• Schluckbeschwerden seit Monaten, Angst vor ernster Erkankung (ALS ?!)

    Hallo, Nachdem ich bereits in meinem eigentlichen Thread über allerlei Symptomatik geschrieben habe welche mich seit >10 Jahren verfolgen, fühle ich mich allerdings veranlast aus Ratlosigkeit und auch etwas Angst einen neuen zu eröffnen als gesondertes Thema. Es wurde allerdings auch schon ausführlich in meinem Thread (
  • 281 Antworten
    Angstgegner schrieb:

    Die TSH, ft3, ft4 Werte hab ich schon seit Jahren immer wieder mal kontrolliert. Die waren immer in der Norm und alle Ärzte meinten das wäre nicht auffällig. Ich weiss es gibt auch da X Diskussionen welche Werte gut oder bedenklich sind.... ich denke aber nicht dass das hier das Problem ist.

    Na dann ist es eben ALS

    Maerad schrieb:
    Angstgegner schrieb:

    Die TSH, ft3, ft4 Werte hab ich schon seit Jahren immer wieder mal kontrolliert. Die waren immer in der Norm und alle Ärzte meinten das wäre nicht auffällig. Ich weiss es gibt auch da X Diskussionen welche Werte gut oder bedenklich sind.... ich denke aber nicht dass das hier das Problem ist.

    Na dann ist es eben ALS

    Genau mein Gedanke... Alles andre gut behandelbare KANN es ja nicht sein....
    Aber ALS, die viel weniger wahrscheinlich ist...das MUSS es sein.

    Ich finde das jetzt nicht fair und auch nicht gerechtfertigt dass ihr das einfach so auf die leichte Art und Weise in den Raum werft. Immerhin seid ihr auch keine Ärzte sondern nur Anteilsnehmer auf Distanz. Wenn man euren Rat nicht so easy befolgt wird man beschimpft... Das ist auch nicht wirklich Sinn und Zweck von all dem hier.


    Ich bin halt verzweifelt und das Ganze hat richtige Auswirkungen auf meine Beziehung und meinen Job. Ich bin niedergeschlagen, schiebe Panik und Angst deswegen mehr als je zuvor und weiss halt nicht genau weiter.


    Das Psychische mag stimmen, aber wie krieg ich das in den Griff. Wenn mir jemand erzählt dass das so ist sag ich "ja, gut, akzeptiert, toll". Davon kann ich dann aber keinen Deut besser schlucken.... und das aberdämliche Speichelzusammenziehen im Mund resp an den Vorderzähnen wird auch nicht besser nur weil ich mal kurz abgelenkt bin.


    Ich bin halt langsam echt depressiv und verzweifelt und hab keine Geduld oder Kraft mehr:°(

    Angstgegner schrieb:

    Immerhin seid ihr auch keine Ärzte sondern nur Anteilsnehmer auf Distanz.

    Stimmt ich bin kein Arzt, aber ich habe 20Jahre eine Unterfunktion der Schilddrüse. Wer glaubst du hat mehr Ahnung von Schilddrüsenwerten. Ein Arzt der Laborwerte sieht, aber die Symptome nicht erleben muss, oder jemand, der damit lebt, sich alle paar Monate/Jahre damit selbst auseinander setzen muss, weil Haus-Ärzte keine Ahnung von Schilddrüsenproblematiken haben...


    Ich bin kein Arzt, nein. Aber IN DER NORM heißt bei der Schilddrüse einfach garnichts.


    Und anstatt die Hilfe anzunehmen, dass mal wer drüber schaut, der dann sagt "Nee is echt ok so" oder "Naja der Brüller sind die Werte jetzt nicht, du könntest von Hormonen eventuell profitieren", da blendest du das Thema, das wirklich Symptome auslösen kann, auch solche wie Angst und Depressionen, einfach aus.

