• Schluckbeschwerden und Knacken beim Schlucken

    Hallo zusammen, ich habe seit einigen Monaten seltsame Schluckbeschwerden, ohne Halsschmerzen oder sonstiges. Wenn ich trinke oder esse, habe ich beim Runterschlucken das Gefühl, als würde ich auf einen Widerstand stossen. Es knackt etwas beim Schlucken. Es tut nicht weh, ist aber extrem unangenehm. Es wird auch nicht schlimmer, aber auch nicht besser. …
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    Da geb ich dir auch vollkommen recht. Danke das waren auch mal ehrliche Worte.

    Ich bin mir auch zu mitlererweile 90% sicher das es mit der Haltung und meiner ungleichen Muskulatur zu tun hat. Wie es dazu kommen könnte weis ich nicht sind eher Vermutungen.

    Ich mach jetzt eben meine eigenen Muskelaufbau und dehnübungen. Und es wird besser. Aber dauert halt was mir auch auch bewusst ist.

    Mit dem kloßgefühl waren es nur die chronisch verspannten muskelansätze das auch relativ schnell behoben war. Wusste auch ewig niemand dann nach 10 Monaten die neue Therapeutin war sich sofort sicher und hatte auch recht.

    Das vieles auch Stress und Kopfsache ist glaube ich auch.

    @ Irina


    Wenn du außen am Hals eine Stelle gefunden hast, mit der du durch Reindrücken das Knacken wegbekommst, würde ich mir etwas zusammentüfteln, in einem Halstuch einen Gegenstand reinlegen, der genau da hindrückt, und Halstuch festbinden, damit Du nicht immer den Finger nehmen mußt.


    Ich kenne das mit dem unglaublich nervigen, chronischen Knacken auch, nur dass es bei mir beim Atmen ist. Nächtelang lag ich schon wach, weil bei jedem Einatmen ein Knacken in Halshöhe kam. Konnte auch keiner helfen und finden. MIttlerweile ist es so, dass auch ohne Atmen manchmal ein Knacken ausgelöst wird, was dann richtig laut losgeht....etliche Male hintereinander donnert das Geräusch dann los, ohne, dass ich atme oder sonstwas. Ich fand heraus, dass es was mit Schleim zu tun hat, der anscheinend irgendwo festhängt und nicht weiterkommt. Seit ich sämtlichen Schleim aus Nebenhöhlen, Hals u.s.w immer wieder mal herauswürge, ist es sehr viel besser geworden.


    Ich finde es auch bedauerlich, dass sich Ärzte da anscheinend null Mühe geben. Ich hatte auch wie Du, versucht, außen am Hals eine Stelle zu finden, bei der ich durch Reindrücken das Knacken verhindern kann. Ich fand bei mir leider keine. Bei mir hört man es auch von außen. Hatte es mal mit dem Handy aufgenommen.


    Aber wenn Du die Stelle sogar schon gefunden hast, jedenfalls eine Stelle, wo man das Knacken unterbinden kann, dann müßte doch verdammt nochmal ein Arzt fündig werden. Ich frage mich mittlerweile so oft, wofür noch Ärzte...mir helfen die auch nie.

    Das CLS (Clicking Larynx Syndrome) ist sicherlich nicht schlimm aber NERVIG. Man spürt das ja bei jedem Schluckakt, vor allem beim leerschlucken. Das ist das SCHLIMME! Es war ja früher auch nicht da!


    Zudem hab ich echtes fieses Pieksen und Stiche im unteren Halsbereich, mittig und/oder seitlich, was mich extrem husten laesst. Da kommen mir sogar die Tränen. Es fühlt sich an als ob alles ‘lose und ausgenudelt’ ist, sprich nicht straff. Ausserdem ist da immer 1 Stelle in der der Muskel sich total verkrampft (resp es weh tut) beim mehrfach schlucken.


    Je nach Kopfhaltung ist das ja auch links oder rechts aber meist ist es beim stehen einfach rechts.


    Alles so laesstig und psychisch absolut schrecklich - alleine schon weil kein Arzt da gross ne Ahnung hat. Kein einer kann dazu was sagen.

    Hallo, reihe mich hier mal ein mit dem unangenehmen Syndrom.


