Das wäre sehr lieb von dir, wenn du da was rausbekommen könntest.


    Ich denke auch ein GdB würde mir Kündigungsschutz bieten. Nur darf ich die Fahrerlaubnis nicht verlieren, da ich mit dem Auto in die Nachbarstadt zur Arbeit muss.


    Ich habe noch einen BSV...zusammen würde es vielleicht reichen? ":/


    Dir auch eine gute Nacht. :)_

    Hallo Wintersonne,


    wie geht es dir inzwischen???? hatte die ganze Woche Action und konnte nicht schreiben.


    Habe mal gestern gegooglt und diese Seite gefunden:www.sh-meniere.de/schwerbehindertenrecht.htm... lies dir mal den Beitrag durch,er ist sehr interessant und gut beschrieben....Habe auch beim Versorgungsamt angerufen aber die konnten mir per Telefon nicht helfen, ich soll die Anträge stellen und schauen was daraus wird...


    Da ich ja sowieso einen nur befristeten Vertrag habe, werde ich mich mit dem Thema erstmal gar nicht beschäftigen.Ich hoffe, das mir nach der Reha besser geht und ich dann nächstes Jahr einen anderen Job suchen kann...mir würde 400 Euro basis auch schon reichen...


    So ich verabschiede mich dann mal und wünsche dir und allen anderen hier im Forum alles Gute und einen schönen Abend.....


    Liebe Grüße *:)

    Hallo Hanni73


    Dir zuerst alles Gute und weiterhin guten Erfolg. Ich hatte auch schon die Idee zu fragen, wie geht es den anderen?


    Zu mir (wob48), meine MM-Anfälle sind leichter geworden, z.T. im Sekundenbereich. Ich bekomme dann einen Schreck und denke, was kommt jetzt? – und dann ist es vorbei. Mir bleibt dann "nur" ein Kopfschmerz für einen Tag. Der letzte wirklich heftige Anfall, war letzten Sommer. Ich hatte ca. 1 L heißes Teewasser im Kocher in der Hand und wollte das Wasser in die Kanne schütten. Wie ein Faustschlag ins Gesicht, drehte sich alles und ich ging zu Boden. Ich bin diesen "dämlichen" Wasserkocher nicht los geworden und habe mich am re Arm und Brust verbrüht. Der Dreher dauerte ca. 10 sec., meine Frau riss mir den Kocher weg, das Hemd runter. Mein Glück, wir waren im Garten, ich konnte bald aufstehen und an die Pumpe gehen und kaltes Brunnenwasser rüber laufen lassen. Das hat mich "gerettet", sodass die Verbrennungen "nur" 2a waren. Tierische Schmerzen! Die Haut ging nach ca. 1 Woche ab und neue bildete sich! Glück gehabt!


    Autofahren habe ich fast ganz eingestellt, weil die Anfälle so aus dem Nichts kommen.


    Zum Thema "Grad der Behinderung" habe ich schon geschrieben, siehe Seite 36, 17.02.10, 15:44. So ein Behindertenausweis, bzw. die Anerkennung von Prozenten, bietet auch einen Kündigungsschutz. Die Beantragung läuft ohne Arbeitgeber. Da fragt auch keiner, ob du Auto fahren darfst oder nicht. Das musst allein du selbst für dich und vor dir beantworten, wie weit du dich oder andere dadurch gefährdest, oder nicht! Es sei denn, du bist Pilot oder Taxifahrer, Busfahrer oder so.


    Ja das wär´s erst mal. Medikamente nehme ich nicht. Spritze (lasse mir!) nur nach schweren Attacken Gencydo 3% (1ml) von Weleda in die Schulter, zur Beruhigung des "Öhrchens".


    Euch allen alles erdenklich Gute.


    "Die Hoffnung stirbt zuletzt!"


    wob48

    Noch ein Nachtrag zum GdB (Behindertenausweis). Wenn ihr schon den Ausweis haben wollt, dann sammelt %, d.h. überlegt, welche Beschwerden ihr noch habt, außer MM und Tinnitus.


    Hier zählt jedes Leiden! Hört sich doof an, ist aber so! Man muss dann nur ärztliche Gutachten "sammeln", aber es lohnt sich. Keine Scheu.


    Gruß wob48

    Hallo Ihr Mitstreiter 8-) ,


    >:( >:( >:(


    mit grossem Ärger muss ich feststellen dass die Nachricht, dass man mit Meniere ohne weitere Einschränkungen Leben kann, sich noch stets nicht herumgesprochen hat.


