Hallo an Alle :)


    Ich hab vor ca. einem Jahr mit einer Therapie angefangen, die im Internet unter "John of Ohio Regiment" bekannt ist. Hier im Forum kann man das auf Seite 35 ganz unten nachlesen.


    Nun, nach ca. einem Jahr kann ich sagen, dass es sich für mich auf jeden Fall ausgezahlt hat!


    Folgendes hat sich bei mir seit diesem Jahr verbessert:


    - Keine Anfälle mehr: Mein letzter richtige Anfall, war noch 2009, kurz nachdem ich mit der Therapie angefangen hatte. Davor hatte ich so alle 5-7 Tage einen starken Anfall.


    - Druck im Ohr ist weg.


    - Geräuschempfindlichkeit ist wieder normal


    - Das Gehör hat sich leicht verbessert.


    - Ich hab nur mehr sehr leichte Ohrgeräusche.


    Für mich hat es sich jedenfalls ausgezahlt, aber natürlich kann ich nicht versprechen, dass es bei jedem wirkt. Am besten man sieht sich die Therapie mal an und überprüft, dann ob man es ausprobieren möchte oder nicht. Ganz wichtig ist jedenfalls, dass man das alles zuerst mit seinem Arzt abklärt.


    Hier ist nochmal der Link zur aktuellen Version der Therapie (in Englisch):


    http://www.menieresresources.o…nOfOhioRegimenJan2010.pdf


    Liebe Grüße an alle!

    Hallo Jürgen!


    Der Preis hängt natürlich davon ab, wo man diese Präparate herbekommt. Bei uns in Europa ist das leider nicht so einfach und günstig, wie in Amerika. Ich hab einen Onlineshop in England gefunden, bei dem ich alle Tabletten bekommen kann. Das ganze kostet für mich ca. 100€ im Monat. Wie gesagt, in Amerika wäre das alles um ca. 50-60$ zu bekommen.


    Für mich selber sind die 100€ im Monat auch viel Geld, aber mir helfen sie wirklich gut.


    Ich schätze, wenn man die Therapie ausprobieren möchte, sollte man halt für ca. 3-6 Monate die Tabletten kaufen, da sich (laut John) häufig erst so spät der Erfolg einstellt (vor allem wenn man schon lange unter dieser Krankheit leidet).

    Hi an alle Meniere-Leidensgenossen,


    ich bin 54 Jahre alt und seit September letzten Jahres "bewiesener" Meniere-Patient. Ich hatte anfänglich ca. alle 2 Tage einen jeweils etwa 11-Stunden langen Anfall, mit schwerem Erbrechen und allen, an dieser Stelle ja hinlänglich bekannten Symptomen.


    Ausser dem erfrischenden Hinweis, man könne mir ja mein Ohr zerstören, dann hätte ich Ruhe, konnte man mir wenig Hilfreiches anbieten.


    Nach 2 Klinik-Aufenthalten, einem Besuch im "Schwindel-Mekka" der Uni München und Betahistin-Hochdosis-Therapie kam ich-Gott sei's getrommelt und gepfiffen- in die Hände einer fähigen Homöopathin.


    Ich gehöre nicht zu den Menschen, die mit alternativen Behandlungsmethoden unbedingt zu beeindrucken sind, hatte aber durchaus schon erstaunliche Erfolge beobachtet, sowohl bei mir, als auch im Familienkreis. Also, um es kurz zu machen: nach vier stündiger Anamnese erhielt ich am nächsten Tag eine einmalige Gabe des für mich geeigneten Mittels, daraufhin wurden die Anfälle SOFORT wesentlich leichter, ich mußte nicht mehr erbrechen. Nach der 2.Gabe 6 Wochen später hatte ich, bis heute (2Monate) nie wieder einen Anfall.Ich habe einen deutlichen Hörverlust, einen fetzigen Tinnitus – aber ich fühle mich endlich wieder zurück im Leben!! Ich reite wieder, ich fahre, und bin glücklich. Vielleicht ist dieser Weg nicht der richtige für jeden, aber ich wünsche allen, dass sie ihn versuchen – es ist eine große Chance!! Eure Tani2k2, schwindelfrei.

    Hallo tani2k2,


    ich freue mich das nach der "Anamese" bei Deinem Heilpraktiker sich sofort bei Dir ein "Heilungserfolg" eingestellt hat.


    Ich habe nichts gegen alternative Heilmethoden, aber bei Morbus Menière bin ich da eher skeptisch!