    Bei mir hat es mit einem leichten ziehen rechts am Hals begonnen, das ging dann auch mal wieder weg, kam nach ein paar Monaten aber wieder und seit Dezember hab ich das nun dauerhaft. Wobei ich sagen muss, dass es sich verändert hat. Das Ziehen hab ich nur noch ab und zu, Nachts war das auch immer viel besser gewesen. Aber jetzt hab ich seit Januar auch die Knack Geräusche bei fast jedem Schluckvorgang. Dazu kommt dass mir der Hals vorne auch oft wegtut - so ein ständiger Druck besteht da. Beim Schlucken hab ich auch das Gefühl, dass die ganze Muskulatur mit in Leidenschaft gezogen ist. Spüre deutlich wie sich die vordere Halsmuskulatur mit bewegt bzw. ich höre deutlich mein Schlucken. In den Hals hab ich mir mal reingedrückt, selbst da es geknackt. Und morgens wenn ich aufstehe und gähne knackt es auch öfter mal.


    Wie ihr hab ich seit Dezember auch schon eine Ärzte Odysee hinter mir .

    2 x HNO mit Ultraschall - tippte auch auf Verspannungen und sollte abwarten, hatte nichts gefunden. 1 x Lymphe geschwollen, das wars .

    2 x Hausarzt , der davon noch nie gehört hat - na wie soll es auch anders sein . Hat aber immerhin mit Ultraschall die Schilddrüse untersucht. - kein Befund.

    1x Neurochirurg (hatte Bandscheibenvorfall in der HWS im Oktober 2018) - der meinte aber davon könnte es nicht kommen, hat mich aber ins MRT geschickt (was aber nur den BSV angezeigt hat) und einen Termin beim Neurologen abgemacht. Hab ich erst Ende April. Meinte Verdacht auf Erkrankung des Zentralen Nervensystems ???

    Arzt vom MRT meinte, ich sollte mir auch mal die Speiseröhre spiegeln lassen, aber meint Ihr dass wäre zielführend? Schlucken selbst kann ich ja gut, habe auch immer Hunger, es ist nur das Knacken und der fiese Druck auf dem Hals der mich fertig macht. Denke natürlich nach 4 Monaten was das hier alles sein könnte. Werd dieses Jahr 50, da fangen die ganzen Dinger ja an, die man nicht braucht. Räusper muß ich mich auch oft. Ach so, in die Wangen beiße ich mir auch oft - doofe Angewohnheit. Wenn ich so lese dass davon die Lymphe anschwellen muss ich mir das endlich abgewöhnen.


    Ich habe im Internet bei einem HNO Arzt https://www.drdewes.de/symptom…rden/schluckprobleme.html in meinem Wohnort unter anderem die neurologische Díagnose : Myasthenia gravis gelesen. Hat davon schon mal jemand gehört? Ich habe mir jetzt auch mal bei diesem Arzt einen Termin genommen - bekommen allerdings erst in 2,5 Monaten.....ist echt der Wahnsinn.

    von mir aus hab ich jetzt einfach mal vom Hausarzt einen Muskelentspanner verordnen lassen, den nehme ich seit heute ein. Wenns nur von der Muskulatur ist müsste der ja wirken. 100 % glaub ich aber nicht dran, da es ja jeden Tag gleich ist seit drei Monaten mit dem Knacken, Verspannungen wären ja irgendwann auch mal besser.


    Gibt es bei Euch Neuigkeiten?

    Es gibt halt sehr VIELE ursachen - bei mir hat sich auch nichts wirklich verbessert. Ich hab in zwischenzeit 2 Cortisonspritzen erhalten - seitdem ist wenigstens das fiese Pieksen und Stechen im unteren Halsbereich, mittig und/oder seitlich, was mich extrem husten liess, verschwunden. Als ob es doch eine Nervenentzündung war.


    Nichtsdestotrotz hab ich immer noch diese Anspannung unten rechts welche mich beim Schlucken begleitet. Mal mehr mal weniger, mals tuts dann innerlich weh beim Schlucken, mal auch nicht. Ich kriege diese Muskelverspannung aber nicht weg....


    Die kognitive Verhaltenstherapie ist schon gut - das hilft dass es mir psychisch sehr sehr viel besser geht aber das initiale Problem ist dennoch da => diese herbeigeführte Verspannung im Hals als ob etwas dort nicht mehr "einwandfrei" funktioniert..... daher meine immer wiederkehrende Theorie mit dem "beschädigten Nerv" welche aber mir keiner bestätigen kann.

    Hallo,

    picksen und Stechen hab ich auch ab und an verspürt. Bei mir ist es aber eher so ein ständiger Druck auf dem Halsbereich. Dass nervt und belastet mich eigentlich noch mehr wie das Knacken. Ich mach mir ja Gedanken wo der Druck herkommt.

