ja,und manchmal habe ich ca.eine Woche Schwindel-Probleme.


    Ist das wirklich Morbus MEniere????


    Wer kann was darüber sagen?


    Wer ist selber beroffen?


    Schreibt mir


    Grüße Steffi

  • 720 Antworten

    Hallo Steffi,


    also von den Symptomen her und Deinen Beschreibungen kommt es schon dem Morbus Meniere am nähesten.


    Die Krankheit 100% zu diagnostizieren ist relativ schwer und auch eine Behandlung ist nicht einfach, allerdings kann es schon sein, dass äussere Umstände (wie z:B. Regelzeit oder Allgemeinzustand) dabei eine Rolle spielen. Auch anhaltende Schwindelprobleme (Schwankschwindel) werden beobachtet, oftmals angstbedingt als Folge der bedrohlich empfundenen MM-Anfälle, mann nennt das "reaktiv psychogenen Schwindel".


    Hier eine ganz brauchbare Seite inkl. Forum.


    http://www.tinnitus-klinik.de/…niere_kurzinformation.htm


    Alles Gute & Viele Grüsse


    Lupo

    Liebe Steffi,


    Ich hatte nur für eine begrenzte Zeit Schwindel (zum ersten Mal), wahrscheinlich durch eine Entzündung im Ohr. Ich fand es sehr unangenehm und habe gehofft/ hoffe, dass es nicht wiederkommt (habe aber den Eindruck, das Schlimmste ist überstanden.) Morbus Meniere ist soweit ich weiß oft mit zunehmender Hörschwäche und evtl Ohrgeräusch verbunden, und die Diagnose der Ärzte scheint ja auch darauf hinauszulaufen. Du selbst kennst dich jedoch am besten! Wenn du es ganz abklären willst, da du es ja schon so lang hast: es gibt auch Schwindelambulanzen (google). Vielleicht hast du das aber schon probiert. Ich würde auch nach Medizinern gucken, die evtl einen ganzheitlicheren anderen Ansatz haben, falls du dafür offen bist...


    Viel Glück

    Hallo Steffi!

    Ich habe seit meinem 16. Lebensjahr einen diagnostizierten Morbus Meniere auf dem linken Ohr. Mittlerweile ist das linke Gleichgewichtsorgan fast vollständig zerstört und ich höre fast nichts mehr auf diesem Ohr.


    Es gibt eine sehr gute Seite


    http://www.nfz-online.de/meniere/


    Die Seite ist von einer Betroffenen geschrieben worden und enthält wirklich haufenweise Infos und nützliche Tipps. Sie hat mir oft geholfen. Man weiss dann einfach, dass man nicht alleine ist.


    Ich habe bislang auch jeden meiner Anfälle vorher ankündigen können. Dieser Druck im Kopf ist einfach ein ziemlich sicheres Anzeichen. Meine Anfälle sind völlig ohne Regelmäßigkeit. Ich hatte schon mal 7 JAHRE (!) lang völlige himmlische Ruhe. Und dann ging alles wieder in voller Heftigkeit los. 2-3 x in der Woche. Nach einer Nasennebenhöhlen-OP habe ich jetzt schon seit 1,5 Jahren wieder Ruhe.


    Der Meniere ist unberechenbar. Kein Krankheitsverlauf ist wie der andere und eine Prognose ist einfach nicht möglich.....


    Deine Symptome hören sich schon danach an. Was haben sie für Test's zur Diagnose mit Dir gemacht?


    BERA


    Klockhoff und sowas?


    Liebe Grüße


    und hör nicht auf zu kämpfen!!!!

    Morbus Meniere

    Hallo und vielen Dank an alle für die netten Worte!


    Also,in einer Schwindelambulanz war ich noch nicht!


    Tests ,außer Hörtest und Gleichgewichtsorgantest, wurden noch keine gemacht!


    Ich fühle mich sehr hilflos und unverstanden.


    Am Dienstag habe ich wieder einen Termin beim HNO.Was soll ich ihm sagen das er mir hilft???


    Grüße Steffi

    Schwindel seit 9 Jahren

    Hallo zusammen.


