@ tom uns susizuki,

    na ja, das die KK nicht den Mitgliedsbeitrag in einem Fitnessclub


    bezahlt kann ich noch einigermaßen nachvollziehen, denn sonst


    würden einem Bandscheibenpatienten eventuell auch Golfstunden


    helfen,:=o (bitte jetzt nicht auf Euch beziehen).


    Mit meiner pumpe verhält es sich so, dass diese doch eine wesentliche


    Besserung meines Befindens hervorgerufen hat und ich sie mir


    wahrscheinlich auch so kaufen würde (werde). Allerdings kostet das


    Ding ja nicht gerade wenig und ich würde diese sehr gerne als Gabe


    der KK entgegen nehmen. Es war ja auch ein Beweggrund wieso ich


    ein Jahr, auf eigene Kosten, monatlich ca. 500 Km (hin und zürück) und


    einen Tag Urlaub nach Großhadern investiert habe. Ich habe es nicht bereut,


    auch wenn die KK jetzt ablehnen würde, allerdings würde ich es die KK doch


    spüren lassen.


    Grüße Uwe

    @ Susizuki

    Gern! Die "zufälligen" Effekte auf die Gesundheitsförderung sind aber nicht von mir, sondern von der "Expertenkommission", die das zu beurteilen hatte! %-|


    Bei der Gelegenheit bitte ich meine Ausdrucksweise zu entschuldigen, aber so was lässt mir einfach den Hut hoch gehen... :-(


    Es gibt Einzelkurse, auch in den Clubs, die gefördert werden. Die sind aber wohl getrennt vom restlichen Betrieb und bei uns kann man da auch nicht einfach teilnehmen.

    @ heiz67

    Da ich Bandscheibenpatient bin und das ganze Theater wieder anfängt, wenn ich ein paar Wochen kein Pilates (für den Rücken) mache, verstehe ich das jetzt so ehrlich gesagt nicht. Auch die Sauna sorgt dafür, daß ich nur noch ganz selten Infekte habe (wenn man von dem Ohr mal absieht). Ich kann mir nicht vorstellen, daß es billiger ist, wenn mein Arzt mir wieder Spritzen an die Wirbelsäule sitzt und ich zur Krankengymnastik und zum Fango gehe. Eine Kollegin macht das übrigens mit der Krankengymnastik, weil das weniger kostet, als der Fitnessbeitrag. Was ich davon halte, sage ich lieber nicht.


    Wenn der Golfkurs dafür sorgt, daß mein unbeweglicher (weil übergewichtiger) Nachbar nicht mehr den Pizzadienst kommen lässt, sondern an der frischen Luft rum läuft, könnte ich dem sogar was abgewinnen. Außerdem könnte man das ja limitieren, z. B. auf 10 EUR pro Monat (zeigt den guten Willen!) oder einen Bonus am Jahresende! Sowas ähnliches wurde meiner Kasse verboten!


    Damit die Kritik konstruktiv ist: Das genannte Amt sollte sich also nicht darauf beschränken, Gesetze eng auszulegen und die zu bestrafen, die gutes tun wollen, sondern seinem Ministerium einfach einen Vorschlag für eine Gesetzesänderung machen! Bei anderen Behörden ist sowas durchaus möglich.


    Wenn Dir die Pumpe hilft - why not! Hast Du zum Vergleich mal das Enttex P100 ausprobiert? Soll laut Hersteller den gleichen Effekt haben.


    Soweit das Wort zum Sonntag! o:)

    @ tom

    Hallo tom,


    jetzt hast Du es doch in den falschen Hals bekommen,


    ich bin ebenfalls seit 20 Jahren operierter Bandscheibenpatient und


    würde mich auf alle Fälle wieder operieren lassen, das nur nebenbei.


    Was ich aber damit ausdrücken wollte, ist nicht dass der Fitnessclub nicht


    helfen kann, sondern dass es natürlich für die KK extrem schwer wird


    Trittbrettfahrer zu erkennen. Meine Pumpe möchte wahrscheinlich kein


    nicht MM-Patient haben.


