• Schluckbeschwerden seit Monaten, Angst vor ernster Erkankung (ALS ?!)

    Hallo, Nachdem ich bereits in meinem eigentlichen Thread über allerlei Symptomatik geschrieben habe welche mich seit >10 Jahren verfolgen, fühle ich mich allerdings veranlast aus Ratlosigkeit und auch etwas Angst einen neuen zu eröffnen als gesondertes Thema. Es wurde allerdings auch schon ausführlich in meinem Thread (
  • 281 Antworten
    lodolu schrieb:

    Bei manchen Symptomen oder Erscheinungen etc. merkt man einfach, dass diese nicht von der Angst kommen (können).

    Denkst du außer euch sind hier alle auf der Wurstsuppe hergeschwommen? Ich hab selbst eine Angststörung, und dass ein Betroffener immer unterscheiden kann ob es psychisch oder körperlich ist, ist allenfalls Wunschdenken.

    Wenn alle Untersuchungen nichts bringen, müsste der Groschen mal so langsam fallen.

    Zitat

    Dich versuchen mit Sport oder ähnlichem abzulenken willst Du nicht, da es Deiner Meinung nach bestimmt nichts bringe....

    Woher willst du das wissen ? Ich treibe 4 mal die Woche Sport ! und ja, ich bemerke es mehr oder weniger auch beim Sport !


    Zitat

    Und was sagt das aus? Es ist ganz typisch für eine Angststörung dass die Symptome durchaus wechseln können. Dass du das ganze noch analytisch und objektiv beleuchten kannst, das stell ich mal in Frage wenn ich deine Beiträge so lese.


    Stichwort Wechselsymptomatik ! ist mir alles bewusst ! Nur bei der Art und Weis wie mein Schluckempfinden ist weiss ich dass es nicht nur psychisch ist - ich spüre da schon einen Unterschied. Und das Globusgefühl ist jetzt nicht mehr so da wie noch vor Wochen als ich mich da definitiv weit mehr reingesteigert habe. Im moment hab ich viel viel weniger Angst, sondern ertrage es recht tapfer - aber ich bin halt schrecklich genervt und irgendwann auch wütend auf diese Symptomatik.


    Wenn ihr mal alle genauer lesen würdet anstatt immer wieder das Gleiche zu prädigen , dann könnte man es schon womoeglich eingrenzen.


    Ich bin im moemnt wieder eher auf der stillen Reflux Schiene angekommen, weil ich doch bemerke dass mir sprichwörtlich das Wasser manchmal bis zum Hals steht. Stichwort: Es schwappt von unten hoch.


    Jetzt entweder weil der Schlundschnürer nicht mehr richtig arbeitet oder weil gerade der nicht mehr so geht wie er soll weil das stille Sodbrennen den Muskel beeinträchtigt.


    Mal schaun was ich da unternehmen kann. Mitte Juli steht eine PH Metrie an zum messen des Reflux. Ich wäre sehr erfreut wenn ich es dann irgendwie medikamentös und mit viel viel Acht wegkriegen könnte.

    Angstgegner schrieb:

    Psychosomatisch akzeptier ich so einiges (vieles) seit all den Jahren in denen ich mich in dieser verfi**ten Angstspirale befinde aber mit dem Schlucken hatte das noch nie etwas zu tun (nicht auf diese Art und Weise)

    Nach so vielen Jahren solltest du aber auch wissen, dass immer neue Symptome dazukommen können und nicht immer die alten, die man schon als Angstsymptom kennt.

    Ansonsten muss wohl mal ein Schlucktest her. Wieso wurde das in all den Monaten noch nie getan?

    PS: Hier bekomm niemand einfach so einen Maulkorb verpasst. Es sei denn, er verstrickt sich in Widersprüche, geht auf nichts ein oder ist trotz vieler Untersuchungen über längeren Zeitraum uneinsichtig. Nichts davon liegt hier vor, lodolu. Es gibt keinen Grund Angstgegner direkt einen "Maulkorb" in Aussicht zu stellen, nur weil du ihn ggf. aus gutem Grund bekamst.

    lodolu schrieb:

    Ich kann durchaus verstehen, was Angstgegner meint, da ich mich in einer ähnlichen Situation befinde.

