Ak-Test nach neun Wochen

    Hallo, habe morgen einen termin zum blutabnehmen.


    wollte in der ersten januar- woche gehen, aber ich würde lieber jetzt schonmal einen test beim arzt machen.


    habe neun wochen nach risikokontakt einen mirates- heim - test gemacht.


    dieser test weist antikörper nach.


    zum glück war er negativ.


    ich hatte einmal verkehr mit einer person von der ich nicht weiss, ob sie gesund ist.


    weiss jemand wie aussagefähig so ein test nacht neun wochen ist?


    so ein bißchem mulmig ist mir schon vor morgen...


    ich hatte keinerlei sympthome, nur zahnschmerzen.


    vielen dank im voraus für eure hilfe..


    gruß aliena

  • 11 Antworten

    Finger weg von diesen Home-Tests !


    Über deren Zuverlässigkeit kann ich nichts sagen, aber die Person steht mit dem Ergebnis alleine da.......man stelle sich vor es gibt "positiv" aus.............und neimand kompetentes ist da um einen zu beraten !


    Mach beim gesundheitsamt, der AIDS-Hilfe oder bei einem erfahrenen Arzt einen AK-Test (Kostenlos bis ca. 20,- €) ! Dort wirst Du kompetent beraten und bist nicht alleine !


    Wie "sicher" ein Test nach 9 Wochen ist, kannst Du bei http://ww.rki.de nachlesen !


    Ein Test nach drei Wochen gilt allgemein als sicher !


    Gruß


    Tandem !

    so

    so ein blödsinn tandemfahrer, die mirates Home Tests sind sicher jemand der Negativ ist bekommt ein Negatives ergebnis, viele Positive hatten den Test aus "Joke" getestet deren Ergebnis war Positiv.


    Und wenn der Test Positiv ausfällt was soll den bitte anders sein als wenn ich mit sogenannten Personen diskutiere???


    Um zu sagen dass das Leben weiter geht blablabla brauchts keine Leute in der Umgebung

    mirates home test

    Zitat:


    "Zuverlässigkeit von MiraTes HIV Home Test


    8. Wie zuverlässig ist der MiraTes HIV Test?


    Der MiraTes HIV Home Test ist der gleiche Test, der in vielen professionellen diagnostischen Laboren benutzt wird. Forschungsergebnisse und praktische Werte haben bis jetzt noch keine falschen negativen Testergebnisse gezeigt. Einige falsche positive Testergebnisse wurden als Ausnahmefälle gefunden. Deswegen sollten positive Ergebnisse immer ein zweites Mal bestätigt werden. Der MiraTes HIV Selbsttest gehört zu den meist genauen Selbsttesten der Welt. Wenn der Test ein negatives Ergebnis zeigt, dann ist die Chance das die Testperson HIV-negativ ist 100%. Dies ist der vorhersehbare Wert von dem Test bei einem negativen Resultat. Wenn der Test ein positives Ergebnis zeigt, dann ist die Chance das die Testperson HIV-negativ ist 99,3% . Dies ist der vorhersehbare Wert von dem Test bei einem positivem Resultat.


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    9. Was ist die Chance auf ein falsches negatives Testergebnis?


    Die Chance auf ein falsches negatives Testergebnis, also die Chance, dass Sie nach einem negativen Ergebnis doch noch mit HIV infiziert scheinen zu sein, ist kleiner als 0%. Forschungsergebnisse und praktische Werte haben bis jetzt noch keine falschen negativen Testergebnisse gezeigt.


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    10. Was ist die Chance auf ein falsches positives Testergebnis?


    Die Chance auf ein falsches positives Testergebnis, also die Chance, dass Sie nach einem positiven Ergebnis doch nicht mit HIV infiziert scheinen zu sein, ist 0,3%. Ein positives Ergebnis sollte auch immer ein zweites Mal durch Ihren Arzt oder durch das Gesundheitsamt bestätigt werden.


    Wirkung des Tests und Testergebnisse


    13. Was misst der MiraTes HIV Home Test?


    Wenn jemand sich angesteckt hat mit HIV werden Antikörper gegen das Virus gebildet, die ins Blut gelangen. Der MiraTes Home Test misst die Gegenwart von Antikörpern im Blut."


    meine frage jetzt an euch:


    ist der mirates- home-test nach neun wochen genauso aussagekräftig wie ein normale hiv- antikörper test beim arzt?

    MiraTes-Hometest (@ mkhi)

    Hallo zusammen,


    also ich selbst stehe diesem Heimtest kritisch gegenüber, weil...