    Gruß Uwe

    @ heiz67

    Hallo Uwe, im Moment ist mein Problem mehr das Ohr, als der Hals... ;-)


    Im Fitness gibt's aus meiner Sicht eigentlich nur die Differenzierung zwischen Cardio- und Krafttraining, was beides mal prinzipiell gut für die Gesundheit ist. Ausnahme wäre vielleicht pures Body Building. Auch die Sauna würde ich inzwischen als "Volkssport" ansehen. Die Infektreduktion ist in Studien erwiesen. Am Jahresende könnte man sich Formblatt 4711 vom Club abstrempeln lassen und bekommt pro Monat im Fitness 10 EUR Gutschrift. Oder noch besser: Die Clubs schicken es als CSV-Datei gleich an die Clearingstelle = geringster Aufwand. Wie wäre das?


    Zur Pumpe: Ich kenne auch keinen Patienten, der freiwillig drei Wochen täglich in eine Sauerstoff-Überdruckkammer geht und dort unter einer Maske Sauerstoff schnieft. Anders ausgedrückt: 2.000 EUR zum ... mit dem Ergebnis: Völlig wirkungslos. Habe danach Prof. gewechselt. Auch die Langzeit-Akupunktur mit Nadeln im Kopf, im Bein und sonstwo bei einem hoch angesehenen Spezialisten (Ausbilder der Landesärztekammer!) hat mir außer einem Verlust von über 1.000 EUR rein gar nichts gebracht. Chinesische Heilkräuter für mehrere Hundert EUR das Gleiche. Homöopathie war vergleichsweise billig. Nichts (!) von alledem hat die Kasse gezahlt.


    Private Krankenversicherungen zahlen (bis auf die Kräuter) das alles übrigens - noch. Denn wenn die Kosten weiter so steigen, werden sie das einfach nicht mehr können. Es gibt Projektionsrechnungen, nach denen ein Freund von mir auf die PKV verzichtet hat, weil nicht klar ist, wie lange die ihr Leistungsniveau noch halten können.


    Soviel zum Verständnis, warum die GKV nicht jeden Heilversuch zahlt. Wenn es, wie bei Dir, bestätigt von einer Uniklinik, allerdings hilft, verstehe ich das Theater nicht. Das mit dem P100 war ernst gemeint.


    Grüße

    @ tom

    hey, Du wirst e nicht glauben, aber ich habe das P100 seit


    ca. 1 Monat auf Deine Empfehlung.


    Ehrlich gesagt tue ich mich mit dem Gerät recht schwer, da ich


    nicht unbedingt den gleichmäßigen Druck wie mit der Meniett Pumpe


    erzielen kann. Vielleicht bin ich auch einfach schon von der doch


    einfacheren Handhabung der Meniett verwöhnt.


    Ohne Flachs, man bekommt eben nicht über eine gewisse Zeit


    einen so gleichmäßigen Druck wie bei der Meniett zustande.


    Aber ich nehm das P100 nun immer mit wenn ich das Haus verlasse,


    da das Gerät doch sehr handlich ist.


    Woher hast Du den Smile-Jeck???


    Gruß Uwe

    Hallo, liebe Schwindler!


    Seit ein paar Tagen denke ich darüber nach, ob ich nicht doch noch mal meine Halswirbelsäule durchchecken lasse. Auf dieser Seite:


    http://www.atlantotec.com/index.php/Atlaswirbel-Atlasfehlstellung-Atlasverschiebung-Atlaskorrektur-Atlasbehandlung-Atlastherapie.html


    - sind die Beschwerden, die ein verschobener erster Halswirbel verursachen kann, dargestellt.


    Hat einer von Euch schon mal, wegen seinem Meniere, dahingehend derartiges probiert?


    Etwa ein/zwei Jahre bevor der Morbus Meniere bei mir begann, hatte ich drei Unfälle. Einen Reitunfall (mit Gehirnerschütterung) und zwei Autounfälle (starke Nackenschmerzen).