    >:( >:( >:(


    Jedem der kurz davor steht, sich von seinem Arzt mit Gentamyzin oder ähnlichen prähistorischen Behandlungsmethoden sich verstümmeln zu lassen, kann ich nur raten, nochmals genau meiner früheren Postings zu lesen.


    Nach nun mehr drei Jahren kann ich für mich selbst feststellen, dass ich keine Probleme mit meinem Meliere habe. Ich habe zwar ab und zu ein Ohrenpiepen, aber das erinnert mich dann nur dass ich mal wieder eine Dosis Valcyclovir nehmen muss. Dass wars, kein Arbeitsausfall, kein Schwindel, kein gar nichts.


    Wer mir nun nicht glaubt, dass ich überhaupt Menier gehabt habe, dem kann ich versichern, dass mir die Uniklinik Frankfurt diesen zweifelsfrei bescheinigt hat. Leider haben die mir damals nicht geholfen – das habe ich selbst getan.


    Ich will nicht behaupten, dass Valcyclovir oder Acyclovir bei jedem hillft, aber jedem dem ich es bis dato empfohlen habe, ist begeistert. Speziell wenn Ihr noch nicht solange den Meniere habt, ist dies die Therapie der Wahl.


    Ich arbeite immer noch 60 Stunden die Woche und bin das beste Beispiel.


    Für mich ist es absolut einwandfrei bewiesen, dass mein Meniere auf Herpes Viren verursacht ist.


    Also traut euch, druckt die Links aus die ich früher gepostet habe und sprecht euren Arzt an.


    Schwindelfreien Gruss,


    MorbUS69 8-) 8-) 8-)

    Hallo Morb-US69,


    ich bin mir sicher das Du Dich mit dieser Krankheit ernsthaft auseinandergesetzt hast.


    Dazu gehört auch das Studium diverser fachärztlicher Berichte.


    Die Genese des Morbus Menière ist bis heute völlig ungeklärt! Manche "Experten" auf diesem Gebiet meinen auch wie Du, es könnte durch einen Herpesvirus verursacht werden. Fazit: Nichts Genaues weis man nicht!


    Also, wir als Laien, können nur der einen oder anderen Meinung der Experten folgen.


    Ich habe mich seit Beginn meines "lieben" MM sehr ausführlich mit dieser Krankheit befasst.


    Bei all meinen Recherchen habe ich sehr viele, individuelle Verläufe dieser Krankheit kennen gelernt. Einige Betroffene berichten, die Anfälle würden wöchentlich auftreten, dann verursacht durch persönliche Belastungen oder beruflichen Stress o.ä.


    Andere wiederum berichten, sie hätten alle ein paar Monate oder gar Jahre einen Schwindelanfall.


    Und hier liegt genau das Problem: Abwesenheit der typischen menerischen Schwindelanfälle, bedeutet nicht die Abwesenheit dieser tückischen Krankheit.


    Patienten glauben, wenn ihnen ihr HNO-Arzt etwas gegen diese Krankheit verschrieben hat und die Anfälle bleiben aus,diese Medikament habe geholfen, weit gefehlt, sie befanden sich gerade in einer dieser oben beschriebenen anfallsfreien Zeit!


    Es gibt glaubhafte Berichte von Patienten, welche 13 Jahre anfallsfrei waren und dann aus völligem Wohlbefinden einen schweren menerischen Schwindelanfall bekamen.


    Du schreibst, die Behandlung mit Gentamyzin sei veraltet und aufgrund Deiner gemachten Erfahrungen nicht mehr angebracht?! Dann frage mal die völlig verzweifelten Menschen, die nicht mehr ein und aus wissen, wie sie mit dieser üblen Krankheit weiter leben sollen! Ich freue mich für Dich, das die Medikamente, die Du genannt hast, Dir geholfen haben, aber leider kann man, wie ich schon erwähnt habe, dies nicht verallgemeinern!


    Eine schwindelfreie Nacht an alle Betroffenen


    LG


    Jürgen

    Ein liebes Hallo in die Runde,


    bei mir wurde 2011 MM festgestellt. Nach 2 Tagen an Untersuchungen wurde ich mit einem Flyer über eine Selbsthilfegruppe aus der Uniklinik in Lübeck entlassen. So richtig hat man mich über diese Erkrankung leider nicht informiert. Ich habe mich dann ein bißchen schlauer gelesen.


    Meine Anfälle hielten sich in Grenzen und waren auch nicht so schlimm wie im Jahr 2011. Nu hat es mich aber letzte Woche umgehauen. 2 Tage hintereinander jeweils einen Anfall. Der erste am Donnerstag, wo ich abends noch bei meinem Hausdoc war. Er meinte ich hätte eine Mittelohrentzündung und hat meinen MM gar nicht beachtet. Freitag morgens war es arg schlimm. Kein gehen mehr möglich, Karussell fahren über Stunden, mit übergeben.