    Bei mir wurde Morbus Meniere im April diesen Jahres diagnostiziert. Von einem Tag auf den anderen fing es im rechten Ohr an zu Rauschen und zu Tuten. Dazu starker Schwindel. Mit Schwindelattacken habe ich aber schon seit fast 9 Jahren teilweise sehr heftig zu tun und kein Arzt konnte feststellen, woran das lag. Durch die Unwissenheit und Angst vor dem, was da mit mir passiert entwickelte sich eine (bisher nicht verbesserte) Angst- und Panikstörung. D.h. wenn jetzt stoßweise der Schwindel durch den MM aufkommt, dann kommt durch die Angst, es könnte "mehr" passieren, Umfallen, Unsicherheit, auch noch zusätzlich schwache Beine, schwummriges Sehen, Herzklopfen und Kurzatmigkeit dazu. Ganz toll >:(


    Ich hab bereits zwei Therapeuthen hinter mir (hat aber leider nix geholfen). Jetzt nehm ich seit April Vasomotal (3 x/Tag), kann aber nicht wirklich behaupten, dass es sich dadurch verbessert hat. Der Tinnitus macht sich in Form von ständigem Rauschen bemerkbar, mal etwas weniger, mal etwas stärker, ganz unabhängig davon, ob ich Stress welcher Art auch immer, habe. Ich sitze den ganzen Tag in der Arbeit vor dem PC und muss sagen, dass das die Sache teilweise noch verschlimmert. Wenn ich nicht mindestens alle halbe Stunde mal für ein paar Minuten aufstehe, dann wirds mir noch schwindliger. Mittlerweile ist mein Arbeitsplatz gefährdet, da ich an manchen Tagen einfach nicht weiss, wie ich den (grade mal Dreiviertelstunden langen) Weg bis in die Arbeit bewältigen soll und dann bleib ich daheim und leg mich hin. Bin ich dann erstmal wieder in der "sicheren" Wohnung, geht es mir meist auch schon wieder etwas besser.


    Ich hab noch kein Mittel gefunden, was bei akuten, stärkeren Schwindelattacken Abhilfe schaffen könnte, oder mich einfach ein wenig zur Ruhe bringt. Allzu starke chemische Stimmungsdämpfer möchte ich auch nicht dauernd nehmen, wenn dann mal was hömäopathisches. Gibts denn Erfahrungen für die akuten Schübe, die geholfen haben? Bin für jeden Tip mehr als dankbar.

    Hallo,


    ich habe die Diagnose Morbus Meniere seit Januar 2001, also seit über sieben Jahren. Bisher bin ich noch relativ gut weggekommen, wenn ich so Berichte von anderen Betroffenen lese: Ich habe nur alle paar Monate einen Anfall. Die Anfälle sind bisher nie so stark gewesen, dass ich nicht noch hätte nach Hause gehen oder fahren können. Ich muss mich dann halt hinlegen oder erstmal eine Weile setzen. Eine Hörminderung habe ich nur kurz, die tut sich immer schon wieder von selbst auflösen, bis ich zum Arzt komme.


    Frustrierend ist allerdings, dass die Ärzte, also mein HNO-Arzt irgendwie überhaupt nichts sehen und machen können. Medikamente will ich nicht nehmen. Das homöopathische Vertigo-Heel hat mir nichts gebracht. Ich nehme leider schon wegen anderer Krankheiten viele Medizin, da will ich mich nicht noch mehr belasten, vor allem mit Nebenwirkungen.


    Seit kurzem habe ich einen Druck im rechten Ohr. Das ist das bisher gesunde Ohr!! Nun bin ich besorgt, dass die ganze Geschichte schlimmer wird, wenn das zweite Ohr auch anfängt.


    Habt Ihr eigentlich auch die Erfahrung, dass der Beginn oder eine Verschlimmerung von Meniere mit einer besonders stark stressigen Zeit zusammen fällt?


    lg


    chanda

    Hallo zusammen


    Bei mir fing alles vor ca 5j. an ich fühlte mich immer komisch Schwindel und Gleichgewichtsprobleme. Ich hatte immer grosse Ängste es wurde jahrelang auf die Psyche geschoben bin sogar für drei Monate in einer Tagesklinik gelandet. Letzte Woche hatte ich einen so schlimmen Drehschwindel konnte keinen Schritt mehr vor den anderen tun das ich ins Krankenhaus kam ich wusste ja nicht was los war.Da stellte sich raus das ich Meniere habe . Dazu kommen jetzt auch Angst und Panik trau mich momentan nirgends mehr allein hin und ich bin alleinerziehend habe vier Kinder.Hab grosse Angst vor einem erneuten Anfall. Das rauschen im rechten Ohr geht nicht weg meine Hörwerte sind aber ok deswegen will man bei mir auch nicht operieren.Es ist ja alles zu ertragen es geht ja auh vorbei wenn so ein Anfall kommt aber die Angst macht mich irre.