    Ich bin aber auch Deiner Meinung, dass es durchaus mit Muskeln und Nerven im Zusammenhang steht. Merke auch wie alles total verspannt ist. Die Tabletten am Wochenende zur Muskelentspannung haben ein bißchen Erleichterung gebracht. Aber kaum abgesetzt ist zwei Tage später wieder dieser Druck da.

    Ich habe heute bei einer Logopädin angerufen weil diese ja Schluckstörungen behandeln. Die hat mir eigentlich Mut gemacht, dass die Symptome zumindest mal in ihren Bereich fallen. Ob ich ein Klosgefühl hätte hat sie gefragt und mein Räuspern würde da gut ins Bild passen (hat sie alles am Telefon gehört - Hut ab davor). Hyperaktiv ...sowieso nannte sie das.....ich hoffe inständig dass ich bei ihr einen Termin bekomme. Sie scheint sich zumindest damit auszukennen. Nicht wie die anderen Ärzte.

    Hast Du schon mal Akupunktur ausprobiert? Das will ich als nächstes versuchen , wenn keine organische Ursache gefunden wird.

    Hallo Halsknacker,

    Lass dir mal einen Termin zur Manometrie von einem Gastroenterologen geben.

    Es liegt am oberen Sphinkter, der verkrampft.

    Pfefferminzbonbons entspannen ihn, ich lutsche Fisherman's Spearmint.

    Dabei handelt es sich allerdings um eine sekundäre Motilitätsstörung, d. H. Es ist eigentlich auch nur ein Symptom für eine andere Erkrankung. Z.B Crest (Rheumatologie) , oder myaestenia gravis (Neurologe)

    Es ist ein langer Weg zur Diagnose. Hat mich schon die Schilddrüse gekostet und eine Eagle Syndrom OP.

    Ich kenne genau was du beschreibst. Das Leerschlucken macht alles nur schlimmer.

    Ich finde es hilft schon, wenn man weiss man ist nicht allein mit diesem Problem, bei dem die Ärzte nur mit den Schultern zucken und fragen, ob man vielleicht psychisch nicht ganz auf der Höhe sei.

    Step by step Ärzte abklappern, heute sieht jeder Arzt nur seinen Bereich, sieht nicht über den Tellerrand hinaus.

    Wäre schön wenn wir uns weiter austauschen könnten. Auch Angstgegner, ich denke wir 3 haben definitiv das gleiche.

    Vielleicht kann man sich auch mal treffen zwecks Selbsthilfe Gruppe.

    Ich bin 47, also im gleichen Alter, komme aus der Nähe von Kassel.

    Hallo Nacu,


    das hast Du sehr gut gesagt , dass die Ärzte nicht über den ihren Tellerrand schauen.

    Manometrie? Gastroenterologen hatte ich so gut wie ausgeschlossen. Da muss ich mich mal noch intensiver mit befassen. Termin beim Neurologen habe ich Ende April. Bin gespannt was der zu Myastenia gravis sagt. Und Du machst sonst nichts außer die Bonbons lutschen? Das wäre ja relativ einfach.......Vielen lieben Dank für den Tipp!

    Na da hast du ja wirklich auch schon einiges hinter Dir ? Wie lange hast Du das schon?


    Ich habe gestern nochmal mit der Logopädin gesprochen und nach dem Begriff gefragt: hyperfunktionelle Dyphonie.......hat was mit der Kehlkopfmuskulatur zu tun. Klosgefühl, ständiges Räuspern und auch Druck würde passen. Heiserkeit habe ich allerdings keine. Viel sprechen muss ich aber auf der Arbeit. Ich bin auch der Meinung dass es mit der Halsmuskulatur zusammenhängt und diese oft sehr verkrampft ist. Warum auch immer......Ich werde auf jeden Fall alles versuchen damit ich diese Seuche wieder losbekomme.

    • Neu

    Manometrie hab ich noch keine gemacht - empfindet auch keiner als nötig.


    Myastenia gravis klingt auch nicht prickelnd - das muss es aber nicht sein. Klar haben wir zwar nen Altersunterschied aber so etwas "schlimmes" muss es ja doch nicht bei dir sein.


    Meine Logopädin / Orthophonoistin sagtauch "hyperfunktionelle Dyphonie" -> Kehlkopfmuskulatur.


    Ich muss da so blöde Übungen machen die aber auch allesamt noch nicht gefruchtet haben....


    Es nervt halt übelst. Vorallem gewöhnt man sich das "feste Schlucken" durch Pressen an weil man die Verspannung von Innen lösen möchte - das verschlimmert dann alles.