    1. ...Laien den Test durchführen und auswerten. In der Anleitung heißt es "Der Test wurde korrekt durchgeführt, wenn ein deutlicher Strich im Kontrollfeld sichtbar wird"... Wann genau ist der Streifen denn "deutlich", wann ist er nur schwach oder verschwommen, woran kann ich das abgrenzen?! Wo ist da genau die Grenze? Wann also wurde der Test richtig durchgeführt? Alles Fragen, die ein Laie entscheiden soll.


    2. ...der Test nicht von Fachkräften in einem professionellen Labor durchgeführt wird. Wer garantiert mir weiterhin, dass der Test nicht fehlerhaft ist? Dass der Hersteller von sehr guten Produktionsbedingungen spricht, muss einen nicht weiter verwundern - aber wer weiß es? Ich würde einfach nur einem professionellen Labor mehr Vertrauen entgegen bringen...


    3. ...niemand weiß wie sensibel der Test wirklich ist. Beim Test beim Arzt kann evtl. auf die Sensibilität Einfluß genommen werden dadurch, dass der Arzt/das Labor entscheiden kann, wie sehr die Blutprobe bei der Analyse verdünnt wird, je nachdem welche Risikosituation der Patient schildert.


    Zwar habe ich noch nichts davon gehört, dass der Test falsche Ergebnisse geliefert hat (die Aussage des Herstellers halte ich für nicht aussagekräftig. Er wird kaum auf seine Homepage schreiben, dass leider in xx% der Fälle falsche Ergebnisse geliefert wurden...), aber alles in allem bin ich nicht begeistert. Allein die Tatsache, dass man zuhause am Tisch sitzt, sich mit ner billigen Plastik-Vorrichtung in den Finger pickst, einen einzigen Tropfen Blut in ein Testfeld bugsiert und einen Tropfen einer ominösen Testflüssgkeit darüber gibt, während dessen man versucht die bestenfalls englische Anleitung zu verstehen, macht mich skeptisch.


    Ich würde und habe diesen Test nur gemacht, um einen vagen Hinweis zu bekommen und sich evtl. selbst etwas zu beruhigen und die Zeit bis zum Vorliegen des Antikörper-Testergebnisses beim Gesundheitsamt etwas erträglicher zu machen...


    Viele Grüße

    MIRATES Hometest

    Richtig ist, dass man bei einem positiven Ergebnis (auch bei einem eventuell falsch positiven) allein dasteht, denn der Hometest von Mirates ist sehr sensitiv, d.h. er reagiert auf vieles.


    Wenn also nach 3 Monaten der Hometest (Mirates) negativ anzeigt ist das ein sehr gutes Zeichen. Bein einem pos. Ergebnis ist die Wahrscheinlichkeit höher dass es falsch ist.


    Zur Information: MIRATES EUROPE B.V. vertreibt die Tests nur, die von MEDMIRA Canada hergestellt werden. (LINK: http://www.medmira.com/prs/20022203.pdf und http:www.diagned.nl/html/mirateslinks.htm).


    Die Test von Medmira werden seit einiger Zeit in China im Gesundheitswesen zum Screening eingesetzt.


    In Holland gab es einen Test in den sog. Checkpoints über die "Schnelltest" (gibt ja auch noch welche von Abbott usw.)


    Link: http://www.hivnet.org/HVN/Orga…t%20Checkpoint%202002.pdf


    Schlussfolgerung: MIRATES scheint schon ein recht zuverlässiger Test zu sein wobei auf dessen alleinige Aussage ich mich auch nicht verlassen würde sondern diesen nur zur Beruhigung einsetzen würde. Das Hauptproblem liegt im Fall eines positiven Ergebnisses mit dem dann erst mal jeder allein zurecht kommen muss.


    Ich weiss aber nichts über die anderen im Internet angebotenen Hometest´s, da diese mir auch schon in Bezug auf Angaben zu Herstellern, Adressen, Supportinformationen (Hotline) nicht sehr seriös erscheinen.


    Noch ein Link zur Window Period: http://www.ashm.org.au/uploadFile/jc_april%20issue.pdf


    Um es auch wie Supermika noch mal zu sagen: Ein negatives


    Ergebnis nach 6 Wochen ist sehr sehr optimistisch (ca. 98 %).


    Als endgültiges Ergebnis dient nur der 12/13 Wochen Labortest (egal ob 3. oder 4. Generation). Nach 12 Wochen wird im allgemeinen der Test der 3. Generation empfohlen, da das p24 dann schon manchmal nicht mehr nachgewiesen werden kann(siehe auch http://www.fennerlabor.de).