    LG Britta

    Morbus Meniere

    Hallo Bibo 3231,


    bediene doch einfach nur einmal die Suchfunktion,Stichwort Morbus Meniere. Ich habe dort neben anderen Betroffenen, meine Erfahrungen geschildert. Ich möchte hier nicht nocheinmal die Forumsmitglieder mit meinem Bericht "langweilen".


    Wenn Du noch Fragen hast, bitte schreib mir, vielleicht kann ich Dir aus meiner fast zehnjährigen "Leidenszeit" einige Ratschläge und vielleicht auch Hilfestellung geben.


    VG


    Jörn

    Betreff Meniere

    Hallo Steffi,


    ich wollt dir mal etwas zum Thema Meniere und dessen Folgen schreiben. Ich selber nun 31 hab seit mitte 20 Morbus-Meniere und ich kann sagen,mit allen Konsequenzen!! Hab Gentamicin bekommen,Kortison,Infusionen und alle Medis durch,die es dafür gibt. Das Beste ist Aequamen-Forte!! Der Hammer kommt nun,denn ich bin wegen der vielen Anfälle und den kaputten Ohren schon berentet!! Das fing an so ca.97/98 mit heftigem Schwindel Ohrdruck,3Hörstürtzen etc. Damals wurde alles auf den arbeitsbedingten Stress (Altenpfleger bis 02) geschoben,was sicherlich in stück weit zutraf,aber nicht nur,da ich den Job gerne gemacht hab. Mein Sozialumfeld ist ebenfalls geschrumpft,wer will auch das immer akzeptieren,dass man öfter "unpässlich" ist. Nun ja ich hab lernen müssen damit zu leben,was einigermassen klappt,man muss versuchen,wenn keine Anfälle sind sich abzulenken. Zum Ablenken hilft bei mir Modellbau!! Ich hoffe,das ich ein wenig weiter helfen konnte,noch ein Tipp: das Uniklinikum Marburg ist spezialisiert auf Meniere,bin 3 mal dort operiert worden,eine sog. Auslagerung des Endolymphsäckchen!!


    Nun Alles Gute!!

    Morbus Meniére

    Hallöchen alle zusammen,


    ich habe erst letzten Freitag meine Diagnose vom Neurologen bekommen. Aber irgendwie ist wohl meine HNO damit überfordert.


    Warum?.. Na ich fragte nach einem Mittel gegen den Schwindel sollte ein Anfall kommen, ich bekam keines! Ich solle bei einem Anfall direkt zu ihr in die Praxis kommen - als ob mir das in dem Moment möglich wäre mich dorthin zu bewegen. Was mach ich denn nun???


    Ach ein Gingopräperat soll ich mal nehmen. Aber auf jeder i-net-seite wo ich war, stand das es nichts nützen würde (Placeboeffekt).


    Außerdem hab ich meine HNO gefragt, ob ich eine Meldepflicht gegenüber meinem Arbeitgeber habe und ob eine Körperbehinderung vorliegt. Aber darauf wusste sie auch keine Antwort.


    Ich glaub ich fühl mich jetzt einbisschen allein gelassen :°(


    Könnt IHR mir vielleicht ein wenig helfen? Was soll ich tun und wo kann ich mich hinwenden?


    Liebe Grüße


    Schwindi

    Morbus Meniere

    Hallo Schwindi,


    also, als Erstes würde ich mir einen anderen HNO-Arzt, bzw. eine entsprechende Klinik suchen. Wenn ein HNO-Arzt nicht zweifelsfrei Morbus Meniere erkennt, sollte er oder sie den Beruf wechseln!


    Die Gingopräperate sollen für eine verbesserte Durchblutung der kleinsten Gefäße im Innenohr sorgen, nur die Krankheit wird nicht durch mangelder Durchblutung verursacht!


