• Schluckbeschwerden und Knacken beim Schlucken

    Hallo zusammen, ich habe seit einigen Monaten seltsame Schluckbeschwerden, ohne Halsschmerzen oder sonstiges. Wenn ich trinke oder esse, habe ich beim Runterschlucken das Gefühl, als würde ich auf einen Widerstand stossen. Es knackt etwas beim Schlucken. Es tut nicht weh, ist aber extrem unangenehm. Es wird auch nicht schlimmer, aber auch nicht besser. …
  • 83 Antworten

    Ich hol das ganze mal aus der Versenkung da ich auch seit Januar 2018 betroffen bin!


    Hier mein Faden: http://www.med1.de/Forum/Krankheitsaengste/721318/


    Ich hab genau das gleiche wie die meisten oben:


    - Beim Schlucken klackt es im Kehlkopf. Als ob er Spiel hat/locker ist oder sich der Knorpel anders verschiebt als "früher" und über so einen Knoten/Knubbel rutschen muss. Das ganze aber nur links wenn ich den Kopg leicht nach links drehe!


    - Globusgefühl unten rechts im Hals begleitet von Würgereiz und dem Gefühl "verschleimt" zu sein im Hals. Dazu dann das ewige Räuspern...


    - Die Vorstellung es wäre besser wenn man beim Schlucken den Kopf dreht oder streckt. Dazu dann auch das ewige mit den Fingern am Hals rumtätscheln....


    Das Ganze muntiert dann zu einem Tic und verselbstständigt sich:


    - Dieser Drang dauernd Schlucken zu müssen ist ne Qual. Das Gefühl vermehrt Speichel zu produzierne welcher unter der Zunge zusmamenläuft ist auch schrecklich.


    - Die Zunge wird an der Spitze wund vom ewigen Speichel locken und zusammenziehn durch die Vorderzähne. Aphten quälen mich auf/unter der Zunge.


    - Die Zähne tun mir weh , wohl vom provozierten Unterdruck. Genau so die Backen-/Kaumuskulatur.


    Ab und zu:


    - Reflux der einfach so erscheint nach dem Essen. Es stösst mir auf und läuft einfach so wieder hoch. Aber nicht immer.


    Ich weiss einfach nicht weiter aber bin mittlerweile auch von Verspannungen am Hals überzeugt. Das ganze kam ja erst nachdem ich im Januar 2018 bei einem Osteopathen vorstellig wurde und der mir die HWS inkl. Atlas eingerenkt hat. Dabei erinner ich mich dunkel dass der Halswendemuskel überstrapaziert wurde... Allerdings kam diese Erkenntnis sehr spät nachdem der Ärztemarathon bereits eingesetzt hatte (Gastroskopie ohne Befund, Breischlucken unter Röntgenbestrahlung ohne Befund, Schilddrüsenechographie ohne Befund, Blutanalyse einwandfrei, MRT steht noch aus....).


    Hat da einer eine konkrete Idee was es sein kann und wie man die Sache angehn kann? Ich bin grade bei einer Physiotherapeutin welche mir die Halsmuskulatur streckt und entspannt und versucht zu lockern da sie merkt dass alles verhärtet ist.


    Ich hoffe dass das Erfolg bringt.

    Hi Angstgegner,


    ich muss nicht aufrollen, was ich für Beschwerden habe, denn die Decken sich mit deinen und denen der anderen Leidensgenossen...

    knorpeliges Knacken beim Schlucken...

    wäre super, wenn du deine Fortschritte hier mit uns teilst. Hoffe deine Physio konnte dein Symptome lindern?

    Ich habe beim Orthopäden angefangen, da ich generell eine scheiss Körperhaltung (Bürojob) und dadurch Verspannungen im Nacken, Kopf, Schulterbereich habe. Aber da kam nix bei raus, außer dass ich schwimmen gehen soll.

    Gefühlt trat es bei mir nach einem Infekt auf und hält nun rund 2-3 Monate an. Ich werde als nächstes den HNO aufsuchen und mal schauen, was mir fehlt.

