• Schluckbeschwerden seit Monaten, Angst vor ernster Erkankung (ALS ?!)

    Hallo, Nachdem ich bereits in meinem eigentlichen Thread über allerlei Symptomatik geschrieben habe welche mich seit >10 Jahren verfolgen, fühle ich mich allerdings veranlast aus Ratlosigkeit und auch etwas Angst einen neuen zu eröffnen als gesondertes Thema. Es wurde allerdings auch schon ausführlich in meinem Thread (
  • 281 Antworten

    Du könntest es mal mit Homöopathie versuchen.

    Argentum Nitricum 2-3 Globuli bis zu viermal am Tag.

    Dann sollten zumindest die Nadelstiche weg sein.


    Das ist bei mir ja auch alles immer unterschiedlich! Ich verzweifel so langsam.


    Mir kommts so vor als ob es im Hals schlimmer wird. Ich wach in der früh auf und hab den Mund wässrig und beim Schlucken kommts mir vor als ob es jetzt mittig nimmer so gut geht. Immer 2-3 mal Schlucken müssen damit sich das weniger "verenkt" anfühlt und abfliesst im Hals. Es quietscht dann auch so - ich erklär mir das als ob der Schlundschnürer verkrampft ist und nicht ganz aufmacht.... (irgendwie ??!).


    Dazu kommt auch noch das ich den Schluckreflex nicht permanent wie gewollt auslösen kann. Als ob der Befehl nicht hinten ankommt.


    Dazu kommt es mir auch so vor als ob meine linke Hand anderst ist als meine rechte - und ja ich bin Rechtshänder! Das ist doch zum wahnsinnig werden... grad bei der ALS Symptomatik!


    Der linke Handballen wirkt weniger ausgeprägt, und wirft mehr Falten wenn ich den Daumen weniger strecke als auf der rechten Seite. Dazu sehe ich links mehr Blutgefässe und es kommt mir so vor als ob er flacher ist oder gar ne Delle hat auf dem Ballenhügel... auch wenn ich drüber streiche kommt mir die Haut links so lose vor (weniger straff). Irgendwie schmerzt mir auch die linke Hand etwas je nachdem wie ich greife resp etwas nehme.


    Das schien mir vor Wochen noch nicht so....

    Sorry, aber du scheinst zu viel Freizeit zu haben.

    Höre auf dich den ganzen Tag so zu beobachten.

    Nichts, aber auch gar nichts spricht für eine schwere Erkrankung.

    Ich würde da auch mal Augenmerk auf die Psyche lesen, Du beißt Dich ja regelrecht an der ALS Idee fest.

    Und übrigens: Symptome, die durch die Psyche/Angst ausgelöst werden sind nicht eingebildet, sie sind tatsächlich da, haben aber eben keine körperliche Ursache.


    Mach mal einen Termin bei einem Verhaltenstherapeuten, ich bin sicher, dass Du dann irgendwann relativ beschwerdefrei leben kannst. (das ist doch das Ziel, oder?)

    die unterschiedliche Daumenballen hat jeder. Rechts und Links sind nirgends am Körper symmetrisch. Z.B. die Wadenumfang ist auch unterschiedlich. Betrachtet man näher das Gesicht, gibt es auch Unterschiede.


    Links hört man schlechter als rechts. Die Unterschied ist grösser je nachdem wie gross der Schädel ist. Bei Männer ist es ausgeprägter, als bei Frauen.

    Ok gut, das kann ich mir auch so erklären und akzeptieren. Und ja, desto mehr man genau hinschaut, desto mehr stellt man auch fest.


    Aber mein Hals macht mir echt zu schaffen. Ich bin um 5 wach geworden weil mein Hals wieder gepiekst hat. Ich kann die Stelle dann auch mit dem Finger von aussen lokalisieren und drauf drücken, dann passiert das gleiche. Es piekst und kratzt und ich muss husten und krieg Tränen in die Augen... das wäre ja noch erträglich aber mein Hals fühlt sich auch so geschwollen an. Viel mehr als vor Wochen noch. Es ist eher so dass es "schlimmer" geworden ist. Als ob er permanent unten mittig (in diesem Dreieck) angespannt ist und gar nimmer entkrampft. Oder der Muskel ist halt taub/gelähmt und macht einfach nicht mehr mit...