    Es muss ja ALS sein... Klar bin ich kein Arzt und kann schon garkein ALS ausschließen, aber ich kenn mich zBsp ziemlich gut mit Schilddrüsenwerten aus. Mein Arzt hört inzwischen auf mich, was die Dosierung angeht, weil ICH muss in meinem Körper leben. Ich muss mich wohlfühlen und so gut es geht Symptomfrei sein. Und das kann ich nicht, wenn man mich "gerade so" in der Norm hält. Ich brauch die Mitte der Norm. Eher etwas drüber. Bin ich unten in der Norm, habe ich elendige Symptome und schlafe 13-14 Stunden am Tag, bin depressiv und ängstlich.Aber ich wär in der Norm, also nicht behandlungsbedürftig? Falsch gedacht.

    Globusgefühl hab ich übrigens auch in Unterfunktion. Meine Schilddrüse ist zu groß, da kann das vorkommen und wenn dann noch der Stress der niedrigen Hormone dazu kommt, BUMM kann ich mich auf nichts andres konzentrieren.

    Machts nicht grad besser, dass meine Speiseröhre auch nicht richtig schließt.

    Niemand hat Dich beschimpft, aber es ist auch egal, welche Tips wir Dir geben, es kommt immer ein "aber das kann es nicht sein".

    Du hast (fehlender Mimik geschuldet) sicher falsch aufgefasst, was ich schrieb.


    Wenn auf alle Möglichkeiten hin immer nur ein Abwiegeln kommt, dann war es nur eine (genervte) Schlussfolgerung, die durchaus auch sarkastisch aufzufassen ist. Wenn Du ja weißt, dass weder ALS noch etwas anderes hier im Forum diagnostiziert werden kann führt das aber auch Deine Frage ein wenig ad absurdum.

    Na Xirain hat es auch schon versucht zu erklären. Aber wenn Du magst, dann dreh Dich weiter im Kreis, jedenfalls ab hier ohne mich.

    Alles Gute.


    Angstgegner schrieb:

    Immerhin seid ihr auch keine Ärzte sondern nur Anteilsnehmer auf Distanz.

    Die User, die dir zuletzt geantwortet haben, haben sich aber genauso mit deinem Thema beschäftigt und vermutlich sogar mehr Zeit zum Durchdenken und Antworten investiert, als einem Arzt im Praxisalltag durchschnittlich bleibt. Die wälzen für gewöhnlich nicht ewig die Symptome der Patienten durch, Normwerte, ok, tschüss.

    Eine latente Unterfunktion ist gerade durch Werte im Normbereich gekennzeichnet. Dafür muss man kein Arzt sein bzw. das berücksichtigen auch viele Ärzte nicht.


    Nichtsdestotrotz heißt das natürlich nicht, dass du das auch hast. Ich sehe es auch kritisch und nach wie vor die Psyche als dein Hauptproblem.

    Gut, ich verstehe und akzeptiere sehr wohl dass meine Psyche nen gewaltigen Knacks hat mittlerweile. Nur bin ich eher davon überzeugt dass es daher kommt "weil" ich was spüre/empfinde/habe was nicht so ist wie "damals".... aber ok !


    Ich kann die Schilddrüsenwerte ja mal abschreiben, das ist nicht so das Problem.

    Hier die letzten SD Werte vom 26.4.16:


    TSH 2.0 (Norm 0.35 - 4.5)

    T4 1.0 (Norm 0.7 - 1.5)

    T3 3.1 (Norm 1.7 - 3.7)


    Im März 2018 Blutanalyse TSH 1.9 (ohne T3/T4 Werte)


    T3 war bei mir schon immer etwas höher aber nie ausserhalb der Norm (bei keiner Blutanalyse bis dato seit 2009). Hab kurz alles angeschaut und verglichen.


    Ich hatte ja auch schon mal nen Termin bei einer Endokrinologin in 2016 wegen der SD. Auch wegen solchen Diskussionen.


    War sehr entspannt und nachdem ich ihr die Werte (TSH, fT3, fT4 sowie Antikörper) von 2016, 2015, 2013 und 2009 mitgebracht hatte, war für sie relativ schnell klar dass mit der SD kaum was sein kann.


