Schwindel, Trommelfellschnitt...zweifle an Diagnose

    Wenn sich hier jemand wiederfindet wäre ich echt glücklich.


    Seit 8 Wochen leide ich unter Schwindel. Das Gefühl mich bewegt jemand. Nach dem Autofahren nicht grade stehen können für Minuten. Bei längeren Strecken muss ich mich an der Wand stützen


    Der Test beiim HNO ergab eine Beeinträchtigung meines Gleichgewichtorgans.


    Die Ursache dafür soll ein Tubenkatarrh sein.


    Es wurde auch eine Nebenhöhlenentzündung festgestellt.


    Bisher nahm ich zweimal Antibiotika, Kortison für die Nase, habe inhaliert. Meinen Schwindel intressiert das alles nichts. Er ist da jeden Tag, und hat mir Weihnacht und Neujahr versaut. Ich kann quasi nicht allein aus dem Haus. Selbst im Bett habe ich kaum Ruhe.


    Anfang der Woche hatte ich einen erneuten Termin beim HNO, diesmal war ein Paukenerguß zu sehen, ausserdem wäre das Trommelfell unten leicht entzündet. Es wurde ein Trommelfellschnitt gemacht, die Flüssigkeit abgesaugt. Aber auch das intressiert den Schwindel null.


    Ich meine das kann doch nicht sein. Selbst wenn da schon seit Wochen unbemerkt Flüssigkeit drin ist, sollte das Innenohr doch jetzt nicht mehr beeinträchtigt sein oder?


    Eine Neuritis vestibularis schließt mein HNO aus, da ich auch schwindelfreie Stunden habe, und nicht erbreche.


    Hatte jemand ähnliches?


    Die Geschichte mit dem Ohr wird immer schlimmer

  • 25 Antworten

    Hi Tintifax,


    es geht mir richtig besch...., der Schwindel ist immer noch da. Ich hatte für zwei Wochen fast Ruhe und dachte es geht aufwärts, seit heute wackelt wieder die Welt. Ich war beim HNO, alle Untersuchungen ergebnislos. Trotzdem merke ich Druck auf dem Ohr, und auch Schmerzen in der Tube.


    Nächste Woche gehe ich zum MRT um einen Tumor auszuschließen. Hab eine Riesenangst vor der Röhre, mit Beruhigungsmittel muss es gehn.

    Hallo,


    keine Angst vor der Röhre. Ich war in den letzten 4 Jahren 8 oder 9 x drin.


    Die tut nix; wenn du Glück hast, dann bekommst du Kopfhörer und kannst Musik hören. Augen zumachen, versuchen zu entspannen und in den Bauch atmen. Dann wirst du ganz ruhig und hast eventuell sogar das Problem, dass du einschläfst zzz .


    Du kannst ja mal zuhause ein wenig probieren, wie es ist, 15 bis 20 Minuten ruhig zu liegen. Und achte mal drauf, welche Körperteile du anspannst (wahrscheinlich ganz viele) und versuche die bewusst los zu lassen und zu entspannen. Funktioniert ganz gut.


    Wenn deine HNO Untersuchungen erfolglos waren; ev. schau mal hier rein:


    http://www.med1.de/Forum/Neurologie/721616/?p=65#p22790621


    Hier sind so ziemlich alle mit einer Vestibularisparoxysmie diagnostiziert. Aber auch dafür ist es gut und notwendig, mal ein MRT zu haben.


    LG

    Merline


    ich hatte auch Schwindelattacken, habe nach meinem Hausarzt, noch zwei HNOs besucht, keiner konnte mir helfen, in der Röhre war ich auch, nichts. Dann bin ich zum Neurologen, der konnte helfen, heute bin ich schwindelfrei. Als Folge habe ich einen leichten Tinnitus, nicht ständig, nur ab und zu. Man kann eben nicht alles haben ;-)

    was war die Diagnose Larius? Ich war heute in der Röhre, alles ok. Aber mein Ohr ist immer noch zu, und weiterhin auch meine Nebenhöhlen. Ich gehe davon aus dass ich ein chronisches Belüftungsproblem habe, das mir diesen Schwindel macht.

    Ich hatte wegen fehlender Tubenbelüftung Probleme beim Fliegen. Druckmessung: Nulllinie.


    Die Tuben wurden in der Uniklinik 2 x mit Druckluft geweitet. Hielt nicht lange an. Wieder geflogen, Innenohrblutung, Trommelfell geplatzt.


    Später zuerst Einmaltubenröhrchen, dann dauerhafte.


    Was ich nie hatte, war Schwindel. Egal, wie dicht die Tuben waren.

