Probleme beim PCR-Test (Nasenabstrich) durch Nasenscheidewandverkrümmung?

    Hallo!


    Ich komme aus Österreich und war im Dezember bei den freiwilligen Massenschnelltests f. Covid-19.


    Davor musste ich noch nie einen Test machen. Ich habe eine Nasenscheidewandverkrümmung (das rechte Nasenloch lässt um ein vielfaches weniger Luft durch). Der Durchführende des Tests (war ein "normaler" Rettungssanitäter des Roten Kreuzes, kein Arzt o.ä.), hatte Probleme das Teststäbchen im besagten Nasenloch einzuführen, es tat auch furchtbar weh. Auf meine Bitte hin, sofort abzubrechen, wollte ich den Test durch die Rachenschleimhaut dennoch durchführen, danach wurde ich jedoch aufgeklärt, dass ein PCR- bzw. ein Schnelltest NIE NUR durch die Rachenschleimhaut durchgeführt wird, es MUSS also ein Nasenabstrich dabei sein. Also versuchten wir es durch das linke Nasenloch. Dort klappte es ohne weitere Probleme.


    Nun ist es jedoch so. Man ist ja nie davor gefeit, einmal einen behördlich angeordneten Pflichttest machen zu müssen, da hatte ich bis dato ohnehin Glück.

    Mein Schwester z.B. musste schon mehrere Tests machen, sowohl freiwillig, als auch behördlich. Immer wurde der Rachenabstrich komplett negiert. Manche Ärzte nahmen den Abstrich nur durch ein Nasenloch, manche bestanden darauf, es durch beide Nasenlöcher zu machen, weil es laut ihnen so korrekt sei.


    Nun habe ich natürlich etwas Respekt vor zukünftigen Tests. Kann es anatomisch sein, dass bedingt durch meine Nasenscheidewandverkrümmung ein Abstrich durch das rechte Nasenloch unmöglich ist oder hat das nichts damit zutun?


    Vielen lieben Dank im Voraus! :-)


    Lg

  • 3 Antworten

    Hallo!


    Ich komme auch aus Österreich und stehe vor so einem ähnlichen Problem bzw. habe vor ein paar Tagen hier auch ein Thema eröffnet:


    https://www.med1.de/forum/hals…hoehlen-problemen-976957/


    Warst du schon einmal bei deinem behandelnden Arzt und hast mit ihm besprochen ob ein Nasenabstrich bei dir ohne Probleme durchgeführt werden kann? Der müsste das doch am ehesten wissen. Ich werde wegen meiner Fragestellung auch in der nächsten Zeit einen Termin beim HNO Arzt ausmachen.


    Leider finde ich im Internet nicht wirklich konkrete Aussagen, wann ein Nasenabstrich nicht durchgeführt werden kann und die Sanitär sind (wie es bei dir war) ja auch oft unwissend bzw. bestehen auf einen Test durch die Nase. Das ist auch ein bisschen meine Sorge, was ich machen soll, wenn ausschließlich nur mehr durch die Nase getestet wird.

    Hallo, also, ich war einmal in einem Testzentrum, dort wurde der Abstrich von Nase und Rachen genommen. Das hat schrecklich weh getan und ich habe erst einmal eine Stunde geheult....

    das zweite mal hat mein Hausarzt den Abstrich genommen- Rachen und Nase, das war nur unangenehm


    In der Uniklinik, wurde mal ein Abstrich genommen, von einer Schwesternschülerin, das war super- allerdings nur im Rachen.


    Ich höre regelmäßig Kekules Corona Kompass- da sagt Herr Kekule, dass es grundsätzlich besser ist einen Nasen und Rachenabstrich zu nehmen, aber es würde wohl auch nur eines der beiden gehen. Ich glaube es war Folge 134..... bin aber nicht ganz sicher


    Vom medizinischen her ist es so, dass man das Nasenloch nimmt, wo keine Verkrümmung vorliegt.... eine Nasensonde wird auch durch das Nasenloch gelegt, wo es keine Engstellen gibt.

    Doch kann sehr wohl damit etwas zu tun haben. Wenn ein Nasentunnel etwas schmaler ist (durch beispielsweise eine Verkrümmung der Nasenscheidewand) kann dies jedes Mal etwas unangenehm sein, wenn da mal reingeschaut wird oder bei deinem Fall ein Test gemacht wird. Wenn dich dies sonst nicht stört, dann ist erstmal alles gut. Wenn man möchte kann man einen Belüftungstest beim HNO machen. Dann hat mein eine eindeutige Antwort.