    Kernspinto-Aufnahmen des Kopfes und der Halswirbelsäule waren unauffällig. Zwar wurde ich schon vor Jahren von einem Chiropraktiker und von einem Osteopath untersucht, aber diese Therapeuten kamen mir nicht sehr Vertrauen erweckend vor. Vielleicht ist ja doch der oberste Wirbel minimal verschoben und sie konnten es nicht feststellen. :-|


    Wenn ich bei Euch lese, dass ihr Bandscheibenvorfälle habt, passt das ebenfalls zu den Begleitsymptomen einer Atlasfehlstellung. Ebenso sehr viele der anderen aufgelisteten Beschwerden auf der Seite.


    Nach all den vielen Therapeuten und Therapien, die ich überwiegend selbst (ohne KK) bezahlt habe, will ich mich natürlich nicht schon wieder in eine neue Therapie verrennen.


    Aber hört sich das, auf dieser Internet-Seite, nicht wirklich Hoffnung gebend an? :-/


    Hattet ihr vor eurem Morbus Meniere Unfälle gehabt? ???


    Liebe Grüße an Euch, :)D

    Hallo, habe diesen Faden nur durch Zufall entdeckt. Die Mutter meiner besten Freundin leidet seit einigen


    Jahren an dieser Krankheit.


    Die Ärzte bei uns sagen, dass es keine heilung gibt.


    Gibt es auch Ärzte in Österreich die sich damit auskennen? Kann man diese Drankheit mit Medikamente so einstellen, dass die Anfälle nicht mehr in so kurzen Abständen kommen


    Kann mir wer ein paar Tips geben, kann mich nicht durch den ganzen Faden lesen.


    Danke

    @ heiz67

    Die Smileys wechseln jahreszeitlich bedingt. Bald wird er lange Ohren haben... ;-D


    Das P100 hat mir einmal definitiv geholfen, einmal nicht. Es ist sehr schwer zu sagen, weil ich danach das Betahistin erhöht habe und die Beschwerden auch ohne besser wurden. Auch ich hatte es ständig dabei - ein gutes Gefühl. Wenn es nur darauf ankommt, bestimmte Rezeptoren im Ohr zu reizen (so hört sich das für mich an), sollte das reichen. Das Meniett ist natürlich viel bequemer, aber für mich kaum praktikabel. Am Flughafen habe ich jedesmal geschlottert, ob sie mich mit dem Ding durch die Kontrolle lassen.


    Inzwischen ist mein Paukenröhrchen dicht und ich werde es bei Gelegenheit entfernen lassen. Der Prof. von der Konkurrenz meint allerdings, daß den Effekt das Paukenröhrchen bringt und nicht die Pumpe oder das P100. Hm - keine Ahnung!

    @ susizuki

    Alles probiert! Meine Halswirbelsäule sei göttlich, wie aus dem Lehrbuch. Zuerst hatte mich meine Prof. in eine Praxis für rehabilitative Medizin (schwere Unfälle, auch an der Wirbelsäule etc.) geschickt. Dort ist auch eine Osteopathin, die mich wochenlang bearbeitet hat. War später noch ein paar Mal da wegen steifen Hals oder Rückenproblemen. Sehr angenehm und empfehlenswert. An meinen MM-Anfällen hat das alles nichts geändert!


    Wenn es das wäre, dürfte es aber auch nicht deutlich besser werden, wenn ich wochenlang hochdosiert Betahistin nehme, oder? Außerdem ist mir nicht einsichtig, warum deswegen mein Ohr kaputt gehen sollte? Rechts habe ich - bis jetzt - noch 20%. Größere Unfälle hatte ich - Gott sei Dank - keine.

    @ Frl. Flauschig

    Zitat

    Die Ärzte bei uns sagen, dass es keine heilung gibt.

    Es gibt keine Heilung, aber man kann es bei den meisten Patienten so einstellen, daß sie zurecht kommen.