    Bei manchen Symptomen oder Erscheinungen etc. merkt man einfach, dass diese nicht von der Angst kommen (können).

    Aber das ist für Außenstehende nur sehr schwer nachzuvollziehen, erst recht, wenn man zugegeben hat, große Angst vor etwas zu haben, dann wird eh alles darauf geschoben.

    Mir wurde nach meinem Hilfegesuch hier im Forum ein Maulkorb vom der Administration verpasst, also pass lieber auf, Angstgegner ;-)

    Du wirst lachen, ich sleber kenne Angst nur zu gut, ich war selbst Panikpatientin und ich war auch davon überzeugt, dass einiges davon nicht von der Angst kommen könne.


    Mal davon ab: Bei war der Auslöser der Angst in der Tat etwas körperliches :-) Aber nicht ALS, sondern die Schilddrüse. Vielleicht also auch mal in diese Richtung schauen, die ganz einen ganz schön komisch machen.

    ABER: Ich bin heute noch sehr dankbar, dass ich in einer Verhaltenstherapie damals dennoch gelernt habe damit umzugehen, wenn die Angst mal wiederkommt.


    Du regst Dich auf, dass alles darauf geschoben würde, nein wird es hier nicht. Hier geht es um die Fragestellung ALS oder nicht. Die Wahrscheinlichkeit dafür kannst Du Dir selbst ausrechnen.

    Ich bitte hier eben auch zu differenzieren und auch bei den Mitschreibern nicht zu Pauschalisieren.

    Auf der ersten Seite steht: - Röntgen-Schluck-Test o.B.


    Liest du überhaupt alles?


    Schlucken geht schon, ich verschluck mich auch meistens nicht - trotzdem bleibt irgendwo die Befürchtung vor dieser bulbären Form. Das ist halt das lästige an dem Ganzen weil ich immer wieder diesen Zwang habe den Speichel anzusaugen und wegzuschlucken.


    Ich bemerke auch eine überhöhte Speichelproduktion sobald ich trinke, zB Bier. Es kommt mir so vor das nach dem Trinken der ganze Mund voller schleimigem Speichel ist den ich dann zusätzlich zum Getränk auch noch wegschlucken muss. Auch ohne zu trinken hab ich vermehrt zähflüssigen Speichel. Vor Monaten war das noch viel wässriger kommt mir vor.


    Ich weiss nicht wieso und weshalb das so ist. Zudem hab ich sehr oft dass mir rechts der Kiefer knackt (beim Mundöffnen) - Mittlerweile kommt das sogar links vor.

    Das macht mir dann doch, das gebe ich auch zu, etwas Angst weil das sonst NIE so war.... Ich bemerke auch dass ich mir vermehrt in die Wange beisse, resp die Zunge wund ist durch das ewige rumschlecken. Ich hab das auch schon in meinem eigentlichen "Angstthread" geschrieben (Link auf der ersten Seite).


    Und ja, ich weiss ich dreh mich im Kreis, aber ich bemerke dass etwas nicht stimmt. So wie Lodolu das auch schreibt. Man ist ja nicht total blöd und blind.

    Angstgegner schrieb:

    Auf der ersten Seite steht: - Röntgen-Schluck-Test o.B.


    Liest du überhaupt alles?

    Fast alles. Dies tatsächlich nicht. Aber gut, dann ist dein Gefühl, dass irgendwas nicht funktioniert beim Schlucken, eben wirklich nur ein Gefühl ohne körperliche Grundlage. Umso besser. Zur Überzeugung, einfach zu 'spüren', dass wirklich etwas körperliches nicht stimme, schließe ich mich Tatjanas Beitrag oben auf der Seite an.


    Ein Knacken des Kiefergelenks bei Mundöffnung haben viele. Hatte ich auch schon. Nicht der Rede Wert, wenn man keine weiteren Beschwerden hat.

    mnef

    Wüsste jetzt nicht, wo ich mich in Widersprüche verstrickt oder in irgend einer Weise gegen die Forumsregeln verstoßen hätte, aber lassen wir das.


