Also ich hab vor bestimmt 10 Jahren oder so mal Zähne ambulant unter Vollnarkose gezogen bekommen. Ich hab nen Zugang in den Arm gelegt bekommen, man hat mir die erste Spritze auf den Zugang gesetzt, der Mann an meinem Kopfende hab mich abgelenkt und mit mir geredet. Er meinte, mach mal die Augen zu, dann geht's dir besser, als ich meinte, mir würde schwindelig, weil ich wohl unbewußt gegen das bewußtloswerden angekämpft hab. Dann - so kam es mir vor - wurde mir gleich wieder auf die Wange getätschelt, ich solle wach werden. Ich war eigentlich sofort wieder da und hab nur gefragt: Wann fangt ihr den jetzt endlich an, dass ich einschlaf?


    Antwort: wir sind schon fertig.


    Ich hab auch am 16. ne Mandelop, aber ich hab keine Angst davor. Ich hab viel mehr nen bissel Schiss davor, dass ich wieder Blut schlucke, weil darauf hab ich das letzte mal am nächsten Morgen erst mal über der Schüssel gehangen, aber danach war gut. Aber mal abwarten. Ich werd das auf jeden fall im vorgespräch angeben und dann wird es sich zeigen :-) Aber ich glaub, bei mir war das Problem auch mehr das, dass die Krankenschwester meinte, ich könnte das Blut bedenkenlos schlucken, was mir beim ersten Zähneziehen abgeraten war. Also einfach abwarten, was kommt, keine Panik schieben, aus fehlern lernt man, man kann es dem OP Team bzw. dem Anestesisten mitteilen und er wird sich darauf einstellen.


    LG

    hmmm

    hatte am 9. dezember ne mandel op...war meine erste narkose. war sooo aufgeregt hab nur noch gezittert!


    kam dann in den narkoseraum dort wurde mit dieses ding eingepflanzt wo dann nachher der infusionsschlauch reinkommt. dann kriegte ich eine maske aufs gesicht (wahrscheinlich mit lachgas oder sonstigem betäubungsmittel) und mir wurde sehr komisch so wie wenn ich gleich ohnmächtig werden würde, dann bekam ich aber auch schon die spritze...irgendwie drehte sich mein blick dann gegen die decke und weg war ich...


    hattekeinerlei nebenwirkungen zum glück, hatte irre angst gehabt dass mir davon übel wird oder so.


    lg

    Danke für die Beiträge

    Hallo liebe Schreiberinnen bisher,


    vielen Dank für die Beiträge. Ich glaube das hilft mir echt.

    @Rotschopf2

    Insbesondere Dir, Rotschopf2 möchte ich herzlich danken, daß du der Diskussion treu bleibts und noch mal geschrieben hast.


    Du scheinst ja schon viel Erfahrung zu haben, hast ja geschrieben, du bist schon öfter operiert worden. Ist es tatsächlich so, daß die Angst nächlässt, wenn man schon mal eine Narkose hatte?


    Wie alt warst du bei deiner ersten OP? Wie lange ist das denn her?


    Naja, die Schilderungen von Euch sind ja tatsächlich nicht wild. Aber ich denke, daß mein Problem mit einer Vollnarkose eher dieses Ausgeliefertsein betreffen. Wie werdet ihr, Rotschopf2 und Nicole damit fertig, wenn ihr keine Angst habt?

    @Gras-Halm:

    Auch eine Frage an Gras-Halm: hast du jetzt weniger Angst vor einer Narkose?

    @ alle... Äh,

    ja ausserdem habe ich ja oben geschrieben, daß mir diese Ganze OP-Atmosphäre mit den ganzen vermummten Gestalten eher unheimlich erscheint... Wie seid ihr damit umgegangen?

    Hi Thera!


    ich war auch soo aufgeregt, aber komischweise hat sich das bei mir gelegt sobald ich in em Op-Vorraum lag.. genau weiß ich auch nicht warum! Aber ich denke, das lag an der Beruhigungstablette, die ich ca. eine halbe Stunde vorher bekommen habe. Ich dacht zwar ich wär noch total da, aber irgendwie im Nachhinein kann ich mich nicht mehr an alles ganz genau erinnern, sondern eher an solche ''Fetzen''.