    Aus der Erfahrung weiss ich, dass ich beim Schlafen anscheinend meine Zähne fest zusammendrücke und das seit längerem. Morgens habe ich meistens eine verkrampfte Kiefermuskulatur. Ich gehe daher ganz stark davon aus, dass es eine anhaltende Verspannung der Muskulatur in richtung Zungenbein oder aber die Lymphknoten sein können. Ich werden auch mal Lymphomyosot und eine kleine Magnesiumkur ausprobieren.

    Refluxerscheinungen und Husten mit ständigem Räuspern mit Auswurf plagen mich übrigens auch. Eventuell kann das alles zusammenhängen. Reflux, Hustenreiz, Speiseröhre gereizt --> Schluckbeschwerden...


    Gute Besserung an alle, hoffe auf weiteren Erfahrungsaustausch.

    Hi,


    HNO (Kehlkopfspiegelung/Stimmbänder) ohne Befund.


    Nun wird die Schilddrüse abgecheckt.

    ...nach wie vor das Knacken (machmal zweifaches Knacken) beim Schlucken, allerdings habe ich mal in alle Richtungen recherchiert und schließe Verspannungen im HSW nicht aus. Das kann ebenfalls zu Schluckbeschwerden führen.

    Ich inhaliere seit ein paar Tagen die warmen Dämpfe von Salbei/Kamille und muss sagen, dass das Schlucken direkt nach der Inhalation teilweise ohne Knacken funktioniert. Daher schließe ich Muskelverspannungen im Hals und Kieferbereich nicht aus. Nächtliches Zähnepressen/knirschen kann auch eine Ursache von Verspannungen im Halsmuskel oder Speiseröhreneingang sein, Gebissfehlstellung, falsche Sitzhaltung, Bandscheiben etc. Ist alles nicht auszuschließen...


    Angstgegner : Mach dich nicht verrückt, ich lese gerade deine anderen Beiträge. Es bringt nichts, wenn du nun auf jeden Pieps achtest. Nimm es wahr, aber bild dir daraus keine Meinung, solang die Befunde nicht aus ärztlicher Seite da sind.


    VG

    Hi, ich habe das auch jetzt schon zum zweiten oder dritten Mal. Gute Nachficht...es geht wieder wge..,und kommt irgendwann wieder...vis es wieder verschwindet. Auch alles untersucht...und jetzt nehme ich an...das wir . mein Doc und ich es herausgefunden haben. Mein Gefühl war, dass es links neben dem Kehkkopf ist, weil da beim Schlucken immer etwas rüberspringt - so ein Knorpel etc. Fakt ist, dahibter liegen..tieferliegende Lymphknoten (siehe Dir mal Skizzen im Internet dazu an mit dem Begriff). -da kannst Du Dir den Lypmknoten quasu aussuchen, der da stört. Ich kaue tagsüber immer an den Wangen innen ubd manchmal verletze ich mich dort auch heftiger. Das alleine kann schon der Grund sein, dass im Hals ein Lymphknoten besonders wachsam ist und dicker wird. Das dauert dann auch länger, bis er sich wieder beruhigt hat. Zuldtzt hat mein Doc mir Antibiotika verschrieben, weil mir das Schlucken an der Seite schon weh tat. Man schlucktja auch immer mehr, je nervöser es einen macht. Also, man muss ein Medikament nehmen, welches die Lymphknoten abschwellen lässt. Du hast bestimmt irgendwo etwas am Zahn, Zahnfleisch, Nacken, Mückenstich o.ä. - ich hatte sogar mein neues Tattoo am Oberarm auf der Seite im Verdacht, das kann auch diesmsl der Auslöser für den Terz im Hals mal wieder sein. Schlimm ist es aber nicht - nachgucken schaden aber nicht, wie Blutuntersuchung und Ultraschall am Hals. Die lassen sich halt nciht anders darstellen. Mach -dich nicht verrückt. Das haben so viele Menschen und es gdht wieder weg...wenn diese Lymphe abgeschwollen ist - wenn sie dann mal Lust dazu hat! ;)

    Zitat

    Mein Gefühl war, dass es links neben dem Kehkkopf ist, weil da beim Schlucken immer etwas rüberspringt - so ein Knorpel etc. Fakt ist, dahibter liegen..tieferliegende Lymphknoten (siehe Dir mal Skizzen im Internet dazu an mit dem Begriff). -da kannst Du Dir den Lypmknoten quasu aussuchen, der da stört. Ich kaue tagsüber immer an den Wangen innen ubd manchmal verletze ich mich dort auch heftiger. Das alleine kann schon der Grund sein, dass im Hals ein Lymphknoten besonders wachsam ist und dicker wird.