    Risiken für die HIV Übertragung sind:


    - ungeschützter ANAL und VAGINALverkehr


    - selten: ungeschützer rezeptiver Oralverkehr beim Mann


    - noch seltener: Oralverkehr aktiv bei der Frau ohne Blutkontakt


    - unwahrscheinlich:ungeschützter insertiver Oralverkehr (mann) und passiver Oralverkehr (Frau)


    - Spritzentausch


    - Nadeltausch (in Bezug auf Spritzen)


    - direkte Übertragung von infektiösem Blut (Transfusionen etc.)


    - Übertragung per Muttermilch von der Mutter zum Baby


    Alle andere Übvertragungswege sind sehr unwahrscheinlich, wenn nicht gar unmöglich.


    Infektiöse Flüssigkeiten sind:


    - Blut


    - Sperma, Samen


    - der sog. Lusttropfen (ist aber umstritten)


    - Vaginalflüssigkeit


    - Muttermilch (nur von der Mutter zum Baby)


    "always use latex condom when have a sex. ( NO CONDOM = NO SEX ! )


    don't share the needles.


    and you are safe. "


    lebaron

    @Danny aus OS

    Woher hast du denn die absolut merkwürdige Aussage,


    dass das Blut je nach Risikosituation "verdünnt" wird.


    Bitte Links als Nachweis!!


    Wie bitte stellst du dir das bei Blutspendern z.B. vor???


    Ich halte das für absoluten Unsinn.


    Lebaron

    ff "lebaron"

    Hallo erstmal...


    Halt ich übrigens auch für absoluten Blödsinn. Kumpel aus dem Labor, sagte, alles wird gleich getestet(bringt ja sonst auch wenig)!


    Ich glaube, dass ist schon wieder so ein absoluter Schmarrn, der von den AIDS-Skeptikern verbreitet wurde, und auf den immer noch Leute reinfallen

    Behaupte das Gegenteil...

    Hallo zusammen,


    zu meiner Aussage mit der Verdünnung: Habe nochmals meine Quelle durchgelesen und diesmal ist mir der Konjunktiv aufgefallen... Dort wurden nur eingehend die Folgen beschrieben, die auftreten würden, falls Serum-Proben mit unterschiedlicher Verdünnung getriggert würden - konnte aber in der Tat nicht lesen, dass dies tatsächlich in einer bestimmten Situation gemacht wird. Also nehme ich alles zurück und behaupte das genaue Gegenteil... Sorry!


    Trotzdem stehe ich den Hometests aus den übrigen genannten Gründen skeptisch gegenüber. Niemand weiß im übrigen was ein Laie tut, der mit einem falsch positiven (was ja sogar laut Aussage des Herstellers vorkommt) Test zuhause sitzt und nicht weiß, dass das Ergebnis falsch sein könnte und dass auf jeden Fall ein Bestätigungstest gemacht werden muss... Auch wenn ein Mediziner an der eigentlichen Situation nichts ändert, so kann ein Arzt zumindest kompetent aufklären und durch sicheres Auftreten beruhigen...


    Viele Grüße

    @danny

    Es ist wahr, dass ein positives Ergebnis (gerade auch falsch positive) für den Betroffenen einen absoluten Schock bedeutet.


    Aber wenn jemand einen Hometest bestellt, dann weiss er warum.


    Er (oder Sie) hatte einen Risikokontakt oder fühlt sich unsicher über den eigenen Status. Es ist also auch möglich das ein positives Ergebnis angezeigt wird. Ich denke jeder der den Hometest macht ist sich dessen bewusst. Wie die einzelne Person dass verarbeitet ist unterschiedlich. Und ich weiss nicht ob ein vom Arzt mitgeteiltes pos. Ergebnis weniger schlimm ist.


    Denn auch da gibt es wie du weißt reaktive Ergebnisse des ELISA die sich nach dem WB als falsch herausstellen.


    Es soll also jeder machen wie er es denkt. Einen Homtest nach eine Risikosituation machen ist auf alle Fälle besser als nichts darüber zu wissen (oder wissen zu wollen) ob man pos. oder neg. ist.


    In vielen Situationen der Medizin sind Schnelltests in der Anwendung. Ich habe beim RKI gelesen, dass in Deutschland 2 oder 3 zugelassen sind. Die Funktionsweise ist wie bei den Hometests.


    Wie schon geschrieben ist es aber sehr wichtig die "Spreu vom Weizen" zutrennen um diversen Angeboten aus dem I-net nicht auf den Leim zu gehen.


    Prinzipiell zu sagen das "Hometests sch.... sind" halte ich für wenig hilfreich. In den USA z.B. werden diese viele häufiger angewandt und sind dort auch zugelassen (mit Ausnahmen ..).


    Lebaron