    Es gab dann noch einen Ultraschall und der war auch damals sowie jetzt im März ohne Befund. Kein Knoten, kein Kist, normale Grösse und Struktur. Zart und geschmeidig.


    Daher denke ich nicht so an die SD.....


    Ich will ja auch gar nicht an ALS denken und es auch rationel ausschliessen aber wieso hab ich diesen Speichelfluss? Gestenr hab ich seit langem wieder mal Schokolade gegessen und ich hab sicherlich 30 Minuten lang in meinem Mund mit kontinuierlichem Speichelfluss gekämpft. Sonst hab ich Schoko immer wieder gerne mal genascht aber in letzter Zeit geh ich nimmer dran weil es mich dann bloss noch nervt...


    Fragen über Fragen , und das soll die Psyche alles können?

    Angstgegner schrieb:

    Nur bin ich eher davon überzeugt dass es daher kommt "weil" ich was spüre/empfinde/habe was nicht so ist wie "damals".... aber ok !

    Ich glaube, ich habe hier noch niemanden mit "Knacks" gelesen, der das nicht eine ganze Weile von sich gesagt hat

    Angstgegner schrieb:

    TSH 2.0 (Norm 0.35 - 4.5)

    T4 1.0 (Norm 0.7 - 1.5)

    T3 3.1 (Norm 1.7 - 3.7)

    Bei Schilddrüsenwerten ist es sinnvoll die Werte in Prozente der Norm umzurechnen, damit sie immer vergleichbar sind.


    Dein ft3 liegt bei 70%

    Dein ft4 bei 37,5% der Norm.


    Wenn das meine Werte wären, wäre ich nicht zufrieden, allerdings bin ich auch Schilddrüsenpatientin. Mir lägen die Werte zuweit auseinander. Allerdings muss man das alles ja im Gesamten sehen und wenn du wirklich keinerlei Knoten hast, würde ich das auch so lassen, solange es nicht zusätzliche Symptome gibt.


    Eine Frage bleibt aber noch offen: Wie groß ist deine Schilddrüse?
    Wenn man eine zu große Schilddrüse hat, hat man auch oft ein Globusgefühl. Vielleicht findest du die Info noch irgendwo. Kleine Schilddrüsen finden Beachtung, Zu große, aber oft erst ab einer bestimmten Größe...


    Angstgegner schrieb:

    aber wieso hab ich diesen Speichelfluss?

    Reine Theorie, aber ich könnte mir vorstellen, dass sich da etwas bei dir verselbstständigt hat.
    Jeder Mensch kriegt ziemlich den Mund mit Speichel voll, wenn man ihm sagt "Denk an Ketchup" oder "Denk an saure Gurken".
    Mir ist es sogar nicht nur einmal in meinem Leben passiert, dass ich mit offenem Mund Ketchup auf einen Teller gegeben hab und mir plötzlich Speichel raus schoss aus meinen Speicheldrüsen ;)


    Eventuell hat sich da dein Gedankengang mit dem vielen Speichel an das "Speicheln" gekoppelt?
    Die Angst und die Befürchtungen davor kurbeln das ganze dann nur an.

    Zitat

    Eine Frage bleibt aber noch offen: Wie groß ist deine Schilddrüse?

    ich ab ja geschrieben: Es gab dann noch einen Ultraschall und der war auch damals sowie jetzt im März ohne Befund. Kein Knoten, kein Kist, normale Grösse und Struktur. Zart und geschmeidig.


    Alle Ultraschalls waren soweit OK ... keine Ärzte haben dies bemängelt von der Grösse her und die waren auch spezialisiert auf dem Fachgebiet.


    Zitat

    Eventuell hat sich da dein Gedankengang mit dem vielen Speichel an das "Speicheln" gekoppelt?

    Die Angst und die Befürchtungen davor kurbeln das ganze dann nur an.

    Das hab ich mir auch schon gedacht. Ich hab womöglich echt das Unbewusste in das Bewusste verschoben und steuer nun auch zuviel dieser "unbewussten" Handlungen durch meine ständige Kontrole und innere Beobachtung.