    Mach dich bitte nicht verrückt wegen der Narkose, die ist wirklich halb so schlimm! Ich hatte auch total Angst, weils meine erste Narkose war, aber ich habs mir echt schlimmer vorgsestellt..


    Liebe Grüße!


    Vena

    Hallo an alle:


    heute komm ich endlich dazu, meine Geschichte hier zu schreiben. Ich übernehm sie etwas abgeändert aus dem Medizin-Forum, wo ich sie schon mal reingeschrieben habe.

    @ Vena:

    Das mir der Beruhigungstableltte stimmt echt. ich hab aber eine Spritze bekommen. Aber die hat mich auch ziemlich beruhigt. Es hat mir viel von der Aufregung und vor allem der Angst genommen.


    Hier erzähle ich die Geschichte, als ich in den Narkose-Raum kam:


    Auf den ersten Blick war ich erleichtert: Da war nicht der OP mit den blitzenden Instrumenten und es warteten auch keine maskierten Gestalten, die die Messer wetzten. Es war eher ein einfacher Raum mit einer Liege in der Mitte.


    Daneben stand das Narkosegerät, bei dessen Anblick ich dann doch etwas Herzklopfen bekam.


    Aber bevor ich richtig Panik bekam, erschien ein freundliches Gesicht vor mir und stellte sich vor:


    "Hallo, ich bin die Renate, ich kümmere mich jetzt um deine Träume." Das war die Anästhesistin. Sie und die Schwester im Raum trugen noch keine Masken vor dem Gesicht, was mich auch erleichterte. Renate war wohl noch ziemlich jung. Auf alle Fälle war sie mir sympathisch. Sie fragte mich,ob ich lieber vom Urlaub oder von schönen Männern träumen will. :-) Das war schon witzig. Damit hatte ich nicht gerechnet und musste etwas lachen.


    Ich war froh, daß nicht der Typ vom Vortag meine Narkose machen sollte. Ich meinte, wie es mit schönen Männern im Urlaub wäre. Da lachte sie und meinte, daß man das versuchen könnte.


    Aber erst müsste sie mich auf ihre Traumliege bitten. Die Schwester half mir aus dem Bett und führte mich zur Liege.


    Ich war schon etwas wackelig auf den Beinen, lag wohl an der Spritze vorhin.


    Dann setzte ich mich auf diesen Narkosetisch und musste mich hinlegen. Schnell hatten sie einen Gurt um meinen Bauch gelegt und dann sollte ich meinen linken Arm auf eine Armstütze am Tisch legen. Auch der wurde festgeschnallt. Renate erklärte, daß das so sein müsste, weil ich mich sonst beim Einschlafen verletzen könnte. Ich vertraute ihr. Renate meinte, wohin die Reise jetzt gehen sollte. Ich meinte in die Karibik. : ) Ob ich schon mal dort war, fragte sie. Ich meinte nein, aber wenn man schon mal die Gelegenheit hat...


    Es war echt witzig. Und nebenbei wurden allerlei Geräte an mir angebracht. Die Blutdruckmanschette, so Aufkleber für das EKG und so ne Art Wäscheklammer am Finger, die den Sauerstoff im Blut messen sollte. Wow! Ich wusste vorher nicht,daß das möglich ist. Ich war irgendwie auch viel aufgeschlossener.. Ich fragte, ob so eine Vollnarkose wirklich gefährlich sei und ob dabei was passieren könnte. "I wo, der Weg ins Krankenhaus war wohl gefährlicher als eine Vollnarkose. Und ein richtiger Flug in die Karibik ist es wohl auch." Da war ich schon wieder etwas beruhigt.


    Dann kam der Moment, an dem diese Infusionsnadel in meine Hand gestochen werden sollte. Mein Handrücken wurde desinfiziert, dann wurde die Blutdruckmanschette aufgeblasen. Es hat dann tatsächlich kurz gepiekst, und ich hab da auch nicht hingeschaut, aber dann haben sie schon die Pflaster draufgeklebt und das wars dann wohl auch.


    Dann wurde die Flasche mit dem Narkosemittel über mir aufgehängt und der Infusionsschlauch an der Nadel festgemacht. Ich dachte vorher, daß die mir da einfach eine Spritze reinjagen, und das wäre wirklich zuviel auf einmal gewesen.