    Morbus Minère ist unberechenbar!!! Er überfällt einem von jetzt auf gleich, lässt aber auch einem wochenlang oder gar jahrelang in Ruhe.


    Wenn just in dieser Behandlungsphase der "MM" sich nicht bemerkbar macht, glaubt man an einen "Behandlungserfolg", welcher sicher nicht vorhanden ist!


    Ich möchte zum wiederholtenmale postulieren: Beim "MM" gibt es keine Heilung, im Sinne von Abwesentheit der Krankheit!


    Keinesfalls möchte ich Dir die Hoffnung auf eine Besserung Deiner Beschwerden rauben, aber als "MM"-Erkrankter seit 15 Jahren habe ich so meine Erfahrungen gesammelt!


    Mein MM ist mittlerweile "ausgebrannt", soll heissen, Schwindelanfälle ade, um den Preis der Taubheit auf dem betroffenen Ohr.


    Alles Gute


    Jürgen

    Hallo tani2k2 !


    Mit Homöopathie habe ich bei meinem Morbus Meniere auch gute Erfahrungen gemacht.


    Es ist eben wichtig, dass genau das passende Mittel für einen gefunden wird.


    Ich finde es ausgesprochen positiv von dir, dass du den Namen des Mittels hier im Forum nicht erwähnt hast. Vermutlich war es ein einzelnes Mittel (bewusst sage ich nicht MEDIKAMENT) das dir geholfen hat wieder in dein ganz persönliches Lot zu kommen.


    Es gibt so viele Methoden den Mobus Meniere zu beruhigen.


    Mein Morbus Meniere hält sich jetzt schon seit 12 Jahren im Hintergrund.


    Ich weiß, dass er da ist, denn immer wenn ich mich körperlich oder nervlich nicht in der Waage halte, dann spüre ich den Druck in meinen beiden Ohren. Meine Grenzen kenne ich seit ich MM habe sehr genau und versuche diese Grenzen konstant auszuweiten.


    Mein HNO-Arzt hatte mir gesagt, dass ich nie wieder auf Bäume steigen könnte (ich bin selbständige Gärtnerin) und das Autofahren sollte ich besser auch ganz lassen. Auf mein Auto habe ich nie verzichten können, weil ich ja zu den verschiedensten Ärzten hinkommen musste. Und für die Ausübung meines Berufes habe ich bis zum es geht nicht mehr gekämpft – und gewonnen. Zwar habe ich noch immer Gleichgewichtsprobleme im Dunklen, aber auf Bäume steige ich ja auch nur bei Tageslicht.


    Seit zwei Jahren fahre ich auch wieder Motorrad – das zwar recht vorsichtig und niemals zu schnell in den Kurven – aber selbst das geht.


    Alles Gute dir und auch allen anderen Schwindlern hier! :)*

    Hallo Susizuki,


    jeder verantwortliche HNO-Arzt klärt einem MM-Patienten auf, dass er mit dieser Krankheit untauglich ist, am öffentlichen Straßenverkehr teilzunehmen! Insofern halte ich Deine Einstellung für mehr als bedenklich, ja sogar gefährlich für andere Verkehrsteilnehmer oder Passanten!


    Wie heisst es immer wieder in Presseberichten: Die Fahrerin kam aus unerklärlichen Gründen in den Gegenverkehr und verursachte den Tod zweier Menschen!!! :(v :(v :(v


    Jürgen

    Jürgen, müssen es denn gleich so viele Daumen nach unten sein?


    Auch hast du vergessen der Userin tani2k2 das Reiten madig zu machen.


    Im Ernst – ich kann sehr gut einschätzen, in wie weit meine Unternehmungen und Hobbys für mich und vor allem für andere Menschen als gefährlich einzustufen sind. So fahre ich nur an Tagen, wo ich mich zu 100% sicher fühle. Aber das wird dich jetzt nicht abhalten den Kopf weiterhin über meine Einstellung zu schütteln.


    Vielleicht kann man nicht alle Meniere-Patienten über einen Kamm scheren. Für die einen ist es mit Sicherheit richtig, nie mehr Auto zu fahren – die anderen versuchen (bei mir nach 14 schwindelanfallfreien Jahren!) das Motorradfahren und Reiten wieder, und merken, dass das sehr wohl geht! Auch ist es ein Unterschied ob man sich mit 80 km rennfahrermäßig in die Kurve schmeißt oder eben (wie ich das mache) gemütlich über Landstraßen dahin choppert und das Leben genießt, das man sich Stückchenweise wieder erobert hat.