    Montag dann zum HNO, der mich gründlich untersucht und auch nachgefragt hat. Leider ist mein rechtes Ohr sehr in Mitleidenschaft gezogen, so dass am Freitag nochmal Hörtest gemacht werden soll. Im Raum steht nun ein Hörgerät.


    Ich fühle mich irgendwie mit der Erkrankung allein gelassen. Ob Freunde oder Familie, keiner kann nachempfinden, wie es ist, wenn man so einen Anfall hat. Einige meinen, es ist seelischer Natur oder das war nur ein Magen -Darm Infekt. Auch die Ärzte, keiner hat wirklich Aufklärungsarbeit geleistet.


    Ich hoffe auf diesem Wege nette Leute kennenzulernen, mit denen man sich austauschen kann, gern auch per PN.


    Liebe Grüße an Alle

    Hallo,


    ich möchte mich auch mal wieder melden.


    Seit ca. 4.5 Jahren mache ich das John of Ohio Regimen (hab in diesem Thread, ein paar Seiten vorher darüber gepostet) und bin immer noch Symptomfrei. Das bedeutet ich hatte keinen Anfall mehr, seit ca. 2 Wochen nach Beginn der Therapie. Davor hatte ich wöchentlich schwere Anfälle und dazwischen praktisch permanent leichten Schwindel.


    Das alles ist bei mir weg und bis auf minimale Ohrgeräusche (durch das geschädigte Ohr) ist nichts davon geblieben. Dass das Zufall ist, kann ich schwer glauben, vorallem da ich bei weitem nicht der einzige bin, der mit dieser Therapie symptomfrei geworden ist. Aber gut, manche Leute hier im Forum wollen sowas nicht einsehen. Das ganze erinnert mich etwas an einen Arzt den ich mal hatte. Ich hab ihm auch davon geschildert, dass ich jetzt symptomfrei bin und er hat gemeint, dass die Therapie nicht helfen kann. Ich hab ihn dann gefragt, warum er das weiß, und er hat geantwortet: "weil man die Ursache der Krankheit nicht kennt". Mit dieser Logik hätte man wohl nie Penicillin entdeckt.


    Dieses John of Ohio Regimen basiert auch auf der Idee, dass Herpesviren schuld für MM sind, ähnlich wie die Acyclovir Therpie welche Morb-US69 macht. Ich würde jedem Empfehlen (unter Rücksprache mit dem Arzt) diese Therapien auszuprobieren. Bezüglich Acyclovir (aber auch der Methode von John) ist allerdings zu beachten, dass es richtig dosiert und auch für einen größeren Zeitraum lang eingenommen wird. Bei mir hat es zwar relativ schnell eine große Verbesserung gegeben (was eher Ausnahme als Regel ist), aber es hat dann noch ca. 3 Monate gedauert, bis auch die kleinsten Symptome verschwunden sind.


    Man vermutet, dass MM verschiedene Ursachen haben kann und deshalb wird auch nicht bei jedem die selbe Therapie helfen, aber bevor man sich mit Gentamyzin das Innenohr komplett kaputt richtet, sollte man vielleicht doch noch etwas weiter probieren. Leider kennen die meisten Ärzte diese beiden Therapien nicht und man muss da selber Initiative ergreifen.


    Falls keine Therapie hilft, dann kann man das immer noch machen, wenn man sonst keinen Ausweg sieht.


    Aja und noch etwas. Es hat sich auch herausgestellt, dass Bewegung/Sport und viel Wassertrinken auch gute Eigenschaften bei MM haben kann. Ich kann das bei mir jedenfalls auch feststellen und tippe, dass es auf die Durchblutungsförderung und der einhergehenden besseren Bekämpfung der Herpesviren durch das Immunsystem herführt.


    Jedenfalls sollte man nicht den Kopf hängen lassen und die Anti-Herpes Therapien wenigstens ausprobieren. Vielleicht hat man ja Glück, laut John ist die Wahrscheinlichkeit relativ groß, dass es was bringt.

    Ich hatte mit meinem HA darüber gesprochen und er hatte auch davon gehört und gemeint, dass es einen Versuch wert ist. Jedenfalls bin ich schon Jahre ab und an mit Lippenherpes geplagt. Wäre mal interessant, wieviel MM-Betroffene z.B. schon mal einen Herpes hatten. So gesehen, kann ich es mir als Auslöser durchaus vorstellen. Denn die Viren verbreiten sich. Zum Glück habe ich hier einen guten Hausarzt, welcher ehrlich seine Meinung sagt. Viele Ärzte mauern hier.