    Ich lag dann so da und wurde mir bewusst, daß ich wohl jetzt fertig für die Narkose sei, aber ich war nicht mehr aufgeregt oder ängstlich. Ich hoffte, daß ich jetzt dann gut einschlafen werde und einen schönen Traum haben werde. An die OP habe ich eigentlich nicht mehr so gedacht.


    Neben mir ragte das Narkosegerät in die Höhe. Das fand ich mittlerweile ziemlich spannend. Ich hab die schwarze Atemmaske angeschaut und hab Renate dann gefragt, ob sie mir jetzt diese berühmte Maske aufsetzen wird.


    Renate hat gelacht und gefragt: "Ja willst du das schon?" Ich hab nur gesagt: "Ja klar, ich krieg ja jetzt die Narkose, oder?" Dann hat sie die Maske genommen und sie auf mein Gesicht gesenkt. Das war so ein richtiger spannender Augenblick, als ich dieses schwarze Teil kommen sah.


    Und dann umschloss der kalte Gummi mein Gesicht. Es roch irgendwie scharf und ich atmete etwas zaghaft ein.


    Renate meinte, daß das so nichts wird. "Wenn du hier wegkommen willst, dann musst du schon tiefer einatmen".


    Und tatsächlich: Ich nahm einen tiefen Zug aus der Maske und wurde schon etwas benommen und lockerer.


    Ich wollte gleich noch einen Atemzug mehr. Durch die Maske konnte ich ganz leicht atmen, darum fiel es mir nicht schwer, meine Lungen mit dem Gas aufzupumpen. Mich hat auch fasziniert, wie ich das Gas durch die Maske rauschen hörte.


    Nach einigen Zügen habe ich mich schon in den Wolken gefühlt und es kam mir vor, als ob ich ich


    immer mehr in Watte eingepackt werde. Ich dachte mir noch: Oh Mann, jetzt kriegst du auch eine richtige Vollnarkose. Das fühlt sich ja richtig gut an. Dann habe ich meine Augen geschlossen, um einschlafen zu können. Das war ein echt gutes Gefühl. So euphorisch irgendwie und ich wollte mich dem richtig hingeben. Ich hörte, wie Renate fragte: "Julia, hörst du mich noch?"


    Darauf habe ich meine Augen noch mal kurz aufgemacht. Aber ich habe nicht mehr viel gesehen. Das lag auch daran, daß die Schläuche der Maske meine Aussicht versperrten. Dann habe ich noch gehört, wie wohl das EKG eingeschaltet wurde. Auf alle Fälle drang noch das Pieppiep an meine Ohren durch die ganze Watte. Es hörte sich aber schon sehr weit weg an, als ob es nichts mehr mit mir zu tun gehabt hätte. Die Augenlider wollten mir jetzt wirklich zufallen.


    Ich schloss sie und merkte, wie ich jetzt ganz entspannt wurde und wie es plötzlich warm wurde. Anscheinend bin ich in der Karibik angekommen : ) Als letztes spürte ich noch, wie sich die Maske auf mein Gesicht schmiegte, sie fühlte sich jetzt warm und angenehm an und ich wollte noch mal tief einatmen und dann war die Maske weg.


    Ich hörte Renate wie sie "Julia, Julia" rief und ich fragte mich, was jetzt los sei, warum sie mit der Narkose aufgehört hatte, grad wo es so schön war. Ich machte meine Augen auf und sah Renate über mir und sie sagten mir, daß die OP vorbei wäre. Ich merkte auch langsam, daß ich ein komisches Gefühl im Hals hatte und erkannte, daß mich die Realität offenbar wieder hatte.


    Einerseits war ich froh, daß jetzt alles vorbei war, auch wenn ich die Woche über noch ziemliche Schmerzen hatte wegen der OP. Und ich bin jetzt stolz drauf, auch mal eine Vollnarkose gehabt zu haben. Ich finde jetzt, sowas gehört zum Leben dazu.


    Jetzt finde ich es ziemlich beeindruckend, diesen nahtlosen Übergang von vor der OP zum danach und ich finde eine Vollnarkose nicht mehr unheimlich sondern eher geheimnisvoll und bin jetzt total neugierig, was die alles gemacht haben, als ich weggetreten war.