    Psyche ok, akzeptier ich auch schon seit langem und warte bereits seit Januar auf nen Platz in der Verhaltenstherapie. Das dauert leider. Psychologuen hab ich ja auch bereits hinter mir aber das fruchtet nicht weil ich das auch so wenig "anfassen" kann. Wäre der scheiss mit dem Hals nicht wäre ich der glücklichste Mensch....


    Ich sehe das eher so dass ich Angst und Panik bekomme WEIL etwas nicht funktioniert wie sonst/früher/gewohnt. Nicht anders rum.... Klar hat das irgendwann zu einer Spirale geführt (Teufelskreis) vor > 10 Jahren aber es gab auch Episoden/Zeitabstände da war es weg und sehr sehr gut...


    Ich will auch nicht permanent an ALS denken... ich sag mir selbst dass es das auch gar nicht sein muss/kann aber irgendwie gibt es auch keine 10 anderen Sachen die da noch übrig bleiben. Ich hab auch gar nicht mehr so permanente Angst sondern eher UNGEDULD weil es sich nicht positiv entwickelt und besser wird... ich versuch halt analytisch an die Sache ranzugehn ...


    Ich zitiere mich mal selber.


    Du könntest es mal mit Homöopathie versuchen.

    Argentum Nitricum 2-3 Globuli bis zu viermal am Tag.

    Dann sollten zumindest die Nadelstiche weg sein.


    Aber mein Beitrag wird wohl wieder ignoriert werden.


    Ich habs gelesen, aber ich halte von Homöopathie halt nichts.... agst du jetzt sicherlich nicht hören... verstehe ich auch. Ich denk mir immer: wenn es vorher ein Leben lang nicht so war, dann ist das jetzt auch nicht normal.

    Möchtest du deine Symptome loswerden, oder nicht?

    Ich empfehle nicht jedem Homöopathie, aber gerade den Hypochondern empfehle ich das gerne mal.

    Aber wenn du jetzt so gar nichts einnimmst dann bestätigt dass nur meine Annahme

    dass da bei dir nichts wirklich krankhaftes vorliegt.

    Grippe, Erkältung etc. hat man doch auch immer mal.

    Das Ganze ist einfach nur eine Kleine Unpässlichkeit, nicht der Rede wert.

    Angstgegner schrieb:

    Ich verzweifel echt... ich bilde mir das doch nicht ein

    Nein, du bildest dir das definitiv nicht ein. Auch psychosomatische Beschwerden sind real und nicht ausgedacht. Nur die Ursache ist eben eine andere als oft befürchtet wird.


    Ich schließe mich den anderen an, dass du dich zu viel beobachtest und falsche Schlüsse ziehst. z.B. die Sache mit dem permanenten Speichenfluss - vollkommen normal. Deshalb schluckt jeder einfach regelmäßig, danach geht die Produktion direkt weiter. Bei den meisten anderen Kleinigkeiten genauso.

    Globusgefühl ist auch extrem häufig psychisch bedingt und/oder durch Verspannungen, welche wiederum auch psychische oder andere banale Gründe haben.


    Vielleicht versuchst du dich mal damit zu befassen, wie dir dein Leben so gefällt, was fehlt, was schlecht ist, was du dir wünscht, was nicht klappt, was dich sorgt etc. Ist da was?

    Angst ist nicht dein Gegner. Sie ist ein Teil von dir und Teile von sich sollte man nicht bekämpfen, zumal dir die Angst 'nur' etwas sagen will, was es herauszufinden gilt..