    Zitat

    was war die Diagnose Larius?

    Die Diagnose war Durchblutungsstörungen. Zuerst habe ich blutverdünnende Mittel verschrieben bekommen, danach Arlevert 20/40 mg. Letztere haben nicht nur das Schwindelgefühl beseitigt, sondern auch die damit einhergehenden merkwürdigen Kopfschmerzen. Nach ca. 3 Monaten habe ich sie abgesetzt. Der Tinnitus ist auch erheblich reduziert worden, aber eben nicht ganz weg. Dagegen nehme ich jetzt ein Gingko-Präparat.


    Nicht das aus der Fernsehwerbung, viel zu teuer, hab eine andere Quelle. ;-)

    MRT ist gelaufen, alles ok. Das freut einem natürlich, aber jetzt geht der Spuk weiter. Diese Woche nochmal zu einem andern HNO. Mittlerweile bild ich mir schon Morbus Meniere ein. Abwarten was der HNO sagt.

    Hallo Merline,


    gibt's was neues bei Dir? Bei mir wurde durch einen neuerlichen Video-Kopfimpulstest die Vermutung geäußert, dass mein Gleichgewichtsnerv beleidigt ist. Ich werde es nun mit Arlevert probieren. Also wie Larius. Werde berichte, wie ich damit zurecht komme.


    Wenn das wer kennt: Macht das Zeug sehr müde bzw. andere Nebenwirkungen?

    hi tintifax,


    sorry ich hab deinen beitrag übersehen.


    warum ist denn dein gleichgewichtsnerv beleidigt?


    ich hatte diese woche auch diverse untersuchungen, und bei mir ist der vordere bogengang nicht gut drauf %-|


    was die ursache ist weiß man nicht. da ich aber immer noch vermehrt unter dem schwindel leide, wenn ich den druck im ohr spüre, versuchen wir ein paukenröhrchen.


    jetzt sitze ich quasi meine zeit ab bis zu meinem termin, und hoffe wenn meine belüftungsstörung ausheilt dass auch mein gleichgewicht wieder richtig funktioniert.


    ich will mich nicht beklagen, im moment halte ich es zumindest aus. ich kann froh sein dass mein mann auch mein chef ist, sonst wäre ich schon arbeitslos. so lange mache ich jetzt schon rum.


    wie geht es dir?

    Hallo,


    sehe da einige Parallelen. ;-D


    Naja, ob mein Nerv beleidigt ist, ist nur eine Vermutung des HNO. Der Neurochirurg meint, die Störung kommt vom Labyrinth.


    Ich habe Arlevert versucht, hat bei mir aber nichts gebracht.


    Beim V-KIT kam auch bei mir der obere Bogengang als Verdächtiger raus. Wobei ich unbedingt diesen Test wiederholen will; bin mir nicht 100%ig sicher, ob der so wirklich reproduzierbar ist.


    Ich denke auch, dass vielleicht bei mir nur eine Belüftungsstörung vorliegt. Habe auf dieser Seite (also links) auch eine krumme Nasenscheidewand und eine Riesenzyste in der Kieferhöhle. Zusätzlich spüre ich Druck am linken Ohr. Hmmm ... ich habe auch mal an ein Paukenröhrchen gedacht. Hast Du schon eines? Der nächste Schritt wäre dann eine Labyrinth-Anästhesie. Hat der HNO vorgeschlagen.


    Das hier kennst du eh, oder?


    http://www.hno-forum.de/forum


    Glaube auch deinen Beitrag gelesen zu haben.

    ich hatte den ekit schon zweimal, bei verschiedenen ärzten. das ergebnis stimmte überein.


    nein ich bekomm das röhrchen erst nächsten monat. die untersuchungen zogen sich alle wie kaugummi, und ob es die lösung ist muss man ja auch erstmal abwarten. immer noch kann mir keiner sagen ob das innenohr solch eine irritation haben kann durch eine belüftungsstörung.


    da ein bekannter aber ähnliches hatte (bei ihm war es aber ein paukenerguß, den ich ja nicht mehr habe), und das röhrchen ihn innerhalb von zwei wochen beschwerdefrei werden ließ, hoffe ich halt mal.


    heute ist es wirklich nicht gut. bei heftigen bewegungen dreht sich alles. und wieder vermehrt druck im ohr (wie eine seifenblase).


    in diesem forum habe ich tatsächlich mal gschrieben, aber da sind einige unterwegs mit dem gleichen problem. leider sind die antworten doch ein wenig kurz. ist ja wie beim hno um die ecke ;-D