    Ich hoffe ich kann das wieder "verlernen".


    Trotzdem bleibt immer diese Ungewisstheit und dieses Angstgefühl dass doch was ist.


    Die Angst ist eine Bitch... ganz ganz schlimm und wohl doch gesund in gewissem Ausmass.

    Hi zusammen,


    Hier in dem Beitrag ist ja mehr los... Habe fälschlicherweise noch im Orginalthread geantwortet:


    https://www.med1.de/forum/hals…tID=24263852#post24263852


    Hab ähnliche Symptome was die Schluckbeschwerden betrifft und stehe noch relativ am Anfang meiner Untersuchungen, HNO ist durch und ohne Befund. Schilddrüse folgt, Orthopäde konnte mir auch nicht helfen, da keine Blockaden herrschen (sollen). Habe aber oft jobbedingt Nacken- und Schulterschmerzen.


    Was direkt geholfen hat, war die Inhalation von Salbei+Kamille... Ich konnte schlagartig besser Schlucken (ohne das knorpelige knacken), wenn auch nur die nächsten ~10 Schluckvorgänge. Der HNO meinte, dass ich damit die Muskeln kurz entspannen konnte und alles mit Feutigkeit benetzt wurde.


    Angstgegner : Mach dich nicht verrückt, du machst gerade eine intensive Kennenlernphase mit deinem Körper durch ;-)

    Kannst du was zu deiner Sitzhaltung (Job/Freizeit), Sportaktivitäten, Zigarettenkonsum und Stress berichten? Ich meine allein die Beiträge hier stressen dich sicherlich --> Teufelskreis...

    Sind Kiefer/Zahnprobleme bekannt? Hast du nächtliches Zähneknirschen/pressen? Fühlt sich die Kiefermuskulatur angespannt an?


    Gute Besserung

    VG

    Hallo - ich war jetzt erstmal 3 Wochen im Urlaub. Hat aber an meinen Symptomen rein gar nichts verändert.


    - Sitzhaltung ist wie eh und je - Bürojob. Ich versuche aber anständig gerade zu sitzen und nicht im Stuhl zu lungern.

    - Gar kein Zigarettenkonsum

    - Stress, hm, bloss den den ich mir mache... im Moment an sich keinen ausser den körperlichen weil ich ja die Problematik habe...

    - Kiefer/Zahnprobleme null. Seit Januar hab ich halt dieses Kieferknacken rechts. Als ob der Kiefer rausspringt weil alles verspannt ist.... Ich denke nicht dass ich nachts presse oder knirsche. Das hab ich alles noch NIE gemacht...


    Seit heut früh macht der HNO eine PH Messung zwecks Reflux aber daran glaub ich einfach nicht....Der anhängende Apparat zeigt auch permanent brave 6.8 bis 7.2 PH an ...


    Ich hab tagsüber oder auch nachts (wache dann auf) immer wieder mal dieses Pieksen/Nadelstechen im Halsbereich links oder rechts unten. Gestern hatte ich es nach dem Aufstehn sogar beim Sprechen!! Das war auch noch nie.... Das ist dann auch gar nicht lustig... Es war dann allerdings auch wieder weg. Kommt gerne bei einer speziellen Kopfhaltung glaube ich zu bemerken.


    Kein HNO kann mir wirklich helfen, wobei ich definitiv etwas verspüre.


    Ich erkläre mir das als Laie ja so dass da etwas ausgerenkt, eingeklemmt oder verrrissen / angespannt ist und das die Muskeln rechts unten im Hals beeinflusst und dadurch das Schlucken sich so komisch / halbfest anfühlt und es links klackt beim Schlucken weil dieser Muskel sich normal mitbewegt.


    Ich weiss allerdings auch nicht was ich machen kann... War schon bei Physiotherapeuten und Osteopathen... *seufz* nix hilft mehr.

    schluckknacken schrieb:

    Schilddrüse folgt

    Was kam da raus?

    Die Schilddrüse liegt unten am Hals... kann manchmal Probleme machen.