    Also Thera, es ist echt halb so schlimm, wie sie alle sagen.

    @ Thera

    Bei der ersten Narkose war ich 5 Jahre alt, die letzte OP ist etwas über 1 Jahr her.


    Es stimmt schon, daß man ruhiger wird, je mehr Erfahrung man hat. Die haben mir das immer so gut erklärt.....die Geräte, die um mich herumstehen und was die alles kontrollieren. Und das ohne daß ich fragen mußte.


    Außerdem hat mir schon mehr als 1 Operateur gesagt, daß er mit einem Patienten, der entspannt einschläft, leichter arbeiten kann. Ein Arzt merkt das auch noch in der Narkose.


    Keine Angst. Du wirst das schon schaffen. Die OP mit 5 Jahren war übrigens auch eine Mandel-OP. (Danach habe ich viel Eiscreme bekommen. Ich weiß natürlich nicht, ob das heute auch noch so ist :-D.)

    Narkose....

    Hallo Thera,


    ich hab meine Mandeln letztes Jahr rausbekommen, mit 32. Mir ging es wie Dir - beim Reinfahren ins Krankenhaus war mir schon ganz schlecht.... Aber es war wirklich nicht schlimm. Sie hätten zwar bald


    vergeßen, mir so einen kleinen Beruhigungssaft zu geben, aber als ich den dann hatte, wurde ich ganz ruhig. Auch als ich dann im Vorraum zur OP lag, und sie mir die "Röhre" für den Infusionsschlauch gesetzt haben, habe ich locker überstanden.


    Auf dem OP-Tisch wurde dann das Narkosemittel gespritzt, da zog es ca. 2 Sekunden im Arm, und dann war ich total weg. Als ich aufwachte, ging es mir schon relativ gut. . Ich hatte keine Narkosenachwirkungen. Und wenn es Dir dann noch so geht wie mir,


    dann steckst Du das locker weg. Ich habe am Abend davor angefangen, "Staphisagria" Globuli zu nehmen, und nach der OP wieder. Dies ist heilungsfördernd bei OP-Wunden. Und ich bilde mir ein, dass es mir durch das super gegangen ist. (Habe den Tipp von meiner Nachbarin, und die muß es als Mutter von 3 Kindern wissen).Ich konnte sofort essen, telefonieren und war auch sonst sehr fit. Natürlich bekam ich Schmerzmittel (und die waren auch total notwendig), und mit denen ist das ganze echt locker. Laß Dir Schmerzmittel auch nach Hause mitgeben, die wirst Du nämlich sicher brauchen (die geizen da ein wenig).


    Also ich wünsche Dir alles Gute,


    ist wirklich halb so schlimm (sage ich Dir als wahnsinnig schmerzempfindlicher Angsthase...)


    Schneewittchen 99

    Hallo Thera! Hab am Montag eine Gallenblasen OP und auch weniger Schiss vor der OP als viel mehr vor der Vollnarkose. Hatte vor drei Jahren meine letzte Op, aber ich muss sagen , nur weil ich es schon mal mitgemacht habe, ist meine Angst nicht besser geworden. Ich finde die Vorstellung, völlig ausgeliefert zu sein, einfach immer noch erschreckend. Trotzdem haben auch mir die Neiträge hier sehr viel Mut gemacht und meine Angst ist schon ein bischen gemindert. Also danke euch allen!