    Zitat

    Gibt es auch Ärzte in Österreich die sich damit auskennen?

    Ja! Ich weiß aber nur einen auswendig: Prof. Franz, Uni-Klinik Wien. Den kenne ich allerdings (noch?) nicht persönlich... ;-D Wenn Ihr in erreichbarer Nähe von Traunstein wohnt, kann ich Euch noch einen Tip geben. Da sitzt auch ein guter Spezialist.

    Zitat

    Kann man diese Drankheit mit Medikamente so einstellen, dass die Anfälle nicht mehr in so kurzen Abständen kommen

    Meist ja. Das Mittel der Wahl ist zuerst Betahistin. Dafür gibt es drei Regeln:


    Der von Ärzten (!!!) meist gemachte Fehler ist, daß man mal zwei Wochen mit einer geringen Dosis rumprobiert. Prof. regt sich immer sehr auf über sowas. Nach drei bis sechs Monaten mit einer sehr (!) hohen Dosierung kann man seriös beurteilen, ob es hilft.

    Zitat

    Kann mir wer ein paar Tips geben, kann mich nicht durch den ganzen Faden lesen.

    Ah ja, soll ich dazu noch nen Kaffee bringen? Wenn mir Deine Bekannte nicht so leid täte, hätte ich sowas nicht beantwortet!

    @ Susizuki

    Hallo Susizuki,


    das was Du schreibst finde ich schon Interessant, denn


    ich hatte vor meinem ersten Anfall einen starken Schlag auf


    den Kopf bekommen, ca. 6 Monate vorher. Erst hatte


    ich keine Beschwerden aber zu der Zeit als ich die stärksten


    Schwindelanfälle hatte war es auch so, dass sich der


    Schwindel verstärkt hat, wenn ich z.b. beim Rückwärtsfahren


    den Kopf gedreht habe. Ich war zu der Zeit auch beim


    Krankengymnast und bei einem Osteophaten, dieser meinte auch,


    dass sich mein 1. Wirbel sich immer wieder leicht verschiebt!!


    Die Behandlung hat mir damals auch geholfen, allerdings leider


    nicht so weit, dass jetzt mein Ohr wieder zu 100% funktioniert.


    Letztens habe ich jedoch auch wieder Rückenschmerzen und ich habe


    schon immer auch eine Fehlstellung, ich glaube ich versuch die Methode


    mal (der Preis ist ja noch in einem gewissen Rahmen), obwohl mich der


    Aufbau der Homepage eher nicht an S........... erinnert.

    @ Tom

    ich hab eigentlich vor, das Meniett zu Hause zu nutzen (morgens und abends)


    und das P100 tagsüber wenn ich unterwegs bin.

    @ all

    Narri, Narro;-)


    Gruß Uwe

    Hallo Uwe! ;-)


    Zu der Zeit, als ich noch unter Schwindelanfällen litt, konnte ich nicht den Kopf zur Seite drehen ohne das sich mein "Kopfzustand" verschlechterte. Fahrradfahren war schwierig und wenn, dann nur wenn ich nicht nach rechts oder links schauen musste. Ich vermute, dass das durch die Anspannung im Nacken kommt. Dadurch werden Blutbahnen oder Nerven so abgedrückt, dass dann die Durchblutung der Ohren zum erliegen kommt - vielleicht daher der Schwindel?


    Ich weiß, alles nur Spekulation, aber so spekuliere und therapiere ich mich schon seit 14 Jahren über den Pfad des Morbus Meniere.


    Du schreibst:


    Ich war zu der Zeit auch beim Krankengymnast und bei einem Osteophaten, dieser meinte auch, dass sich mein 1. Wirbel sich immer wieder leicht verschiebt!


    Das ist die Frage, warum verschiebt sich der Wirbel immer wieder? Und wird er in der richtigen Position bleiben, wenn er durch die Atlastherapie dorthingebracht wurde? ???


