Hallo Jürgen ,


    Ich wollte meine Probleme eigendlich nicht zu sehr ausbreiten jedoch wars passiert , erstmal sorry dafür , jeder weiß wie verzweifelt man ist und wie sehr einem dieser letzte kack auf die Nerven geht.


    Ich bin bereits in Ärtzlicher und Psychologischer Betreuung und kann sagen das ich nen sehr netten und zuvorkommenden HNO und nen sehr netten Psychologen habe.


    Naja also das mit dem lebenswerten Leben muss ich mir nochmal überlegen , da ich letztens nen Anfall hatte und im DM komplett zusammen gebrochen bin und mir keiner helfen wollte , komischerweise wurde mir dann von 2 älteren Damen geholfen die mich auch nicht alleine ließen bis sich alles beruhigte , ich konnte Ihnen dann schildern was mit mir ist.


    Ich kann mit dem Tinnitus und mit der Schwerhörigkeit Leben , aber der Schwindel macht mich echt fertig.


    Am liebsten wäre mir natürlich wenn alles wie vor 2 Jahren ist nämlich nichts sondern alles normal ohne diese nervigen Ohren.


    Wird nur nicht passieren egal wie sehr ich mir das auch wünsche , tja das Leben ist halt kein Ponyhof :-/ .


    MFG Torsten

    Hallo Zusammen,


    die letzten Beiträge zum Thema Morbus Meniere liegen nun schon ein wenig zurück und ich wollte fragen, ob es neue Erkenntnisse gibt?


    Ich bin 25 Jahre alt und leide seit 5 Jahren unter der Krankheit. Aufgrund meiner mittelschweren Schwerhörigkeit auf dem linken Ohr habe ich seit einem halben Jahr ein Hörgerät. An das Rauschen habe ich mich auch schon gewöhnt und seit einem Jahr werden die Hörwerte zum Glück nicht schlechter.


    Allerdings habe ich aktuell wieder täglich Schwindelanfälle. Ich nehme nun schon seit längerem Betahistin und bin die letzte Zeit gut damit zu recht gekommen. Leider scheinen die Tabletten aber nun nicht mehr bei mir zu helfen und ich werde im Januar erneut ein MRT am Kopf machen lassen.


    Hat jemand Erfahrungen mit Alternativen zu Tabletten. Im Krankenhaus wurde mir von einer OP erzählt.


    Freue mich auf Eure Rückmeldungen und wünsche Allen einen guten Start in das neue Jahr :)


    LG Saskia

    Hallo Saskia,


    zu Deiner ersten Frage, ob es neue Erkenntnisse gibt, kann ich von meinem derzeitigen Kenntnisstand nichts Neues berichten,


    Hallo Saskia, Betahistin ist nicht mehr als ein Plazebo! Keine seriöse Studie hat eine wirksame positive Beeinflussung auf den Krankheitsverlauf Morbus Menière bewiesen! Es gibt derzeit kein wirksames Medikament gegen diese schlimme Krankheit, auch wenn in diesem Forum, von dubiosen Anbietern, immer wieder versucht wird, verzweifelten Patienten das Gegenteil zu beweisen.


    Zu Deiner Frage einer möglichen OP:


    Es ist die sogenannte Sakkotomie: Diese OP soll den endolympatischen Hydrops, Auslöser der Schwindelanfälle entlasten.


    Bei ca 80% der Operierten soll ein ein Erfolg, im Sinne einer Besserung der Beschwerden eintreten, leider nicht bei allen Patienten.


    Gern hätte ich Dir bessere Infos mitgeteilt, leider gibt es diese aber derzeit nicht.


    Trotz aller Beschwerden, wünsche ich Dir ein gutes neues Jahr!


    Jürgen44

    @ Torsten 91

    Zitat

    Ich muss sagen das ich durch das Betavert N 6 mal täglich 24 mg etwas mehr ruhe habe als ohne , ohne wäre der blanke Horror für mich.

    wieviel hast du denn täglich vom betavert genommen. neuere Empfehlungen lauten 6 Stück am Tag 2 x 2 x 2 morgens, mittags, abends.


    Hat bei mir auch erst ein arzt nach längerer Recherche rausbekommen und es mir dann verschrieben.


    Ich habe das zwei Jahre so genommen (ohne irgendwelche negativen Nebenwrikungen) , hat mir sehr geholfen. Also ein Versuch es so hochdosiert zu nehmen kann ich nur jedem empfehlen...

    Zitat

    und für alle Betroffenen: Morbus Mennieur kann auch wieder verschwinden...aus heiterem Himmel, so wie es auch gekommen ist oder man hat jahrelang zumindest Ruhe.

    Auch wenn es euch in der akuten Zeit nicht hilft, aber ich bin ein gutes Beispiel dafür. Ich hatte jahrelang schlimme Morbus Menière-Attacken, mehrmals im Jahr, einmal sogar fünf Tage lang ununterbrochen. Irgendwann kamen die Attacken nicht wieder, ich bin jetzt bereits seit 25 Jahren (!) völlig beschwerdefrei.

    Hallöchen


    und erstmal allen ein "gesundes" neues Jahr.