    Vollnarkose

    Ich wurde am 09.03.04 an meinen Mandeln operiert. Ich habe immer noch ein wenig Schmerzen, die halte ich aber mittlerweile auch ohne Schmerzmittel aus. Bezüglich der Vollnarkose. Ich war auch das erste mal in einem Krankenhaus (außer bei meiner Geburt) und ich hatte schon irgendwie Angst; aber mit 29 Jahren will man das natürlich nicht so offen zeigen. Die Patienten- und Stationsanmeldung, EKG-Untersuchung, Blutentnahme, Urinprobe (erst danach habe ich erfahren, dass es wegen einer Schwangerschaft bei den meisten Frauen gemacht wird), allgemeine Untersuchung, Vollnarkose-Fachgespräch beim HNO-Arzt waren meine Beschäftigung am Vortag (08.03). Die Schwester wollte mir abends sogar eine Schlaftablette geben, die habe ich aber nicht genommen. Ich konnte auch ohne diese ziemlich ruhig einschlafen. Ab 22.00 Uhr durfte ich nichts mehr trinken und essen. Am nächsten Morgen dürfte ich mich ein wenig frisch machen und dann um ca. 9.00 Uhr die Beruhigungstropfen zu mir nehmen, mich in das Engelskleidchen umziehen und das Mull-Netzhöschen anziehen ("sehr sexy", grins...), jeden Schmuckstück ablegen, die "Duschhaube" draufsetzen und mein Namensbändchen dranmachen (wegen möglicher Vertauschung im O.P-Saal; darauf steht wie Du heißt und was bei Dir gemacht werden soll). Danach dürfte ich nicht mehr aufstehen. Es hat aber echt lange gedauert, bis ich dran war (nämlich kurz vor 14.00 Uhr). Ich wurde von zwei Schwestern abgeholt, mein Bett und natürlich ich sind per Aufzug nach unten gefahren worden, dann wurde ich in ein Vorraum des O.P-Saals geschoben; mußte ca. 5 Minuten warten. Danach mußte ich schon in dem Vorraum mich auf die O.P-Liege legen und dann wurde ich den tatsächlichen OP-Raum gefahren. Dort habe ich den Arzt und eine Anästesie-Schwester gesehen. Sie haben mich eine Decke gegeben und festgeschnalt (Oberkörper und beide Arme), alles andere lief so ähnlich ab wie bei herzerl (siehe Bericht oben), nur mit dem Unterschied, dass ich keine Gasmaske bekommen habe, sondern mir wurde eine Spritze in gelegten Venenanschluss am Handgelenk gegeben, 3 Sek. später war ich weg und wurde wieder in meinem eigenen Bett wieder wach. Ich weiß nur, dass ich ganze Zeit per Sauersstoffschlauch beatmet wurde (Inkubation u.ä.). Klar hatte ich danach Schmerzen. Aber nach mittlerweile 9 Tagen kann ich die Schmerzen auch ohne Schmerzmittel gut ertragen (mir wurden Voltaren-Zäpfchen verabreicht, sie wirken schnell und belasten den Magen nicht so, wie die Tabletten, die oral eingenommen werden). Das normale und warme Essen und vor allem kohlensäurehaltige Getränke vermisse ich schon, damit soll ich aber noch ein wenig warten, weil die Wunde immer noch richtig heile ist. Also immer noch: weiches Brot/Toast, Pudding, Kartoffelpüre usw. Tip: Salbeitee und Kamilleetee ist sehr gut für den Hals, klar, irgendwann wird DIr vielleicht schlecht davon, aber das hilft.


    Wenn Du noch Fragen hast, dann Frage ruhig. Aber vor der Vollnarkose brauchst Du keine Angst haben.


    LG


    Sonnenschein ;-)

    Hatte

    eine Nasenop.


    Man bekommt ne Spritze und weg ist man .Irgendwann wacht man auf und das war es .Aber als harmlos würde ich eine Vollnarkose nicht bezeichnen .Zwischenfälle gibt es immer wieder !!!! Ich habe vielleicht auch nur Glück gehabt .Habe mal gehört , dass das Risiko zu sterben bei 1:250000 liegt .

    Ich hatte...

    ... letzten Dienstag meine Mandelop. Hab am Abend vorher 30 mg Tranxilium (so hieß diese LMAA-Tablette bei mir) und am morgen noch mal 20 mg davon bekommen. Abends wollte das Zeugs gar nicht wirken. Morgens um so besser. Ich hab bestimmt von halb 8 an, wo ich die genommen hab bis um viertel vor 10, als man mich in den OP geschoben hatte, ständig gedöst.


    Bin dann in den OP und dort wollte mir der eine OP-Pfleger (?) was erklären und da meinte ich nur: weiß ich. er nur: woher? ich dann, dass ich in nem Krankenhaus meine kaufmännische Ausbildung gemacht hätte. Dabei kam dann noch raus, dass der andere OP-Pfleger seine Pflegeausbildung fast zur gleichen Zeit im gleichen KH gemacht hatte und die Atmosphäre war total locker. dann stellte sich mir noch schnell die Anästesitin vor und dann bekam ich auch schon über den Zugang das erste Mittel, die Anordnung des 2. hab ich noch mitbekommen und dann war ich durch die Maske schon wieder weg.