    Ich glaube, ich werde es auch ausprobieren. Momentan stecke ich aber in einer Menge Arbeit. Bin im grünen Bereich tätig und die Hauptarbeitszeit geht los.


    Bei mir ist das immer so, wenn ich eine neue Therapie ausprobiere und damit an den Ohren herumexperimentiere, wird mein Tinnitus zuerst mal für Wochen höllisch laut. Das könnte ich zur Zeit nicht gebrauchen. Mir reicht schon mein geschwollenes, an Taubheit grenzendes rechte Ohr.


    Lieben Gruß an Euch, :)_

    @ heiz67

    Zitat

    ich hab eigentlich vor, das Meniett zu Hause zu nutzen (morgens und abends) und das P100 tagsüber wenn ich unterwegs bin.

    Davon würde ich abraten. Wenn sich Dein Ohr daran gewöhnt hat, auf bestimmte Druckimpulse zu reagieren, würde ich es bei einem Gerät belassen. Das ist aber nur meine subjektive Einschätzung. Du könntest mal bei Enttex fragen, was die davon halten.

    @ Susizuki

    Zitat

    Zu der Zeit, als ich noch unter Schwindelanfällen litt, konnte ich nicht den Kopf zur Seite drehen ohne das sich mein "Kopfzustand" verschlechterte.

    Klar, das konnte ich auch nicht! Fahren mit Bus oder U-Bahn war die Hölle. Das durch den Druck ohnehin gereizte Gleichgewichtsorgan schreit: "Laß mich in Ruhe!!". Wenn Du auf einen gequetschten Finger noch zusätzlich drauf drückst, wird es auch nicht besser...

    Zitat

    Dadurch werden Blutbahnen oder Nerven so abgedrückt, dass dann die Durchblutung der Ohren zum erliegen kommt

    Das ist richtig. Die basiläre Impression war auch bei mir der erste Verdacht. Das dürfte aber keinen (!) echten Drehschwindelanfall auslösen.


    Davon ab: Es ist dann nicht nur die Durchblutung des Ohrs gestört. Du müsstest/könntest auch noch andere Probelme haben.


    Kurz: Nicht unmöglich, aber ich glaub's nicht.

    Hallo Ihr,

    könnt ihr für Euch sagen, wodurch eure echten Schwindelanfälle ausgelöst werden? ???


    Bei mir hatte ich (erst nach etlichen Jahren) herausgefunden, dass vor dem Anfall immer eine geraume Zeit der inneren Anspannung vorausging. Die musste nicht besonders groß sein.


    Damit meine ich solche gewöhnliche Situationen:


    Nach der Arbeit endlich zuhause, ein Bad, etwas zu Essen und dann: Ein Meniere-Anfall. %-|


    Stress mit dem Kind zuhause, endlich kommt mein Mann heim und dann: Ein Meniere-Anfall. %-|


    Eine Stunde Stau auf der Autobahn, endlich zuhause: Ein Meniere-Anfall. %-|


    Eine halbe Stunde im vollgestopften Wartezimmer des HNO-Arzt. Die Arzthelferin sagte mir: "Gleich kommen Sie dran!" Ich war erleichtert und bekam (was wohl?) einen MM-Anfall. %-|


    Jeder Anfall ging über etliche Stunden. Bis nichts mehr ging. Bei dem Anfall in der HNO-Praxis wurde dann endlich die Diagnose Morbus Meniere bestätigt. Hat mir persönlich aber auch nicht viel gebracht, weil ich (schwanger wie ich da war) nichts nehmen durfte. :-(


    Zurück zur Frage; habt ihr vor euren echten Anfällen ähnliche (eigentlich positive) Empfindungen? Nachdem ich das für mich raus bekam hatte ich beinah Angst vor Glücksgefühlen.


    Ich denke, bei einer Empfindung die durch und durch geht, kommt das, was vorher angestaut war (durch eine innere Anspannung?) plötzlich ins fließen. Und dadurch dass es so unerwartet und schnell abfließt (Lymphflüssigkeit?), entsteht im Ohr ein veränderter Druck, der den Anfall dann ins Leben ruft.