    Und – klar ist das richtig von den HNO-Ärzten ihren Meniere Patienten zu sagen, dass das Autofahren mit der Krankheit eigentlich zu gefährlich ist. Aber Symptome bestehen nicht immer und man wird wieder sicherer.


    Man kann doch nicht pauschal sagen, dass man dieses und jenes im Leben mit MM nicht mehr machen kann oder darf.

    Hallo Susizuki,


    natürlich waren das einige Daumen zuviel, aber nicht unbedingt gegen Dich gerichtet! Was ich ausdrücken wollte und da renne ich sicher Bei Dir als "MM"-Betroffene offene Türen ein, immer das Krankheitsbild vor Augen haben!!!


    Die Krankheit ist ja nicht abwesent, sie schlummert irgendwo, immer bereit wieder zuzuschlagen, und dann nach "Murphie! in dem Moment, wo es den größten Schaden anrichtet.


    Liebe Susizuki, wenn hier von mir etwas "schief" rübergekommen ist, bitte ich dafür um Entschuldigung!


    Alle Gute


    Jürgen

    Hallo Ihr Meniere Mitstreiter, *:)


    zunächst einmal vielen Dank für diesen sehr anregenden Thread. Ich habe in gerade von vorne bis hinten gelesen und sehr viele Anregungen für mein weiteres Leben mit MM gewonnen.


    Besonders herzlichen Dank an Thomas für die guten Hintergrundinfos, ausserdem für das gute Vorbild trotz des Menieres voll im Beruf weiterzupowern und an Schwindi für die Warmherzigkeit und Kämpfermentalität. Sehr ermutigend. Natürlich auch dank an all die anderen, Jörn, Susizuki, Jürgen et al...


    Doch bevor ich die Sache aus meiner Sicht zusammenfasse, möchte ich kurz meine erst 12 Tage alte Leidensgeschichte schildern. Ich wohne und arbeite zur Zeit in den USA. Am 1. April hatte ich ein komisches Gefühl am linken Ohr. Leider kein Aprilscherz.


    Als ich am nächsten Morgen aufwachte hatte ich zudem einen leichten Schwindel. Es war der Tag an dem ich einen Flug nach Frankfurt gebucht hatte. Mein Ohr war zu, doch ich dachte mir, dass es vielleicht im Flug vielleicht wieder aufgehe. Muss dazu sagen, dass ich Vielflieger bin.


    In der Tat stellte sich beim Aufsteigen ein Plopp in meinem Ohr ein und alles war wieder frei. Ich nahm noch ein Glässchen Wein und legte mich schlafen. Alles Prima. Leider waren die beiden Nebenplätze frei, sodass ich beschloss, mich hinzulegen. Hatte dabei den Hals etwas komisch verdreht…(Hinweis auf Atlaswirbel???)


    Als ich wieder aufwachte hatte ich bereits meine erste Meniere-Attacke: Schwindel, kalter Schweiß, noch kein Erbrechen. Kurz und gut, nach dem Flug wurde ich von der Notaufnahme direkt in die Uniklinik Frankfurt überwiesen. Der dortige Arzt stellte dann recht zweifelsfrei nach den üblichen Test MM fest. Mir ging es wieder besser sodass ich zunächst dass Angebot einer 3 Tätigen Kortison Kur dankend ablehnte. Ich musste ja schließlich Arbeiten, bin aber generell kein Freund von Kortison intravenös.


    Zurück am Airport nahm ich mir einen Mitwagen und machte mich dann auf Richtung Hotel. Nach ca, 1 h Fahrt bekam ich dann erneut einen Schwindel. Es war der Horror… Ich schlich mit 80 über der Autobahn und kam dann noch glücklich am Hotel an. (auf keinen Fall nachmachen, ist lebensgefährlich für einen selbst und für die Mitmenschen).


    Als ich am Hotel ausstieg konnte ich nicht mehr gerade ausgehen. Ich wurde in meinem Bett geparkt und hatte dann den Rest der Meniereschen Pallete: Magenentlehrung, mehrere Stunden Drehschwindel, etc. pp.


    Nach ein paar Vomex und erstem Betahistin kam ich dann zur Ruh. 2 Tage später hatte ich den nächsten heftigen Anfall... Gleiches Programm... %:|


    Ich verbrachte den nächsten Tag im Hotel und informierte mich erst einmal über meine neue Krankheit...