    Oh endlich ist hier mal wieder was los!!! 😊 😊


    Finde es schade das es so wenige Beiträge zur Zeit gibt.


    Ich habe meinen meniere jetzt seit ca 17 Jahren und ich bin die ersten Jahre von Arzt zu Arzt von Krankenhaus zu Krankenhaus und habe nen Haufen Geld für all mögliche Osteopathen, Heilpraktiker. Heiler und was es noch alles so gibt los geworden.


    Ich bin der Meinung das es auch viel mit der inneren Einstellungen... Stress... Sorgen und sich ständig Gedanken machen zu tun hat.


    Ich glaube wenn man "gute" Zeiten glücklich zufrieden und entspannt mit etwas Sport viel Wasser trinken verbringt. Das sich das dann positiv auswirkt.


    Viele Meinungen gehen ja davon aus das Perfektionisten ( immer alles 100% richtig machen...... Immer unruhig und angespannte Menschen) vom meniere betroffen sind.


    Also alle Medikamente.... Therapien...Und Geld verschlingen versprechen etwas in den Hintergrund schieben.


    Versucht so viel wie möglich zu entspannen.... genießen und einfach den Kopf frei zu bekommen.


    "Stress ist oft der Grund für Krankheiten und besonders der innere Stress"


    Ich weiß das ist oft sehr schwer und gerade an schlechten Tagen.


    Aber glücklich und zufrieden zu sein kosten kein Geld und verursachen keine negativen Nebenwirkungen.


    Also ihr lieben ♥ ♥......

    Hallo A_ndrea,


    sehr einfühlsamer Beitrag, kann ich,als Betroffener voll unterschreiben!


    Ja, warum nicht mehr Beiträge von Morbus Menière -Erkrankten hier erscheinen, man kann es nur vermuten: Außer Erfahrungsaustausch über bekannte Krankheitssymptome und mögliche Behandlungsmethoden gibt es leider keine neuen Erkenntnisse. Betroffene von dieser Krankheit ziehen sich zurück, wenn sie nicht von akuten Beschwerden geplagt werden.


    Andere, auch ich, sind es leid von vermeintlichen tollen,angeblichen Heilungserfolgen von obskuren "Mittelchen" betrogen zu werden.


    Alles Gute allen Betroffenen!


    Jürgen44

    Hallo *:)


    ich platze jetzt hier einfach so rein und kann sehr viel unterschreiben, was schon steht. Gerade weil es keine Heilung gibt, habe ich nach meiner Such-Phase mich für diesen Bereich meines Lebens zurückgezogen und will nicht mehr als nötig darüber nachdenken/ austauschen.


    Was jetzt hier öfter anklang, dass es durch Stress mit ausgelöst wird, kann ich vollstens unterschreiben. Mittlerweile habe ich es gelernt auf noch so kleine Zeichen zu achten und trete dann auf die Bremse - besonders was die Ohrgeräusche angeht. Ich kann es dann auch nicht ertragen, ohne Watte im Ohr rumzulaufen. Die Symptome werden zwar dadurch nicht weniger, aber sind nicht mehr so präsent - zumindest ist es bei mir so.


    Wenn sich dies ankündigt, weiß ich, dass ich dabei bin, mich ans Limit zu treiben. Die Krankheitssymtpome sind sozusagen mein Seismograph geworden und seitdem ich darauf achte, werden die Abstände zwischen den Phasen immer größer.


    Ich wünsche allen Betroffenen ganz viel Kraft und Durchhaltevermögen.

    Hallo und Hallöchen,


    Erstmal ein frohes und gesünderes Neues Jahr für alle.

    @ wintersonne 01 ,

    Ich nehme Betavert N 6x täglich 24 mg sprich 2x , 2x, 2x morgens , mittags , abends , da ich aber noch das Tulio-Phänomen habe nehme ich täglich noch 2 x täglich Magnesium ein.


    Mein Hno sagte mir das es klar sei das es als Placebo angesehen wird weils es einfach zu niedrig eingenommen wird , und nur hochdusierte Einnahmen helfen würden , es sollen auch Studien exestieren die zeigen das Betahistin hochdusiert doch hilft , aber eben nur hochdusiert.


    Wo diese Studien zu finden sind , ich habe keine Ahnung. ???


    Ich weiß nicht ob es damit zusammen hängt aber ich merke das ich im Frühsommer , Sommer und Herbst nicht so viele Probleme mit den Ohren hatte als jetzt im Winter kann mich aber auch Täuschen.


    Werde mich bei nächster Gelegenheit nochmals melden wünsche euch alles alles Gute.


    LG


    Torsten :-)

    Tschuldigung für den Doppel Post ,


    Hatte noch was vergessen , im Anfall nehme ich Vomex Zäpfchen oder Diazepame ( Tavor ).


    Tavor nehme ich jedoch nur wenn ich merken sollte das ich in Panik verfalle und aus der Panik nicht mehr rauskomme , schießen mich zwar weg und ist keine optimale Lösung aber bin froh wenn ich nichts mehr mittbekomme einschlafe und wenn ich wieder aufwache und merke der Schreck ist vorbei.