    Um halb 11 war ich schon wieder auf meinem Zimmer und halbwegs ansprechbar.


    Ich hatte auch keine Nebenwirkungen durch die Narkose, eher durch die OP an sich. (bei ner Mandelop schluckt man nun mal Blut und das will auch irgendwie wieder raus ;-)) aber keine Panik, ist echt alles super gelaufen.


    Halt dich einfach an die Anweisungen, die die Ärzte dir geben und gut ist.


    Ich bin sogar so ein "Hartei", dass ich ab dem 2. Tag nach der OP nur noch Knäckebrot gegessen hab, alles andere wra mir zu weich und konnte ich überhaupt nicht bzw. nur seehr schwer schlucken...


    Zum Gurgeln kriegst ab dem 3. Tag schätzungsweise Wasserstoffperoxid in 3 % Lösung, womit du nach den Mahlzeiten gurgeln musst. ABer das hat bei mir die Heilung beschleunigt, also keine Angst davor.


    Und noch was: ESSEN ist ganz wichtig. Eine auf meinem Zimmer hatte Nachblutungen und die hatte vorher schon kaum was gegessen nach der OP. Der arzt hat ihr dann erklärt, warum es so gekommen ist: Weil sie zu wenig bis gar nichts gegessen hatte! Das Essen schubbert die Beläge ab und reinigt die Wunde auch, erklärte er ihr und es würde auch die Nachblutungsgefahr verringern.


    Also keine Panik.


    LG

    hi Nicole,


    ich fand deine ausführliche Schilderung total interessant, auch die Erzählung von Sonnenschein fand ich total gut, weil so ausführlich.


    Aber mich würde noch von Nicole interessieren, wie lange es tatsächlich gedauert hat, von der Verabreichung des ersten Mittels, bis du weg warst?


    Hast du auch gemerkt, wie du langsam immer benebelter wirst oder ging es bei dir eher schnell?


    Hast du die Maske vor dem ersten Mittel bekommen oder erst kurz vor dem Einschlafen?


    Wie hast du die Maske empfunden? Eher unangenehm und lästig oder auch so faszinierend wie ich? :-)


    Also wär echt nett, wenn du es mir noch beantworten könntest...


    viele liebe Grüsse


    herzerl

    @Herzerl

    Als die mir die Maske vor's gesicht gehalten hatte, hab ich angefangen schwummrig zu werden, wollt noch diskutieren, dass das ding scheiße riecht, hab noch mitbekommen wie sie das 2. Med zum einspritzen angeordnet hat, aber das reinspritzen hab ich nimmer mitgekriegt!


    Na ja und die Maske hat auf mich nach wie vor nen bissel was merkwürdiges. Ich hab als Kind keine guten Erfahrungen gemacht, weil man mir das ding einfach so auf die Nase gepresst hatte, aber dies mal war's nich mal halb so schlimm ;-)


    LG

    @ nicole,

    jetzt wo du es sagst, muss ich dir recht geben: Die Maske ist irgendwie merkwürdig. Das ist das richtige Wort! Also ich habe das vorher nur im Fernsehen gesehen und da war diese Maske genauso unheimlich wie die Narkose.


    Aber als ich da auf dem Narkosetisch lag und die Maske so gesehen habe, habe ich gefragt, ob sie sie mir jetzt aufsetzen.


    Das war schon eigenartig spannend, als sie so auf mich zugekommen ist und sich über mein Gesicht gestülpt hat.


    Ich hab aber nicht gemeint, daß sie irgendwie schlecht gerochen hat. Nur so scharf irgendwie. Und schwummrig wurde mir auch gleich!


    Ich fands aber irgendwie lustig,so leicht einatmen zu können und welche Wirkung das Narkosegas hatte :-) :-)


    War das bei dir damals, als sie dir die Zähne gezogen hatten?


    So vor zehn Jahren, wie du geschrieben hast?


    War deine Narkoseärztin auch so nett?