    Wie mir schien, gab es nur einen Weg um schnell zumindest den Schwindel zu dämpfen...Die Labyrinth Anästhesie (LA). Habe mich in Frankfurt in der einschlägigen Klinik gemeldet und mir einen Termin für letzte Woche Montag erbettelt. Am Sonntag davor hatte ich dann wieder einen (den Dritten) etwas weniger starken Anfall.


    Der Prof hat mittlerweile über 400 Fälle mit der Methode behandelt und sagt er habe eine recht hohe Erfolgsquote (70-80%) zumindest den Schwindel in den Griff zu bekommen. Er sagt, die Methode würde kurz die Verbindung der Gleichgewichtsorgans mit dem vegetativen Nervensystem lahm legen, wodurch danach das vegetative Nervensystem


    wieder in der Lage sein soll das Gleichgewicht wieder herzustellen und langsam wieder den Druck im Ohr abbaut. Das Hören sei allerdings nur in 30% der Fälle besser. In meinem konkreten Fall hat er nach den einschlägigen Tests zweifelsfrei die Diagnose MM bestätigt und mir zur LA geraten.


    Gesagt getan, am nächsten morgen, also vor nun einer Woche lag ich unter seinem Messer. Der Eingriff war kurz schmerzlos und am nächsten Tag wurde ich weitghend beschwerdefrei entlassen. Der Prof sagte mir, dass ich nun noch ca. 14 Tage mit leichtem Schwindel zu tun habe und dann solle es besser werden. Nun ja er hat recht rund eine Woche später habe ich wieder leichten Schwindel, jedoch kein Vergleich mit den richtigen Attacken. :-/


    Mein Gehör ist nach wie vor ca. 25 db schwächer auf dem linken Ohr begleitet von einem Tinitus.


    Ich werde nun brav noch 2 Wochen abwarten und hoffe weiter auf Besserung in Bezug auf Schwindel wie erhofft. Dann folgt die Nachuntersuchung nach Ostern beim Prof in Frankfurt.


    Meine persönliche Strategie ist nun zunächst mal den Schwindel mit der LA im Schach zu halten und mittelfristig an den Ursachen zu doktern. Diesbezüglich finde ich die Anregungen von John of Ohio sehr viel versprechend.


    Vornehmlich geht es mir darum mit allen Mitteln weiterarbeiten zu können, was mir als Führungskraft besonders viel Energie abverlangt. Nach dem was ich hier von einigen von Euch gelesen habe, wird das ein spannendes Unterfangen.


    Nun aber zu meiner persönlichen vorläufigen Analyse (bin Chemiker, vielleicht deswegen etwas Ursache-Wirkung lastig):


    Ich denke man sollte anstelle der Menierschen Krankheit lieber von Menierschen Symptomen sprechen. Die Ursache der Symptome sind vielleicht genauso mannigfaltig wie die zum Teil unterschiedlichen Therapieerfolge und die individuellen Ausprägungen der Symptome. Als Ursache werden gemeinhin von Atlaswirbel und Amalgam, über Herpes Virus und Bakterien bis hin zu allgemeinen autoimmun Schwäche viele Ursachen diskutiert. Für mich selbst werde ich alle diese Hinweise ernst nehmen und nach und nach abklopfen.


    Absolut nicht akzeptieren werde ich das lapidare Statement, dass Meniere nicht heilbar ist.


    Ich behaupte heute und hier, dass Meniere Symptome heilbar sind, wenn man die Ursache findet und behebt. Nun ist genau dies das Problem. Wie findet man die Ursache?


    Nun ich möchte zu denken geben, dass ich die Ursache nicht unzweifelsfrei finden muss, sondern "nur" abstellen muss. Um dabei nicht zuviel Zeit zu verlieren und die Symptome möglichst schnell in den Griff zu bekommen, werde ich die Sache an den vielen Köpfen fassen, die die Krankheit bietet. Konkret: Morgen habe ich einen Termin beim fähigsten Orthopäden/Osteopathen/Akkupunkteur den ich kenne. Der hat mir schon so manchen Knochen wieder an die richtige Stelle gerückt. Danach werde ich wohl noch einen Termin bei meinem Internisten haben, um festzulegen, was wir gegen meine leicht erhöhten Entzündungswerte machen kann. Ich denke an Antibiotika.


    Zurück in Boston werde ich mein Amalgam raus schmeissen lassen.


    Am meisten motiviert mich aber der Bericht von John of Ohio. Endlich mal jemand der nicht nur an den Symptomen herum doktert, sondern eine Praktikable Anleitung gibt, wie man mit verschiedenen Mittelchen, nach dem Gisskannenprinzip die unterschiedlichen Ursachen und Symptome behandelt. Wenn man seinem Bericht glauben schenken darf, dann hat seine Methode ja schon bei vielen anderen erstaunliche Ergebnisse produziert.