    Hallo zusammen,


    bei mir wurde letztes Jahr Menier diagnostiziert. Ich hatte einen vermeintlichen Hörsturz und wurde im KrH Wolfsburg mit Cortison Infusionen behandelt. Aber es gab keine wirkliche Verbesserung. Ein paar Wochen später dann wieder ins Krankenhaus, dieses Mal in Halberstadt da der Chefarzt ein sehr guter seien soll. Dort wurde dann Morbus Meniere vermutet und nach diversen Untersuchungen auch bestätigt. Ich muss dazu sagen das ich seit meiner Kindheit Probleme mit meinen Ohren habe, Mittelohrentzündungen, Polypen u.s.w. 2008 hatte ich im linken Ohr eine Knocheneiterung die in einer Not OP operiert wurde, seit dem wurde ich mittlerweile 5x am linken Ohr operiert da diese Entzündung immer wieder durchkommt. Das tut dem Hörvermögen des linken Ohres nicht gut so das ich links nur noch ca 25% höre. Und jetzt wurde Morbus Meniere auf dem rechten Ohr festgestellt. Ich leide nicht wirklich an dem Schwindel und wenn habe ich nur ganz leichten Schwindel der mich nicht wirklich beeinträchtigt, es ist eher unangenehm. Einen richtigen Schwindel Anfall hatte ich erst einmal für ca.5 Minuten. Was mich viel mehr stört ist der Tiefton Tinnitus und der Hörverlust. Auf dem linken Ohr habe ich einen lauten Hochton Tinnitus was das einschlafen nicht einfach macht, naja und wenn Meniere aktiv ist kommt der Tiefton noch dazu. Ich nehme momentan Betavert 3x24mg und habe auch Aciclovir ausprobiert, leider ohne Erfolg. Ich habe das Aciclovir 3xTag 800mg genommen und dann reduziert. Aber nach der Reduzierung kam der Tinnitus und der Hörverlust wieder. Ich kann jetzt aber nicht dauerhaft das Aciclovir in einer solch hohen Dosis zu mir nehmen. Ich habe schon herausgefunden das Salz und Nüsse für mich nicht gut sind und es auch wirklich nur einen Tag dauert bis sich der Genuss von Pommes oder Nüssen rächt, dann für ca. 1-2 Wochen bis das Hörvermögen wiederkommt.


    Ich habe gelesen das Ihr verschiedene Sachen nehmt z.B. Lysin. In welcher Dosis wird so etwas eingenommen und hilft es? Ich bin für jeden Tipp dankbar der das Leben wieder ein bisschen lauter macht.


    Danke und Gruß


    Torsten

    Ich habe noch ein paar Fragen:


    Wie lange dauert es bei euch bis das Hörvermögen wieder vollständig vorhanden ist?


    Verschieben sich bei euch auch die Frequenzen, es hört sich alles fremd und verzerrt an. Ein Lied im Radio an der Melodie zu erkennen ist für mich dann unmöglich.


    Bei mir dauert es teilweise bis zu zwei Wochen bis ich wieder gut hören kann.


    Naja und wenn ich dann nicht aufpasse was ich esse kann das in 1-2 Tagen wieder vorbei sein.


    Momentan habe ich ein steiges Auf und ab, die Zeiten in den Meniere aktiv ist werden häufiger und länger obwohl ich schon auf alles achte was ich tue und esse. Aber wenn es so unwillkürlich auftritt kann ich nicht heraus finden was jetzt der Auslöser sein könnte.


    Gruß


    Torsten

    @ Torsten45

    Ja, das mit dem Verschieben der Frequenzen, dieses Verzerrthören etc. kenne ich nur zu gut. Normalerweise höre ich im Auto Radio, aber in dieser Zeit habe ich den Radio ausgemacht, weil es unmöglich war. Bei mir war es unterschiedlich. Manchmal dauerte es 3 Wochen oder länger. Heute weiß ich, dass ich Glück hatte überhaupt wieder normal hören zu können.


    Die Diagnose MM habe ich zwar nicht, aber mein Anfall nachts vor fast 4 Jahren sprach dafür. War leider auch mit Nystagmus und ich hatte einige Monate mit starken Schwindel zu kämpfen. Mir half hier nur die Zeit und ich versuche stressfreier zu leben. Kortison half bei mir noch nie. Betavert erst recht nicht, aber man hat das Gefühl etwas getan zu haben.


    Ich habe zahlreiche Hörstürze hinter mir. Oft war ich auf einem Ohr ganz taub.


    Ich wünsche dir alles Gute und das du bald wieder normal hören kannst. Wenn du z.B. beruflich unter Dauerstress steht, versuche es zu ändern.


    Früher waren zahlreiche Überstunden für mich an der Tagesordnung, heute achte ich mehr auf mich. Damals war ich mit zuviel Arbeit eingedeckt, was ich unmöglich schaffen konnte. Das wusste auch mein Chef, gehandelt hatte er trotzdem nicht. Ein Hörsturz monatlich über ein Jahr und natürlich mit Hörsturz arbeiten - das war leider bei mir an der Tagesordnung, weil mich mein HNO nie aus dem Verkehr zog.