    Was haltet ihr davon? :-| Geht den Anfällen etwas voraus? ???

    @ susizuki

    bei mir war es eher der Stress im Geschäft und dabei der


    negative, wie z.B. Störungen der Heizungen.


    Was heißt im grünen Berecich?


    Umweltschutz, erneuerbare Energien oder Landwirtschaft?

    @ tom

    es stimmt schon, dass ein Überlastetes Gleichgewichtsorgan um Hilfe


    schreit wenn damit auch noch rodeln geht (ist mir passiert), aber


    ich hatte bevor ich den ersten Schwindelanfall hatte massive Nackenprobleme?


    Gruß uwe

    @ susizuki

    Es gibt nicht "den" Auslöser für MM-Anfälle! Mein Prof. hat 30 Jahre daran geforscht und keinen gefunden (leider). Wir haben das erst im Herbst diskutiert, wo ich meinte, der Luftdruck sei es - mit Betahistin satt macht der Luftdruck gar nix! ]:D


    Alle meine schweren Anfälle waren an einem Sonntag, ausgeschlafen, ohne Termine, kein Stress. Bis auf den Einen, wo ich in der Praxis meines Hausarztes umgekippt bin und vom Rettungswagen abtransportiert wurde... {:( Das bestätigt höchtens die Virus-Theorie: Man hält sich solange aufrecht, bis die Druckkulisse nachlässt. Dann kippt man um und wird krank. Das geht mit grippalen Infekten aber genauso.


    Eine so schnelle Beeinflussung des Drucksystems im Innenohr - was ja von Knochen (!) umgeben ist, ist mir nicht bekannt. Es wäre höchstens denkbar, daß man auf bestimmte Reize (Koffein, Kälte, ...?) mit dem Zusammenziehen des Organs reagiert und so bei gegebener Prädisposition das berühmte Faß zum Überlaufen bringt.

    @ heiz67

    Bis auf das Theater mit der Lendenwirbelsäule, was ich aber schon vor 15 Jahren mal hatte (MM seit zwei Jahren), wüßte ich da bei mir nix.


    Grüße

    Hallo an alle,


    lese schon lange mit und hatte auch schon selbst geschrieben - Trinalu - konnte mich aber nicht mehr anmelden (... akute Gedächtnislücken....) also nun mit neuem nick.


    Leide wie Ihr an Drehschwindelattacken, Innenohrschwerhörigkeit und beidseitigem Tinnitus - wobei aber die Diagnose MM nicht einwandfrei gestellt ist.


    Nächste Woche gehts endlich in den Urlaub - USA ... d.h. langer Flug. Zu meiner Flugangst kommt nun noch die Angst, dass sich durch den Flug irgendetwas in den Ohren ... bewegen kann...und den Schwindel oder den Tinnitus verstärkt und mich da über den Wolken die Luft wegbleibt :-/


    Wie sehen eure Erfahrungen in puncto Flugreisen aus??


    Ein paar beruhigende Worte würden mir echt gut tun.


    Liebe Grüße Deiina

    Hallo Deiina,


    ein guter HNO-Arzt kann Dir sicher eine qualifiziertere Antwort geben, als die hier anwesenden Laien.


    Als Morbus Menièr-Kranker wäre ich nie auf die Idee gekommen, in einen Flieger zu steigen. Allein die Aussicht,- wie bei mir passiert, -drei Tage unter Dauerschwindel zu leiden, ließe mich von einem solchen Tripp Abstand nehmen. Aber was solls, es gibt hier auch Diskussionsteilnehmer, die lange Kreuzfahrten unternehmen und dazu noch so nebenbei einen "Dreieinhalbtausender" irgendwo in Asien "bezwingen;-D"!


    Ich wünsche alles Gute


    Jürgen44


    Hallo Jürgen44,


    danke für deine Antwort.....aber.....genau dass wollte ich nicht hören - klingt nicht sehr aufbauend!