    Ja so in etwa hab ich das auch. Hab auch dauernd Aphten im Mund und beisse mir auch gerne in die Wangen... das ist so lästig und aktiviert dann definitiv die Lymphknoten. Mein HNO meinte auch dass die marginal vergrössert sind. Kann aber sonst nichts entdecken...


    Ansonsten hab ich in meinem Thread noch weitergeschrieben, will nicht alles 3 mal wiederholen: https://www.med1.de/forum/hals…ter-erkankung-als-937755/

    Gibts hier was neues? Ich plage mich immer noch wie bekloppt.

    Ich hab mir aber schon länger nicht mehr in die Wangen / Zunge gebissen - das ist mal schön aber nicht auszuschliessen das es wieder passiert...


    Ich hab aber das ungute Gefühl dass ich fester schlucken muss und dabei die Backenzähne aufeinanderpresse - die schmerzen jetzt :( Dazu kommt dieses verschleimt sein im Hals-Rachenbereich und dann muss ich den Kelhkopf oder so ekelhaft anspannen/hochziehen damit der Schleim hinten runterläuft und ich besser wegschucken kann...


    Es nervt tierisch und ich weiss schon gar nicht mehr was normal war und was nicht.

    Hallo,

    ich bin beim googeln auf ihren Beitrag gestoßen. Habe genau die selben Sympthome. Bin schon bei vielen Ärzten gewesen. Keiner könnte mir helfen. Es ist jetzt fast ein Jahr vorbei und ich bin echt am verzweifeln. Würde ihnen bisher geholfen?


    MfG

    Kamlage

    Hallo zusammen,


    Ich hab dasselbe wie die meisten hier seit über einem Jahr. Es ist extrem nervig, hab alle möglichen Untersuchungen hinter mir. Allergietests, MRT, kehlkopfspiegelungen, 10 Stunden osteopathie, 20 Stunden Physiotherapie usw. einige Tausend Euro Arztrechnungen fast 5 stellig. Und passiert ist nichts außer damit jeder Kohle gemacht hat und nicht wirklich interessiert ist einem zu helfen. Man sieht bei mir zb. Damit die hals und nackenmuskulatur total unterschiedlich stark ausgeprägt ist und der Kehlkopf dadurch auch nicht mehr mittig sitzt. Beim Schlucken Bewegt er sich auch nicht gerade auf und ab. Das war früher nicht so. Die Ärzte wollen das nicht sehen und sagen das ist normal keiner ist symmetrisch. Ich kenn meinen Körper aber schon länger und weiß das es vorher nicht so war.

    Es gibt anscheinend nur ganz ganz wenig gute Ärzte. Leider

    Die meisten haben keine Ahnung und kein Interesse.

    Zitat

    Damit die hals und nackenmuskulatur total unterschiedlich stark ausgeprägt ist und der Kehlkopf dadurch auch nicht mehr mittig sitzt. Beim Schlucken Bewegt er sich auch nicht gerade auf und ab. Das war früher nicht so. Die Ärzte wollen das nicht sehen und sagen das ist normal keiner ist symmetrisch. Ich kenn meinen Körper aber schon länger und weiß das es vorher nicht so war.


    Genau so ists bei mir auch noch immer. Man wird immer abgewimmelt aber das Problem macht einen psychisch fertig.


    Vorallem schmerzt auch der Muskel richtig viel als ob der sich total verkrampft (innen im Hals) und auch im Brustbereich beim Ansatz tut das gern weh. Je nach Kopflage schnerzt es ja unterschiedlich.