    Als Medikament im Falle eines Schwindelanfalls habe ich immer Vomex A in zäpfenform genommen. Dies hat den Vorteil, daß das Medikament bei Erbrechen im Körper bleibt.


    Zu Deiner Frage, ob hier eine evtl. Erwerbsminderung vorliegt: Ja die liegt je nach Schwindelhäufigkeit bis zu 50% vor. Nur ein Antrag beim zuständigen Versorgungsamt hat vermutlich nur Aussicht auf Erfolg, wenn wie schon erwähnt, Dir ein Facharzt oder eine Fachklinik Dir die Krankheit zweifelsfrei attestiert!


    Ich wünsche Dir alles Gute


    Jörn

    Morbus Meniére

    Hallo Jörn,


    och die Krankheit ist attestiert! Darin liegt nicht das Problem! Ich war heute nochmals bei ihr und hab gedrängt ein Medikament gegen den Schwindel zu bekommen; sie meinte ich sollte Vertigoheel nehmen. Hab ich dann auch in der Apotheke gekauft. Aber bis sie endlich mal bereit war überhaupt da was zu erwähnen, war schon interessant.


    Ich denke sie kennt sich nicht sehr gut aus oder sie verharmlost die Krankheit.


    Von Betahistin war nicht einmal die Rede. Ich solle einfach weiter das Gingopret nehmen. Ich glaube ich werde mich beim nächsten Anfall einfach in die Klinik transportieren lassen, vielleicht fällt denen mehr ein *lächel*!


    Also muss ich jetzt zum Versorgungsamt gehen und mir dort Anträge holen (soweit nicht über i-net erhältlich), nun dann werde ich das machen. Ich hatte jetzt von Mai 07 bis heute 3 Megaanfälle und einen latenten Schwindel ununterbrochen, sowie den Druck auf das Ohr (manchmal mit heftigen Ohrgeräuschen). Nach einem "Rückblick" muss ich wohl meinen ersten großen Anfall schon in 2004 (Notarzt, Krankenhaus; wussten nicht was ich hatte) gehabt haben; und dann verteilt mehrere kleinere.


    Auf jeden Fall möchte ich mich für deine Antwort und Hilfe bedanken!!!!


    Ach noch eine Frage: Kann man Sport machen?


    Gruss


    Schwindi

    Morbus Meniere

    Hallo Schwindi,


    ich möchte Dir sagen, daß es definitiv kein Medikament gibt, diese Krankheit zu heilen. Mittel gegen Schwindel mildern nur den Schwindel, sie verhindern diesen nicht! Betahistin habe ich jahrelang genommen, ohne das die Beschwerden in einem nennenswerten Umfang abgenommen hätten. DAS Geld für die Rezeptgebühr spar Dir lieber für andere Dinge!


    Natürlich darfst Du Sport treiben, es ist sogar hilfreich sich nicht aufgrund der Krankheit, zurückzuziehen. Wenn Du keine Bedenken hast, einen Schwindelanfall in der Öffentlichkeit zu bekommen, ist das kein Problem.


    Alles Gute


    Jörn

    Morbus Meniére

    Abendle Jörn,


    ich glaub dann spar ich mir mal die Kosten. Bisher habe ich in einer Woche 100 € ausgeben müssen, für Medikamente die wohl alle nichts bringen.


    Das für den Schwindel brauch ich einfach, um meinen Weg nach Hause zu finden. Meinen letzten Anfall hab ich im Büro bekommen, der war sehr heftig. Ich habs gerade noch so geschafft bis nach Hause. Also soll es mir nur etwas Linderung verschaffen.


    Gruss


    Schwindi

    Morbus Meniére

    Habt ihr das auch schon erlebt, dass der Arzt einem trotz definitiver Diagnose die nötigen Medikamente verweigert?


    Was mach ich denn da nur?


    Habt ihr eine Idee?


    Ich bekomme kein Betahistin, geschweige denn ein durchblutungsförderndes Mittel was ich nicht selbst zahlen will; also keines was die Kasse übernimmt. D. h., wenn ich nicht die Medikamente nehme die ich selbst zahlen muss, gibts halt nichts.


    Ich bin erstmal sprachlos und werde jetzt so richtig sauer. Aber ich mache mir auch Sorgen darüber, nicht richtig behandelt zu werden!!