    Ich glaube speziell die hier anwesenden Laien, kennen die Auswirkungen recht gut.


    Ich weiß, dass es nicht die Beste Reiseidee ist, aber der Urlaub ist schon seit 1 Jahr geplant, bezahlt und irgendwie braucht wohl jeder mal URLAUB. Da MM nicht definitv als Diagnose steht, hoffe ich mal.....


    Ich glaube einfach nicht, dass hier alle nur noch per Auto oder zu Fuß in den Urlaub fahren.....


    tom-muc ist doch desöfteren geflogen (wenn ich mich hier nicht verlesen habe) - war bestimmt nicht toll, aber auch jobmäßig kann man wohl manchmal nicht anders.


    Ob der HNO dazu überhaupt was sagen kann, ist nicht so ein Profi wie der in München, bezweifle ich ebenfalls.


    Deshalb würde ich mich über eure Infos echt freuen.


    Ich WILL das einfach nicht nur negativ sehen!


    LG Deiina

    @ Deiina

    Wenn ein MM-Anfall kommt, dann kommt er. Am Fliegen liegt das nicht. Das haben mir mehrere "gute HNO-Ärzte" - unabhängig voneinander - bestätigt. Er kann natürlich auch im Flieger kommen. Das ist blöd, weil meine Anfälle so stark sind, daß ich nicht mehr sitzen (!) kann. {:(


    Bisher überstanden:


    2007 Fuerteventura hin- und zurück je 4 Std. Das war 3 Wochen nach meinem ersten schweren Anfall. Die beste Entscheidung meines Lebens! Sonne, Strand, Ruhe und gleichmäßiger Luftdruck. Weils so schön war: 2008 Fuerteventura hin- und zurück je 4 Std. Das war 2 Wochen nach dem schwersten Anfall, den ich je hatte. Mallorca war auch problemlos, hin- und zurück je 2 Std. Dazwischen hatte ich Glück, war ungefähr 12-15 Mal dienstlich in Berlin, Düsseldorf und Köln. Ab und zu Anfälle, aber bisher nie im Flieger.


    Du solltest unbedingt Bedarfsmedis dabei haben: Vomex, am besten als Zäpfchen (und bitte keine Hemmungen!) oder, wenn es Dir hilft, Cocculus Globuli zum Lutschen. Da gab's hier noch nen anderen Tip mit dem gleichen Wirkstoff als Zäpfchen. Ist evtl.stärker.

    @ Jürgen44

    LEIDER muß ich Dir sagen, daß mein Wissen über MM inzwischen das Wissen mehrerer HNO-(Fach)Ärzte, die ich kennengelernt habe, deutlich übersteigt. Ich rate Dir daher, Dich selbst zu informieren und nicht alles zu glauben, was Dir vermeintlich "gute" Ärzte erzählen. Jeder weiß ein bisschen was, aber erst zusammen wird ein Schuh draus. Zum Teil habe ich (!) den Ärzten erklärt, wo man gerade an was forscht... :-/


    Fast überflüssig zu erklären, daß die Docs nicht erfreut sind, wenn Patient ihnen erklärt, daß das tolle Kortison in die Blutbahn leider wenig bringt und die Kollegen in X das schon lange aufgegeben haben. Noch weniger erfreut sind sie, wenn man sie fragt, warum sie nicht die amerikanische Methode machen und Dexamethason direkt ins Ohr spritzen (sehr schwierig zu machen, aber akut wohl ned schlecht).


    Wenn ich einer Uni-Klinik geglaubt hätte, wäre vor einem Jahr mein Ohr mit Gentamicin totgespritzt worden. ;-D


    Abschließend sei gesagt, daß auch die Profis (ich kenne hier inzwischen fast alle) nur mit Wasser kochen. Man braucht Geduld und muß probieren. Wir machen hier gerade einen kleinen Test und ich weiß auch noch nicht, was ich davon halten soll.


    Grüße vom Versuchskarnickel