    ** @ bcc2k

    Wie sieht denn Deine Bilanz aus nach 2 weiteren Monaten mit "John of Ohio"?


    Ich hoffe weiterhin positiv?!


    Euch allen eine Schwindelfrei Zeit


    Gruss

    Hallo allerseits,


    kurzes Update...war heute bei meinem Knochenverrenker... %:| Hat mir den Halzwirbel eingerenkt...nicht sicher welcher...ausserdem hat ernoch meinen Kiefer gecheckt (Osteopathisch)...meinet ich sollte mal zum Zahnartz auf saubern Biss kontrollieren lassen...wie dem auch sei: tinitus und leichte Schwindelanfälle sind immer noch da,


    ich glaube nicht mehr dass die Halswirbel massgebeblich für meinen Meniere ist (eine potentielle Ursache schon mal abgehakt)...


    Morgen werde ich meinen Internisten treffen. Ich werde Ihn mit meiner neuesten Internetrecherche konfrontieren: In USA wurde recht beeindruckende Resultate (sogar Eliminierung des Tinitus) mit Acyclovir oral gefunden:


    http://www.papadisc.com/Menieres_Efficacy_AntiViral.pdf


    Die genaue Beschreibung der Methode findet Ihr hier auf Seite 118 (Google sei Dank o:) ):


    http://books.google.de/books?id=l3fPEPZQqoQC&pg=PA118&lpg=PA118&dq=Acyclovir+800mg+Meniere&source=bl&ots=nDjlxRaOPk&sig=C5lV6tuyyK8k-s9IWUIYD2nAhIE&hl=de&ei=n_6lTePmFsuwhQf3_9XBCQ&sa=X&oi=book_result&ct=result&resnum=4&ved=0CCwQ6AEwAw#v=onepage&q=Morbus&f=false


    Da ich ca. 1 mal jährlich Lippenherpes (wohl Typ 1) hatte und mir mein Zahnartz auch schon mal gesagt hatte, dass ich im Mund einen Herpes hatte, kann ich mir gut vorstellen dass der Herpes auf das linke Ohr geschlagen ist.


    Man hat übrigens bei MM post mortem hohe Spuren von Viren im Ohr gefunden. Dies deutet darauf hin, dass Viren mit im Spiel sind.


    Acyclovir ist übrigens der Wirkstoff in Zovirax Creme die man bei Lippenherpes einsetzt. Oral wird es bei z.B. bei Gürtelrose eingesetzt. Angeblich mit geringen Nebenwirkungen.

    @ Thomas,

    hattest Du nicht was mit Gürtelrose ]:D zu tun? Ist übrigens auch eine Form von Herpes Virus soweit ich gelesen habe...

    @ alle

    wie sieht es denn bei Euch aus mit einschlägigen Virus Vorerkrankungen? ":/


    Werde weiter Posten was der Doc sagt...


    Schwindelfreien Gruss zzz

    Hallo Morb-US69,


    da hast du ja einen scheußlichen April schon hinter dir.


    Sei herzlichst gegrüßt, hier in der kleinen Runde der Schwindler.


    Gerade eben habe ich mich über die von dir vorgestellte Labyrinth Anästhesie informiert. Das klingt ja wirklich gut. Als ich vor 16 Jahren Meniere bekam, gab es diese Methode vermutlich noch nicht. Damals hieß es nur, entweder Botox spritzen oder unters Messer und den Gleichgewichtsnerv durchtrennen ... :-/


    Beides hätte ich bei mir nie im Leben machen lassen – dein LA vermutlich schon. Aber nach vier schlimmen Meniere-Jahren hatte sich die Symptomatik gottlob bei mir beruhigt.


    Wenn du meine Berichte hier gelesen hast, dann weist du ja alles, was ich für meine Gesundwerdung angestellt habe. ;-)


    Virus-Vorerkrankungen hatte ich keine – zumindest nicht dass ich sie wüsste.


    Laut der amerikanischen Frau Doktor H.R.Clark sollen die Lungenentzündungsbakterien an der Entstehung von Tinnits beteildigt sein.


    Schwindelfreien Gruß an Dich und Mitlesende :)_

    Hallo Susizuki,


    Vielen Dank für Deine Antwort. Die LA scheint eine sehr alte Methode zu sein, die aber wohl in letzter Zeit erst wieder in Mode gekommen ist. Schade für Dich, dass es vor 16 Jhren noch kein Internet gab, um dies herauszufinden.