    Gruss Schwindi

    Steffi 1977

    Hallo Steffi,


    ich habe Deinen Beitrag leider erst heute gelesen.


    Dir wurde also von Deinem HNO-Arzt definitiv Morbus-Meniere attestiert!?


    Aufgrund welcher Untersuchungen ist er denn zu dieser Diagnose gelangt? Welche Untersuchungen wurden bei Dir durchgeführt.


    Ich bin selbst Morbus Meniere erkrankt, und es wurde durch gezielte Untersuchungen recht schnell die Diagnose gestellt.


    Insofern wundere ich mich über Deine lange Leidenszeit, berichte doch mal. Wenn nicht im Forum, dann, wenn Du möchtest über PN!


    Allerdings wäre es sinnvoll, für hier ebenfalls Betroffene, Deine Erfahrungen weiterzugeben.


    LG


    Jörn

    Morbus Meniére

    Lieber Jörn und alle anderen,


    die Diagnose wurde vom Neurologen gestellt. Die HNO hat zuvor einen Schwindeltest gemacht und nichts festgestellt. Zumindest sagte sie es mir so. Bei einer Wiederholung des Schwindeltests, nach der Diagnosestellung des Neurologen, meinte sie, ".. heute ist es aber schon viel besser als beim letzten Mal.." Ich schaute sie entgeistert an.


    Nach diesem Termin suchte ich mir Rat bei meiner Krankenkasse, weil ich total verunsichert war. Meine Krankenkasse hat eine Gesundheitshotline mit Fachärzten. Mir wurde versprochen von einem Facharzt der sich mit Morbus Meniére auskennt angerufen zu werden. Tatsächlich rief mich ein Arzt an; er frage auch nach wer die Diagnose gestellt hat, was ich für Medikamente bekäme etc. Als ich ihm alles berichtete, war er mehr als überrascht!! Er bestand drauf, dass ein MRT gemacht wird, um einen Tumor auszuschließen und ich meine Medikamente bekomme. Sollte es nicht funktionieren, sollte ich auf eine Einweisung zur ambulanten Untersuchung für die HNO-Klinik bestehen. Morgen habe ich einen Termin bei der HNO, da bin ich mal gespannt.


    Zu meinem Krankheitsverlauf, kann ich nur anhand der Symptome sagen, dass ich diese Krankheit mindestens schon 4 Jahre habe. 2004 bekam ich so einen gewaltigen Schwindelanfall, dass ich vom Notarzt ins Krankenhaus geschickt wurde; aber sie konnten nichts feststellen. Dazwischen kam und ging der Schwindel, mal mehr mal weniger. Bis auf letztes Jahr, da bekam ich im Mai wieder einen gewaltigen Anfall. War natürlich bei meinem Arzt, der meinte ich hätte das Burnout-Syndrom. Aber den Schwindel konnte er nicht so einordnen und schickte mich noch zum Orthopäden. Da wurde dann eine Diagnose gestellt... Kopfgelenksblockierung!


    Es kam niemand auf die Idee es könnte Morbus Meniére sein, also wurde ich nie daraufhin untersucht.


    Dann kam letzten Dezember der nächste große Anfall, mein Arzt wurde von einer Kollegin vertreten. Sie untersuchte mich und gab mir eine Infussion mit Vomex A. Da ging es mir nach einigen Minuten schon etwas besser bzw. die Welt drehte sich nicht mehr so gewaltig. Diese Ärztin war die jenige, die mich zum HNO Arzt überwies. Ich denke sie tippte auf Morbus Meniére, wollte aber ohne richtige Untersuchungen nichts sagen.


    Wie schon zuvor gesagt, der Neurologe hat es im Befund diagnostiziert. Und doch werde ich behandelt, als hätte ich nichts. Das geht über meinen Menschenverstand; ich bin eigentlich sprachlos darüber.


    Ich habe mir ja nicht die Diagnose selbst gestellt. Sollte meine HNO Ärztin morgen mir nicht die Medikamente verschreiben, werde ich sie direkt fragen, ob sie die Diagnose nicht teilt, sollte es so sein, wird sie mir erklären müssen, weshalb sie nicht weitere Untersuchungen angeordnet hat. Da bin ich mal gespannt!!


    So das mal vorerst.. Fortsetzung folgt *lächel*!


    Gruss


    Schwindi