    Ich muss sagen, dass ich die Haltung nach dem Motto "man kann nie wissen, was von der Psyche kommt und was nicht" genau so ignorant finde, wie wenn man sagt, dass es sowas wie Psychosomatik nicht gäbe. Denn meiner Ansicht nach hat man sehr wohl ein Gespür dafür.

    Und (jedenfalls in meinem Fall) sind ja nicht mal "alle" Untersuchungen gemacht worden, die etwaige Zweifel bzw. Ängste widerlegen könnten, weil man sowieso schon vom Hausarzt als Psychosomat abgestempelt wird.

    Ich bin seit 14 Jahren mit Angststörung unterwegs, und von meinem Arzt noch nie als Psycho abgestempelt worden. Wohl eindeutig deshalb weil ich das was der Arzt mir sagt, auch einfach mal so annehmen kann.

    Zum Thema stiller Reflux: hättest du einen Reflux hätte man das bei der Gastro gesehn. Spätestens der HNO würde zumindest eine Reizung im Rachen erkennen wenn es ein gasförmiger Reflux ist. Ich leide selbst unter einem Reflux.

    Aber irgendwas wird man nach unzähligen Untersuchungen schon finden, auf was du deine Beschwerden schieben kannst. Wer lange genug sucht....

    Ich hoffe dir ist bewusst dass Symptome nicht automatisch verschwinden wenn man weniger Angst verspürt.;-)

    Ich habe schon seit dem ich denken kann immer viel Speichel im Mund.

    Aber das hat für mich keinen Krankheitswert.

    Dieses schwer schlucken kenne ich auch, das habe ich immer dann wenn es mir psychisch einfach schlecht geht. Wenn ich keinen Appetit habe und nur was esse, weil ich seit Stunden nichts zu mir genommen habe.

    Ok. Klingt alles plausibel was ihr schreibt. Allerdings hab ich halt im Hals (so verspüre ich es halt) einen "Blindspot" , so eine Stelle die halt taub wirkt. Je nachdem wie ich schlucke bemerke ich ja auch so ein quietschen als ob dort der Schlund verengt ist und man den Speichel durch den Hals presst.


    Dazu gesellt sich dann ja auch gerne urplötzlich Reizhusten. Das nervt tierisch und verunsichert extremst. Entweder tagsüber oder nachts und dann wache ich deswegen auch auf.


    Es ist echt zum Mäuse melken....

    Angstgegner schrieb:

    Ok. Klingt alles plausibel was ihr schreibt. Allerdings hab ich halt im Hals (so verspüre ich es halt) einen "Blindspot" , so eine Stelle die halt taub wirkt. Je nachdem wie ich schlucke bemerke ich ja auch so ein quietschen als ob dort der Schlund verengt ist und man den Speichel durch den Hals presst.

    Auch eine Verengung sieht man bei der Gastro.

    Schilddrüsenfehlfunktion macht Globusgefühl und Schluckbeschwerden....und kann auch psychische Probleme verursachen.

    TSH, ft3, ft4 beim HA checken lassen,

    wenn nötig selber zahlen.

    Die TSH, ft3, ft4 Werte hab ich schon seit Jahren immer wieder mal kontrolliert. Die waren immer in der Norm und alle Ärzte meinten das wäre nicht auffällig. Ich weiss es gibt auch da X Diskussionen welche Werte gut oder bedenklich sind.... ich denke aber nicht dass das hier das Problem ist.

    Angstgegner schrieb:

    ich denke aber nicht dass das hier das Problem ist.

    Dann schreib doch die Werte einfach mal rein, lass jemanden drüber gucken, der sich da etwas besser auskennt, weil die Schilddrüsenkrankheit ihn auch betrifft.

    Ich wette ein paar hier in deinem Thread können das ganz gut.

    Schilddrüse kann wirklich viel machen und "in der Norm" ist bei der Schilddrüse mal so garnix wert, wenn der behandelnde Arzt keinen Plan hat von der Schilddrüse.