    Ich wäre da vorsichtig, wenn der Hypochonder Homöopathie auch eher für Quatsch hält, wird er sich so leicht in austricksen können. Oder aber es wirkt nicht und er nimmt es dann erstrecht als weiteres Indiz, dass es dann ja was Körperliches sein muss, weil er sich damit ja sonst hätte beruhigen können. Selbstversuche können immer ordentlich in die Hose gehen, würde ich eher zu raten, wenn jemand sehr locker drauf ist und die Sache entsprechend gechillt angeht.

    Zitat

    Das Ganze ist einfach nur eine Kleine Unpässlichkeit, nicht der Rede wert.

    Errmm.. nein . Seit Januar ist das für mich keine Unpässlichkeit mehr..

    Ich merke doch dass der Schluckreflex schwergängig ist, resp es nicht "durchrutscht" beim Schlucken. Irgendwie kommt mir der Schluckreflex so schwach vor 9im unteren Bereich des Halses (nur dort!).


    Bin heute wieder um 5 aufgewacht mit Speichel im Schlund und Nadelstichen im unteren Halsbereich. Erst nachdem ich aufgestanden bin und etwas getrunken habe war es wieder "angenehmer". Beim Liegen kommts mir viel schlimmer vor als wenn ich aufstehe weil dann die Schwerkraft mithilft. Wie gesagt, es fühlt sich an als ob der Muskel ringförmig unten im Schlund geschlossen ist, resp nicht aufmacht wie er soll oder mitmacht beim Schlucken.


    Das Globusgefühl ist jetzt seit Tagen nicht mehr derart präsent als noch zuvor. Es ist leider eher wieder dieses "dumpfe, lahme, taube" Gefühl mittig/rechts unten.


    Einerseits denke ich "ok, womöglich ist es wirklich absolut keine ALS", andererseits kommt mir aber alles so "passend" vor.


    Psychosomatisch akzeptier ich so einiges (vieles) seit all den Jahren in denen ich mich in dieser verfi**ten Angstspirale befinde aber mit dem Schlucken hatte das noch nie etwas zu tun (nicht auf diese Art und Weise)

    Psychologen funktionieren nicht (arbeitest Du denn aktiv mit?) -btw gerade das Globusgefühl im Hals ist zu 80% psychisch bedingt. Das kommt sehr häufig unter Stress vor.


    Homöopathie willst Du nicht, weil Du das doof findest.....


    Dich versuchen mit Sport oder ähnlichem abzulenken willst Du nicht, da es Deiner Meinung nach bestimmt nichts bringe....



    nun, also was möchtest Du? Dass Dir jemand hier sagt: Ja ist ALS, kauf Dir einen Sarg?


    Hier versuchen viele Menschen Dir verschiedene Wege aufzuzeigen. Diese alle abzuwatschen und zum Teil nichtmal auszuprobieren (was spricht genau dagegen die Globuli mal zu testen, die kosten doch nicht die Welt?) spricht eigentlich gar nicht dafür, dass Du nach einer Lösung suchst.

    Angstgegner schrieb:

    Psychosomatisch akzeptier ich so einiges (vieles) seit all den Jahren in denen ich mich in dieser verfi**ten Angstspirale befinde aber mit dem Schlucken hatte das noch nie etwas zu tun (nicht auf diese Art und Weise)

    Und was sagt das aus? Es ist ganz typisch für eine Angststörung dass die Symptome durchaus wechseln können. Dass du das ganze noch analytisch und objektiv beleuchten kannst, das stell ich mal in Frage wenn ich deine Beiträge so lese.

    Tu dir selbst einen Gefallen und geh das therapeutisch an. Gesünder als gesund geht nicht.

    Ich kann durchaus verstehen, was Angstgegner meint, da ich mich in einer ähnlichen Situation befinde.

    Bei manchen Symptomen oder Erscheinungen etc. merkt man einfach, dass diese nicht von der Angst kommen (können).

    Aber das ist für Außenstehende nur sehr schwer nachzuvollziehen, erst recht, wenn man zugegeben hat, große Angst vor etwas zu haben, dann wird eh alles darauf geschoben.

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