    Bei mir ist mir das mit der Muskulatur aufgefallen. Der linke nackenmuskel und Der rechte kopfwender sind deutlich stärker ausgeprägt. Dadurch wirkt der Hals etwas verdreht. Ich war mein Leben lang nicht krank. Angefangen hat’s bei mir mit einer Grippe oder Magen-Darm aus der Kita. Dachte ich zumindest. Dann ist mir aufgefallen das ich den Nachwuchs von uns ca. 2 Jahre immer auf der Seite getragen hab. Die letzte Möglichkeit ist eine Krone die ich paar Monate zuvor bekommen habe.

    Ich erhoffe mir das nicht nur Rechnungen geschrieben werden sondern auch mal jemand Ahnung hat und es besser wird.


    Ja der Kehlkopf ist nicht mehr mittig.


    Mich ärgert damit ich fast 10000 EUR ausgegeben habe und sich nicht getan hat. Dann zufällig zur sensomotorischen körpertherapie gekommen und nach 3 Sitzungen war zumindest das Kloßgefühl zu 95% weg.


    Die muskulären Unterschiede sieht man deutlich. Nur sind die von mir aufgesuchten Ärzte ratlos und lustlos wie es mir scheint. Oder unwissend ist ja doch etwas spezieller.

    Schluckknacker schrieb:

    sondern auch mal jemand Ahnung hat und es besser wird.

    Und was genau soll besser werden?



    Hast du den Link gelesen?

    Ja den hab ich gelesen. Danke kannte ich aber schon.


    Besser werden soll heißen keine Beschwerden mehr haben.


    Es ist auch egal ich bekomm das schon noch weg. Hat sich ja auch schon verbessert dauert halt.

    Ich suche hier auch keine Hilfe sondern hab mich angemeldet evtl. Meine Erfahrungen auszutauschen.


    Meine Meinung zu Ärzten bleibt trotzdem, sorry falls du auch einer sein solltest.


    Mich Stört einfach die Art und Weise.

    Ich bin Inhaber eines mittelgroßen Betriebs und hab auch eine gewisse Verantwortung gegenüber meiner Mitarbeiter und auch Kunden. Ich kann auch nicht abrechnen wenn das Ergebnis nicht zufriedenstellend ist. Und wenn ich meinen Kunden versichere ich löse das Problem und kann doch nicht bekomm ich auch kein Geld

    Schluckknacker schrieb:

    Besser werden soll heißen keine Beschwerden mehr haben.

    Verständlich.

    Wie in dem Link ja zu lesen ist, ist das Larynxknacken eher harmlos.


    Schau, dein Kehlkopf ist ja funktionstüchtig und das es zu kackenden Geräuschen kommen kann ist normal, kann harmlos sein.

    Eigentlich gibt es hier m.E. auch keinen wirklichen Therapieansatz, denn was soll man behandeln?

    Es ist ja auch für dich frustierend von Arzt zu Arzt und Therapie zu Therapie zu rennen, viel Geld auszugeben was dann nix hilft.



    Ein möglicher Therapieansatz kann sein, dass du zum einen versuchst zu akzeptieren das dieses knackende Geräusch auftreten und harmlos sein kann und das auch ein Kehlkopf der jetzt nicht unbedingt mittig steht keine Funktionsbeeinträchtigung haben muss.


    Zum anderen kann man an deiner Haltung arbeiten, an deinen Nackenmuskeln, Muskelaufbau, Haltungstraining, Funktionstraining, Rehasport, Autogenes Training usw


    Du sagst du arbeitest in einem mittelgroßen Beitrieb und hast Verantwortung. Verantwortung führt auch zu Stress, Stress zu Verspannungen im Schulternacken und Halsbereich.

    D.h. Stressbewältigung, Burn Out vermeiden ist ein weiterer Therapieansatz.


    Zusammenfassend kann man sagen, es gibt nicht die eine Therapie welche deine Beschwerden sofort bessert, sondern mehrere Ansätze.

    Stressreduktion, psychische Stabilisierung, Wellness, besseres Körpergefühl erlernen, Haltung verbessern, Fehlhaltungen abbauen, muskuläre Dysbalancen beseitigen.


    Und

    Dein Körper ist keine Firma, so funktioniert der nicht ;-)