Schluckstörung

    Hallo kennt vielleicht jemand von euch das Problem nicht mehr richtig schlucken zu können? Laut aller möglichen ärzte bin ich körperlich gesund. Ich kann seit 8 monaten keine feste Nahrung zu mir nehmen weil ich von einem auf den anderen tag das Gefühl hatte das essen rutscht nicht weiter oder der schluckreflex ganz weg ist. Trinken geht einigermaßen aber auch nicht alles. Es ist wie ein krampf wenn ich versuche zu essen deshalb hab ichs ganz gelassen. Eine Essstörung ist es auch nicht auch wenn ich mittlerweile so aussehe. Hat jemand auch sowas. Man nennt es phagophobie. Liebe grüsse Chrissi

  • 99 Antworten

    Warum machst du einen neuen Faden mit der gleichen Thematik auf, zumal du nicht einmal wirklich auf die Beiträge im alten Faden eingegangen bist?

    Bspw. auf meine Frage, ob mal eine Video-Fluoroskopie und/oder Speiseröhrenmanometrie erfolgt ist? Insb. eine krikophyaryngeale Dysphagie kann mitunter an eine psychisch bedingte Störung erinnern, wenn keine adäquate Diagnostik erfolgt. Was erhoffst du dir hier von deinen Beiträgen?

    Würde ich einfach nur auf deine eingängliche Frage antworten, dann kann ich sagen: ja, damit habe ich Erfahrung. Ich habe aber eine organische bedingte Schluckstörung. Wie ich bereits in deinem anderen Faden schrieb, kannst du dir, egal ob physisch oder psychisch bedingte Schluckstörung, helfen, in dem du Trinknahrung zu dir nimmst - damit kann der Tagesbedarf gedeckt werden. Dein HA kann bei med. Notwendigkeit das verschreiben, und bei dem Untergewicht gleich welcher Ursache ist die med. Notwendigkeit gegeben.

    Also es wurde ein breischluckröntgen ein mrt vom hals und eine magenspiegelung gemacht. Da alles ohne befund war sagte der Arzt es kommt von der psyche. Eine ambulante Therapie hab ich gemacht ohne erfolg. Stationär geh ich ende des Monats. Leider bekomm ich keine trinknahrung auf Rezept und kann mir somit nur eine flasche fresubin pro tag leisten. Andere Untersuchungen werden abgelehnt weil mein Hausarzt zu hundert Prozent der Meinung ist das es angst ist. Ich dachte vielleicht ist jemand hier der sowas erfolgreich besiegt hat.

    chrissi40 schrieb:

    Andere Untersuchungen werden abgelehnt weil mein Hausarzt zu hundert Prozent der Meinung ist das es angst ist.


    chrissi40 schrieb:

    Stationär geh ich ende des Monats.



    Dein Hausarzt und die Ärzte hat da schon recht. Du bist psychisch erkrankt, nicht organisch. Du brauchst dringend intensive Psychotherapie.

    Es ist gut das du nun einen Platz in einer Klinik hast wo du auch jeden Tag Therapie hast Die Therapeuten werden mit dir zusammen an deiner Schluckstörung arbeiten und das du lernst die Angst vor dem Schlucken verlierst.

    Also ein Breischluckröntgen ist nicht sensitiv genug. Damit lässt sich nicht mit Sicherheit eine organisch bedingte Schluckstörung ausschließen.

    Senkst du das Kinn, während du zu schlucken versuchst, auf die Brust? Das ist eine Hilfe, die jeder mit einer organisch bedingten Schluckstörung zu hören bekommt. Hilft allerdings nur, wenn das Problem eine oropharyngeale und keine ösophageale Dysphagie ist, was man aber bei dir annehmen müsste, wäre die Schluckstörung bedingt.

    Wenn dein HA dir nicht weiterhilft, dann gehst du eben zu einem Neurologen oder einem Internisten und schilderst denen das Problem. So schwer kann das doch nicht sein, Überweisung braucht man ja heutzutage bei niedergelassenen Fachärzten in der Regel nicht mehr.

    Ich halte es nicht wirklich für hilfreich die TE noch weiter zu verschiedenen Ärzten zu schicken. Sie wurde von mehreren Ärzten untersucht und sie geht Ende des Monats in eine Klinik wo sie Hilfe von Psychologen bekommt.

    Hyperion

    Ist mir herzlich wurscht, was du für sinnvoll oder hilfreich hältst und was nicht. Ich äußere meine Meinung, du deine.

    Und fachlicher Fakt ist, dass ein Bariumbreischluck nicht sensitiv genug ist um eine organisch bedingte Schluckstörung auszuschließen. Dafür bedürfte es einer Video-Fluoroskopie; wenn da nichts ist, weiß man ziemlich sicher, dass es keine organisch bedingte Dysphagie ist.

    Ich halte jedenfalls die Durchführung dieser Untersuchung für zielführende als noch monatelange ambulante Psychotherapie und auch als eine stationäre Therapie, bevor eine organische Ursache nicht ausgeschlossen wurde.

    Auch mehrere Ärzte bzw. deren Meinung können diese Untersuchung nicht ersetzen. Und hast du eine Ahnung, wie traumatisierend es sein kann, wenn zu Unrecht eine psychosomatische Ursache angenommen wird, ganz allgemein gesprochen? Angesichts des großen potenziellen Schadens sollte diese eine Untersuchung noch drin sein.

    ich war schon beim neurologen und auch dieser überweist mich an keinen anderen arzt. Der hno sagt für spezielle Untersuchungen braucht er eine Überweisung. Ich hab schon so viele Ärzte hinter mir und auch zur magenspiegelung war ich 3 tage stationär und wurde auch logopädisch Untersucht. Ich versteh halt nicht wie sowas so plötzlich beginnen kann.

    Tja, auch das schließt eine organisch bedingte Schluckstörung nicht aus, zumindest nicht bestimmte Formen davon, wie bspw. die krikopharyngeale Dysphagie.

    Es gibt sicherlich einen HNO, der dich zur Video-Fluoroskopie überweist, zur Not musst du halt weiter weg.

    Das Vermeidungsverhalten der TE und plötzlichen Beginn ist typisch für eine psychische Störung.


    Welche Krankheit äussert sich mit eine komplette Schluckstörung komplett ohne jegliche andere Symptome?

    pelztier86 schrieb:

    Ist mir herzlich wurscht...

    Ich weiß, dass ist mir gut bekannt.

    Trotzdem ist es nicht hilfreich psychisch erkrankten Usern weiter Futter zu geben sich an weitere Ärzte zu wenden bzgl weitere Untersuchungen zu machen oder psychisch Erkrankten Usern wie in diesem Fall weitere Ideen zu geben was man ja noch untersuchen könnte.

    Es mag sein das es dir schwer fällt psychische Erkrankungen zu akzeptieren, aber in diesem Fall ist es für die TE nicht sinnvoll und nicht hilfreich sie weiter von Pontius nach Pilatus zuschicken, obwohl sie mehrfach komplett untersucht wurde.


    Der Fokus liegt hier auf der psychischen Erktrankung der TE und der Klinikaufenthalt der bald beginnt.

    pelztier86 schrieb:

    Es gibt sicherlich einen HNO, der dich zur Video-Fluoroskopie überweist, zur Not musst du halt weiter weg.

    Jetzt mach mal eine Pause Pelztier, sie muss nirgendwo nochmal hin.

    nein wenn ich schlucke also trinke schaue ich nicht nach unten im Gegenteil es hilft mir je weiter ich den kopf nach hinten lehne also zb aus ner flasche trinken oder ähnliches