    @ autumn-like

    Es schadet sicher nicht die Therapie auszuprobieren, gerade die Methode von John ist relativ unbedenklich (allerdings sollte man trotzdem, wie John selber schildert, mit seinem Arzt darüber sprechen).


    Hier ist übrigens die aktuelle Version von 2014:


    http://www.zoominternet.net/~kcshop/JOH.PDF


    Laut John gibt es mittlerweile bereits Studien (welche auch im PDF verlinkt sind), dass Anti-Herpes Medikation zu einer erfolgreichen Behandlung führen kann und auch mit seiner Therapie verknüpft werden sollte/könnte.

    @ bcc2k

    Momentan geht es mir gut. Ich klopf aber jetzt gleich auf Holz ;-)


    Diese heftigen Anfälle kamen bisher nur alle paar Jahre. Das letzte Mal vor einem Jahr. Allerdings hatte ich dann noch lange Zeit mit dem Schwindel zum Kämpfen. Aber das war angenehmer zu ertragen, als so ein MM-Anfall. Bei mir kommen diese Anfälle immer mitten in der Nacht. Ich werde wach und nichts geht mehr. Das linke Ohr töst dann wie verrückt, Sehprobleme und Übelkeit. Das volle Programm.


    Ich habe den Arbeitgeber gewechselt und merke, dass es besser wurde. Ich versuche Stress zu vermeiden und mehr auf mich zu sehen. All die Jahre war ich immer nur für die Anderen da und blieb dabei selber auf der Strecke.

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    :)^


    Hallo, ich freue mich, dass mein – zugegeben – recht konfrontatives Posting mal wieder Leben in diese Forum bringt.


    Ich freue mich auch, wenn meine positiven Erfahrungen, anderen Menschen geholfen hat. Ich kenne bereits mehrere persönlich.


    Am Anfang hatte ich auch John von Ohio versucht, allerdings waren die Ergebnisse recht unbeständig und nicht so schnell wirksam. Liegt wohl daran dass meine Virenkonzentration im Ohr recht hoch war. Selbst Acyclorvir hat am Anfang nicht 100% ig gewirkt. Ich habe dann selbst festgestellt, dass dies an der Nahrung liegt. Kurzum, wenn man sehr Argininhaltige Kost ist, wie z.B. Nüsse, Gummibärchen etc.. Man sollte Lebenmittelbevorzugen, die ehr Lysin als Arginin enthalten. Arginin lieben Herpesviren besonders.


    Mittlerweile verzichte ich auch auf Schweinefleisch und blutiges Fleisch (die allerdings aus anderen Gründen). Mir geht es besser hiermit. Acyclorvir wird durch den Körper nicht so gut umgenommen und wird vom Essen beeinflusst. Daher bin ich sehr schnell auf Valcyclovir 1000mg umgestiegen. Am Anfang 3 pro Tag, nach ca. 6 Monaten, nur noch zwei. Jetzt 2 Jahre später nur noch eine. In Kombination mit Lysin, wie bereits erörtert.


    Zu Jürgens Kommentar möchte ich zustimmend anmerken, dass es sicher Fälle geben wird, bei denen diese Therapie nicht wirkt, allerdings könnte das an der Nahrung nehmen, oder an dem Fakt, dass nach mehreren Jahren, sicher das Ohr so weit geschädigt ist, dass eine Regeneration nicht mehr möglich sein könnte. Nur, aber wirklich nur dann, sollte man über Gentamycin nachdenken. Mein Meinung!


    Ehrlich gesagt, lege ich keinen Wert auf die Meinung der meisten Mediziner. Offiziell dürfen die nur wissenschaftlichen Studien vertrauen, Doppelblindstudien. Die sind teuer und existieren nicht. Somit wird die offizielle Anerkennung der Ursache Herpesvirus für den Meniere wohl noch auf sich warten lassen.


    Herpes kommt und geht. Man kann Ihn aus dem Körper (noch) nicht verbannen, jedoch sehr gut im Schach halten. Gleiches gilt für den Meniere. Falls ich nach einigen Jahren einen Rückfall erleide, dann bin ich mir sicher, dass ich mich nicht an meine eigenen Regeln gehalten habe. Menschlich, aber kein Drama, da ich ja eine Therapie kenne, um den Meniere wieder zurückzudrängen.


    Wichtig ist, dass man das Druckgefühl, den grausamen Schwindel, den Hörverlust und sogar den Tinitus (weitestgehend) wieder loswerden kann und somit zu einem normalen Leben zurückkehren kann- mit funktionierenden Ohren. Darum geht's.


    Schwindelfreie Grüsse,


    MorbUS69 :)^