Verdachtsdiagnose Neuropathia vestibularis - Zweifel

    Hallo,


    vor etwa 3 Wochen wurde mir nach dem Umdrehen im Bett schwindelig - der Schwindel hält bis heute an.


    Ich war beim HNO, dort konnte ein Lagerungsschwindel ausgeschlossen werden. Die kalorische Prüfung mit ENG ging leider nicht, da der Schwindel zu groß war. Also habe ich eine alternative Messung machen lassen (nennt sich VEMP, für Selbstzahler), Ergebnis: Das Gleichgewichtsorgan auf einem Ohr war komplett ausgefallen. Hörtest einwandfrei. Verdachtsdiagnose: Neuritis vestibularis. Behandelt wurde ich mit Kortison hochdosiert, ohne Erfolg. Nächste Woche soll ich zur Sicherheit noch ein MRT machen.


    Nun habe ich an dieser Diagnose meine Zweifel, nachdem ich ein bisschen darüber gelesen habe:


    - bei n. vestibularis hat man Drehschwindel, bei mir ist es jedoch ein permanenter Schwankschwindel, wie besoffen oder auf einem Schiff. Gibt es da auch Ausnahmen?


    - Ich habe nicht erbrochen und Übelkeit hält sich in Grenzen.


    - Ich habe vor allem morgens immer Druck auf einem Ohr (keine Hörminderung), so wie Watte. Davon hab ich bei n vestibularis noch nie gehört


    - Letzte Woche wurden alle Tests wiederholt mit dem Ergebnis, dass das Gleichgewichtsorgan jetzt wieder einwandfrei funktioniert. Aber kann es dann trotzdem sein, dass ich noch Schwindel in der gleichen Stärke habe? Kann das quasi noch eine Weile "nachhängen"?


    So langsam werde ich ein bisschen panisch, ich mache immer brav Gleichgewichtsübungen, der Zustand verändert sich aber null. Hat jemand von euch ähnliche Erfahrungen gemacht?


    Viele liebe Grüße und Danke fürs Lesen!

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