    Internet ist der eigentliche Segen in dem Falle. Ich wäre sonst auch nie auf den Herpes Virus gekommen.


    Mein Internist war zunächst von der Idee mit Acyclovir nicht sehr begeistert! Hat sich dann aber mit unserem HNO in Verbindung gesetzt. Der wiederum meinte, er würde es nur bei entsprechender Herpes vorgeschichte empfehlen. Da ich diese vorweisen konnte, hat er mir das Acv nun verschrieben.


    Seit nunmehr 20 h nehme ich es jetzt zusammen mit L-Lysin 2000mg.


    L-Lysin ist die Aminosäure, die John of Ohio als Virostatikum einsetzt. Ist ein Nahrungsergänzungsmittel und als Aminosäure eines, welches der Herpes Virus nicht mag. Es wird auch empfohlen in niedrigen Dosierungen (500mg am Tag), um Herpes langfristig am ausbrechen zu hindern.


    Nach 20 h kann man wirklich nicht viel sagen, aber ich bilde mir ein dass heute morgen dieser Schleier, der in meinem Kopf war, weg ist. Bin völlig schwindelfrei. Der Tinitusund die Hörminderung ist allerdings noch da. Wenn der weggeht dann ist das für mich die Bestätigung das die beiden Medikamente geholfen haben. In dem Fall würde ich dann auch von Heilung des MM sprechen, obgleich der Herpes Virus wohl nie ganz aus dem Körper zu vertreiben ist.


    Ich werde wieder von mir hören lassen, wenn etwas Zeit vergangen ist. 8-)


    Hier nochmals ein besserer Link zu dem HNO Lehrbuch:


    http://taimuihonghue21.files.wordpress.com/2010/11/fulltext_74_2.pdf


    Diesen Artikel sollte man wohl ausdrucken, wenn man mit seinem Arzt über Acv Therapie bei MM sprechen möchte.


    Schwindelfreie Grüsse :)^

    Hallo Morb-US69!


    Mir geht’s (klopf auf holz) immer noch unverändert gut ;-)


    Ich freu mich sehr für dich, dass du bereits nach so kurzer Zeit mit dieser Therapie angefangen hast. Ich bin sehr zufrieden mit der John of Ohio Therapie und wär sehr froh gewesen, wenn ich so früh im Krankheitsverlauf davon gewusst hätte.


    Hat sich dein Gehör wieder verbessert? Wenn du Glück hast, dann könntest du sogar ohne großen Hörverlust davonkommen.


    Falls du Acyclovir nicht dauerhaft einnehmen kannst, würd ich dir schon empfehlen, das volle Programm von der JohnOfOhio Therapie zu nehmen, allen voran Bioflavonoids, Gingko und Vitamin C (das wichtigste L-Lysin nimmst du ja bereits).


    Wenn du noch irgendwelche speziellen Fragen hast, kannst du mir auch ruhig eine Nachricht schicken.


    Alles Gute!


    Andreas

    Hallo Andreas,


    Gut zu hören, dass es Dir immer noch so gut geht.


    Mir geht es nach 2 Wochen auf Acyclovir und L-Lysin eigentlich von Tag zu Tag besser. Erstaunlicherweise hatte ich am ersten Tag der Therapie einen fast beschwerdefreien Tag. Die Tage danach dann wieder leichten Schwindel ab und an. Mittlerweile ist auch dieser fast weg. Morgens wenn ich aufwache ist auch der Tinnitus besser.


    Vor drei Tagen war ich zur Nachuntersuchung beim Prof. in Frankfurt. Der Hörtest ergab, dass mein linkes Ohr wieder auf dem Niveau des gesunden rechten Ohr ist. Ich habe auch schon wieder 4 Flüge abgerissen. Die sind eigentlich eher positiv, da beim Aufsteigen das Ohr manchmal frei "poppt". ;-D


    Nun zurück in Boston werde ich mir mal die JoO Sachen bestellen. Ich bin gespannt ob ich den Tinnitus auch noch in den Griff bekomme. Ich denke ich möchte mittelfristig das ACV absetzen und auf L-Lysin und die anderen Dinge setzen, obwohl ich sagen, muss dass ich keine Nebenwirkungen beim ACV festgestellt habe.


    Hast Du eigentlich auch noch einen Tinnitus? :=o


    Schwindelfrie Grüße, :)^